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	<title>Marcel Cachin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcel_Cachin&amp;diff=410377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spyridon: Moutet und Sanders werden in der Quelle nur mit Nachnamen angegeben</title>
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		<updated>2024-01-06T21:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Moutet und Sanders werden in der Quelle nur mit Nachnamen angegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marcel Cachin b Meurisse 1918.jpg|mini|Marcel Cachin, 1918]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcel Cachin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1869]] in [[Plourivo]] bei [[Arrondissement Saint-Brieuc|Saint-Brieuc]], [[Département Côtes-d’Armor|Département Côtes-du-Nord]], [[Bretagne]]; † [[12. Februar]] [[1958]] in [[Choisy-le-Roi]], [[Département Seine]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Politiker]] ([[Section française de l’Internationale ouvrière|SFIO]]; später Wechsel zur [[Parti communiste français]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marcel Cachin war der Sohn eines Gendarmen und einer Flachsspinnerin. Nach seinem Studium in [[Universität Bordeaux|Bordeaux]] war er fünfzehn Jahre Professor für [[Philosophie]] an dieser Universität. Er fühlte sich immer sehr vom [[Bretonisch]]en, der „Sprache der Kleinbauern und des bretonischen [[Proletariat]]s“, angezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 trat er dem [[Parti ouvrier français]] von [[Jules Guesde]] bei. Er nahm am Sozialistenkongress in [[Amsterdam]] 1904 und in [[Paris]] 1905 teil. Letzterer kündigte die Gründung der [[Section française de l’Internationale ouvrière]] an, der er beitrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1914 und 1932 wurde er in die [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] gewählt. Er schloss sich der Politik der &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Einheit&amp;#039;&amp;#039; während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] an und behauptete sich während des Krieges. 1917 wurde er zu einer Mission nach Russland entsandt. Der Delegation gehörten auch die Sozialisten Moutet und Sanders an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Nicolas Werth]] |Titel=Les révolutions russes |Auflage=2 |Verlag=Presses Universitaires de France/Humensis |Ort=Paris |Datum=2021 |Reihe=[[Que sais-je ?]] |NummerReihe=986 |ISBN=978-2-7154-0796-1 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Offiziell sollte sie die Solidarität der Sozialisten der verbündeten Länder zum Ausdruck bringen, doch war auch eine Verlängerung der russischen Kriegsanstrengung durch die [[Provisorische Regierung (Russland)|provisorische Regierung]] ein Ziel. Da sich diese einem [[Sonderfrieden]] mit Deutschland verweigerte, entstand trotz anfänglichen Misstrauens seitens des [[Sowjet]]s Einvernehmlichkeit. Die drei Westeuropäer nahmen vom 7. bis 16. April am 1. Kongress der Soldatenkomitees in [[Minsk]] teil. Eine fast zur gleichen Zeit reisende Delegation der beiden Sozialisten [[Albert Thomas (Politiker, 1878)|Albert Thomas]] und [[Arthur Henderson]] fand etwas weniger Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 gehörte er auf dem Parteikongress in [[Tours]] der Mehrheit an, welche die [[Russische Revolution|Revolution in Russland]] und den [[Bolschewismus]] bejahte. Er trat deshalb der [[Dritte Internationale|Dritten Internationalen]] bei und war einer der Begründer der [[Parti communiste français|Kommunistischen Partei Frankreichs]], zunächst noch als ‚Section Française de l’Internationale Communiste‘ (SFIC) bezeichnet. 1936 war er eine der Säulen der [[Front populaire|Volksfront]]. Da er es ablehnte, den [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] von 1939 zu missbilligen, büßte er 1940 seine politischen Funktionen im verbotenen PCF ein, wurde deshalb zeitweilig verhaftet und fristete während des Krieges eine Existenz im Untergrund. Nach der [[La Libération|Befreiung]] engagierte er sich erneut in der Zeit der [[Provisorische Regierung der Französischen Republik|Provisorischen Regierung]] und [[Vierte Französische Republik|Vierten Republik]] und blieb bis zu seinem Tode 1958 politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1958 war Cachin Direktor und Herausgeber der Zeitung [[L’Humanité]] und außerdem zwischen 1923 und 1958 Mitglied im [[Politbüro]] des PCF. 1935 wurde er zum ersten kommunistischen [[Senat (Frankreich)|Senator]] gewählt, 1946 gehörte er als Abgeordneter der [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter [[Marcelle Cachin]] (1911–1999), Medizinerin, heiratete den Chirurgen [[Paul Hertzog]]. Sie gehörte ebenfalls dem PCF an und war Abgeordnete. Die Enkeltochter [[Françoise Cachin]] (1935–2011) war eine bekannte Kunsthistorikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 CPA 2308.jpg|mini|Sowjetische Briefmarke (1959)]]&lt;br /&gt;
* In zahlreichen französischen Städten sind Straßen und Plätze nach Cachin (z. B. [[Ivry-sur-Seine]], [[La Courneuve]], [[Bobigny]]) benannt, in Saint-Ouen darüber hinaus ein &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnasium#Frankreich: Lycée|Lycée]]&amp;#039;&amp;#039; und in [[Le Blanc-Mesnil]] ein &amp;#039;&amp;#039;[[Collège]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die sowjetische Post gab 1959 anlässlich des 90. Geburtstages Cachins eine [[Sondermarke]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Cachins in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hensel]]: Marcel Cachin (Öl, 65 × 90 cm, 1958)&amp;lt;ref&amp;gt;Bildende Kunst. Zeitschrift für Malerei, Graphik, Plastik und Architektur. Berlin. 1961, S. 100 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidentschaftswahlen ==&lt;br /&gt;
* 1931 Kandidat des PCF, erhielt er 10 von 901 Stimmen im ersten Wahlgang, was 1,1 % der Stimmen entspricht und 11 von 893 im zweiten Wahlgang (1,23 % der Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1932 Kandidat des PCF, erhielt er 8 von 826 oder 0,96 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* 1939 Kandidat des PCF, erhielt er 74 von 916 oder 8,07 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* 1953 Kandidat des PCF, erhielt er 113 von 932 oder 12,12 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119182556}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119182556|LCCN=n86002879|VIAF=52201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cachin, Marcel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Präsidentenamt (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bordeaux)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SFIO-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vierte Französische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cachin, Marcel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Politiker, Mitglied der Nationalversammlung, Direktor der Zeitung L’Humanité&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plourivo]] bei [[Paimpol]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Choisy-le-Roi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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