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	<title>Marcel Boulestin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:07:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcel_Boulestin&amp;diff=2530559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 2. Juli 2025 um 22:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-02T22:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boulestin_by_Leonetto_Cappiello_1899.jpg|mini|Marcel Boulestin, dargestellt von Leonetto Cappiello (1899)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xavier Marcel Boulestin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1878]] im [[Poitiers]]; † [[20. September]] [[1943]] in [[Paris]]) war ein französischer Koch und Restauranteigentümer. Bekannt wurde er als erster [[Fernsehkoch]] und als Autor von Kochbüchern, die die [[französische Küche]] in der englischsprachigen Welt bekannt machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er als Gastwirt und Restauranteigentümer bekannt wurde, hatte sich Boulestin in verschiedenen Berufen versucht. So arbeitete er als Sekretär und Ghostwriter in Paris für den unter seinem Pseudonym „Willy“ bekannten [[Henry Gauthier-Villars]] und verlegte letztlich seinen Lebensmittelpunkt 1906 nach London. Dort eröffnete er zunächst ein Geschäft für Innenausstattung&amp;lt;!--interior design shop--&amp;gt;, mit dem sich aber kein Geld verdienen ließ. Als Autor mehrerer Bücher hatte er einen Auftrag für ein einfaches, englischsprachiges Kochbuch der französischen Küche erhalten, was sich zu einem großen Erfolg entwickelte und von da an seinen weiteren Lebensweg als Koch bestimmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Boulestin&amp;#039;&amp;#039; eröffnete er 1927; es galt als eines der teuersten in London. Sein Ruf und die von ihm veröffentlichten Bücher und Artikel machten ihn bald bekannt. Er kochte vielseitig; neben der klassischen französischen Küche standen auch bekannte [[Britische Küche|britische Gerichte]] auf seiner Karte. Beeinflusst von seiner Küche wurde unter anderem [[Elizabeth David]], die ihn in ihren Artikeln zitierte und seine Rezepte oft variierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Boulestin wuchs in [[Poitiers]] bei seiner Mutter und seiner Großmutter mütterlicherseits auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot;&amp;gt;{{OxfordDNB |Autor=Brigid Allen |Lemma=Boulestin, (Xavier) Marcel (1878–1943), restaurateur and writer on cookery |ID=50432 |Band= |SeiteVon= |Stand=2004 |Abruf=24. Januar 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern lebten getrennt, einen Monat im Sommer verbrachte er bei seinem Vater in [[Saint-Aulaye]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule besuchte er zunächst in Poitiers und später in Bordeaux, wo er offiziell ein Jurastudium aufnahm. Seine Zeit verbrachte er jedoch weitgehend in Konzerten und anderen Musikveranstaltungen in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; Für den &amp;#039;&amp;#039;Courrier Musical&amp;#039;&amp;#039;, ein Musikmagazin&amp;lt;!--musical review--&amp;gt;, schrieb er die Kolumne „Letter from Bordeaux“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Le Pacte&amp;#039;&amp;#039;, einen Dialog&amp;lt;!--a dialogue--&amp;gt;, zu dem der Schriftsteller&amp;lt;!-- humorous writer--&amp;gt; Henry Gauthier-Villars, der Ehemann der Schriftstellerin [[Colette]], unter seinem Pseudonym Willy das Vorwort schrieb. Das Buch wurde jedoch auch mit Willys Unterstützung kein großer Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ableistung des obligaten Wehrdienstes im Jahre 1899 zog Boulestin nach Paris und arbeitete fortan für Gauthier-Villars als Sekretär und als einer von mehreren [[Ghostwriter]]n, darunter unter anderen [[Maurice-Edmond Sailland]] (Pseudonym Curnonsky) und Colette. Gauthier-Villars Bücher trafen offenbar den Geschmack der Zeit und verkauften sich gut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; Die Charaktere von Gauthier-Villars Geschichten und Erzählungen konnte man häufig in dessen Freundes- und Mitarbeiterkreis entdecken. So wird in den Serien &amp;#039;&amp;#039;Claudine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Minne&amp;#039;&amp;#039; und weiteren Geschichten Colettes Jugend dargestellt, angereichert mit Personen wie den offensichtlich homosexuellen „Hicksem“ und „Blackspot“ aus Boulestin’s Umfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;Caradec, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gauthier-Villars Erzählung &amp;#039;&amp;#039;En Bombe&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1904 zeichnet sein Leben mit Boulestin und seinen anderen Mitarbeitern nach, illustriert mit 100 Photos, die Gauthier-Villars als Maugis, Marcel Boulestin als Blackspot, seinen Mitarbeiter Armory als Kernadeck, Colette als Marcelle, Marcelle als Jeannine sowie Colettes Hund Toby-Chien zeigen. 1905 erschien auch Boulestins französische Übersetzung von [[Max Beerbohm]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;The Happy Hypocrite&amp;#039;&amp;#039;, die im &amp;#039;&amp;#039;Mercure de France&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit einer von Beerbohm gezeichneten Karikatur Boulestins veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david162&amp;quot;&amp;gt;David, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Boulestin musste zunächst den skeptischen Herausgeber überzeugen, dass Beerbohm eine reale Person und nicht seine eigene Erfindung sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david162&amp;quot; /&amp;gt; Gelegentlich trat Boulestin auch zusammen mit Colette in verschiedenen, von Gauthier-Villars geschriebenen Stücken im Theater auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 6–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In London als Innenausstatter ===&lt;br /&gt;
Boulestin mochte schon seit frühester Jugend die englische Kultur, auch in kulinarischen Hinsicht. Er versuchte seine Familie von den Vorzügen von [[Lammfleisch|Lamm]] &amp;lt;!--eigentl. Hammel?, mutton--&amp;gt; mit [[Minzsauce]] zu überzeugen, erstand in Paris Minzkuchen&amp;lt;!--mince pies--&amp;gt; und Marmelade und lud Colette zum [[Zwischenmahlzeit#Tea time|Nachmittagstee]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david162&amp;quot; /&amp;gt; 1906 übersiedelte er nach London&amp;lt;!--thereafter made his home and career there--&amp;gt;, wollte aber wohl nicht die [[britische Staatsbürgerschaft]] annehmen. Nach Angabe von Elizabeth David erachtete er es wohl für einen Franzosen als unangemessen, seine Staatsbürgerschaft abzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david164&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Worten seiner Biographin Brigid Allen ging er nach seinem Umzug zunächst in den &amp;#039;&amp;#039;Musiktempeln und Theatern und all den Verrücktheiten und dem offensichtlichen Luxus der reichen Nichtstuer&amp;#039;&amp;#039; auf&amp;lt;!--he immersed himself &amp;quot;in the music-halls and theatres, and the follies and ostentatious luxury of the idle rich&amp;quot;--&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; Zu seinen Freunden zählten [[Robert Baldwin Ross|Robert Ross]], Lord [[Alfred Douglas]] und [[Reginald Turner (Schriftsteller)|Reginald Turner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker9&amp;quot;&amp;gt;Hooker, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Anfang verdiente er seinen Lebensunterhalt mit den humoristischen „Letters from London“, die in verschiedenen Magazinen veröffentlicht wurden. Dazu gehörte auch das monatlich von [[Jacques d’Adelswärd-Fersen]] herausgegebene und aufwändig gestaltete Magazin &amp;#039;&amp;#039;Akademos&amp;#039;&amp;#039;. Dort veröffentlichte er auch unter dem Pseudonym „Sidney Place“ den in mehreren Folgen geschriebenen Roman&amp;lt;!--serial novel--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Les Fréquentations de Maurice&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--with a homosexual theme--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Willy, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch war in Frankreich ein skandalöser Erfolg, wurde aber für eine Veröffentlichung in Großbritannien als zu gewagt betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david164&amp;quot;&amp;gt;David, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr arbeitete er zusammen mit [[Francis Toye]] an dem Unterhaltungsroman&amp;lt;!--lightweight novel--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;The Swing of the Pendulum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Review. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Observer]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. März 1911, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige seiner Londoner [[Feuilleton]]s wurden als &amp;#039;&amp;#039;Tableaux de Londres&amp;#039;&amp;#039; 1912 in kleiner Auflage veröffentlicht. Er schrieb auch für &amp;#039;&amp;#039;Academy&amp;#039;&amp;#039;, ein von Lord Alfred Douglas herausgegebenes Literaturmagazin&amp;lt;!--a review edited by--&amp;gt;, übersetzte Theaterstücke und schrieb Artikel für verschiedene Zeitschriften, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Vanity Fair (englisches Magazin)|Vanity Fair]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gil Blas (Zeitschrift)|Gil Blas]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mercure Musicale&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker9&amp;quot; /&amp;gt; Für Cosmo Gordon-Lennox, bekannt auch als Cosmo Stuart, den Theaterproduzenten, Enkel des Duke of Richmond und Ehemann der Schauspielerin [[Marie Tempest]] arbeitete er als Sekretär.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1911 eröffnete er sein Geschäft &amp;#039;&amp;#039;Decoration Moderne&amp;#039;&amp;#039;, einen Laden für Innenausstattung&amp;lt;!--an interior-design shop--&amp;gt; im Londoner Bezirk [[Belgravia]] in der Elizabeth Street 15.&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem Buch schreibt er darüber&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=My stock was small, but modern and first-rate. I had made no concessions. The silks, the velvets, the linens, the knick-knacks and the wallpapers came from Martine, André Groult, and Iribe. I had bought stuffs at Darmstadt, Munich and Vienna; Berlin and Florence supplied me with certain papers, Paris with new and amusing vases, pottery, porcelain, glass, and a few fine pieces of Negro art.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Mein Geschäft war klein, aber modern und erstklassig. Kompromisse habe ich nicht gemacht. Die Seide, Samt, Wäsche, Tapeten und all der Schnickschnack kamen von Martine, André Groult und Iribe. Ich habe Waren aus Darmstadt, München und Wien bezogen; aus Berlin kamen bestimmte Papiersorten, aus Paris neue tolle Vasen, Töpferwaren, Porzellan, Glas und ein paar tolle afrikanische Kunstwerke.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Boulestin, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Zu seinen Kunden gehörten die später als Innenausstatterin&amp;lt;!--interior decorator--&amp;gt; bekannt gewordene [[Syrie Maugham]] und Prominente&amp;lt;!--socialites--&amp;gt; wie Lady Curzon und Mrs. Hwfa Williams. Auch die Countess of Drogheda und Princess Lichnowsky, die später maßgeblich für den Erfolg des [[Omega Workshops]] wurde, besuchten sein Geschäft.&amp;lt;ref&amp;gt;Cork, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs diente Boulestin in der französischen Armee als Übersetzer für den Kontakt zum [[British Expeditionary Force|britischen Expeditionskorps]]. Zu seinen dabei beiläufig angefallenen Aufgaben gehörte auch der Entwurf der Kleidung&amp;lt;!--costumes--&amp;gt; für die bekannte Feier des Armeekonzerts&amp;lt;!--army concert party--&amp;gt; „Rouges et Noirs“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;times&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Obituary&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Times&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 1943, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seiner Freude war es ihm gelegentlich auch möglich, britischen Soldaten in deren Hauptquartier Kochen beizubringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iln&amp;quot;&amp;gt;Tim Beaumont: &amp;#039;&amp;#039;Britain’s Debt to Boulestin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Illustrated London News]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 1978, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg eröffnete er sein Geschäft in London neu in der 102 George Street, Portman Square,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; aber es warf keinen Gewinn mehr ab. Hooker schreibt dazu&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Perhaps it was a little too advanced—also during those years many shops had started what they called modern decoration; several of the Society women who used to be my customers had themselves become decorators; there was the beginning of the slump, and in addition to all these adverse conditions there were practically no stocks of any kind. Sometimes when there was an important order it could not be executed, the material being out of print, or printed on a cheaper stuff.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Vielleicht war es ein wenig zu gewagt, in jener Zeit eröffneten viele Geschäfte, die Innenausstattung, oder das, was sie dafür hielten, verkauften. Einige meiner bisherigen prominenten Kundinnen waren selbst Innenausstatter geworden, außerdem begann die Rezession. Zusätzlich zu all diesen schlechten Voraussetzungen gab es praktisch keine Lagerbestände irgendwelcher Waren. So kam es gelegentlich bei wichtigen Aufträgen vor, das man sie nicht beliefern konnte, da kein lieferbarer Bestand vorhanden war oder nur mit schlechterem Material beliefert werden konnte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker19&amp;quot;&amp;gt;Hooker, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit veröffentlichte Boulestin das Buch &amp;#039;&amp;#039;Keepsake&amp;#039;&amp;#039; mit Essays und Kurzgeschichten, die von seinem Freund Jean-Emile Laboureur illustriert worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker19&amp;quot; /&amp;gt; Trotzdem ging sein Einkommen immer mehr zurück und er versuchte auf verschiedenen Wegen, zusätzlich Geld zu verdienen. So gab er Unterricht in Französisch, baute selbst gestaltete Lampenschirme&amp;lt;!--handmade candle-shades--&amp;gt; und arbeitete für Privatleute als Weinberater.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker20&amp;quot;&amp;gt;Hooker, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Jahresanfang 1923 erhielt er vom Direktor des britischen Verlagshauses &amp;#039;&amp;#039;William Heinemann&amp;#039;&amp;#039; den Auftrag für ein französisches Kochbuch, das unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Simple French Cooking for English Homes&amp;#039;&amp;#039; im Juni 1923 erschien. Es wurde in der Presse gelobt und verkaufte sich gut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hooker20&amp;quot; /&amp;gt; In England galt es zu jener Zeit als schlechtes Benehmen, über das Essen zu sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iln&amp;quot; /&amp;gt; Dagegen vertrat Boulestin den Standpunkt, dass gutes Essen auch einer Diskussion darüber wert sei („Food which is worth eating is worth discussing“).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Polite Eating – Simple French Cooking&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juli 1923, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das fand durchaus Anklang in der Öffentlichkeit. So wurde sein Buch zwischen 1923 und 1930 sechsmal neu aufgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david164&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauranteigentümer, Schriftsteller und Fernsehkoch ===&lt;br /&gt;
Infolge der Bekanntheit seiner Kochbücher eröffnete Boulestin 1925 das &amp;#039;&amp;#039;The Restaurant Français&amp;#039;&amp;#039; am [[Leicester Square]] in London. Es war vom Architekten [[Clough Williams-Ellis]] entworfen worden; die Räumlichkeiten wurden von Allan Walton gestaltet. Chefkoch wurde der Franzose M. Bigorre, der vorher für das Restaurant Paillard in Paris gearbeitet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 20–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 zog Boulestin&amp;lt;!--oder das Restaurant?--&amp;gt; in die Southampton Street, [[Covent Garden]], wo er unter seinem Namen das &amp;#039;&amp;#039;Restaurant Boulestin&amp;#039;&amp;#039; in den Räumlichkeiten des bisherigen &amp;#039;&amp;#039;Sherry’s Restaurant&amp;#039;&amp;#039; eröffnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.covent-garden.co.uk/historieso/piazza2.html |text=Covent Garden histories |wayback=20100104230535}} auf covent-garden.co.uk (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neuen Räumlichkeiten erhielten Wandbilder mit von Laboureur und der französischen Künstlerin [[Marie Laurencin]] gestalteten Zirkusthemen&amp;lt;!-- circus-theme murals--&amp;gt;, die Textilien wurden von [[Raoul Dufy]] gestaltet. [[Cecil Beaton]] nannte es &amp;#039;&amp;#039;das schickste Restaurant von London&amp;#039;&amp;#039; („the prettiest restaurant in London“). Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;The Restaurants of London&amp;#039;&amp;#039; beschrieb die Raumgestaltung durch&amp;lt;!--the space—decorated by--&amp;gt; [[André Groult]] im Jahre 1928 wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=a modern Parisian restaurant in decoration and a luxurious one at that. The carpet is wine colour, the curtains are of patterned yellow brocade; over the mantelpiece is a painting of a dinner table ... the lounge portion of the room is illuminated and decorated by a square of hanging silk balloon lights. In a prominent place is an immense bottle of 1869 liqueur brandy de la maison, a graceful reminder that the place studies drink equally with meat.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=.. in der Gestaltung ein modernes Pariser Restaurant, auch luxuriös damit auf einer Ebene. Die Teppich ist weinrot, die Vorhänge aus gemustertem gelben Brokat. Über dem Kaminsims hängt das Gemälde einer Festtafel.... der Gastraum&amp;lt;!--lounge portion of the room--&amp;gt; wird von vier hängenden, seidenen Ballonleuchten verziert und erleuchtet. Gut sichtbar ist eine übergroße Brandyflasche des Hauses, Jahrgang 1869, ein anmutige Erinnerung daran, dass dieser Ort sowohl dem Trinken wie auch dem Essen gewidmet ist.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hooker, S. 23 and 26&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Das Ansehen des Restaurants war hoch. Edward Laroque Tinker schrieb in &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, dass man im Boulestin’s das &amp;#039;&amp;#039;perfekteste und am meisten gesuchte Essen in ganz London&amp;#039;&amp;#039; erhält („one gets the most perfect and récherché dinner to be found in all London“).&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Laroque Tinker: [https://www.nytimes.com/1938/03/27/archives/new-editions-fine-otherwise.html &amp;#039;&amp;#039;New Editions, Fine &amp;amp; Otherwise&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 1938, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leistungen &amp;lt;!--standards--&amp;gt;des Boulestins waren so anspruchsvoll, dass, obwohl es als das teuerste Restaurant Londons galt, der Restaurantbetrieb keinen Gewinn abwarf und sein Eigentümer sein Einkommen mit dem Schreiben zahlreicher Zeitungsartikel und Bücher aufbessern musste.&amp;lt;ref&amp;gt;David, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige davon schrieb er in Zusammenarbeit mit Arthur Henry „Robin“ Adair, einem britischen Kochbuchautor&amp;lt;!--food writer--&amp;gt;, der 1923 Boulestin’s (literarischer) Partner&amp;lt;!--companion, literary partner--&amp;gt; und Übersetzer wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den von Boulestins Werken beeinflussten Personen gehört unbedingt Elizabeth David, die nach seinem Tod die bedeutendste Kochbuchautorin &amp;lt;!--leading writer..on the subject of food--&amp;gt;in Großbritannien wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Cooper, S. XII&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihren Büchern zitiert sie erlaubterweise aus Boulestins Schriften, darunter wie folgt, original aus &amp;#039;&amp;#039;What Shall We Have Today?&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=The chief thing to remember is that all these soups … must be made with plain water. When made with the addition of stock they lose all character and cease to be what they were intended to be. The fresh pleasant taste is lost owing to the addition of meat stock, and the value of the soup from an economical point of view is also lost.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Am wichtigsten ist es, sich immer bewusst zu machen, dass alle diese Suppen mit gewöhnlichem Wasser gekocht werden müssen. Wenn sie mit zusätzlicher Brühe zubereitet werden, verlieren sie ihren Charakter und hören auf, so zu sein, wie sie sein sollten. Der tolle frische Geschmack geht beim Zusatz von Fleischbrühe verloren, auch unter wirtschaftlichem Aspekt verliert die Suppe.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;David, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Diesen Punkt erwähnt sie in mehreren ihrer Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe beispielsweise David, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lenkte die Aufmerksamkeit auch auf die breite Palette von Boulestins kulinarischen Geschmacksrichtungen&amp;lt;!--culinary tastes--&amp;gt;. Er war kein unentwegter&amp;lt;!--unswerving--&amp;gt; Verfechter klassischer französischer Rezepte, sondern schrieb auch begeisternd über [[Curry (Gericht)|Currys]], baskische [[Pipérade]] und [[Irish Stew]].&amp;lt;ref&amp;gt;David S. 168–174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boulestin war der erste [[Fernsehkoch]], er trat während des frühen (Experimental-)Sendebetriebs der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] in den Jahren von 1937 bis 1939 vor die Kamera.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; In der ersten Sendung der dann als [[Cook’s Night Out|Cook’s night out]] (Der Koch geht abends aus) bezeichneten Reihe bereitete er am 21. Januar 1937 ab 9 Uhr 25 in einer Viertelstunde ein [[Omelett]] zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot;&amp;gt;[https://www1.wdr.de/stichtag6368.html &amp;#039;&amp;#039;21. Januar 1937 – Erster Auftritt eines Fernsehkochs: Missionar in der kulinarischen Diaspora&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|Stichtag]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]], 21. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Novy: [https://www.deutschlandfunk.de/fuenf-gaenge-menue-in-der-roehre.871.de.html?dram:article_id=127585 &amp;#039;&amp;#039;Fünf-Gänge-Menü in der Röhre: Vor 75 Jahren startete Marcel Boulestin die erste Fernseh-Kochshow&amp;#039;&amp;#039;.] Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Kalenderblatt&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutschlandfunk]], 21. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen Sendungen stellte er nicht nur klassische französische Gerichte wie &amp;#039;&amp;#039;Escalope de Veau Choisy&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Kalbsschnitzel in Butter geschwenkt&amp;lt;!--cooked in butter--&amp;gt;, mit Weißweinsoße, siehe Saulnier, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Crêpes d’été&amp;lt;ref&amp;gt;Pfannkuchen mit Sommerfrüchten&amp;lt;/ref&amp;gt; und Rouget Marseillaise&amp;lt;ref&amp;gt;Pochierte Meerbarbe in Weißwein-Saffran-Sauce, siehe Saulnier, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor, sondern präsentierte auch verblüffend einfache Gerichte wie Salate, Lamm[[kebab]], Frühlingsgemüse und Picknickspeisen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Broadcasting&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 1937, S. 19; 4. März 1937, S. 12; 15. Oktober 1937, S. 28; 13. Mai 1938, S. 14; 20. Juni 1938, S. 24; 1. Juli 1938, S. 4; 19. Dezember 1938, S. 8; und 24. Februar 1939, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1939 verbrachten Boulestin und Adair ihren Urlaub wie sonst auch in einem Haus, das Boulestin in [[Département Landes|Landes]] gebaut hatte. Während des deutschen Angriffs auf Frankreich war Adair krank und konnte nicht fliehen. Boulestin blieb bei ihm. Adair wurde als feindlicher Ausländer von den Deutschen interniert, zunächst in [[Bayonne]], später näher bei Paris. Boulestin zog nach Paris, um näher bei ihm sein zu können. Dort starb Boulestin nach kurzer Krankheit im Alter von 65 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;David, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende wurde Adair aus der Gefangenschaft entlassen und kehrte nach England zurück, wo er als Redakteur&amp;lt;!--cookery correspondent--&amp;gt; für den Bereich &amp;#039;&amp;#039;Essen und Trinken&amp;#039;&amp;#039; des britischen Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Harper’s Bazaar]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Cooper, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verstarb 1956.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Obituary&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Oktober 1956, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Boulestin’s Restaurant bestand unter der Leitung verschiedener Personen bis 1994 weiter. 1978 wurde das Restaurant mit 75 Sitzplätzen durch &amp;#039;&amp;#039;Grand Metropolitan Hotels&amp;#039;&amp;#039; erworben und unter Leitung von Kevin Kennedy neu eröffnet. 1990 wurde es an &amp;#039;&amp;#039;Queens Moat Houses&amp;#039;&amp;#039; verkauft und 1994 geschlossen. An seiner Stelle befindet sich heute ein Pizza Hut.&amp;lt;ref&amp;gt;Emily Green: [https://www.independent.co.uk/news/uk/howls-of-protest-as-part-of-cooking-history-dies-boulestin-a-classic-restaurant-in-covent-garden-opened-in-the-1920s-closes-tonight-a-pizza-hut-will-open-on-the-site-emily-green-reports-1369885.html &amp;#039;&amp;#039;Howls of protest as part of cooking history dies&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. April 1994 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Pacte, dialogue&amp;#039;&amp;#039;, Société libre des gens de lettres. Paris 1899, {{OCLC|457113383}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Fréquentations de Maurice (Mouers de Londres)&amp;#039;&amp;#039;, Fortsetzungsroman, erschien unter dem Pseudonym Sidney Place. Dorbon-aîné, Paris 1912, {{OCLC|458665120}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tableaux de Londres&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung von Boulestin’s Kolumnen. Dorbon-aîné, Paris 1912. {{OCLC|35294816}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dans les Flandres Brittaniques&amp;#039;&amp;#039;, Kriegserinnerungen. Dorbon-aîné, Paris 1916, {{OCLC|250247842}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aspects Sentimentaux du Front Anglais&amp;#039;&amp;#039;, erschien unter dem Pseudonym Bertie Angle, Dorbon-aîné. Paris 1916, {{OCLC|461914240}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Atnaeum: A Collection of Atrocities Committed at the Front&amp;#039;&amp;#039;, Kriegserinnerungen, erschien unter dem Pseudonym Bertie Angle. Privatdruck, 20 Kopien. London 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;New keepsake for the year 1921. Le Nouveau keepsake pour l’année 1921.&amp;#039;&amp;#039; Chelsea Book Club, London 1920, {{OCLC|77593579}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Simple French Cooking for English Homes&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1923, {{OCLC|3355941}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Second Helping: or, More Dishes for English Homes&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1925, {{OCLC|558105282}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Conduct of the Kitchen: How to Keep a Good Table for Sixteen Shillings a Week&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1925, {{OCLC|558105222}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbs, Salads, and Seasonings&amp;#039;&amp;#039; (mit Jason Hill), Heinemann, London 1930, {{OCLC|221892577}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;What Shall We Have To-Day? 365 Recipes for All the Days of the Year&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1931, {{OCLC|6765535}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Potatoes: One Hundred &amp;amp; One Ways of Cooking&amp;#039;&amp;#039; (mit A. H. Adair), Heinemann, London 1932, {{OCLC|17558800}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;What Shall We Have to Drink?&amp;#039;&amp;#039; Heinemann, London 1933, {{OCLC|3348186}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Evening Standard Book of Menus&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1935, {{OCLC|20383885}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Savouries and Hors-d’oeuvre: One Hundred &amp;amp; Twenty-Seven Ways of Preparing&amp;#039;&amp;#039; (mit A. H. Adair), Heinemann, London 1932, {{OCLC|14360712}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;À Londres, Naguère&amp;#039;&amp;#039;, Librarie Arthème Fayard, Paris 1930, {{OCLC|9862172}} (1948 übersetzt von A. H. Adair als &amp;#039;&amp;#039;Ease and Endurance&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eggs: One Hundred &amp;amp; Twenty Ways of Cooking&amp;#039;&amp;#039; (mit A. H. Adair), Heinemann, London 1932, {{OCLC|4695902}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Having Crossed the Channel&amp;#039;&amp;#039;, Heinemann, London 1934, {{OCLC|6385901}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myself, My Two Countries ...&amp;#039;&amp;#039; Cassell, London 1936, {{OCLC|13409111}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Finer Cooking, or, Dishes for Parties&amp;#039;&amp;#039;, Cassell, London 1937, {{OCLC|695840591}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paris-Londres aux environs de 1900; souvenirs inédits&amp;#039;&amp;#039;, Librarie Arthème Fayard, Paris 1945, {{OCLC|31202841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonaufnahme auf [[Schellack]]: &amp;#039;&amp;#039;How To Make An Omelette&amp;#039;&amp;#039; in zwei Teilen: Theorie und Praxis. Zonophone 6174, London 18. Juli 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=X. Marcel Boulestin &amp;amp; A. H. (Robin) Adair (trans.)&lt;br /&gt;
   |Titel=Ease and Endurance&lt;br /&gt;
   |Verlag=Home and Van Thal&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=1948&lt;br /&gt;
   |OCLC=3182708}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[François Caradec]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Feu Willy, avec et sans Colette&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pauvert&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-86804-045-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Artemis Cooper&lt;br /&gt;
   |Titel=Writing at the Kitchen Table – The Authorized Biography of Elizabeth David&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael Joseph&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-7181-4224-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Richard Cork&lt;br /&gt;
   |Titel=Art beyond the gallery in early 20th century England&lt;br /&gt;
   |Verlag=Yale University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=New Haven&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-300-03236-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Elizabeth David&lt;br /&gt;
   |Titel=An Omelette and a Glass of Wine&lt;br /&gt;
   |Verlag=Penguin Books&lt;br /&gt;
   |Ort=Harmondsworth&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-14-046721-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Denise Hooker&lt;br /&gt;
   |Titel=A Salute to Marcel Boulestin and Jean Emile Laboureur – Exhibition of Artists Associated with the Restaurant Boulestin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael Parkin Fine Art&lt;br /&gt;
   |Ort=London&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |OCLC=84451037}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Louis Saulnier&lt;br /&gt;
   |Titel=Le Repertoire de la Cuisine, &amp;#039;&amp;#039;fourteenth edition&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Leon Jaggi&lt;br /&gt;
   |Ort=Staines, Middlesex&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |OCLC=59070257}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Willy, Lawrence R. Schehr&lt;br /&gt;
   |Titel=The Third Sex&lt;br /&gt;
   |Verlag=University of Illinois Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Urbana&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-252-03216-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://legacy.lib.utexas.edu/taro/uthrc/00295/hrc-00295.html Librairie Dorbon-aîné.] lib.utexas.edu (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047834146|LCCN=n84236913|VIAF=66914104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boulestin, Marcel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koch (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koch (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehkoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boulestin, Marcel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boulestin, Xavier Marcel (vollständiger Name); Boulestin, X. M.; Place, Sidney (Pseudonym); Angle, Bertie (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Koch, erster Fernsehkoch&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Poitiers]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
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