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	<title>Marcel Beck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:18:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 2 weiche Trennzeichen</title>
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		<updated>2025-12-22T21:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 2 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcel Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1908]] in [[Bogotá]]; † [[17. Februar]] [[1986]] in [[Winterthur]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Fisibach]]) war ein [[Schweiz]]er [[Historiker]] und [[Politiker]]. Er lehrte von 1950 bis 1978 als  ordentlicher Professor für Geschichte des Mittelalters an der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der in [[Kolumbien]] geborene Sohn des Auslandskaufmanns Robert Beck (1859–1936) und dessen Frau Lotti Haggenmacher (1871–1961) absolvierte das Gymnasium in Winterthur und studierte dann an den Universitäten [[Universität Zürich|Zürich]], [[Universität Genf|Genf]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] Allgemeine Geschichte, [[Kirchengeschichte]] und [[Latein]]. Er wurde 1932 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] bei [[Karl Meyer (Historiker)|Karl Meyer]] über die [[Patrozinium|Patrozinien]] der ältesten Landkirchen im [[Archidiakonat]] [[Zürichgau]]. Ab 1933 folgten Lehr- und Studienjahre: bis 1935 bei den [[Monumenta Germaniae Historica]] in Berlin als Mitarbeiter von [[Paul Fridolin Kehr]] und von 1935 bis 1937 am [[Alemannisches Institut|Alemannischen Institut]] in [[Freiburg im Breisgau]], wo er Mitarbeiter von [[Theodor Mayer (Historiker)|Theodor Mayer]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Quarthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alemannische Institut von seiner Gründung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Alemannische Institut. 75 Jahre grenzüberschreitende Kommunikation und Forschung (1931–2006).&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Alemannischen Institut Freiburg i. Br. e. V. Freiburg/München 2007, S. 47–96, hier: S. 63 ([https://elib.uni-stuttgart.de/bitstream/11682/5312/1/qua27.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Forschungsaufenthalte schlugen sich in einer Studie über die Schweiz im politischen Kräftespiel des [[Merowinger|merowingischen]], [[Karolinger|karolingischen]] und [[Liudolfinger|ottonischen]] Reiches nieder, welche ihn als Historiker in der Fachwelt bekannt machten. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ging Beck 1937 in die Schweiz. In Bern war er an der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Landesbibliothek]] tätig. Nach der [[Mobilmachung (Schweiz)|Generalmobilmachung in der Schweiz]] rückte Beck am 2. September 1939 als Motorfahrer der &amp;#039;&amp;#039;Batterie 112&amp;#039;&amp;#039; in den Militärdienst ein, im November 1940 wurde er demobilisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jakob Tanner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hammer und Sichel auf dem Gotthard.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Schweizerisches Nationalmuseum]], 16. Dezember 2025, abgerufen am 21. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne [[Habilitation]] wurde er 1947 an die Universität Zürich berufen, an der er als Professor für die Geschichte des Mittelalters Nachfolger von Karl Meyer wurde. Beck wies neue Wege in der Erforschung der Frühgeschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft und kritisierte die [[Nationale Mythen der Schweiz|Schweizer Geschichtsmythen]]. Seit 1948 war er außerdem ordentliches Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica. Zu seinen akademischen Schülern gehörten unter anderem [[Ulrich Helfenstein]] (Staatsarchivar in Zürich) [[Walter Schaufelberger]] (Militärhistoriker), [[Bernhard Stettler]] (Titularprofessor in Zürich), [[Rudolf Hiestand]] (Lehrstuhlinhaber in Düsseldorf) und [[Roger Sablonier]] (Lehrstuhlinhaber in Zürich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der akademischen Karriere verfolgte Beck eine Laufbahn als Politiker der [[Demokratische Partei (Schweiz)|Demokratischen Partei]]. Von 1955 bis 1963 gehörte er dem [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrat]] von [[Kanton Zürich|Zürich]] an und kandidierte 1959 auch für den Regierungsrat. Von 1965 bis 1967 war er [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{parlament.ch|1488}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1963 bis 1965 stand er der zürcherischen Kantonalpartei der Demokraten vor. Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 1967|Nationalratswahlen 1967]] trat Beck, der inzwischen fraktionslos war, auf seiner eigenen „Liste für freie Meinungsäusserung im Parlament“ an, schaffte die Wiederwahl aber nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bundesblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1967, S. 1066 ([https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck galt als streitbarer Querkopf und lag mit seinen Kollegen am Historischen Seminar oft im Streit. So soll er während seiner Tätigkeit an der Landesbibliothek einen Mitarbeiter geohrfeigt haben. Später habe er während einer Sitzung [[Leonhard von Muralt]] als „Leöli“ angesprochen und auf einer Studienreise einen Vortrag [[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyers]] mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;Ich will ein Bier, man folge mir&amp;#039;&amp;#039; unterbrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Urs Bitterli]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.journal21.ch/mich-ruehrt-ein-wind-vom-orient „Mich rührt ein Wind vom Orient“]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal 21&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch politisch eckte er immer wieder an: Für Aufsehen sorgten seine Zweifel an der [[Neutralität der Schweiz|Schweizer Neutralität]], an der Existenz [[Wilhelm Tell]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Beck: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Tell: Sage oder Geschichte?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 36, 1980, S. 1–24 ([https://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=GDZPPN000357367 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und an der Glaubwürdigkeit der eidgenössischen Gründungsgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Bitterli: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.journal21.ch/mich-ruehrt-ein-wind-vom-orient „Mich rührt ein Wind vom Orient“]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal 21&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Beck war seit 1933 verheiratet und Vater von vier Kindern. Er starb nach kurzer Krankheit. Sein Nachlass befindet sich in den Winterthurer Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Legende, Mythos und Geschichte. Die Schweiz und das europäische Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld 1978, ISBN 3-7193-0596-1, S. 295–341.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Patrozinien der ältesten Landeskirchen im Archidiakonat Zürichgau.&amp;#039;&amp;#039; Leemann, Zürich 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anatolien. Gedanken und Beobachtungen von Fahrten in die Levante.&amp;#039;&amp;#039; Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königsfelden. Geschichte, Bauten, Glasgemälde, Kunstschätze.&amp;#039;&amp;#039; Walter, Olten 1970, ISBN 3-530-46501-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Heinrich Büttner (Historiker)|Heinrich Büttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bistümer Würzburg und Bamberg in ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung für die Geschichte des deutschen Ostens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Vorarbeiten zur Germania pontificia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Weidmann, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsatzsammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Legende, Mythos und Geschichte. Die Schweiz und das europäische Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld 1978, ISBN 3-7193-0596-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans F. Haefele]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Marcel Beck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42, 1986, S. 387–389 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0042%7Clog26&amp;amp;physid=phys408 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Urs Bitterli]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.journal21.ch/mich-ruehrt-ein-wind-vom-orient „Mich rührt ein Wind vom Orient“]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal21]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118508040}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Beck%2C+Marcel Veröffentlichungen von Marcel Beck] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.helveticat.ch/search/query?term_1=%22Beck+Marcel+1908-1986%22&amp;amp;theme=Helveticat Publikationen von und über Marcel Beck (1908–1986)] im Katalog Helveticat der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Schweizerischen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{HLS|6174|Beck, Marcel|Autor= Bernhard Stettler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mgh.de/geschichte/portraitgalerie/marcel-beck/ Marcel Beck auf der Website der Monumenta Germaniae Historica München]&lt;br /&gt;
* [[Jakob Tanner (Historiker)|Jakob Tanner]]: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/12/hammer-und-sichel-auf-dem-gotthard/ &amp;#039;&amp;#039;Hammer und Sichel auf dem Gotthard&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 16. Dezember 2025 (Erster Teil)&lt;br /&gt;
* Jakob Tanner: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/12/marcel-beck-reformgedanken/ &amp;#039;&amp;#039;Kriegswende und Reformgedanken&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums vom 16. Dezember 2025 (Zweiter Teil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118508040|LCCN=n/85/240595|VIAF=52480422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beck, Marcel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonsrat (Zürich, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beck, Marcel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Historiker &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bogotá]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winterthur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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