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	<title>Marc Boettcher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:49:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-17T23:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marc Boettcher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1965]] in [[Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmemacher]], [[Filmproduzent|Produzent]], [[Autor]], [[Dramaturg]] und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marc Boettcher machte zu Beginn der 1980er Jahre sein Abitur in Berlin-Charlottenburg. In jener Zeit drehte er [[Super 8 (Filmformat)|Super-8-Filme]] und gewann 1982 mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;Das tödliche Telefon&amp;#039;&amp;#039; beim 2. Bundesweiten Schülerfilmfestival in [[Hannover]] den Zuschauerpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seinem Studium der [[Germanistik]] und der [[Theaterwissenschaft]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] (1982–1988), das er mit einer später veröffentlichten Magisterarbeit über [[Henrik Ibsen]] abschloss, absolvierte er eine Schauspielausbildung. 1987 war er [[Hospitation|Regiehospitant]] von [[Götz Friedrich]] an der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper Berlin]]. In diese Zeit fielen erste kleine Auftritte in Kinoproduktionen wie &amp;#039;&amp;#039;Fatherland&amp;#039;&amp;#039; von [[Ken Loach]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Das Spinnennetz (1989)|Das Spinnennetz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernhard Wicki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 ging Boettcher als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur an das Stuttgarter Theater im Westen. Dort hatte er als Bleichenwang in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Was ihr wollt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[William Shakespeare]] sein Schauspieldebüt. Ein Jahr später folgte er einem Angebot an das [[Theater Lübeck|Lübecker Stadttheater]]. Nach dem [[Mauerfall]] zog er 1989 zurück nach Berlin und begann dort seine Tätigkeit als [[Freier Mitarbeiter|freischaffender]] Künstler und [[Journalist]] mit ersten [[Printmedium|Print-]] und [[Hörfunk]]beiträgen. Seitdem ist er auch als [[Synchronautor]] und [[Regisseur|-regisseur]] tätig, so u.&amp;amp;nbsp;a. bei &amp;#039;&amp;#039;Eine unanständige Frau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich V.&amp;#039;&amp;#039;, bei diversen [[The Walt Disney Company|Walt-Disney-Produktionen]] und Fernsehserien wie &amp;#039;&amp;#039;[[Perry Mason (Filmreihe, 1985)|Perry Mason]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Eine himmlische Familie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Men in Trees]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rosewood (Fernsehserie)|Rosewood]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Name der Rose (Fernsehserie)|Der Name der Rose]]&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;English Teacher&amp;#039;&amp;#039;, die Filmproduktionen des italienischen Starregisseurs Luca Guadagnino &amp;#039;&amp;#039;[[We Are Who We Are|We are who we are]],&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Call Me by Your Name]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Queer (Film)|Queer]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie Kino-Highlights wie &amp;#039;&amp;#039;[[God’s Own Country]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dark Places – Gefährliche Erinnerung (Film)|Dark Places – Gefährliche Erinnerung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Als wir tanzten]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenstein in Guanajuato]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Greenaway]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 gründete er das [[Theater]] kunstgriff e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erschien seine [[Biografie]] über die 1969 verstorbene [[Chanson]]sängerin &amp;#039;&amp;#039;[[Alexandra (Sängerin)|Alexandra]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr darauf produzierte Boettcher mit seiner Produktionsfirma MB-Film das Porträt &amp;#039;&amp;#039;[[Alexandra – Die Legende einer Sängerin]]&amp;#039;&amp;#039;. 2003 veröffentlichte er ein Buch und einen Film über den Hamburger Komponisten und [[Kapellmeister|Orchesterleiter]] [[Bert Kaempfert]] (1923–1980). 2006 war Boettchers [[Dokumentarfilm|Dokumentation]] über die dänische Sängerin [[Gitte Hænning]] für den [[Adolf-Grimme-Preis]], den NRW-Kulturpreis sowie den [[Schleswig-Holstein Filmpreis|Norddeutschen Filmpreis]] nominiert und erhielt das [[Filmprädikat]] „Wertvoll“ der [[Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)|Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)]] in Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 hatte Boettchers Kinoporträt &amp;#039;&amp;#039;[[Sing! Inge, Sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039; beim 22. [[Internationales Filmfest Emden-Norderney|Internationalen Filmfest in Emden]] seine Uraufführung. Auch dieser Film wurde mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet, die auf 52 Minuten gekürzte TV-Fassung wurde für den [[Adolf-Grimme-Preis]] 2013 nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/sehnsuechte-und-exzesse-der-jazzsaengerin-inge-brandenburg-der-zerbrochene-traum/ Sehnsüchte und Exzesse der Jazzsängerin Inge Brandenburg – der zerbrochene Traum], auf freundederkuenste.de, abgerufen am 25. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl der [[Soundtrack]] auf CD als auch die DVD mit der Langfassung des Films erhielten den „[[Preis der deutschen Schallplattenkritik]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum realisierte Boettcher auf Wunsch von [[AnNa&amp;amp;nbsp;R.]] und [[Peter Plate]] das einstündige TV-Special &amp;#039;&amp;#039;[[Rosenstolz]] – Wir sind Wir! Die Erfolgsgeschichte eines Popduos&amp;#039;&amp;#039; für den [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]], das 2011 erstmals im Ersten Programm der ARD zu sehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 veröffentlichte Boettcher die Biographie &amp;#039;&amp;#039;Sing! Inge, Sing – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. 2018 schrieb Boettcher ein ausführliches Kapitel über die polnisch-jüdische Sängerin [[Belina (Sängerin)|Belina]] für die Biografie &amp;#039;&amp;#039;[[Siegfried Behrend]] – Stationen&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Helmut Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 gab Boettcher als Musikproduzent mit dem Label [[Unisono-Records]] die CD &amp;#039;&amp;#039;I Love Jazz&amp;#039;&amp;#039; zum 20. Todestag von [[Inge Brandenburg]] heraus und wurde abermals für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 folgte erneut eine Nominierung zum „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ für den von Unisono-Records und Boettcher produzierten Soundtrack &amp;#039;&amp;#039;Belina – Music For Peace&amp;#039;&amp;#039; zu dem gleichnamigen Dokumentarfilm des Berliner Filmemachers, der wiederum von der FBW mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet wurde. Dieser feierte am 6. Oktober beim 30. [[Jüdisches Filmfestival Wien|Jüdischen Filmfestival in Wien]] seine Uraufführung, gefolgt von der Deutschlandpremiere anlässlich des 38. [[Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest|Kasseler Dokfestes]] im November 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weltweiten Aufführungen wurde der Film am 18. Oktober 2022 bei den 2. Filmtagen Oberschwaben in Ravensburg mit dem Frauen-Preis Soroptimist als bester Film ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/starke-filme-ueber-viele-starke-frauen-9096 Filmtage Oberschwaben: Starke Filme über viele starke Frauen], auf schwaebische.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henrik Ibsen – Zur Bühnengeschichte seiner Gespenster.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-631-42166-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandra – Ihr bewegtes Leben …&amp;#039;&amp;#039;, Knaur Verlag, München 1998, ISBN 3-426-60757-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stranger In The Night – die Bert Kaempfert Story.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002, ISBN 3-434-50523-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandra – die Legende einer Sängerin.&amp;#039;&amp;#039; Parthas Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936324-10-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SING! INGE, SING! – der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Parthas Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86964-113-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Behrend – Stationen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Helmut Richter, 2. erweiterte Ausgabe 2018, ISBN 978-3-7460-5652-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandra – Die Legende einer Sängerin&amp;#039;&amp;#039;. 90 min, 1999 (auch auf DVD erhältlich, ARD-Video Hamburg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strangers In The Night – die Bert Kaempfert Story&amp;#039;&amp;#039;. 120 min, 2003 (auch auf DVD erhältlich, Sprachen E/D, ARD-Video Hamburg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich will alles – die Gitte Haenning Story&amp;#039;&amp;#039;. 120 min, 2006 (auch auf DVD erhältlich, Sprachen E/D, ARD-Video Hamburg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sing! Inge, Sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. 117 min, 2011 (Kinoverleih: Edition Salzgeber, auch auf DVD erhältlich)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenstolz – Wir sind Wir! Die Erfolgsgeschichte eines Popduos&amp;#039;&amp;#039;. 58 min, 2011 (eine Produktion des NDR)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Lady Jazz – Inge Brandenburg (La lady allemande du jazz)&amp;#039;&amp;#039;. 53 min, 2012 (eine Produktion von NDR-Arte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Belina – Music For Peace&amp;#039;&amp;#039;. 94 min, 2021 (eine Produktion von MB-Film)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118197878}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0994503}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|278e8e1f673c4520853847493cc7b9b7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.boettcher-film.de/ Website MB-Film Marc Boettcher] (Näheres u.&amp;amp;nbsp;a. über Synchronisationen, weitere Veröffentlichungen)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.zelluloid.de/person/index.php3?id=56061 |titel=Marc Boettcher |werk=Zelluloid.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170121112043/http://www.zelluloid.de/person/index.php3?id=56061 |archiv-datum=2017-01-21 | abruf=2018-08-30 |abruf-verborgen=ja }}&lt;br /&gt;
* [https://www.moviepilot.de/people/marc-boettcher Mark Boettcher bei Moviepilot]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118197878|LCCN=n/90/726665|VIAF=19741116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boettcher, Marc}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boettcher, Marc&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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