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	<title>Marc Bloch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Korrekturen zur letzten inhaltlichen Ergänzung (1917 steht im angegebenen Beleg nicht; „dissertation“ meint hier wohl Habilitationsschrift); Bilder besser über den Artikel verteilt; Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-03-09T21:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrekturen zur letzten inhaltlichen Ergänzung (1917 steht im angegebenen Beleg nicht; „dissertation“ meint hier wohl Habilitationsschrift); Bilder besser über den Artikel verteilt; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marc Bloch.jpg|miniatur|Marc Bloch (1944)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marc Léopold Benjamin Bloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch: [[Liste der IPA-Zeichen|[blɔk]]]; * [[6. Juli]] [[1886]] in [[Lyon]]; † [[16. Juni]] [[1944]] in [[Saint-Didier-de-Formans]] nahe Lyon) war als Mitbegründer der [[Annales-Schule]] einer der bedeutendsten [[Frankreich|französischen]] [[Historiker]] und [[Mediävistik|Mediävisten]] des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und früher Werdegang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marc Bloch Eltern.jpg|mini|Bloch mit Eltern]]&lt;br /&gt;
Marc Bloch entstammte einer ursprünglich im [[Elsass]] ansässigen [[Judentum|jüdischen]] Familie, die nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/1871 das Elsass Richtung Frankreich verlassen hatte. Sein Vater [[Gustave Bloch]] war Professor für Alte Geschichte und unterrichtete an der [[École normale supérieure (Paris)|École normale supérieure]] in Paris unter anderem [[Lucien Febvre]], mit dem Marc Bloch später intensiv zusammenarbeiten sollte. Seinem Sohn vermittelte er eine umfassende [[Humanismus|humanistische Bildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloch besuchte in Paris das [[Lycée Louis-le-Grand]] und absolvierte danach von 1904 bis 1908 ein Studium an der École normale supérieure in Paris. Insbesondere wurde er dort von den Professoren [[Paul Vidal de la Blache]] und [[Henri Berr]] beeinflusst, nahm aber auch Einflüsse von [[Karl Marx]] und [[Émile Durkheim]] auf. Unterbrochen wurde das Studium durch den Wehrdienst beim [[76e régiment d’infanterie]] in [[Fontainebleau]] 1905/1906. Bloch bestand 1908 die [[Agrégation]] (Staatsprüfung für das höhere Lehramt) im Fach Geschichte und Geographie. Anschließend setzte er 1908/1909 seine Studien für jeweils ein Semester an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und der [[Universität Leipzig]] fort. Von 1909 bis 1912 erhielt er ein Stipendium der &amp;#039;&amp;#039;Fondation Thiers&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er an seiner Habilitationsschrift arbeitete, dann arbeitete er als Geschichtslehrer an [[Lycée]]s in Montpellier und Amiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marc Bloch Algerien 1917.jpg|mini|Marc Bloch in Algerien 1917]]&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Frontsoldat der französischen Armee teil und pausierte dafür die Arbeit an seiner Qualifikationsschrift. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter das &amp;#039;&amp;#039;[[Croix de guerre]]&amp;#039;&amp;#039;, und wurde in die [[Ehrenlegion]] aufgenommen. Während seinem Dienst in der französischen Armee verbrachte er auch drei Monate in [[Algerien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worldwar1centennial.org/index.php/articles-posts/6233-the-debt-of-wwii-resistance-fighters-to-wwi-veterans-part-4-french-jewish-intellectual-marc-bloch-a-history-lesson.html |titel=The Debt of WWII Resistance Fighters to WWI Veterans, Part 4. French-Jewish Intellectual Marc Bloch – A History Lesson – World War I Centennial site |abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. Juli 1919 heiratete er Simone Vidal, aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Werdegang vom Schulbesuch bis zur Heirat siehe [[Peter Schöttler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch. Historiker und Widerstandskämpfer&amp;#039;&amp;#039;. Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 1999, ISBN 3-593-36333-X, S. 276–277 (tabellarischer Lebenslauf).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 gründete er zusammen mit weiteren Kollegen der Universität eine Volkshochschule im Elsass, eine &amp;#039;&amp;#039;extension universitaire&amp;#039;&amp;#039; (Universitätserweiterung), die heute (2023) noch existiert und als &amp;#039;&amp;#039;Université Populaire Européenne&amp;#039;&amp;#039; Kurse im ganzen Elsass anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nord-alsace.upe-alsace.fr/pages/historique-17.html#popup-actualite-a-la-une |titel=HISTORIQUE |hrsg=Université Populaire Européenne |datum=2023 |sprache=fr |abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Wissenschaftler ===&lt;br /&gt;
1919 wurde Bloch [[Maître de conférences]] (Dozent), 1921 außerordentlicher und 1927 ordentlicher Professor für [[Mittelalterliche Geschichte]] an der [[Universität Straßburg]]. 1920 hatte er seine [[Thèse d’État]] zur Befreiung der ländlichen Bevölkerung in der Île-de-France zur Zeit der [[Kapetinger]] Geschichte eingereicht. Bereits seit seiner Studienzeit richtete sich sein Interesse auf die „histoire totale“, die das historische Interesse auf völlig neue Bereiche wie Sozialgeschichte und das „kollektive Bewusstsein“ lenkte. Dies zeigt sich unter anderem auch in seinem 1924 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die wundertätigen Könige]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er die Vorstellungen von den [[Thaumaturgie|wundersamen Heilkräften]] der [[Salbung#Im Fränkischen Reich und in Frankreich|gesalbten]] Könige Frankreichs und Englands auf breiter [[Mentalitätsgeschichte|mentalitätsgeschichtlicher]] Basis behandelte. 1929 gründete er mit Lucien Febvre, der zu dieser Zeit ebenfalls an der Straßburger Universität lehrte, die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Annales (Zeitschrift)|Annales]]&amp;#039;&amp;#039;, die diesem universellen Ansatz der geschichtlichen Forschung ein Forum bieten sollte. In der folgenden Zeit beschäftigte er sich mit [[Agrargeschichte]] und veröffentlichte 1931 die Studie &amp;#039;&amp;#039;Caractères originaux de l’histoire rurale française&amp;#039;&amp;#039; („Die ursprünglichen Merkmale der französischen Agrargeschichte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 wurde Bloch als Professor für [[Wirtschaftsgeschichte]] an die [[Universität von Paris|Sorbonne]] in [[Paris]] berufen. Den Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit stellt das 1939/1940 veröffentlichte zweibändige Werk zur [[Lehnswesen|Feudalgesellschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;La Société féodale&amp;#039;&amp;#039;) dar. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er noch einmal Soldat und kämpfte als Offizier bis zur Niederlage Frankreichs im Juni 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1940 bis 1944 ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1940 gelang der [[Wehrmacht]] ein [[Westfeldzug#Fall Rot|schneller Sieg über die französischen Streitkräfte]]. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;L’Étrange Défaite. Témoignage écrit en 1940&amp;#039;&amp;#039; (in der deutschen Übersetzung „Die seltsame Niederlage. Frankreich 1940“) suchte Bloch Gründe für das militärische Debakel Frankreichs in der Struktur der Armee, aber auch in Politik und Gesellschaft. Er berichtet unter anderem über seine Erfahrungen mit den „demokratischeren Umgangsformen“ in der deutschen Armee: „Auf allen Ebenen der Hierarchie spürt man deutlicher die Bereitschaft zum einträchtigen Zusammenwirken.“ Die Grobheit des Mystizismus, der das zustande gebracht habe, dürfe einen nicht über die „ungeheure Kraft“ hinwegtäuschen, die dem innewohne.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Speicher in der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 3. September 2009; Marc Bloch, Die seltsame Niederlage, Frankfurt am Main: S. Fischer 1992, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen kritisierte er die innere Zerrissenheit Frankreichs nach Jahren der Auseinandersetzung zwischen Rechten und Linken über die [[Front populaire|Volksfrontregierung]], den Egoismus der Parteien und Gewerkschaften und den übertriebenen Pazifismus der Linken, zieh die politische und militärische Führung Frankreichs der „Unfähigkeit, den Krieg zu denken“, und klagte sie an, das Versagen eines der Mutterländer der modernen Demokratie vor der nationalsozialistischen Aggression verschuldet zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]] vom 10. April 1992: [https://www.zeit.de/1992/16/als-frankreich-sich-selbst-aufgab/seite-2 Als Frankreich sich selbst aufgab].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wegen seiner jüdischen Abstammung in Paris nicht mehr lehren durfte, berief ihn das [[Vichy-Regime]] zunächst nach [[Clermont-Ferrand]] und 1941 nach [[Montpellier]]. Während dieser Zeit bemühte sich Bloch auch um einen Ruf an die [[The New School|New School for Social Research]] in New York, den er aber schließlich mit Rücksicht auf seine Familie ablehnte, da diese ihn nicht hätte begleiten können. Nach der [[Unternehmen Anton|Besetzung Südfrankreichs am 11. November 1942]] wurde Bloch offiziell in den Ruhestand versetzt. Er zog auf sein Landhaus und schloss sich bald aktiv einer [[Résistance]]-Gruppe an. Im März 1944 wurde er in Lyon von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, inhaftiert und schwer gefoltert. Am 16. Juni 1944 wurde er zusammen mit 27 anderen Gefangenen auf freiem Feld in der Nähe von Lyon erschossen. Er wurde als „normaler Widerstandskämpfer“ ermordet, nicht wegen seiner jüdischen Abstammung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Schöttler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie weiter mit – Marc Bloch?&amp;#039;&amp;#039; [[Sozial.Geschichte Online]], 23, 2009, 1, S. 11–50 ([https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00020573 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der historischen Schule der [[Annales-Schule|Annales]], benannt nach der 1929 gegründeten Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Annales d’histoire économique et sociale&amp;#039;&amp;#039;, zählt Bloch zu den einflussreichsten Historikern des 20. Jahrhunderts. Sein Spezialgebiet war die [[Mediävistik]]. Das Neuartige seines wissenschaftlichen Ansatzes bestand dabei in der Einführung einer vergleichenden Geschichtsforschung der europäischen Gesellschaften an Stelle der traditionellen Nationalgeschichtsschreibung. Mit seinen Forschungen trug er darüber hinaus maßgeblich zur Etablierung der [[Mentalitätsgeschichte|Mentalitäts-]] und vor allem der [[Strukturgeschichte]] bei, die er als umfassende Geschichtsschreibung, als „histoire totale“ verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strasbourg-Plaque Marc Bloch (2).jpg|mini|Gedenktafel an der nach Bloch benannten ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Université Strasbourg II&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Universität Straßburg]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem französisch-deutschen Gipfeltreffen in Berlin wurde im Oktober 1990 die Gründung eines deutsch-französischen Forschungszentrums für Sozialwissenschaften beschlossen, das als „[[Centre Marc Bloch]]“ in [[Berlin-Mitte]] 1992 gegründet und 1994 offiziell eröffnet wurde. Nach Mittelkürzungen im Jahre 2008 seitens des [[Ministerium für Europa und Äußeres|französischen Außenministeriums]] war dieses Zentrum eine Zeitlang in seinem Bestand gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Centre-Marc-Bloch;art304,2682540 &amp;#039;&amp;#039;Centre Marc Bloch sieht sich vor dem Aus&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;. 12. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen ist es jedoch als „[[An-Institut]]“ der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] dauerhaft gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Blochs Ehren trug die auf Sprach- und Geisteswissenschaften spezialisierte &amp;#039;&amp;#039;Université Strasbourg II&amp;#039;&amp;#039;, die 1971 aus der Teilung der bisherigen Universität der Stadt entstanden war, seit 1998 den Namen [[Universität Straßburg#Neuere Zeit|Université Marc Bloch]]. 2009 wurde sie mit den zwei anderen Teiluniversitäten wieder zur [[Universität Straßburg]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron an, Marc Bloch für „sein Werk, seine Lehre und seinen Mut“ ins [[Panthéon (Paris)|Panthéon]] zu überführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lemonde.fr/politique/article/2024/11/23/marc-bloch-historien-et-resistant-va-entrer-au-pantheon-annonce-emmanuel-macron_6410417_823448.html |titel=Marc Bloch, historien et résistant, va entrer au Panthéon, annonce Emmanuel Macron |werk=Le Monde |datum=2024-11-23 |sprache=fr |abruf=2024-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Im 1. Kapitel seines Buches „Die seltsame Niederlage. Frankreich 1940“ schreibt Bloch über sich und seine Motivation. Er bezeichnet sich als Jude aufgrund seiner Geburt, der seine Religion nicht praktiziert. Nur gegenüber Antisemiten verteidigt er den Glauben seiner Väter, auch aus Respekt vor der Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er sich 1939 freiwillig zur Armee meldete, wäre er als Vater von 6 Kindern und im Alter von 53 Jahren nicht eingezogen worden. Er sah es aber als seine patriotische Pflicht gegenüber seinem Urgroßvater, der 1793 in der Revolutionsarmee gekämpft hat und seinem Vater, der 1870 Straßburg verteidigt hat. Seine ersten Einsätze in Straßburg, Brumath und kurzfristig in Saverne deprimierten ihn wegen des Mangels an sinnvollen Aufgaben. Es gelang ihm, nach Nordfrankreich versetzt zu werden, in die Nähe der belgischen Grenze, wo er am 10. Mai vom deutschen Überfall überrascht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Bloch |Titel=Die seltsame Niederlage: Frankreich 1940 |Verlag=Fischer Taschenbuch Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1995 |ISBN=978-3-596-12502-9 |Seiten=43f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rois et serfs. Un chapitre d’histoire capétienne&amp;#039;&amp;#039;. Edouard Champion, Paris 1920 ([https://archive.org/details/roisetserfsuncha00blocuoft Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die wundertätigen Könige|Les rois thaumaturges: Étude sur le caractère surnaturel attribué à la puissance royale particulièrement en France et en Angleterre]]&amp;#039;&amp;#039;. Istra, Paris 1924 ([https://books.google.de/books?id=CBkBAAAAMAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Die wundertätigen Könige&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-47519-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les caractères originaux de l’histoire rurale française&amp;#039;&amp;#039;. Aschehoug, Oslo 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Société féodale&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[L’Évolution de l’humanité]]&amp;#039;&amp;#039;). 2 Bände. Michel, Paris 1939/1940 ([https://classiques.uqac.ca/classiques/bloch_marc/societe_feodale/societe_feodale.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Die Feudalgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1982, ISBN 3-549-07629-0 (Neuausgabe: Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-91234-7).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’étrange défaite. Témoignage écrit en 1940&amp;#039;&amp;#039;. Société des éd. Franc-tireur, Paris 1946 ([https://classiques.uqac.ca/classiques/bloch_marc/etrange_defaite/etrange_defaite.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Die seltsame Niederlage: Frankreich 1940. Der Historiker als Zeuge&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-10-021603-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apologie pour l’histoire ou Métier d’historien&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Lucien Febvre]], Colin, Paris 1949 (posthum erschienen, [https://classiques.uqac.ca/classiques/bloch_marc/apologie_histoire/apologie_histoire.html Digitalisat]). Diese Rekonstruktion des von Bloch nicht mehr fertiggestellten Manuskriptes hat sich als fehlerhaft erwiesen. Korrigierte Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Apologie pour l’histoire ou Métier d’historien.&amp;#039;&amp;#039; Édition critique préparée par Etienne Bloch. A. Colin, Paris 1993, ISBN 2-200-21295-X.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Apologie der Geschichte oder Der Beruf des Historikers&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen und Argumente.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Übersetzung Siegfried Furtenbach. Klett-Cotta, Stuttgart 1974, ISBN 3-12-927500-2.&lt;br /&gt;
** Neuübersetzung unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;[[Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers]]&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung Wolfram Bayer. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-94170-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mélanges historiques.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Charles-Edmond Perrin. 2 Bände, S.E.V.P.E.N., Paris 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Histoire et historiens&amp;#039;&amp;#039;. Colin, Paris 1995, ISBN 2-200-21655-6.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Werkstatt des Historikers. Zur Theorie und Praxis der Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-593-36279-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ecrits de guerre (1914–1918).&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Etienne Bloch. Armand Colin, Paris 1999, ISBN 2-200-01512-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’histoire, la guerre, la résistance.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Annette Becker und Etienne Bloch. Gallimard, Paris 2006, ISBN 978-2-07-077598-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carole Fink Marc Bloch 1989 title.jpg|mini|hochkant|[[Carole Fink]]s Bloch-Monographie (1989)]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Erbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur neueren französischen Sozialgeschichtsforschung. Die Gruppe um die „Annales“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erträge der Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 110). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-07551-X, besonders der biographische Teil zu Marc Bloch S. 39–42.&lt;br /&gt;
* [[Carole Fink]]: &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch. A Life in History&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1989, ISBN 0-521-37300-X.&lt;br /&gt;
* Carole Fink: &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch (1886–1944)&amp;#039;&amp;#039;. In: Helen Damico, Joseph B. Zavadil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medieval Scholarship. Biographical Studies on the Formation of a Discipline, Volume 1: History&amp;#039;&amp;#039; (= Garland Reference Library of the Humanities, Bd. 1350). Garland Publishing, New York 1995, ISBN 0-8240-6894-7, S. 205–217.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Raulff]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Historiker im 20. Jahrhundert: Marc Bloch&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-10-062909-4.&lt;br /&gt;
* [[Peter Schöttler]]: &amp;#039;&amp;#039;Rationalisierter Fanatismus, archaische Mentalitäten. Marc Bloch und Lucien Febvre als Kritiker des nationalsozialistischen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WerkstattGeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 5, 1996, Heft 14, S. 5–21 ([https://werkstattgeschichte.de/wp-content/uploads/2017/01/WG14_005-021_SCHOETTLER_FANATISMUS.pdf pdf]).&lt;br /&gt;
* Peter Schöttler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch. Historiker und Widerstandskämpfer&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main/New York 1999, ISBN 3-593-36333-X.&lt;br /&gt;
* Peter Schöttler: &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Lutz Raphael]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von [[Edward Gibbon]] bis Marc Bloch&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54118-6 (&amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1).&lt;br /&gt;
* Peter Schöttler/Hans-Jörg Rheinberger (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marc Bloch et les crises du savoir&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2011 (MPI für Wissenschaftsgeschichte, preprint 418: [https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/Preprints/P418.PDF online]).&lt;br /&gt;
* Peter Schöttler &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Geschichtswissenschaft und Marc Bloch. Die ersten Nachkriegsjahrzehnte&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Pfeil (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr der deutschen Geschichtswissenschaft in die „Ökumene der Historiker“. Ein wissenschaftsgeschichtlicher Ansatz&amp;#039;&amp;#039; (= Pariser Historische Studien, 89). Oldenbourg, München 2008, [http://www.perspectivia.net/content/publikationen/phs/pfeil_geschichtswissenschaft/schoettler_geschichtswissenschaft Perspectiva.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118659081}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118659081}}&lt;br /&gt;
* [https://classiques.uqac.ca/classiques/bloch_marc/bloch_marc_photo/bloch_marc_photo.html E-Texte von Werken Blochs] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20081014001305/http://www.marcbloch.fr/ Association Marc Bloch] (französisch, englisch, spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.historicum.net/themen/klassiker-der-geschichtswissenschaft/20-jahrhundert/art/Bloch_Marc/html/artikel/2213/ca/fd24ef6749/ Würdigungen und Kurzbiographie Blochs] bei &amp;#039;&amp;#039;[[historicum.net]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://cmb.hu-berlin.de/ Centre Marc Bloch] (französisch, deutsch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://blogs.smithsonianmag.com/history/2011/11/history-heroes-marc-bloch/ &amp;#039;&amp;#039;History Heroes: Marc Bloch&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel von [[Mike Dash]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118659081|LCCN=n79142969|NDL=00433537|VIAF=46757545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bloch, Marc}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Sorbonne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Frankreich, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lyon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bloch, Marc&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bloch, Marc Léopold Benjamin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lyon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saint-Didier-de-Formans]] bei [[Lyon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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