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	<title>Marès - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:39:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mar%C3%A8s&amp;diff=1011767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lopezsuarez am 28. Dezember 2024 um 23:37 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-28T23:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marès Fassade retouched.jpg|mini|hochkant|{{center|1=Hausfassade aus Marès-Gestein}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mares Bild 11.JPG|mini|[[Bergfrisch|Bruchfeuchte]] Oberfläche von Marès]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marès&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pedra maresa&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Pedra arenisca&amp;#039;&amp;#039; bekannt, [[Spanische Sprache|kastilisch]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marés&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Piedra de Marés&amp;#039;&amp;#039;) ist die lokale Bezeichnung eines besonderen [[Kalkstein]]s, eines sogenannten [[Arenit|Kalkarenits]]. Er kommt auf den [[Balearische Inseln|Balearen]] vor und ist dort das traditionell architekturprägende Baugestein. Marès besteht überwiegend aus den Mineralen [[Calcit]] und [[Aragonit]] ([[Calciumcarbonat]] CaCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;). Das Gestein enthält zahlreiche Fossilbruchstücke und Kalkfragmente anderer Herkunft, die in einer [[mikrit]]ischen [[Matrix (Geologie)|Matrix]] eingebettet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Vicente A. Galvañ Llopis, María Jesús Ferrer Graciá: &amp;#039;&amp;#039;Extracción de marés. Utillaje y procedimiento.&amp;#039;&amp;#039; In: Amparo Graciani García (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Actas del Tercer Congreso Nacional de Historia de la Construcción, Sevilla, 26.-28.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Instituto Juan de Herrera, Madrid 2000, ISBN 84-95365-54-5, S. 335–336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das geologische Alter der Marès-führenden Gesteinsformationen liegt zwischen spätem [[Miozän]] und [[Quartär (Geologie)|Quartär]], wobei der überwiegende Teil der Vorkommen [[pleistozän]]en Alters ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa Maria Mateos, Juan J. Durán, Pedro A. Robledo: &amp;#039;&amp;#039;Marès Quarries on the Majorcan Coast (Spain) as Geological Heritage Sites.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geoheritage.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Nr. 1, 2011, {{ISSN|1867-2485}}, S. 41–54, [[doi:10.1007/s12371-010-0026-5]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marés-Steinbrüche findet man an verschiedenen Stellen der Baleareninseln. Bereits in der Talaiot-Zeit wurden die zur Errichtung der megalithischen Bauten benötigten Steine aus prähistorischen Steinbrüchen gebrochen.&lt;br /&gt;
Über mehr als 200 Jahre wurde Marès auch zum Bau von Häusern verwendet und eine Art Standardabmessung der Quader eingeführt. In Handarbeit wurden die [[Naturstein#Gewinnung und Verarbeitung von Naturwerkstein|Rohblöcke]] mit einfachen Werkzeugen, wie einer Art Hacke, gewonnen und die Oberflächen mit [[Steinbeil (Steinmetz)|Steinbeilen]] entweder einer [[Zahnfläche|Zahn-]] oder Glattfläche im Steinbruch erstmals bearbeitet. Der Abbau des Marès erfolgt in Form von Quadern, welche später in kleinere Teile geteilt werden. Die früheren handwerklichen Abbautechniken hinterließen an den Wänden erkennbare [[Bearbeitung von Natursteinoberflächen#Gebeilt|Werkzeugspuren]], die von der jeweils verwendeten Art des Steinbeils resultierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empirischen Erkenntnissen folgend, wurden die für architektonische Zwecke hergestellten Werksteine überwiegend so verwendet, dass der darauf einwirkende Druck vom Gebäude senkrecht zur oft gut sichtbaren Sedimentationsebene verläuft, denn diese Form des Einbaus gibt dem [[Natursteinmauerwerk]] höhere Festigkeit. Aus diesem Grund kann die Schichtenlage des Gesteins und die darin bestehende Korngrößenverteilung gut beobachtet werden. Bei einigen Lagerstätten ist die Sedimentationsabfolge weniger deutlich ausgeprägt, die Dimensionen der Einzelbestandteile kleiner und das Gestein deshalb dichter und kompakter. Die in den verschiedenen Regionen gewonnenen [[Werkstein]]e zeichneten sich durch unterschiedliche Festigkeiten und Farbgebungen aus und können damit den entsprechenden Gewinnungsorten zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnittspuren.JPG|mini|Bearbeitungs- und Schnittspuren beim Marès Abbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des letzten Jahrhunderts wurden maschinelle Abbaumethoden mit Steinsägen eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Vorrangig Verwendung fanden die Werksteine für Innen- und Außenwände an Massivbauten als Mauersteine, aber auch für Säulen, Kapitelle, ornamentalen Schmuck und auch für [[Skulptur]]en. Ferner werden dünnformatige aufgesägte Mauersteine im Format von Platten hergestellt, die für Zwischenmauern Verwendung finden. Des Weiteren werden auch Bodenbeläge aus Marés im Sandbett verlegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marès Bodenbelag 0056.JPG|mini|Bodenbeläge aus Marés Standardblock im Sandbett verlegt]]&lt;br /&gt;
Marés ist aufgrund seiner geringen Dichte und hohen Porosität gut schall- und wärmedämmend. Marès nimmt relativ viel Feuchtigkeit auf, die lediglich vorübergehend gespeichert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artifexbalear.org/mares.htm Informació material, tall, manipulació i tècnica constructiva]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch heute ist der Kalkstein aufgrund seiner baulichen Qualitäten sehr beliebt und wird vor allem zur [[Restaurierung]] alter Gebäude und Einfriedungen verwendet. Unter den derzeit herrschenden Umweltbedingungen sind allerdings Kalksteine wie der Marés stärker als andere Gesteine durch [[Verwitterung]] bedroht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abmessungen Marès.jpg|mini|Standardabmessungen&amp;lt;ref&amp;gt;Vicente A. Galvañ Llopis, María Jesús Ferrer Graciá: &amp;#039;&amp;#039;La piedra del Marés. Un material humano.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revista de edificación.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26, 1997, {{ISSN|0213-8948}}, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mares Bild 10.JPG|mini|Gebeilte Oberfläche Marès (um 1560)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsabhängige Dichtewerte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Typ&lt;br /&gt;
!Gebiet&lt;br /&gt;
!Dichte (kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;Daten aus: &amp;#039;&amp;#039;Revista Roc Maquina.&amp;#039;&amp;#039; November 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marès&lt;br /&gt;
|S’Arenal&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1,462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marès&lt;br /&gt;
|Muro&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1,528&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marès&lt;br /&gt;
|Porreres&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1,597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marès&lt;br /&gt;
|Santanyí&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1,794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marès&lt;br /&gt;
|Felanitx&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1,961&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sorten ===&lt;br /&gt;
* Acopinyat&lt;br /&gt;
* Brossenc de grano grande&lt;br /&gt;
* Grá de figa&lt;br /&gt;
* Granat&lt;br /&gt;
* Picador&lt;br /&gt;
* Roget&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abfallverwertung aus dem Natursteinabbau ===&lt;br /&gt;
* Picadís (feines Marèsgranulat zur Putzherstellung)&lt;br /&gt;
* Grava de marès&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Oft steht das errichtete Bauwerk gleich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Steinbruch, der ausschließlich zur Errichtung eines Bauwerks angelegt wurde, wie zum Beispiel beim Bau des [[Castell de sa Punta de n’Amer]] im Gemeindegebiet von [[Sant Llorenç des Cardassar]], Mallorca, oder des entlegenen Leuchtturms am [[Cap de Cavalleria]] auf der Insel Menorca.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinbrüche Mallorca ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mares 0031.JPG|mini|Alter Steinbruch bei [[Alcúdia]] Manresa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Punta de n&amp;#039;Amer 02.jpg|mini|Aufgegebener Abbau auf [[Punta de n’Amer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marès 0028.JPG|mini|Aufgebener Abbau [[Punta des Fenicis]]]]&lt;br /&gt;
* [[S’Arenal|Arenal]]&lt;br /&gt;
* [[Alcúdia]] Ortsteil Manresa&lt;br /&gt;
* [[Muro (Mallorca)|Muro]]&lt;br /&gt;
* [[Porreres]]&lt;br /&gt;
* [[Santanyí]]&lt;br /&gt;
* [[Felanitx]]&lt;br /&gt;
* [[Petra (Mallorca)|Petra]]&lt;br /&gt;
* [[Punta de n’Amer]]&lt;br /&gt;
* [[Llucmajor]]&lt;br /&gt;
* [[Santa Margalida]] Punta des Fenicis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinbrüche Menorca ===&lt;br /&gt;
Das Gestein aus dem Abbau auf Menorca wurde bereits in den [[Naveta]]- und [[Taula]]-Bauten der [[Talayot-Kultur|Talaiot-Kultur]] verwendet. In weiterer Folge bedienten sich die Römer und alle nachfolgenden Völker des weichen Kalksteins zur Errichtung ihrer Gebäude. Aus den ausschließlich küstennahen Steinbrüchen wurden sie verschifft und kamen so zum Beispiel im vergangenen Jahrhundert mit den menorquinischen Auswanderern an die Nordküste Afrikas nach Algerien, auch ist die Kathedrale von Cádiz in Andalusien aus Kalksteinen der Insel Menorca gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und 19. Jahrhundert war der menorquinische Marès ein wesentlicher Exportartikel. Die Export-Quader hatten auf Grund der Schichtenlinien und vertikalen Schnittlinien in den aufgelassenen Gruben ein Steinmaß von 33 × 40 × 60 cm und wurden vor Ort an den Baustellen weiter behauen. Auf Menorca wurde der Stein auch unter Tage abgebaut. Heute können diese Untertagehallen im Steinbruch &amp;#039;&amp;#039;Pedreres Robadones&amp;#039;&amp;#039; in Maó besichtigt werden. Erst in den letzten Jahren nimmt die Bedeutung des Marès als Baustein ab, und er wird zunehmend durch Beton und Ziegel verdrängt. So wurden in den letzten Jahren immer mehr aktive Steinbrüche geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alcaufar, Gemeindegebiet [[Sant Lluís]]&lt;br /&gt;
* Binicatsitx&lt;br /&gt;
* Robandones [[Maó]]&lt;br /&gt;
* Sant Agustí Vell&lt;br /&gt;
* Santa Ponça, Gemeindegebiet [[Alaior]], (Canteras de s’Hostal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau und Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbau und die Bearbeitung von Marès ist aufgrund seiner geringen Härte im Vergleich zu den [[Hartgestein]]en relativ einfach. Da er vor allem als Mauerstein verwendet wurde, waren die Anforderungen hinsichtlich einer Maßhaltigkeit nachrangig. Werden filigrane, ornamentale oder bildnerische Werkstücke herstellt, können Techniken der Weichgesteinbearbeitung wie Raspeln verwendet werden. Zum Einebnen der steinernen Oberflächen werden sogenannte Flächen, sowohl die Glatt- oder die [[Zahnfläche]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditioneller Abbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich beim Marès um ein [[Weichgestein]] handelt, konnte es unschwer traditionell mit speziellen Werkzeugen gewonnen werden. Der Quader wurde mit einer Hacke, die an ihren Enden – quer zur Bearbeitungsrichtung – zwei Schneiden hat, an vier Seiten freigeschlagen. Dabei entsteht eine etwa 3 Zentimeter breite umlaufende Nut, die die Größe des Quaders begrenzt. Ist die erforderliche Tiefe im Gestein erreicht, wurden in die Unterseite Keillöcher mit unterschiedlichem Abstand mit der Hacke eingeschlagen. In diese Keillöcher wurden Keile eingesetzt, die die Spaltrichtung durch Einlegen von zwei sogenannten Federn optimierten. Im deutschsprachigen Raum wird diese Technik als Schroten bzw. [[Steinspaltwerkzeuge|Spalten]] bezeichnet. Auf das Ende der Keile wurde mit einem [[Vorschlaghammer]] geschlagen, bis sich der Quader von der Gesteinsschicht löste. Die abgespaltene Unterseite, die uneben, rau oder ungenau war, wurde mit einer [[Zahnfläche]] geglättet oder aufs Maß gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewonnenen Quader konnten, sofern andere Abmessungen gefertigt werden sollten, mit einer Handsäge, die von zwei Steinmetzen bedient wurden, aufgeteilt werden. Dabei musste zur Kühlung des Sägeblatts kein Wasser verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschineller Abbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marès Steinsäge Menorca.JPG|mini|Steinsäge aus Menorca zum Formatieren]]&lt;br /&gt;
Zum maschinellen Abbau von Marès bedient man sich einer [[Steinsäge]], die ein horizontales und ein vertikales Sägeblatt antreibt. Der Maschinenkörper wird auf Schienen bewegt und formatiert die Quader auf das Standardmaß hinsichtlich der Breite und Höhe der Mauersteine. Maschinell wird wie mit der Handsäge „trocken“, ohne kühlendes Wasser, gesägt, wobei sich eine Staubentwicklung einstellt. Werden andere Formate als das Standardformat gefordert, werden diese auf einer anderen Steinsäge, die sich zumeist im Steinbruch befindet, hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tu.tv/videos/menorca-la-piedra-de-mares |text=Film über traditionelle und maschinelle Herstellung der Marès-Quader |wayback=20100129052640 |archiv-bot=2019-04-30 09:10:38 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstliche Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunstein Produktion Pedra artifical.PNG|mini|Kunststein Produktbeispiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlicher Marès (pedra artificial) wird in [[Kunststein#Zementbindung|Zementbindung]] oder [[Kunststein#Harzbindung|Harzbindung]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Anwendungen sind zum Beispiel: Fenster- und Türgewände, Gesimse, Bauornamente, [[Balustrade]]n. Im Kunsthandwerk bei der Herstellung von Skulpturen, Statuen. Zierbrunnen und Säulen. Die Herstellung der Kunststeine erfolgt meist in handwerklichen Kleinserien. Bekannte [[Kunststein]]-Hersteller befinden sich im Gebiet von [[Artà]], [[Porreres]] und [[Petra (Mallorca)|Petra]]. Das Versetzen wird von [[Steinmetz]]betrieben in Mörteltechnik ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* Marès-Steinbruch Santa Ponça ([[Menorca]]), eine der bedeutenden Abbaustellen der Balearen erreicht man nach der Ausfahrt von [[Alaior]] in Richtung [[Ciutadella]] über eine kleine ausgeschilderte Abzweigung auf der linken Straßenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot; caption=&amp;quot;Bauwerke aus Marès&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mares Bild 3.JPG|[[Castell de sa Punta de n’Amer]]&lt;br /&gt;
Minorca 0054.JPG|[[Kathedrale Santa Maria de Ciutadella]]&lt;br /&gt;
Iglesia de San Miguel en Felanich (Baleares, España).jpg| Stadtkirche [[Felanitx]]&lt;br /&gt;
Cadiz kathedrale.jpg|Kathedrale [[Cádiz]]&lt;br /&gt;
Sa seu Vorderseite mit Rosette.JPG|Kathedrale [[La Seu|Palma]] die vorwiegend aus Kalkstein gebaut wurde&lt;br /&gt;
Petra-San-Pere-2.JPG|[[Gotik|Gotisches]] Eingangsportal der Kirche San-Pere [[Petra (Mallorca)|Petra]] (Mallorca) mit filigranen Details und einer Skulptur aus Marès. Das Portal wurde teilweise mit Kunststein ergänzt.&lt;br /&gt;
Necròpoli de la punta des Fenicis 1.JPG|[[Nekropole von Son Real|Necròpoli de la punta des Fenicis]]&lt;br /&gt;
Mares Bild 4.JPG|Quadermauerwerk aus Marès-Kalkstein am [[Castell de sa Punta de n’Amer]] mit deutlichen Spuren der Verwitterung im oberen Bereich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lithica.es/asociacion-lithica.html Marès Menorca] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.fruitofmenorca.com/menorca/shostal.htm Canteras de s’Hostal] (spanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Francesc Florit Nin, Laetitia Lara Sauleau: &amp;#039;&amp;#039;Canteras de Marès&amp;#039;&amp;#039;. Editorial Líthica, Menorca 1999, ISBN 84-87128-86-6 (EA 1995).&lt;br /&gt;
* Ramón Sánchez-Cuenca: &amp;#039;&amp;#039;El Marès. Su origen, historia, propiedades, canteras y calidades&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Palma de Mallorca 2010, ISBN 978-84-613-8577-5.&lt;br /&gt;
* Neus García Inyesta, Guillem Oliver Sunyer: &amp;#039;&amp;#039;Construir en Marès&amp;#039;&amp;#039;. Colegio Oficial de Arquitectos de Baleares, Palma de Mallorca 1997, ISBN 84-921036-6-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fitzner]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mallorcazeitung.es/report/2011/04/07/mares---stein-weisen/19183.html Marès – der Stein der Weisen.]&amp;#039;&amp;#039; Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Mallorca-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;570 vom 7.&amp;amp;nbsp;April 2011, S.&amp;amp;nbsp;4/5.&lt;br /&gt;
* [http://www.tu.tv/videos/menorca-la-piedra-de-mares Detaillierter Film über den Abbau von Marès-Quadern auf Menorca] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://mineralcat.blogspot.com/2009/09/turisme-canteras-de-shostal.html Bilder vom Abbau] (spanischer Text)&lt;br /&gt;
* [http://www.lithica.es/home.html Kulturgeschichte und künstlerische Nachnutzungen in den Abbauorten] (spanischer Text)&lt;br /&gt;
* [http://gilbert.aq.upm.es/sedhc/biblioteca_digital/Congresos/CNHC3/CNHC3_038.pdf Steintechnische und petrographische Beschreibung] (spanischer Text; PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://berosus.org/naturals/treballs/comenius/roc1_es.htm#Utilidad Geologie von Menorca]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mares}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentärer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalksteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauerstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lopezsuarez</name></author>
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