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	<title>Mappingfunktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T03:47:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mappingfunktion&amp;diff=612310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FBuHL09: Kleine Textkorrektur</title>
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		<updated>2025-12-27T12:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Textkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mappingfunktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektionsfunktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in einigen [[Geowissenschaften]] und in der [[Astronomie]] ein [[mathematisches Modell]] verstanden, mit dem die [[Astronomische Refraktion]] als [[Funktion (Mathematik)|Funktion]] des [[Vertikalwinkel|Höhenwinkels]] bestimmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beträgt der Einfluss der [[Erdatmosphäre]] auf die [[Distanzmessung]] zu [[extraterrestrisch]]en Objekten – je nach [[Wetterlage]] – etwa 2,3 bis 2,5&amp;amp;nbsp;Meter, wenn das [[Himmelsobjekt]] im [[Zenit (Richtungsangabe)|Zenit]] des Beobachters steht, d.&amp;amp;nbsp;h. wenn der [[Messstrahl]] den kürzestmöglichen Weg durch die Atmosphäre nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt die Richtung zum Objekt hingegen näher am [[Horizont]], so dass der Strahl einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegt, dann kann die erforderliche [[Topografische Reduktion|Reduktion]] das 10- bis 50-fache betragen: der o.&amp;amp;nbsp;a. Betrag von durchschnittlich 2,4&amp;amp;nbsp;m ist näherungsweise durch den [[Sinus]] des Höhenwinkels zu dividieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sinusfunktion gilt jedoch nur für kleine Stücke des Strahls und bei Vernachlässigung der [[Erdkrümmung]]. Diese macht ein wesentlich komplizierteres mathematisch-meteorologisches Modell erforderlich, insbesondere für den Einfluss der (vom Beobachter weit entfernten) [[Hochatmosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er&amp;amp;nbsp;Jahren hat der finnische [[Geodäsie|Geodät]] [[Saastamoinen]] eine solche Formel für die [[Satellitengeodäsie]] entwickelt, die je nach gewünschter Genauigkeit mehrere [[Winkelfunktion]]en und atmosphärische Konstanten beinhaltet. Die [[Astronomische Refraktion#Wirkung auf Entfernungsmessungen|Saastamoinen-Formel]] ergibt den Refraktions-Betrag auf etwa 1–2&amp;amp;nbsp;Prozent genau, d.&amp;amp;nbsp;h. auf einige Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsstand ==&lt;br /&gt;
Nur mit Weiterentwicklungen werden die Theorie und die wissenschaftliche Praxis den modernen [[Messgenauigkeit]]en von einigen Millimetern gerecht. Neuere sehr präzise Modelle für [[GPS]]- und [[VLBI]]-Messungen stammen u.&amp;amp;nbsp;a. von der [[NASA]] und von europäischen [[Universität]]en, z.&amp;amp;nbsp;B. die „Vienna Mapping Function“&amp;amp;nbsp;(VMF) von [[Harald Schuh (Geodät)|Harald Schuh]] und [[Johannes Böhm (Geodät)|Johannes Böhm]] an der [[TU Wien]] (siehe auch [[GNSS]] und atmosphärische [[Dichtefunktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Meereshöhe]] der astronomischen Station oder der [[Satellitenstation]] spielt eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reduktion der Beobachtungen ==&lt;br /&gt;
Um Genauigkeiten von besser als einigen Metern zu erhalten, müssen alle [[Elektronische Distanzmessung|elektronischen Distanzmessungen]] zu [[Satellit (Raumfahrt)|künstlichen Erdsatelliten]] ([[Global Positioning System#Satelliten|GPS]], geodätische und [[Navigationssatellit|Navigations-Satelliten]]) und [[Radioastronomie]] ([[Very Long Baseline Interferometry]]) um den Einfluss der irdischen Lufthülle [[Reduktion (Messung)|reduziert]] werden. Auch die [[Luftdichte]] ist dabei genau zu modellieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wird zwar nicht die Mappingfunktion beeinflusst, wohl aber die in den Formeln enthaltenen sonstigen [[Parameter (Mathematik)|Parameter]] – konkret die (geschätzte) integrierte [[Lufttemperatur]] (Durchschnittswert durch die gesamte Atmosphäre) und ihr [[Vertikalgradient#Vertikalgradient der Lufttemperatur|Vertikalgradient]], die Formel für die höhenbedingte Abnahme von [[Luftdruck]] und [[Luftfeuchtigkeit]]&amp;amp;nbsp;usw. Daher ist die Entwicklung solcher mathematisch-physikalischer Modelle nur in [[interdisziplinär]]er Zusammenarbeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://home.germany.net/100-15891/geo/vortrag/tropo.htm Aufbau der Atmosphäre, verschiedene Refraktionsformeln; Germany.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.ovg.at/index.php?id=664  Troposphärische Modellierung bei GPS und VLBI; TU Wien 2005]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologisches Konzept]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrometrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FBuHL09</name></author>
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