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	<title>Mapinguari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T16:36:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mapinguari&amp;diff=83178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: siehe den Artikel Indianer</title>
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		<updated>2025-11-05T18:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe den Artikel &lt;a href=&quot;/index.php/Indianer&quot; title=&quot;Indianer&quot;&gt;Indianer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Megatherum DB.jpg|mini|Experten halten es für möglich, dass der Mapinguari eine noch heute lebende Art der [[Riesenfaultier]]e sein könnte.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mapinguari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einem [[Mythos]] der [[Cario (Volk)|Cario]] zufolge ein Ungeheuer, das in einer Höhle auf ihrem Stammesgebiet im [[Brasilien|brasilianischen]] [[Tropischer Regenwald|Regenwald]] lebt, etwa 2300 km entfernt von der Mündung des [[Amazonas]]. Die Kreatur soll nur nachts aktiv sein und sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung leben. Auch Menschen sollen ihr schon zum Opfer gefallen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Legende hat in jüngerer Zeit die Aufmerksamkeit der [[Kryptozoologie]] auf sich gezogen. [[David C. Oren|David Oren]], ein [[USA|US-amerikanischer]] [[Biologie|Biologe]] und [[Anthropologie|Anthropologe]], sowie sein brasilianischer Kollege Ilton DaSilva kamen anhand von Beschreibungen der Cario-Indianer und durch Untersuchungen von gefundenen Fußabdrücken zu dem Schluss, dass es sich beim Mapinguari um ein bisher für ausgestorben gehaltenes [[Riesenfaultier]] handeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesenfaultiere waren ein Teil der amerikanischen [[Megafauna]], zu deren letzten Überbleibseln der [[Jaguar]] und der [[Tapir]] gehören, und gelten als seit Ende der letzten [[Letzte Kaltzeit|Eiszeit]] vor 10.000 Jahren ausgestorben ([[quartäre Aussterbewelle]]). [[Fossilien]]funde in den Kalksteinbrüchen von [[Gainsville]] (USA) in einer 2 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht belegen, dass die Großtiere zur Zeit ihrer größten Verbreitung vom Amazonasgebiet bis hinauf nach [[Florida]] beheimatet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oren und DaSilva bringen folgende Indizien zur Untermauerung ihrer [[Hypothese]] vor, im Amazonas existiere noch heute ein [[Megatherium]] als [[lebendes Fossil]]:&lt;br /&gt;
* Übereinstimmungen zwischen versteinerten Fußabdrücken von Riesenfaultieren und angeblichen Mapinguari-Abdrücken vom Amazonas&lt;br /&gt;
* Bei mehreren Expeditionen in das Stammesgebiet der Cario vernahmen die Forscher nachts laute und fremdartige Tierschreie, die von ihren indianischen Führern dem Mapinguari zugeordnet wurden.&lt;br /&gt;
* Die Cario erzählen, dass Jäger des Stammes mehrfach versucht hätten, das Tier zu erlegen, dieses den Kugeln ihrer Jagdgewehre aber standgehalten und sogar mehrere erfahrene Jäger getötet habe. Dies scheint den Forschern für ein Megatherium plausibel: Ein 11.000 Jahre altes Riesenfaultierfell aus der Sammlung des [[Britisches Museum|Britischen Museums]] in [[London]] zeigt, dass in die Haut dieser Tiere kieselsteingroße Knochenstücke eingebettet waren und so dicht aneinander lagen, dass sie eine Gewehrkugel möglicherweise weit genug abbremsen könnten, um wichtige Organe zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind mehrere [[Expedition]]en geplant, um die anhaltende Existenz des Riesenfaultiers nachzuweisen. Diese Aufgabe wird erschwert durch die Größe des Suchgebietes (etwa 6,5 Millionen Quadratkilometer), das nur zu 40 Prozent erforscht ist, und auch durch den Umstand, dass das gesuchte Tier nachtaktiv wäre. Von der Fachwelt werden die vermeintlichen Beweise von Oren und DaSilva kritisch betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[David C. Oren]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Goeldianazoolog19 Did ground sloths survive to recent times in the Amazon region?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Goeldiana Zoologia&amp;#039;&amp;#039;, August 1993, S. 1–11&lt;br /&gt;
* Harald Gebhardt, Mario Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Von Drachen, Yetis und Vampiren – Fabeltieren auf der Spur&amp;#039;&amp;#039;. BLV-Verlag, München 2005, ISBN 3-405-16679-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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