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	<title>Mapam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: &#039;Likud&#039; mit einem &#039;k&#039; entspricht WP:NK/Hebräisch und ist die mit Abstand üblichste Schreibweise in seriösen dtspr. Veröffentlichungen, sowohl Fachliteratur als auch Nachrichtenmedien. Hebr. Kof (ק) wird im Dt. üblicherweise als &#039;k&#039; nicht als &#039;q&#039; wiedergegeben, so auch die NK/Hebr.</title>
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		<updated>2025-03-06T07:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;#039;Likud&amp;#039; mit einem &amp;#039;k&amp;#039; entspricht &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:NK/Hebr%C3%A4isch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:NK/Hebräisch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:NK/Hebräisch&lt;/a&gt; und ist die mit Abstand üblichste Schreibweise in seriösen dtspr. Veröffentlichungen, sowohl Fachliteratur als auch Nachrichtenmedien. Hebr. Kof (ק) wird im Dt. üblicherweise als &amp;#039;k&amp;#039; nicht als &amp;#039;q&amp;#039; wiedergegeben, so auch die NK/Hebr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mapam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Arbeiterpartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מפ״ם - מִפְלֶגֶת הַפּוֹעֲלִים המְאוּחֶדֶת&amp;amp;lrm;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ifleget ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ōʿalīm ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eʾuchedet}}; [[Akronym]] MaPaM) war eine [[Politische Linke|linke]] [[Zionismus|zionistische]] [[Politische Parteien in Israel|Partei in Israel]], die von 1948 bis 1996 bestand. Sie vertrat [[Marxismus|marxistische]], später [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Positionen und war mit der Jugendbewegung [[HaSchomer HaTzaʿir|HaSchomer haZaʿir]] verbunden. Ihre Nachfolge trat die Partei [[Meretz]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 367 MAPAM 1st International Conference ועידה עולמית של מפquot;ם.jpg|mini|Erster Parteitag der Mapam 1948. Am Mikrophon steht [[Yaakov Hazan]].]]&lt;br /&gt;
Die Mapam entstand am 23. Januar 1948&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mordechai Naor]]: &amp;#039;&amp;#039;Eretz Israel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S.&amp;amp;nbsp;258.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Fusion der Arbeiterpartei [[HaSchomer HaTzaʿir|HaSchomer HaZʿir]] und &amp;#039;&amp;#039;Achdut haʿAvoda – Poʿalei Zion&amp;#039;&amp;#039;. Sie war die Partei der linken [[Kibbuzbewegung]] &amp;#039;&amp;#039;(HaKibbutz haʾArtzi)&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;HaSchomer haZaʿir&amp;#039;&amp;#039; („Der junge Wächter“) hatte sich bereits 1913 als Jugendorganisation gebildet (ab 1919 in Palästina), aber 1946 auch eine Partei gleichen Namens gegründet. &amp;#039;&amp;#039;Achdut haʿAvoda – Poʿalei Zion&amp;#039;&amp;#039; war 1946 aus dem Zusammenschluss der [[Mapai]]-Abspaltung &amp;#039;&amp;#039;Achdut haʿAvoda&amp;#039;&amp;#039; („Einigung der Arbeit“) mit dem linken Flügel von [[Poale Zion|Poʿalei Zion]] hervorgegangen. Zudem hatten ehemalige Kämpfer der 1948 aufgelösten paramilitärischen Eliteeinheit [[Palmach]] großen Einfluss auf die Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Noʿam Sheizaf |url=https://www.rosalux.org.il/links-oder-zionistisch-ein-blick-auf-die-geschichte-linker-parteien-in-israel/ |titel=Sozialistischer Universalismus oder nationales Projekt? Ein Blick auf die Geschichte linker Parteien in Israel |werk=Rosa-Luxemburg-Stiftung Israel Office |datum=2016 |zugriff=2017-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Generalsekretär war [[Meʾir Jaʿari]], der die Partei bis 1973 führte. Bei der ersten [[Parlamentswahl in Israel 1949|Knessetwahl im Januar 1949]] erhielt Mapam 14,7 % der Stimmen und 19 der 120 Sitze im Parlament. Bis Mitte der 1950er Jahre war sie hinter der Mapai die zweitgrößte Partei Israels. [[Rostam Bastuni]], der 1951 als erster [[Arabische Israelis|arabischer Israeli]] in die Knesset einzog, war ein Mitglied der Mapam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 142 May First - MAPAM אחד במאי - מפquot;ם.jpg|mini|Veranstaltung zum 1. Mai (1950er-Jahre). Auf dem Transparent sieht man in der Mitte das Parteilogo.]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Mapam an der [[Stalinismus|stalinistischen]] [[Sowjetunion]] orientiert, die sie als den wahren Gegenpol zum [[Faschismus]] ausmachte. Dies änderte sich 1952 mit dem [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945#Ostblock|antisemitisch]] geprägten [[Slánský-Prozess]], der in Israel die Hoffnung auf die Unterstützung durch die UdSSR erschütterte. Bei dem [[Schauprozess]], in dem die [[Kommunistische Partei der Tschechoslowakei]] 14 führende Mitglieder, darunter elf Juden anklagte, inhaftierte oder liquidierte, war der Mapam und ihrem Vertreter [[Mordechai Oren]] die Beteiligung an einer zionistischen Verschwörung in [[Prag]] vorgeworfen worden. Nach den Prager Prozessen und später der 1956 gehaltenen [[Geheimrede Chruschtschows]] über die Verbrechen [[Stalin]]s entfernte sich die Mapam von den kommunistischen Positionen und wurde eine moderatere, [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Partei. Eine größere Zahl von Mapam-Führern, unter ihnen [[Mosche Sneh]], verließ die Partei 1952, bildete vorübergehend eine „Linksfraktion“ und trat dann der [[Kommunistische Partei Israels|Kommunistischen Partei]] (Maki) bei. 1954 spaltete sich ein eher „rechter“ Flügel der Mapam – um [[Jitzchak Tabenkin]], [[Jisra’el Bar Jehuda|Jisraʾel Bar Jehudah]], [[Jitzchak Ben Aharon]] und [[Jigal Allon|Jigʾal Allon]] – ab und bildete die Partei [[Achdut haAwoda – Poalei Tzion|Achdut haʿAvoda]] („Einigung der Arbeit“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mapam war bis Dezember 1955 in der Opposition, sodann beteiligte sie sich als Juniorpartner an dem Mapai-geführten [[Kabinett David Ben-Gurion V|Kabinett Ben-Gurion V]], in dem [[Mordechaj Bentov]] und [[Jisrael Barsilai]] als Minister für Entwicklung bzw. Gesundheit amtierten. Mapam blieb bis 1961 in der Regierung vertreten. In dieser Zeit verzeichnete die Partei Wahlergebnisse um die sieben Prozent und war meist mit neun Abgeordneten in der Knesset vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 trat die Mapam als kleinerer Partner in das Wahlbündnis [[HaMaʿarach]] („die Verbindung“) mit der Arbeitspartei ([[Awoda|haʿAvoda]]) ein, in der im Jahr zuvor die frühere Rivalin Mapai und die Achdut haAwoda aufgegangen waren. Während der folgenden 15 Jahre saßen die Mapam-Abgeordneten in der Knesset in einer gemeinsamen HaMaʿarach-Fraktion und waren bis 1977 in den Regierungen unter [[Golda Meir|Golda Meʾir]] und [[Jitzchak Rabin]] vertreten. [[Meʾir Talmi]] löste 1973 Jaʿari als Generalsekretär der Partei ab. Nach 1977 war der linke Block und damit auch Mapam in der Opposition gegen Regierungen des rechten Likud. [[Viktor Schem-Tow]] übernahm 1979 die Führung der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl in Israel 1984|Wahl von 1984]] verließ die Mapam die Verbindung mit der Arbeitspartei aus Protest gegen die Entscheidung von [[Schimon Peres|Schimʿon Peres]], eine „Regierung der nationalen Einheit“ mit dem Likud zu bilden. Die sechs Mapam-Abgeordneten bildeten wieder eine eigene Fraktion. Zur [[Parlamentswahl in Israel 1988|Knessetwahl 1988]] trat Mapam als eigenständige Partei an, erhielt aber nur 2,5 % der Stimmen und drei Sitze. Zur [[Parlamentswahl in Israel 1992|Wahl 1992]] verbündete sich die Mapam mit der Bürgerrechtsbewegung [[Ratz (Partei)|Ratz]] und der liberalen [[Schinui]], um die Wahlkoalition [[Meretz]] zu bilden, die das israelische Friedenslager repräsentiert. Die Mapam ging 1996 in der zur politischen Partei umgewandelten Meretz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Noʿam Sheizaf |url=https://www.rosalux.org.il/links-oder-zionistisch-ein-blick-auf-die-geschichte-linker-parteien-in-israel/ |titel=Sozialistischer Universalismus oder nationales Projekt? Ein Blick auf die Geschichte linker Parteien in Israel |werk=Rosa-Luxemburg-Stiftung Israel Office |datum=2016 |zugriff=2017-05-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=217151-X|VIAF=124759185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische sozialistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zionistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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