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	<title>Mao-tun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-04-29T15:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pınarbaşı 1.JPG|mini|Fiktive, symbolische Büste von Mao-tun]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mao-tun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mao-dun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder bei lautschriftlicher Lesart der chinesischen Überlieferung des Namens 冒頓 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ma-To&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[234 v. Chr.]]; † [[174 v. Chr.]]), war Herrscher (Titel: [[Chanyu]]) des Stammesverbands der [[Xiongnu]] von 209 v. Chr. bis zu seinem Tod. Mao-tuns Leben ist ausschließlich in Quellen der verfeindeten Chinesen überliefert, so auch der Name, sein selbst verwendeter Name ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mao-tuns Vater &amp;#039;&amp;#039;Tu-men Tengriqut&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;ou-man&amp;#039;&amp;#039;; reg. 240 – 209 v. Chr.) hatte in den letzten Jahrzehnten des 3. Jahrhunderts erstmals die vorher verfehdeten Xiongnu-Stämme in einer lockeren Föderation vereinigt. 209 v. Chr. folgte ihm sein Sohn Mao-tun im Amt. Die chinesischen Quellen werfen Mao-tun vor, seinen Vater in einer blutigen Revolte gestürzt und ermordet zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mao-tun schuf angeblich einen straff organisierten Hofstaat und eine schlagkräftige Armee, mit der er die Wirren im chinesischen Reich am Ende der [[Qin-Dynastie]] zu großen territorialen Gewinnen ausnutzen konnte. Er eroberte das [[Ordos-Plateau]] mit Quellflüssen und dem Oberlauf des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]] und die östlichen Abschnitte der unter [[Qin Shihuangdi]] ab 214 v. Chr. errichteten [[Chinesische Mauer|&amp;#039;&amp;#039;Großen Mauer&amp;#039;&amp;#039;]] und unterwarf das [[Königreich Chu]]. In der mongolischen Steppe dehnte er seine Herrschaft bis zur [[Selenga]], nach Südsibirien zu den [[Kirgisen]], zur [[Dsungarei]] und im Westen bis an die Grenzen [[Turkestan]]s aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mao-tun nahm 200 v. Chr. auf einem Feldzug beinahe [[Han Gaozu]], den ersten Kaiser der [[Han-Dynastie]] gefangen, der sich an die Spitze seines Heeres gestellt hatte, das wegen seiner modernen [[Streitwagen]] als besonders gefährlich galt. Die Xiongnu besiegten die zahlenmäßig weit überlegene chinesische Armee dank ihrer leichten und wendigen Reiterei und konnten von China in der Folge [[Tribut]]zahlungen verlangen. Die Tributzahlungen beinhalteten, dass von nun an jeder Herrscher der Xiongnu eine kaiserliche Prinzessin erhielt. Außerdem wurde ein jährlicher Tribut von Lebensmitteln und Seide zugesagt; dafür sollten die Herrscher der Xiongnu auf Raubzüge in das chinesische Kaiserreich verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mao-tun heiratete eine hochrangige Chinesin, möglicherweise eine Tochter Han Gaozus, und nach dem Tod des Kaisers warb er um dessen Witwe. Trotz der verwandtschaftlichen Beziehungen und der Tributzahlungen drangen die Xiongnu alljährlich in chinesisches Gebiet vor und plünderten einige Siedlungen. Neben Lebensmitteln war chinesische [[Seide]] das bevorzugte Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besiegte Mao-tun die [[Donghu (Volk)|Donghu]] im [[Mandschurei|mandschurischen]] Grenzgebiet und gliederte die Ostmongolei an (bis 190 v. Chr.). Zuletzt rühmte er sich, auch die [[Yuezhi]] im heutigen [[Gansu]] unterworfen zu haben, ebenso die [[Wusun]] (gegen 176 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Kaiser [[Han Wendi]] begann China 177 v. Chr. mit neuen groß angelegten Verhandlungen, die auch nach dem Tod Mao-tuns weitergingen, als sein Sohn Laosheng (Kayuk, Ki-ok, † 161 v. Chr.) die Macht über die Xiongnu übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Heer der [[Türkische Streitkräfte|Türkischen Streitkräfte]] trägt als symbolisches Gründungsdatum das Jahr 209 v. Chr. auf ihrem Emblem und bezieht sich damit auf die Heeresreform Mao-tuns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind die Namen Mao-tun als [[Mete]] und seines Vaters Tu-men als [[Teoman]] populäre türkische Vornamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nicola Di Cosmo: &amp;#039;&amp;#039;Ancient China and Its Enemies. The Rise of Nomadic Power in East Asian History.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2002, ISBN 0-521-77064-5, S. 174 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no/00/86727|VIAF=16776463|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-06-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maotun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 234 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 174 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Xiongnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mao-tun&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mao-dun, Batur Tengriqut (militärischer Titel)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herrscher (der Schan-yü) der Xiongnu&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=234 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=174 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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