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	<title>Manzelbrunnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:30:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manzelbrunnen&amp;diff=1638749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-20T04:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Manzelbrunnen 3.jpg|mini|hochkant|Manzelbrunnen von schräg vorn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03753-Stettin-1903-Manzelbrunnen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Manzelbrunnen von vorn]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manzelbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein monumentaler [[Brunnen]] in [[Stettin]] auf dem Platz vor dem [[Neues Rathaus Stettin|Neuen Rathaus]]. Er entstand in Zusammenarbeit des Bildhauers [[Ludwig Manzel]] (für die Figuren) und des Architekten [[Otto Rieth (Architekt)|Otto Rieth]] (für die Brunnenarchitektur), die beide in Berlin ansässig waren. Nach Verlust der Brunnenfiguren und weiteren Beschädigungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist der Brunnen heute nur teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Brunnens stand die [[Allegorie|allegorische]] Frauenfigur der „Sedina“, die die Stadt Stettin verkörpert. Sie hatte ein [[Segel]] geschultert, das auf eine [[Rah]] aufgezogen war, und hielt mit der rechten Hand einen neben ihr stehenden Schiffsanker fest. Sie stand in einem frei nachempfundenen Schiffskörper, zu ihren Füßen waren mehrere Begleitfiguren gruppiert, darunter [[Mercurius|Merkur]] (der antike Gott des Handels), ein Mann mit geballter Faust, der die Industrie repräsentiert, und zwei [[Najade]]n. Weiter unterhalb, im Bereich des Brunnenbeckens, waren zwei wasserspeiende Drachen angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im späten 19. Jahrhundert erfuhr Stettin einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung, insbesondere durch den wachsenden Seehandel – 1898 wurde außer dem Brunnen auch der neue [[Freihafen]] eingeweiht. So stand der Brunnen „gewissermaßen als Symbol der aufstrebenden Stadt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Stettin.&amp;#039;&amp;#039; Leon Sauniers Buchhandlung, Stettin 1911, S. 501. (Nachdruck: Weltbild Verlag, Augsburg 1993, ISBN 3-89350-119-3)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1893–1894 wurde ein Wettbewerb zur Erlangung von Brunnenentwürfen durchgeführt, an dem sich außer Manzel weitere namhafte Bildhauer beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PomnikZKotwicaWSzczecinie.jpg|mini|Brunnen mit dem Anker als Ersatz der verlorenen Figurengruppe (2007)]]&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden alle Bronze-Figuren des Brunnens 1942 demontiert und für Rüstungszwecke [[Metallspende des deutschen Volkes|eingeschmolzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Der Manzel-Brunnen wurde verschrottet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Bürgerbrief&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|1619-6201}}), Nr. 35 (2009), S. 56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als nach dem Zweiten Weltkrieg Stettin an [[Polen]] kam, wurde der Brunnen mit einem Anker als neuem Mittelpunkt wieder hergerichtet. Seit 2004 gab es Bestrebungen zur [[Rekonstruktion]] des Brunnens.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29/2008, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2012 stimmte das Stadtparlament von Stettin dem Antrag einer Bürgerinitiative zu, eine neue Sedina-Figur auf dem Brunnen-Unterbau aufzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dpg-brandenburg.de/de/presseschau/2012/21 |wayback=20160305151602 |text=Transodra-Presseschau 21/2012: &amp;#039;&amp;#039;Sedina kehrt zurück&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-29 12:16:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorlage für eine Rekonstruktion könnte ein in Stettin museal erhaltenes [[Bozzetto]] von Manzels „Sedina“ sein.&amp;lt;!--leider unklar, wo genau dieses Bozzetto sein soll (Stadtmuseum?, Nationalmuseum?)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pce Wik fragm SDC16429.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Sedina-Brunnen&amp;#039;&amp;#039; am Chrobry-Platz, Altstädter Ring in Police (2009)]]&lt;br /&gt;
Die Sedinafigur des Stettiner Brunnens diente als künstlerische Inspiration für den Mitte der 1980er-Jahre nach Entwürfen von Mieczysław Glib errichteten Sedina-Brunnen im polnischen [[Police (Woiwodschaft Westpommern)|Police]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=Telewizja Police | id=XtBF2OoOtQ4 | title=Metamorfoza Placu Chrobrego w Policach | upload=2013-11-18 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=8:30 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rowery.wzp.pl/de/1038-pomorze-zachodnie-sedina-fontne |titel=Sedina-Fontäne |werk=rowery.wzp.pl |abruf=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Meinecke: &amp;#039;&amp;#039;Von der Provinz Pommern in die kaiserliche Metropole. Ludwig Manzel (1858–1936), Professor an der Königlichen Akademie der Künste Berlin. Aspekte seines bildhauerischen Werkes.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernfried Lichtnau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst in Mecklenburg und Pommern von 1880 bis 1950. Kunstprozesse zwischen Zentrum und Peripherie.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86732-061-0, S. 239–250, speziell zum Brunnen S. 245–247.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manzel&amp;#039;s Fountain in Szczecin|Manzelbrunnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/25/19/N|EW=14/33/12/E|type=landmark|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnen in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1898)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnen nach allegorischem Motiv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Stettin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nowe Miasto (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Woiwodschaft Westpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulpturengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstverlust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maritime Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
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