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	<title>Manus (Insel) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Manus&lt;br /&gt;
|BILD1= Manus Island (Landsat).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= [[NASA]]-Landsat-Bild von Manus&lt;br /&gt;
|BILD2= Manus Island.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Topographische Karte der Admiralitätsinseln mit Manus&lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Bismarcksee]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE= [[Admiralitätsinseln]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 2/05/13/S&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 146/56/25/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= PG&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= 100&lt;br /&gt;
|BREITE= 30&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 2100&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= [[Mount Dremsel]]&lt;br /&gt;
|HOEHE= 720&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= [[Lorengau]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 33000&lt;br /&gt;
|ZENSUS= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:00-307 Admiralty Manus.png|mini|hochkant=1.3|Übersichtskarte der Admiralitätsinseln mit Manus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (weitere Bezeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;Allisoninsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Allisoninsel oder Manus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, Band I. S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Moánus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Taui&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tjawomu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon Manus&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Koloniallexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, S. 501 f. [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Manus Link]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Insel]] im Norden von [[Papua-Neuguinea]]. Sie liegt in der [[Bismarcksee]] und gehört zur [[Manus Province]] von Papua-Neuguinea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manus ist die größte der [[Admiralitätsinseln]] und die fünftgrößte Insel Papua-Neuguineas. Die Insel ist etwa 100&amp;amp;nbsp;km lang und bis zu 30&amp;amp;nbsp;km breit. Sie ist nahezu komplett mit [[Tropischer Regenwald|tropischem Regenwald]] bedeckt. Der höchste Punkt ist mit 720&amp;amp;nbsp;m der [[Mount Dremsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 lebten etwa 33.000 Menschen auf Manus. Die Inselhauptstadt [[Lorengau]] ist zugleich Hauptort der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Manus Province&amp;#039;&amp;#039;. Eine Brücke verbindet den Flughafen [[Momote Airport]] auf den östlich vorgelagerten [[Los-Negros-Insel]]n mit Hauptinsel und Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis in die 1920er Jahre war das Innere der damals &amp;#039;&amp;#039;Große Admiralitätsinsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon Manus&amp;quot; /&amp;gt; genannten Insel fast nur den Einheimischen bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon&amp;quot;&amp;gt;Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 12 ff. {{Webarchiv|url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Admiralit%E4tsinseln |wayback=20131030043752 |text=Link |archiv-bot=2022-12-11 04:57:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprachen ==&lt;br /&gt;
Trotz der relativ geringen Größe besteht auf Manus eine enorme Sprachen- und Völkervielfalt &amp;#039;&amp;#039;(→ [[Admiralitätsinseln#Bevölkerung und Sprachen|Bevölkerung und Sprachen der Admiralitätsinseln]])&amp;#039;&amp;#039;. So werden allein für Manus 21 Sprachen angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ethnologue.com/map/PG_01 Karte ethnologue.com], abgerufen am 1. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Indigene Völker|indigenen Einwohner]] werden [[Ethnie|ethnisch]] zu den [[Melanesier]]n gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Drittel der Bevölkerung verkauft Fisch oder andere Produkte wie Kopra oder Kakao an Exporteure. Nur etwa 10 % der Bevölkerung gehen anderen Berufen nach und nur 1 % ist selbstständig in vollständiger [[Erwerbswirtschaft]] tätig. Die traditionellen Nahrungsquellen werden heute durch importierte Produkte – vor allem Reis, Fischkonserven und Fleisch, Gebäck, Tee, Kaffee, Zucker, Bier, Zigaretten und Tabak – ergänzt. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden praktisch alle Gegenstände sowie Häuser und Kanus noch traditionell hergestellt. Seither tauchen verstärkt moderne Gegenstände auf. Das Handwerk erfährt jedoch auch eine Wiederbelebung durch den Verkauf an Touristen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carrier&amp;quot;&amp;gt;James G. Carrier: [https://www.everyculture.com/Oceania/Manus-Economy.html &amp;#039;&amp;#039;Manus – Economy.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Countries and Their Cultures&amp;#039;&amp;#039; auf everyculture.com, abgerufen am 29. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturen ===&lt;br /&gt;
Kulturell werden gemeinhin drei verschiedene [[Volksgruppe]]n auf Manus unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garve u. Garve&amp;quot;&amp;gt;Roland u. Miriam Garve: &amp;#039;&amp;#039;Unter Papuas und Melanesiern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Literatur, Jena / Quedlinburg / Plauen 2010, ISBN 978-3-940085-37-5. S. 188–190.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch: [[Admiralitätsinseln#Kulturen|Kulturen auf den Admiralitätsinseln]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Matankol}} Matakor ====&lt;br /&gt;
Die Matakor (auch Matankor oder Matankol) genannte Gruppe sind Küstenbewohner, die vor allem im Westen, Norden und Osten wohnen. Sie leben von [[Yams]]anbau, der Viehhaltung (Schweine und Hühner), dem Fischfang und der Jagd auf [[Meeresschildkröten]]. Sie bewohnen bodenebene Hütten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Früher stellten sie [[Muschelgeld]] und [[Obsidian]]messer her, die auch für den Tauschhandel produziert wurden. Nach wie vor berühmt sind ihre kunstvollen Holzschnitzereien wie Ahnenfiguren und riesengroße runde Schalen mit spiralig gehaltenen oder mit Figuren verzierten Henkeln. Ihre Vorfahren kamen vermutlich als letzte Gruppe auf die Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Usiai ====&lt;br /&gt;
Die Gruppe der Usiai (auch Uisiai), die früher ausschließlich im gebirgigen Inland wohnten, betreiben ebenfalls Landbau und wohnen in bodenebenen Hütten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Vorfahren waren die ersten Besiedler von Manus, die im Laufe der Jahrhunderte von den Neuankömmlingen ins Landesinnere verdrängt wurden. Auffallend ist ihre geringe Körpergröße. Die Usiai sind bekannt für kunstvolles Flechtwerk, vor allem Körbe, aber auch wasserdicht gemachte Schalen und Kalebassen. Obwohl sie von den Küstenbewohnern früher nicht geachtet wurden, bestand ein reger Warenaustausch zwischen ihnen. &amp;#039;&amp;#039;(→ [[#Wirtschaft|Tauschsystem „Fisch für Stärke“]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Manus ====&lt;br /&gt;
Die Kultur der rund 4000 &amp;#039;&amp;#039;titansprachigen&amp;#039;&amp;#039; Manus (Sprache der Manus-Untergruppe der Admiralitätsinsel-Sprachen, auch M’bunai, Moanus oder Tito genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Motz: &amp;#039;&amp;#039;Sprachen und Völker der Erde – Linguistisch-ethnographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band 2, Projekte-Verlag Cornelius, Halle 2007, ISBN 978-3-86634-368-9. S. 228, 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die an der Südostküste der Insel sowie u. a. auf [[Baluan]], den [[San-Miguel-Inseln]] und [[Rambutyo]] leben, wurden um 1960 von der US-amerikanischen [[Ethnologie|Ethnologin]] [[Margaret Mead]] untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Manus sind ausschließlich auf den Fischfang spezialisiert und lebten bis zum Zweiten Weltkrieg auf Pfahlbauten, die in den flachen Lagunen stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fromm&amp;quot;&amp;gt;Erich Fromm: &amp;#039;&amp;#039;[[Anatomie der menschlichen Destruktivität]].&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Amerikanischen von Liselotte u. Ernst Mickel, 86. - 100. Tsd. Ausgabe, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1977, ISBN 3-499-17052-3. S. 191–192, 196–199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Nahrungsmittel wurden früher gegen Fisch bei den Nachbarvölkern getauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Göran Burenhult (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Naturvölker heute.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-0745-8 (Original: &amp;#039;&amp;#039;Traditional Peoples Today&amp;#039;&amp;#039;, Harpercollins 1994). S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der persönliche ökonomische Erfolg hat für die Männer einen enorm hohen Stellenwert und bestimmt ihren [[Sozialer Status|sozialen Status]]. Dieses Wettstreben führt nicht selten zu einem ungesunden Arbeitseifer und hatte früher zusammen mit dem permanent empfundenen Konkurrenzdruck oftmals eine deutlich verkürzte Lebenszeit zur Folge. Respekt vor dem [[Besitz]] anderer, [[Schamgefühl]] und [[Körperliche Leistungsfähigkeit|körperliche Ertüchtigung]] sind daneben die höchsten [[Wertvorstellung]]en der Manus-Gesellschaft. Die sittlichen Moralvorstellungen (Sexualität, Ehe, Ordnung, Ehre, Solvenz) sind sehr hoch und erinnern an die Werte im Europa des 19. Jahrhunderts. Eine Ausnahme bilden die Gemeinschaftshäuser der Junggesellen, die ein recht lustiges, prahlerisches und unmoralisches Leben am Rande der Gesellschaft führen – bis sie heiraten. Während des Erwachsenseins wird alle Energie in das Erfolgsstreben gesteckt, so dass persönliche Motive wie Zuneigung und Vorlieben, aber auch Abneigung und Hass keine Rolle spielen. Dieses soziokulturelle System spiegelte sich früher in den Glaubensvorstellungen wider: Man suchte nicht die Harmonie mit der Natur oder der Geisterwelt mit Hilfe spirituell-transzendenter Methoden, sondern versuchte schlicht die Geister durch kleine materielle Opfergaben günstig zu stimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fromm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kolonialzeit waren die Manus bei den Europäern gefürchtet, da sie häufig Ansiedlungen und Schiffe überfielen. Im Zweiten Weltkrieg kämpften viele von ihnen an der Seite der Amerikaner gegen die Japaner. Danach verließen sie die künstlichen Pfahlbauinseln und zogen aufgrund der Kriegseindrücke (dunkelhäutige Soldaten wurden respektiert, moderne Güter hatten Macht) an die Küste und ins Landesinnere, um dem Prediger Paliau Maloat zu huldigen, der die Ankunft von Gütern aus Amerika versprach, wenn die Menschen ihren Alltag nach amerikanisch-militärischem Vorbild ausrichteten. 1947 zogen die Australier Maloat aus dem Verkehr; die religiöse Neuausrichtung der Anhänger war jedoch nicht mehr rückgängig zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garve u. Garve&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch: [[Cargo-Kult]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die meisten Insulaner sind – mit Ausnahme der Bewohner von Lorengau – nach wie vor Fischer und [[Subsistenzwirtschaft|Subsistenzbauern]]. Die Bewohner der umliegenden Inseln und die Titan-Manus der Südküste tauschten früher Fisch und Korallenkalk im Landesinnern der Hauptinsel gegen landwirtschaftliche Produkte, wie beispielsweise Sago, Obst und Gemüse. Dieses komplexe Tauschhandels- bzw. [[Muschelgeld]]system „Fisch gegen [[Sagostärke]]“ wurde im Zweiten Weltkrieg geschwächt. Anschließend zogen viele Inlandbewohner an die Küste, um dort selbst zu fischen und Korallen zu sammeln. Seit etwa 1970 wurde es weitgehend durch moderne Handelsformen ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carrier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung in die moderne Geldwirtschaft erfolgt durch den lokalen Verkauf von Kokosnüssen, Gemüse, Bananen, Betelnuss, Fisch, Kakao und Früchten. Eine weitere Geldquelle sind Überweisungen aus [[Port Moresby]].&amp;lt;!--Als Gegenleistung sorgen die [[Lokale Gemeinschaften|lokalen Gemeinschaften]] für das soziale und geistige Wohlbefinden der Geldgeber (z. B. Ausrichtung von Ritualen und Festen, Hilfe in Lebenskrisen und bei Krankheiten).--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carrier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2009 wurden [[Seegurken]] gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://png.embassy.gov.au/files/pmsb/Manus%20Economy%20Report_8%20September.pdf The Manus Economy], 8. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Insel Manus wurde [[1529]] vom [[Spanien|spanischen]] [[Schifffahrt|Seefahrer]] und [[Kaufmann]] [[Álvaro de Saavedra]] für den [[Europa|europäischen]] [[Kulturkreis]] entdeckt und &amp;#039;&amp;#039;Uray la Grande&amp;#039;&amp;#039; genannt. Von 1885 bis 1899 gehörte Manus zum Deutschen Schutzgebiet und von 1899 bis 1914 zur [[Deutsche Kolonien|Kolonie]] [[Deutsch-Neuguinea]]. In diesem Zeitraum begannen deutsche Bergbaufirmen mit dem Abbau von Phosphaten und anderen Bodenschätzen, erste Handelsposten wurden auf den vorgelagerten Inseln eingerichtet und Völkerkundler nahmen Kontakt zu den Eingeborenen auf. Alle Aktivitäten der Kolonialherren stießen oft auf heftigen Widerstand, der zahlreiche Opfer forderte. Die Europäer ahndeten dies mit ebenfalls gewalttätigen Strafexpeditionen – teilweise unter Mitwirkung von Kriegsschiffen – bei denen hunderte von Einheimischen starben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garve u. Garve&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli 1914 nahm die [[Liebenzeller Mission]] ihre Tätigkeit auf Manus auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mückler&amp;quot;&amp;gt;Hermann Mückler: &amp;#039;&amp;#039;Mission in Ozeanien.&amp;#039;&amp;#039; facultas.wuv, Ort Jahr, ISBN 978-3-7089-0397-2. S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2015 entstanden durch ihre Arbeit 22 Grundschulen und 18 weiterführende Schulen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mission im Blickpunkt&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift der Liebenzeller Mission, Ausgabe 10-2015, S. 3 {{DNB|551057963}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:SC_192990_-_Personnel_repair_a_tractor_and_medium_tank_off_Lorengau_Beach,_1200_yards_from_enemy_fire._(53401677808).jpg|mini|links|US-Truppen auf Manus im März 1944.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1914 wurde die Insel von [[Australien|australischen]] Truppen besetzt und nach dem Krieg als Mandat des [[Völkerbund]]es von Australien verwaltet. Im Kontext des [[Pazifikkrieg]]es landeten Anfang April 1942 [[Japanisches Kaiserreich|japanische]] Truppen unter dem Schutz von zwei [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzern]] und zwei [[Zerstörer]]n ohne Gegenwehr auf Manus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bertke, Donald A., Kindell, Don u. a.: &amp;#039;&amp;#039;World War II – Sea War: The Allies halt the Axis Advance&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 6. Bertke Publications. Dayton (OH) 2014, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Teil der kleinen und weit unterlegenen australischen Garnison ging in Gefangenschaft und die Japaner richteten nachfolgend dort eine Militärbasis mit einem eigenen Flugfeld ein. Im schwer zugänglichen Inselinneren führten allerdings versprengte alliierte Soldaten noch über einen Jahr lang einen [[Guerilla]]krieg. Am 18. März 1943 wurden die wenigen auf Manus lebenden Europäer, darunter die deutschen Missionare und ihre Angehörigen, von den Japanern ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Stern: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbild: Friedrich Doepke – Pioniermissionar der Liebenzeller Mission in Papua-Neuguinea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Doepke – Liebenzeller Mission.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.google.co.uk/#q=Lebensbild+Friedrich+Doepke google.co.uk]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kriegsverbrechen]] wurden an Bord des japanischen Zerstörers &amp;#039;&amp;#039;[[Akikaze]]&amp;#039;&amp;#039; verübt, wobei die 46 zuvor an Bord genommenen Zivilisten, darunter der deutsche [[Missionar]] [[Josef Lörks]], rund 60 Seemeilen südlich der Insel an Bord des Kriegsschiffes erschossen und dann über Bord geworfen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;D. C. S. Sissons: &amp;#039;&amp;#039;The Australian War Crimes Trials and Investigations (1942–1951)&amp;#039;&amp;#039;, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1944 wurde die Insel von den [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|Streitkräften der Vereinigten Staaten]] in zehntägigen Kämpfen erobert (siehe [[Schlacht um die Admiralitätsinseln]]), wobei der Großteil der etwa 2.700 Mann starken japanischen Garnison getötet wurde. Im Anschluss richteten die USA für die eigenen Flottenstreitkräfte dort eine Nachschubbasis ein. Im November 1944 ereignete sich ein schweres Unglück auf Manus, als das zum Munitionstransport eingesetzte US-Transportschiff [[Mount Hood (Schiff, 1944)|&amp;#039;&amp;#039;Mount Hood&amp;#039;&amp;#039;]] im [[Seeadler Harbor]] aus ungeklärten Gründen explodierte, wobei alle 350 Personen an Bord des Schiffes umkamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gile, Chester A. |url=https://www.usni.org/magazines/proceedings/1963/february/mount-hood-explosion |titel=The Mount Hood Explosion |werk= |hrsg=U.S. Naval Institute |abruf=2025-08-22 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die US-Basis wurde auch von der [[Royal Navy|britischen Flotte]] im letzten Kriegsjahr und in der frühen Nachkriegszeit nach 1945 zur Versorgung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 gehörte die Insel Manus zu dem von Australien verwalteten [[Vereinte Nationen|UN]]-Treuhandgebiet [[Territorium Papua und Neuguinea]]. 1950 und 1951 hielt das australische Militär die letzten [[Kriegsverbrecherprozesse in Neuguinea|Prozesse]] gegen [[Japanische Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs|japanische Kriegsverbrecher]] der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; auf der Insel ab. Diese war als Gerichtsort ausgewählt worden, weil sie der Japan am nächsten liegende Teil australischen Territoriums war. Die japanischen Gefangenen wurden 1953 ins [[Sugamo-Gefängnis]] von [[Tokio]] überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Anthropologie|Anthropologin]] und [[Ethnologe|Ethnologin]] [[Margaret Mead]] lebte vor und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Manus und lieferte in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Growing up in New Guinea&amp;#039;&amp;#039; einen detaillierten Forschungsbericht über die Lebensgewohnheiten der Kinder auf Manus und ihr Denken im Vergleich mit dem Denken westlicher Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Mead: &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Sexualität in primitiven Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Kindheit und Jugend in Neuguinea.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. München 1979, ISBN 3-423-04033-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 ist die Insel Manus Teil des unabhängigen Staates Papua-Neuguinea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2008 wurde die Insel von schweren Sturmfluten getroffen. Laut UN-Angaben musste die Hälfte der Inselbevölkerung evakuiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.smh.com.au/world/tidal-waves-displace-75-000-in-png-20081218-gdt6z5.html |titel=Tidal waves displace 75,000 in PNG |datum=2008-12-18 |sprache=en |abruf=2024-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüchtlingslager ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Manus Regional Processing Centre}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manus Island regional processing facility (8155622602).jpg|mini|Blick in die „Zeltstadt“ des [[Manus Regional Processing Centre]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 wurde auf Manus das &amp;#039;&amp;#039;Manus Regional Processing Centre&amp;#039;&amp;#039;, ein Internierungslager für [[Flüchtling|Asylsuchende]], eingerichtet. Dieses Auffanglager, in dem die Asylsuchenden in [[Einwanderungshaft in Australien|Einwanderungshaft]] genommen werden, war Teil der australischen „[[Pazifische Lösung|Pazifischen Lösung]]“, eines Konzepts, das Flüchtlinge davon abhalten soll, australisches Territorium zu betreten. Der vorübergehend letzte Insasse des Lagers war Aladdin Sisalem, der von Juli 2003 an in Einzelhaft auf Manus festgehalten wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Stephen: {{Webarchiv |url=http://www.greenleft.org.au/2003/558/29368 |text=&amp;#039;&amp;#039;Manus Island’s last prisoner denied justice.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070930033343}} In: &amp;#039;&amp;#039;Green Left Weekly.&amp;#039;&amp;#039; Sydney 22. Oktober 2003, abgerufen am 29. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis er schließlich 2004 in Australien [[Asyl]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2012 kündigte die australische Ministerpräsidentin [[Julia Gillard]] mit der Wiederaufnahme der Ausweisung von [[Boatpeople|Bootsflüchtlingen]] auch nach Manus eine neuerliche Kehrtwende in der australischen Flüchtlingspolitik an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/video/2012/aug/13/australia-refugees-offshore-processing-video &amp;#039;&amp;#039;Australia plans to send refugees offshore for processing.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;theguardian.com&amp;#039;&amp;#039;, 13. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer Regierungsangestellten soll das Lager jedoch „völlig ungeeignet für die Unterbringung von Menschen“ sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/australien-schickt-alle-fluechtlingsboote-zurueck-loest-aber-das-problem-nicht-a-1029454.html &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit Bootsflüchtlingen: Das trügerische Vorbild Australien.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, 20. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 starben bei Unruhen und durch Selbstverletzung mehrere Flüchtlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Oberste Gerichtshof Papua-Neuguineas das Internierungslager zuletzt im August 2016 als illegal eingestuft hatte, gab Australien dessen Schließung bekannt. Der australische Migrationsminister [[Peter Dutton]] erklärte jedoch, die ca. 800 auf Manus internierten Menschen nicht aufnehmen zu wollen. Sein Land werde mit Papua-Neuguinea zusammenarbeiten, um eine Ansiedlung der Betroffenen vor Ort oder ihre Rückkehr in ihre Heimatländer zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/2000042942247/Australien-schliesst-umstrittenes-Fluechtlingslager-auf-Manus &amp;#039;&amp;#039;Australien schließt umstrittenes Flüchtlingslager auf Manus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Oberste Staatsrichter von Papua-Neuguinea erklärte im März 2017, dass die damals 861 Lagerinsassen sich ab sofort auch außerhalb des Lagers frei bewegen könnten und dass das Lager am 31. Oktober 2017 endgültig geschlossen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Tlozek: {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.abc.net.au/news/2017-03-13/png-chief-justice-finds-manus-island-detention-centre-closed/8350600PNG |text=&amp;#039;&amp;#039;Chief Justice finds Manus Island detention centre is actually closed&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-04-29 12:12:24 InternetArchiveBot}}, auf ABC News. Abgerufen am 18. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lager wurde planmäßig geschlossen, das Personal abgezogen und die Versorgung mit Strom, Wasser und Nahrungsmitteln eingestellt. Anfang November 2017 befanden sich noch etwa 600 Männer auf dem Gelände, die meisten stammten aus Iran, Afghanistan, Sri Lanka, Pakistan und Bangladesch. Die Männer hatten sich geweigert alternative Angebote des australischen Staates, wie die Umsiedlung in das [[Nauru Regional Processing Centre]] im Inselstaat [[Nauru]], oder nach [[Lorengau]], der Hauptstadt der [[Manus Province]], oder eine Ansiedlung in [[Kambodscha]] zu akzeptieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-auf-manus-kein-wasser-kein-strom-keine-nahrung-a-1176278.html &amp;#039;&amp;#039;Trotz katastrophaler Zustände: Flüchtlinge wollen Lager auf Manus nicht verlassen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, 3. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Russel Goldman, Damien Cave: [https://www.nytimes.com/2017/11/02/world/australia/manus-island-refugees.html &amp;#039;&amp;#039;What Is Happening on Manus Island? The Detainee Crisis Explained.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;nytimes.com&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. November 2017 holten Polizeikräfte die letzten 370 Männer aus dem Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/manus-polizei-zwingt-alle-fluechtlinge-zum-verlassen-des-camps-a-1180059.html spiegel.de 24. November 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden in die neuen Lager &amp;#039;&amp;#039;East Lorengau Transit Centre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;West Lorengau Haus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hillside Haus&amp;#039;&amp;#039; transportiert. Alle drei Lagerkomplexe befinden sich etwa 30 Kilometer von der Provinzhauptstadt Lorengau entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ben Doherty |url=https://www.theguardian.com/australia-news/2017/nov/24/manus-detention-centre-cleared-of-all-refugees-and-asylum-seekers |titel=Manus detention centre cleared of all refugees and asylum seekers |werk=theguardian.com |datum=2017-11-24 |abruf=2017-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Manus wird von Zeit zu Zeit von [[Kreuzfahrtschiff]]en angelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margaret Mead: &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Sexualität in primitiven Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Kindheit und Jugend in Neuguinea.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. München 1979, ISBN 3-423-04033-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manus Island|Manus (Insel)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.manusisland.com/ manusisland.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.manusisland.com/img--site/maps/manus-png-741x641.gif Karte von Papua-Neuguinea mit Kennzeichnung der Lage von Manus]&lt;br /&gt;
* [http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/0/baed420e4d4a583ec1256e990048fc85?OpenDocument amnesty international Deutschland, Jahresbericht 2004, Australien]&lt;br /&gt;
* [https://www.amnesty.de/jahresbericht/2015/papua-neuguinea amnesty international Deutschland, Jahresbericht 2015, Papua-Neuguinea]&lt;br /&gt;
* [http://www.pnglanguages.org/pacific/png/maps/Manus_large.jpg Karte der Sprachen von Manus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Papua-Neuguinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Bismarcksee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Admiralitätsinseln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manus Province]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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