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	<title>Manul - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:41:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manul&amp;diff=56137&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-36022-7: /* Bestand und Gefährdung */ Siehe verlinkte Quelle; der Artikel war vom Juni, nicht die Geburt der Katzen</title>
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		<updated>2026-01-18T16:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bestand und Gefährdung: &lt;/span&gt; Siehe verlinkte Quelle; der Artikel war vom Juni, nicht die Geburt der Katzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Manul&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Otocolobus manul&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Simon Pallas|Pallas]], 1776)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Otocolobus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Johann Friedrich von Brandt|Brandt]], 1841&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kleinkatzen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Felinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Katzen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Felidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Katzenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Feliformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = 2018-Manul01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manul distribution2021-ru.png|mini|Verbreitungsgebiete des Manul&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#8B4513|Vorkommen gesichert}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#F4A460|Vorkommen wahrscheinlich}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Manul close.jpg|mini|Manul]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manul2.jpg|mini|Manul]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Otocolobus manul&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Felis manul&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pallaskatze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Peter Simon Pallas]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;/&amp;gt;) genannt, ist eine [[Katzen]]art aus [[Zentralasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Ein Manul ist etwa so groß wie eine [[Hauskatze]], die [[Kopf-Rumpf-Länge]] beträgt 60 Zentimeter, hinzu kommt der 25 bis 31 Zentimeter lange Schwanz. Durch die stämmige Gestalt, die relativ kurzen Beine und das dichte langhaarige Fell wirkt der Manul allerdings viel größer als eine Hauskatze. Die abgerundeten Ohren setzen recht tief am Kopf an und stellen vermutlich eine Anpassung an den für Beutegreifer deckungsarmen Lebensraum dar.&amp;lt;ref&amp;gt;John Seidensticker, Susan Lumpkin: &amp;#039;&amp;#039;Große Katzen.&amp;#039;&amp;#039; S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den meisten anderen Kleinkatzen sind beim Manul die [[Pupille|Pupillen]] rund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fell ist ockergelb und trägt einige schwarze Querstreifen, die aber im dichten Haar nicht immer leicht zu erkennen sind. Zwischen den drei Unterarten gibt es kleine Unterschiede in der Färbung. Im Vergleich zu anderen Wildkatzen ist das Fell länger, am Bauch sogar doppelt so lang wie auf dem Rücken oder an den Seiten. Die Spitzen der einzelnen Haare sind weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristin Nowell, Peter Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Status Survey and Conservation Action Plan. Wild Cats.&amp;#039;&amp;#039; S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie auch beim [[Schneeleopard]]en schützt der dichte Pelz das Tier vor dem in seinem Lebensraum typischen kalten und schneereichen Winter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewicht schwankt zwischen 2,0 und 4,5 Kilogramm.&amp;lt;ref&amp;gt;Reginald Innes Pocock: &amp;#039;&amp;#039;Primates and Carnivora.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Taylor and Francis, London 1939 (&amp;#039;&amp;#039;The Fauna of British India, Mammalia.&amp;#039;&amp;#039; Band 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arkadi Aleksandrovich Sludskiĭ, Vladimir Georgievich Geptner: &amp;#039;&amp;#039;Mlekopitayushchie Sovetskogo Soyuza.&amp;#039;&amp;#039; Vȳsshaya Shkola, Moskau 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Gao et al. 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; Unvollständige Quellenangabe --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Verbreitet ist der Manul von [[Transkaukasien]] und dem nördlichen [[Iran]] über [[Afghanistan]], [[Kasachstan]], [[Usbekistan]], [[Turkmenistan]], [[Tadschikistan]], [[Kirgisistan]], Nord-[[Pakistan]], [[Ladakh]], [[Tibet]] und [[Xinjiang]] bis nach Südsibirien und in die [[Mongolei]]. Im Nordosten stößt er bis zum [[Baikalsee]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in felsigen Steppen, vorzugsweise im Gebirge, wo er in Höhen bis über 3.000 Metern vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://biosphereexpeditions.createsend1.com/t/ViewEmail/j/AA8659B7108DFC9A/87F98530754DB02144D0DD5392A9C75A |titel=Freiwillige Helfer sammeln wichtige neue Erkenntnisse über seltene und bedrohte Pallaskatze |werk=Biosphere Expeditions |datum=2013-02-26 |abruf=2013-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Podbregar |url=https://www.scinexx.de/fotos/ein-manul-auf-dem-mount-everest/ |titel=Ein Manul auf dem Mount Everest |datum=2023-01-27 |sprache=de-DE |abruf=2023-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Höhenlagen des Mount Everest sind Reviere von Manuls auf einer Höhe von ca. 5.200 Meter nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Manule sind nachtaktive Einzelgänger, die den Tag in Felsspalten und Höhlen verschlafen. Ihre Beutetiere sind [[Steinhuhn|Steinhühner]], [[Pfeifhasen]], [[Mäuse]] und [[Küken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trächtigkeitsdauer beträgt ca. 66 Tage. Ein Wurf hat fünf bis sechs Junge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde der Manul der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Felis]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Da inzwischen klar ist, dass er näher mit den [[Altkatzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Prionailurus&amp;#039;&amp;#039;) verwandt ist als mit den Altwelt-Wildkatzen (&amp;#039;&amp;#039;Felis&amp;#039;&amp;#039;), wurde er als einzelne Art in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Otocolobus&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;W.E. Johnson, Eizirik, E., Pecon-Slattery, J., Murphy, W. J., Antunes, A., Teeling, E. and O’Brien, S. J. (2006): &amp;#039;&amp;#039;The Late Miocene radiation of Modern Felidae: A genetic assessment&amp;#039;&amp;#039;. Science January 2006: Vol. 311 no. 5757: S. 73–77 ([http://www.sciencemag.org/content/311/5757/73.abstract Abstract])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;O’Brien &amp;amp; Johnson&amp;quot;&amp;gt;Stephen J. O’Brien, Warren E. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Stammbaum der Katzen&amp;#039;&amp;#039;, in [[Spektrum der Wissenschaft]], Ausgabe 6/08, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg, S. 54–61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;float-right&amp;quot; style=&amp;quot;border:1px solid #999999; padding:1em;margin:1em 0em 1em 1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kladogramm Katzen|nobig=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Verwandtschaftsverhältnisse der Katzen nach O’Brien &amp;amp; Johnson 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen J. O’Brien, Warren E. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Stammbaum der Katzen.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum der Wissenschaft, Ausgabe 6/08, Spektrum der Wissenschaften Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg, S.&amp;amp;nbsp;54–61&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Gesamtbestand des Manuls wird von der [[IUCN]] auf 58.000 [[adult]]e Tiere geschätzt. Man geht davon aus, dass die Bestände abnehmen. Der Manul wird als nicht gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Gefahren liegen, wie bei vielen Wildkatzen weltweit, in der zunehmenden Fragmentierung des Lebensraums durch Urbanisierung und die Ausdehnung der Landwirtschaft. Zudem fallen die Pallaskatzen immer wieder verwilderten Haushunden und den Giftködern, die gegen Viehräuber ausgelegt werden, zum Opfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url={{IUCN|ID=15640|ScientificName=Otocolobus manul|PureURL=yes}} |titel=Otocolobus manul (Manul, Pallas&amp;#039;s Cat) |abruf=2022-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jagd wegen ihrer Felle spielte in der Mongolei, in China und in Russland eine große Rolle, der internationale Handel hat seit den 1980ern jedoch weitgehend ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristin Nowell, Peter Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Status Survey and Conservation Action Plan. Wild Cats.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Seitenzahl bitte - ? --&amp;gt; Lediglich in der Mongolei ist die Bejagung noch zu privaten Zwecken geduldet. Man geht von etwa 1000 verbleibenden Haushalten aus, die im Schnitt zwei Tiere pro Jahr erlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wingard und Zahler 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Bitte Quellenangabe vervollständigen! --&amp;gt; Außerdem wird der Manul des Öfteren aus Versehen geschossen, da er leicht mit den in großer Zahl gejagten heimischen Murmeltieren verwechselt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2020 brachten im Zoo von [[Nowosibirsk]] drei Manul-Weibchen insgesamt 16 Jungtiere zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zoonovosib.ru/news/16-goluboglazykh-manulov-/ zoonovosib.ru]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Jungtiere kamen Ende April 2023 im [[Tierpark Berlin|Tierpark Berlin-Friedrichsfelde]] zur Welt – nach 18 Jahren die erste Nachzucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dpa |url=https://www.berliner-zeitung.de/news/vier-kleine-grumpy-cats-manul-nachwuchs-im-tierpark-berlin-li.356309 |titel=Vier kleine „Grumpy Cats“: Manul-Nachwuchs im Tierpark Berlin |datum=2023-06-06 |sprache=de |abruf=2023-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kristin Nowell, Peter Jackson: [https://www.carnivoreconservation.org/files/actionplans/wildcats.pdf &amp;#039;&amp;#039;Status Survey and Conservation Action Plan. Wild Cats.&amp;#039;&amp;#039;] IUCN - The World Conservation Union, 1996, ISBN 2-8317-0045-0, S. 97–98. (PDF-Download; 23,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* John Seidensticker, Susan Lumpkin: &amp;#039;&amp;#039;Große Katzen.&amp;#039;&amp;#039; Jahr-Verlag, Hamburg, ISBN 0-86438-233-2, S. 50.&lt;br /&gt;
* D. E. Wilson, D. M. Reeder: &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Otocolobus manul|Manul}}&lt;br /&gt;
* [http://www.catsg.org/index.php?id=103 &amp;#039;&amp;#039;Artenprofil Manul; IUCN/SSC Cat Specialist Group&amp;#039;&amp;#039; catsg.org] in Englisch&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2025&lt;br /&gt;
|ID=15640&lt;br /&gt;
|ScientificName=Otocolobus manul&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2019&lt;br /&gt;
|Assessor=S. Ross u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
|Download=6. September 2025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beolens, Watkins &amp;amp; Grayson |Titel=The Eponym Dictionary of Mammals |Auflage= |Verlag=JHU Press |Ort= |Datum=2009 |ISBN= |Seiten=305 |Online=[https://books.google.de/books?id=I-kSmWLc6vYC&amp;amp;lpg=PA343&amp;amp;hl=sv&amp;amp;pg=PA305#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Pallas] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-36022-7</name></author>
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