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	<title>Manuelskotten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manuelskotten&amp;diff=905421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-08-05T11:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal - Manuelskotten 04 ies.jpg|mini|Manuelskotten im Schnee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manuelskotten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltenbacher Kotten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der einzige noch funktionsfähige, wassergetriebene [[Schleifkotten]] auf [[Wuppertal]]er Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restaurierte Anlage gehört seit 1993 der Stadt Wuppertal und dient als [[Industriemuseum]], um das alte [[Schleifer]]handwerk vorführen zu können. Die Anlage ist als [[Kulturdenkmal|Baudenkmal]] in der Denkmalliste der Stadt eingetragen. Gleichzeitig werden in der Anlage noch heute für ein [[Remscheid]]er Werkzeugunternehmen Maschinenmesser für die Lebensmittelindustrie nachgeschliffen, so dass das gezeigte Handwerk keineswegs nur musealen Charakter besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bachbefestigung am Kaltenbach.jpg|mini|Alte Bachbefestigung aus [[Schleifstein]]en am [[Kaltenbach (Wupper)|Kaltenbach]] unterhalb des Manuelskottens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manuelskotten liegt am [[Kaltenbach (Wupper)|Kaltenbach]], der auf 231&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN]] nahe dem [[Cronenberg (Wuppertal)|Cronenberger]] Zentrum entspringt und nach 2,2&amp;amp;nbsp;km auf 110&amp;amp;nbsp;m ü. NN bei dem Ortsteil [[Kohlfurtherbrücke]] in die [[Wupper]] mündet. An dem kurzen Bachlauf lagen seit 1692 insgesamt sechs [[Wasserkraft]]anlagen, darunter drei [[Eisenhammer|Hammerwerke]], zwei Schleifkotten und eine [[Wassermühle|Mühle]] (der Friedrichshammer, der Obere Kotten, der Manuelskotten, der Kaltenbacher Hammer, die Cronenberger Getreidemühle und der Schütterhammer). Der Manuelskotten ist die jüngste der Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schleifsteine werden von einem [[Wasserrad#Oberschlächtiges Wasserrad|oberschlächtigen Wasserrad]] angetrieben, das sein Wasser aus einem Aufstau des Kaltenbachs erhält. [[Transmission (Maschinenbau)|Transmissionsriemen]] und [[Zahnrad|Zahnräder]] verteilen die Drehkräfte auf mehrere Schleif- und Poliersteine. Eine [[Dampfmaschine]], ab 1934 ein [[Dieselmotor]] und schließlich ab 1950 ein Elektromotor unterstützten die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal - Manuelskotten 14 ies.jpg|mini|Rückseite des Manuelskottens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Bächen und Flüssen im Wuppertaler, [[Remscheid]]er und [[Solingen|Solinger]] Raum wurde seit dem 14. Jahrhundert Eisen und Stahl industriell bearbeitet. Im Gebiet dieser drei Städte siedelten sich mehrere hundert Hammerwerke und [[Schleifkotten]] an, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die [[Wasserkraft]] der Region nutzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Grad der Industrialisierung aufgrund des Wasserreichtums der Region seit dem 17. Jahrhundert einer der höchsten im gesamten [[Deutsches Reich|Deutschem Reich]] war, verteilte sich die gesamte Industrieleistung auf zahlreiche einzelne Werkstätten, in denen aus [[Eisen]]rohlingen hochwertiger [[Stahl]] raffiniert und zu [[Sichel (Werkzeug)|Sicheln]], [[Sense (Werkzeug)|Sensen]], [[Werkzeug]]en, [[Schwert]]ern und anderen [[Schneidwaren]] weiterverarbeitet wurde. Das [[Roheisen]] wurde über die [[Bergische Eisenstraße]] aus dem [[Siegen]]er Raum importiert, die [[Holzkohle]] für die Schmiedefeuer wurde vor Ort in [[Kohlenmeiler]]n gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzeugnisse wurden anschließend in ganz [[Europa]] vertrieben. Erst mit dem Aufkommen von [[Dampfmaschine]]n (später [[Elektromotor]]en) und dem Bau von [[Kohlenweg]]en aus dem [[Ruhrgebiet]] (später [[Eisenbahn]]en) verließen die Betriebe die engen, feuchten und dunklen Täler und siedelten sich auf den verkehrstechnisch besser erschlossenen Höhenzügen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Manuelskottens ===&lt;br /&gt;
Der Manuelskotten wurde vermutlich um 1850 erbaut (laut anderen Quellen 1755) und ab 1867 von Emanuel Morsbach (1837–1903) betrieben, der schon zuvor in dem Kotten seine Schleiferlehre absolvierte. Der Name Manuelskotten oder [[Dialekt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Manewellskotten&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von dem Vornamen dieses Besitzers ab. Bis zu 28 Schleifer schliffen, polierten und pliesteten&amp;lt;!-- ? --&amp;gt; in dessen Hochzeit auf eigene Rechnung im Kotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 brannte der Kotten aus, wurde aber wenige Meter bachaufwärts ein Jahr später wieder neu errichtet. Durch ein [[Sheddach]] gewann die Anlage auch äußerlich den optischen Eindruck einer kleinen Fabrik. 1934 wurde das Dach erneuert und die im [[Maschinenhaus]] installierte Dampfmaschine durch einen Dieselmotor ([[Anton Schlüter (Unternehmen)|Anton Schlüter Motorenfabrik, München]], 375/min, 30 PS (22 kW), Baujahr 1927) ersetzt. Nur wenige Jahre später, 1950, kam ein Elektromotor hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 gehört der Kotten der Stadt Wuppertal als Außenstelle des [[Museum Industriekultur (Wuppertal)|Museum Industriekultur]]. Erworben wurde er von seinen letzten Besitzern, den Familien Morsbach und Bergmann, mit Mitteln der [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege|Nordrhein-Westfalen-Stiftung]] durch das Engagement des „Fördervereins Manuelskotten“. Ein hauptamtlicher Schleifer schleift in dem Kotten noch heute nach überlieferter [[Knienaß-Methode]] Cuttermesser und Spezialmesser für das fleischverarbeitende Gewerbe. Interessierte Besucher können nach Vereinbarung seinem Handwerk zuschauen. Seit 2017 befindet sich eine neue „Geschichte + Werkzeuge“-Ausstellung im Obergeschoß&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wz.de/nrw/wuppertal/stadtteile/cronenberg/frische-farbe-fuer-den-manuelskotten_aid-26790437 &amp;#039;&amp;#039;Frische Farbe für den Manuelskotten&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel von Katharina Rüth vom 13. Juli 2017 in der [[Westdeutsche Zeitung|Westdeutschen Zeitung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und dort auch seit 2020 eine Medienstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|181}}&lt;br /&gt;
* [https://www.manuelskotten.de/ Website des Manuelskottens]&lt;br /&gt;
* [https://www.tetti.de/SOLINGEN/KOTTEN/index.html Hintergrundinformation über Schleifkotten]&lt;br /&gt;
* [https://www.industriekultur-wuppertal.de Museum Industriekultur Wuppertal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/11/38/N |EW=7/7/3/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkgebäude in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifkotten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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