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	<title>Mantoku-ji - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mantoku-ji&amp;diff=1096849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiMax312: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ota Gunma Mantokuji Hondo 1.JPG|mini|Der Mantoku-ji Tempel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantoku-ji&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja-Hani|満徳寺}}) ist ein [[buddhistischer Tempel]] im Stadtteil Tokugawa-chō ({{lang|ja-Hani|徳川町}}) der [[japan]]ischen Stadt [[Ōta (Gunma)|Ōta]] (Präfektur Gunma). Geschichtliche Bedeutung kam ihm insbesondere durch seine Funktionen als legitimierende Institution für die [[Tokugawa]]-Hegemonie und als Nonnenkloster für Zuflucht suchende Frauen ({{lang|ja-Jpan|駆け込み寺}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Kakekomi-dera]]&amp;#039;&amp;#039;) zu. Als Kloster, in dem Frauen von sich aus eine Scheidung anstrengen konnten ({{lang|ja-Jpan|縁切り寺}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Enkiri-dera]]&amp;#039;&amp;#039;) war der Mantoku-ji neben dem [[Tōkei-ji]] in Kamakura eine einzigartige Einrichtung in der [[Edo-Zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bau ist eine 1994 fertiggestellte Replik der Haupthalle des ursprünglichen Tempels, der 1872 durch die [[Meiji]]-Regierung aufgelöst wurde. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Museum &amp;#039;&amp;#039;Enkiridera Mantokuji Shiryōkan&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Hani|縁切寺満徳寺資料館}}), das ihn verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den eigenen Aufzeichnungen zufolge wurde der Mantoku-ji ursprünglich im Tokugawa-gō ({{lang|ja-Hani|徳川郷}}) in der [[Provinz Kōzuke]] von Nitta Yoshisue ({{lang|ja-Hani|新田義季}}; ?–1246), einem Krieger mit [[Minamoto]]-Abstammung, begründet. Ursprünglich soll es sich dabei um ein Kloster der [[Ji-shū]] gehandelt haben, wogegen allerdings der Umstand spricht, dass der Name der Familie [[Nitta (Klan)|Nitta]] erst 1418 in den schriftlichen Ji-shū-Registern der Verstorbenen auftaucht und die Namen der ersten beiden Vorsteherinnen, Jōnen ({{lang|ja-Hani|浄念}}) und Jōin ({{lang|ja-Hani|浄院}}), eher eine ursprüngliche Zugehörigkeit zur ebenfalls [[Amitabha-Buddhismus|amidistischen]] [[Jōdo-shū]] wahrscheinlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner engen Verbindung mit der Familie Nitta, die durch die [[Ashikaga (Familie)|Ashikaga]] verfolgt wurden, hatte der Mantoku-ji während des Ashikaga-[[Shōgun]]ats Schwierigkeiten, als unabhängige Institution zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies änderte sich mit einem Schlag, als [[Tokugawa Ieyasu]] (1543–1616) den Mantoku-ji im Jahr 1591 zu seinem Ahnentempel erklärte. Dies war Teil seiner Bestrebungen, seine Zugehörigkeit zur Nitta-Familie anerkennen zu lassen, da deren Minamoto-Abstammung eine der traditionellen Bedingungen war, die die Übernahme des Shōgun-Amtes legitimierten. Ieyasu verlieh dem Tempel zu diesem Anlass ein sogenanntes rotes Siegel ({{lang|ja-Hani|朱印}}, &amp;#039;&amp;#039;shuin&amp;#039;&amp;#039;) und ein jährliches Einkommen von 100 [[Koku]] und gestattete ihm für sein Gelände [[Exterritorialität]]. Bis zum [[Bakumatsu|Ende der Edo-Zeit]] bestätigten die Tokugawa-Shōgune in der Regel den von Ieyasu eingesetzten Sonderstatus des Mantoku-ji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geschichte war der Mantoku-ji weitestgehend autonom, gehörte aber formal zur Ji-shū und war auch mit der Jōdo-shū assoziiert. Nachdem der [[Shōjōkō-ji]] ({{lang|ja-Hani|清浄光寺}}), Haupttempel der Ji-shū-Sekte [[Yugyō-ha]], versuchte, den Mantoku-ji zu einem seiner Zweigtempel erklären zu lassen, brachte dieser die Angelegenheit vor dem [[Bakufu]] vor, das den Mantoku-ji im Jahr 1746 zu einem unabhängigen Tempel ({{lang|ja-Hani|一本寺}}, &amp;#039;&amp;#039;ippon-ji&amp;#039;&amp;#039;) erklärte. Ab dem späten achtzehnten Jahrhundert gab es mehrere Versuche des [[Zōjō-ji]] ({{lang|ja-Hani|増上寺}}), Haupttempel der Jōdo-shū-Sekte [[Chinzei-ha]], Einfluss auf den Mantoku-ji zu gewinnen, blieben aber alle weitestgehend erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der Tokugawa-Zeit endete auch die Unterstützung des Mantoku-ji durch die Regierung. Obwohl sich die Geistlichen des Tempels unter ihrer letzten Vorsteherin, Chihon ({{lang|ja-Hani|智本}}), angesichts der neuen, durch die [[Meiji-Restauration]] hervorgerufenen, politischen Umstände, bemühten, die loyale Verbundenheit ihrer Einrichtung zum [[Tennō]] mit Dokumenten zu beweisen, wurden die [[Bhikkhuni|Nonnen]] des Tempels im [[Japanische Zeitrechnung|9. Monat]] des Jahres 1872 zwangsweise in den Laienzustand versetzt und die Schätze und Artefakte des Tempels an die umliegenden Tempel und [[Shintō-Schrein]]e verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Versuche des Adoptivsohns von Chihon, (Suzuki) Kawagoe Tetsugorō ({{lang|ja-Jpan|（鈴木）川越哲五郎}}), und dessen Nachkommen, den Tempel wiederzubeleben, waren von keinem besonderen Erfolg gekrönt. Spätere Wiederaufbauten in den Jahren 1913 und 1953 wurden teilweise nur als Aufenthaltsorte für örtliche Gemeindeversammlungen benutzt. 1992 wurde der letzte Neubau abgerissen und durch die heutige Replik der alten Haupthalle ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Diana E. Wright: “Severing the Karmic Ties that Bind. The ‘Divorce Temple’ Mantokuji”, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Nipponica]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 52, No. 3 (Autumn, 1997), pp. 357–380.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mantokuji (Ota)|Mantoku-ji}}&lt;br /&gt;
* [http://www8.wind.ne.jp/mantokuji/ Offizielle Website des Museums] - Japanisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=36/15/12.36/N|EW=139/17/11.85/E|type=landmark|region=JP-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Tempel in der Präfektur Gunma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen und Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amitabha-Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ōta (Gunma)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Tempel in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
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