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	<title>Mantelschnecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:38:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mantelschnecke&amp;diff=1690130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Finderhannes: +links</title>
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		<updated>2026-02-24T14:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name  = Mantelschnecke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName  = Myxas glutinosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Otto Friedrich Müller|O. F. Müller]], 1774)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Mantelschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myxas&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schlammschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lymnaeidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lymnaeoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wasserlungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Basommatophora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pulmonata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Myxas glutinosa.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Mantelschnecke (&amp;#039;&amp;#039;Myxas glutinosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantelschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myxas glutinosa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Wasserlungenschnecken|Wasserlungenschnecke]] aus der Familie der [[Schlammschnecken]] (Lymnaeidae) und die einzige Art der Gattung der Mantelschnecken (&amp;#039;&amp;#039;Myxas&amp;#039;&amp;#039;). Sie gehört zu den seltensten Süßwasserschnecken Europas und ist in Deutschland akut vom Aussterben bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das [[Schneckenhaus|Gehäuse]] ist sehr dünnwandig, durchsichtig und stark kugelig aufgeblasen. Es misst im [[Adult]]stadium 13 bis 16&amp;amp;nbsp;mm in der Höhe und 11 bis 15&amp;amp;nbsp;mm in der Breite. Die ersten zwei Umgänge sind nur wenig erhaben, der Apex ist daher stumpf. Die ersten zwei Windungen nehmen zwar rasch, aber noch gleichmäßig zu. Danach nimmt das Gehäuse sehr rasch zu und die Mündung vergrößert sich sehr stark. Sie ist oval und nimmt im Adultstadium über 90 % der Gesamtgehäusehöhe ein. Die Oberfläche ist glänzend, der Mantelrand kann sich fast vollständig über das Gehäuse schieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographisches Vorkommen und Habitat ==&lt;br /&gt;
Die Mantelschnecke kommt bzw. kam von Ostbelgien im Westen über Zentraleuropa und das Baltikum bis nach Kasachstan vor. Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis nach Südfinnland, im Süden bilden die Alpen die Grenze. Das Vorkommen ist auf das Flachland beschränkt. Sie lebt in pflanzenreichen, ruhig fließenden Bächen oder [[Altwasser (Fluss)|Altwassern]] sowie auf sandigen Böden in Seen bis etwa 6 m Tiefe. Sie benötigt sehr sauberes Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise und Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die überwinternden Alttiere laichen im Frühjahr in der durchsonnten Flachwasserzone ihres Habitates ab und sterben danach ab. Die Frühjahrsgeneration wächst rasch heran, wird bereits mit etwa 8&amp;amp;nbsp;mm Gehäusegröße geschlechtsreif und beginnt mit dem Ablaichen. Die im Sommer und Herbst ausschlüpfenden Schnecken überwintern und können fast ein Jahr alt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere leben auf Steinen und weiden die darauf wachsenden Algen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Mantelschnecke ist in Deutschland und Polen akut vom Aussterben bedroht. Derzeit gibt es nur noch eine größere Population in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=2183 AnimalBase]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich und Tschechien gilt die Art als ausgestorben. Im Vereinigten Königreich wurde sie im Jahr 2024 nach 30 Jahren im [[Eryri-Nationalpark]] wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=York college&amp;#039;s bid to save critically endangered snail |Hrsg=BBC News |Datum=2024-04-10 |Online=https://www.bbc.com/news/uk-england-york-north-yorkshire-68770994 |Abruf=2024-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestandsrückgang der als störungssensibel geltenden Art wird meist auf die fortschreitende hydrologische Degradation geeigneter Habitate zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Yumpu.com |url=https://www.yumpu.com/de/document/view/6754270/susswassermollusken-hamburgs |titel=Süßwassermollusken Hamburgs |sprache=de |abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Whitfield, R. Carlsson, J. Biggs, D Walker, A Corfield, G. Fox, P. Williams |Titel=The ecology and conservation of the glutinous snail Myxas Glutinosa (Müller) in Great Britain: A review |Sammelwerk=Journal of Conchology |Nummer=SPEC.ISS |Datum=1998 |ISSN=0022-0019 |Seiten=209–222 |Online=https://www.scopus.com/pages/publications/0040094198 |Abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Biologie und Ökologie von &amp;#039;&amp;#039;Myxas glutinosa&amp;#039;&amp;#039; sind jedoch weiterhin unzureichend erforscht, und es existieren widersprüchliche Aussagen über ihre Toleranz gegenüber Umweltfaktoren wie Wasserverschmutzung, Eutrophierung und Kalziumkonzentration (Vinarski et al., 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde 1774 von [[Otto Friedrich Müller]] als &amp;#039;&amp;#039;Buccinum glutinosum&amp;#039;&amp;#039; erstmals wissenschaftlich beschrieben. Die Typlokalität liegt in Dänemark. Später wurde sie auch in die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Amphipeplea&amp;#039;&amp;#039;, Nilsson, 1822, &amp;#039;&amp;#039;[[Radix (Gattung)|Radix]]&amp;#039;&amp;#039; Montfort, 1810 und &amp;#039;&amp;#039;[[Lymnaea]]&amp;#039;&amp;#039; Lamarck, 1801 gestellt. Sie wurde zur Typusart der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myxas&amp;#039;&amp;#039; G. B. Sowerby I bestimmt und ist die einzige Art der Gattung. Andere Arten, die ursprünglich auch einmal zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myxas&amp;#039;&amp;#039; gestellt wurden (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Myxas cumingiana&amp;#039;&amp;#039; Pfeiffer von den Philippinen), sind inzwischen in andere Gattungen transferiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Peter Glöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Tierwelt Deutschlands. Mollusca I Süßwassergastropoden Nord- und Mitteleuropas Bestimmungsschlüssel, Lebensweise, Verbreitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. neubearb. Aufl., 327 S., ConchBooks, Hackenheim 2002, ISBN 3-925919-60-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mollbase.de/sh/lymnaeidae/myxas_glutinosa_atl.htm &amp;#039;&amp;#039;Myxas glutinosa&amp;#039;&amp;#039; - MollBase]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 14263&lt;br /&gt;
|ScientificName= Myxas glutinosa&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 1996&lt;br /&gt;
|Assessor=   Mollusc Specialist Group &lt;br /&gt;
|Download= 13. Februar  2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weichtier des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlammschnecken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finderhannes</name></author>
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