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	<title>Mantel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:10:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mantel&amp;diff=193463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mantel&amp;diff=193463&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-22T09:11:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Kleidungsstück. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Mantel (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ROCK (sommar-) Av beigefärgat kamgarnstyg samt med knappar av massa i färg som tyget - Hallwylska museet - 89135.tif|mini|Herrenmantel der Hofschneiderei Fr.&amp;amp;nbsp;Kaedings Nachfolger, Zittorin &amp;amp; Lundvik, Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{GohS|mantal}}, von {{LaS|mantellum}} ‚[[Hülle]]‘, ‚[[Decke (Textilie)|Decke]]‘)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loschek, Gundula Wolter |Titel=Reclams Mode- und Kostümlexikon |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=6 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-15-010818-5 |Seiten=363}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein der [[Jacke]] mit langen Ärmeln ähnliches, mindestens knielanges [[Oberbekleidung]]sstück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer2&amp;quot; /&amp;gt; Der Gebrauch, ab welcher Länge ein Teil als Mantel bezeichnet wird, ist jedoch von der Epoche und der Mode abhängig. Bis auf Sonderformen (Hausmantel, [[Bademantel]] usw.) wird er im Außenbereich getragen, zum Beispiel als Wettermantel. Er ist das äußerste Kleidungsstück, außer eventuellen zusätzlichen Accessoires wie etwa [[Schal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damen- und Herrenmäntel unterscheiden sich in der Regel durch die Art der Knöpfung, bei Damenkleidung befindet sich der Übertritt rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boy from Kayhausen Cape.jpg|mini|Reste des Pelzumhangs der [[Junge von Kayhausen|Moorleiche von Kayhausen]], ca. 364–350 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
Einer der ältesten archäologisch belegten Mäntel ist, neben seinem Pelzmantel, der fünftausend Jahre alte Grasmantel der Gletscherleiche [[Ötzi]]. Die feine und kunstfertige handwerkliche Ausführung dieses und anderer seiner Kleidungsstücke führten zu einer umfassenden Neubewertung der [[Mitteleuropa|mitteleuropäischen]] Kultur der [[Jungsteinzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisches Reich|Römer]] nannten ihre frühen Mantelformen [[Sagum]] und [[Trabea]] und unterschieden damit zwischen kurzen und längeren, halbkreisförmig geschnittenen Mänteln. Die [[Antikes Griechenland|Griechen]] trugen [[Chlamys (Mantel)|Chlamys]] und [[Himation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mantelformen A–Z ==&lt;br /&gt;
=== Caban ===&lt;br /&gt;
[[Datei:US Navy p coat wiki.jpg|mini|hochkant|Caban-Mantel der [[United States Navy|US Navy]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Caban (Jacke)|Caban]]-Mantel&amp;#039;&amp;#039; ist einer der Klassiker maritimer Männermode. Er wurde speziell für bretonische [[Fischer (Beruf)|Fischer]] gefertigt und war ursprünglich weiß. In der [[Bretagne]] heißt dieser Mantel &amp;#039;&amp;#039;Kap Gwenn&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie „weißer Stoff“ bedeutet. Eine nur noch wenig gebräuchliche Bezeichnung ist „Stutzer“, die wiederum der Name für einen Trachtenkurzmantel in Österreich ist. Bei der US-amerikanischen Marine heißt er &amp;#039;&amp;#039;Peacoat&amp;#039;&amp;#039;, in der Deutschen Marine wird er auch „Kolani“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cape ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Regencape}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Cape&amp;#039;&amp;#039; (auch als [[Pelerine]] bezeichnet) ist ein ärmelloser, weit geschnittener Umhang für Männer und Frauen, meist mit geschlitzten Armdurchgriffen, oft mit [[Kapuze]], die auch abnehmbar sein kann. Wie ein [[#Poncho|Poncho]] und ein [[#Radmantel|Radmantel]] besteht ein Cape meist aus einem großzügigen Stück Stoff, das frei um den Körper fällt. Eine Variante ist das schwarze Cape, als „Abendmantel“ zum [[Frack]] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren sah man Capes (Lodencapes) häufig im normalen Straßenbild, jedoch fast nur als Damenkleidung. Obwohl sie durch ihren großzügigen Schutz durchaus praktisch sein können, sind sie nur noch selten zu sehen. Immer wieder versuchen Modeschöpfer ein Remake des Capes, sowohl für Damen als auch für Herren, allerdings mit eher mäßigem Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Cape ist ein klassischer Bestandteil eines [[Superheld]]en-Kostüms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Capuchon ===&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Capuchon&amp;#039;&amp;#039; (von {{FrS|capuchon}}, Kapuze) ist ein kurzer Damenmantel mit einer großen Kapuze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chesterfield ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Chesterfield (Mantel)}}&lt;br /&gt;
Der Chesterfield ist ein dreiviertellanger, taillierter Mantel. Häufig wird er mit schwarzem Samtkragen und/oder schwarzseidenen Reversspiegeln getragen. Typisch ist die verdeckte Knopfleiste. Der Chesterfield wird auch zweireihig gefertigt. George Stanhope, 7th Earl of Chesterfield (1831–1871) machte ihn populär; Lord Chesterfield avancierte schließlich zum Namensgeber des Mantels, war aber nicht sein Schöpfer. Zwischen den 1920er und 1960er Jahren zählte der Manteltyp zur Grundausstattung der bürgerlichen Herrenmode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Crombie Coat ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Crombie&amp;#039;&amp;#039; ist ein klassischer englischer Stadtmantel, geschneidert aus dickem [[Wolle|Wollstoff]], meist einreihig mit verdeckter Knopfleiste. Dieser Mantel ist in der Skinhead-Szene sehr beliebt, wohl weil er z.&amp;amp;nbsp;B. die Arbeiterklasse symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deel (Kleidungsstück)}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Deel&amp;#039;&amp;#039; (mongolisch Дээл, Kleid) ist ein traditioneller Mantel, der vor allem in der Mongolei seit mehreren Jahrhunderten in Gebrauch ist. Er wird über der Kleidung getragen, besitzt in der Regel keine Taschen und ist meist aus Baumwolle, Filz oder Seide gefertigt. Geknöpft wird der Deel am Kragen und auf der rechten Seite, außerdem ist er mit einer Stoff- oder Lederschärpe, dem Bus, zusammengewickelt. Am Bus können Werkzeuge und andere Dinge des täglichen Bedarfs befestigt werden. Die im Uhrzeigersinn um die Hüfte gewickelte Schärpe kann bei Männern bis zu sieben Meter lang sein. Frauen tragen eine etwa drei Meter lange Schärpe um die Taille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dufflecoat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duffle coat.jpg|mini|hochkant|Dufflecoat]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dufflecoat}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Dufflecoat&amp;#039;&amp;#039; ist ein sportlich geschnittener Mantel aus Wollstoff; typischerweise mit [[Kapuze]], aufgesetzten Taschen und Knebelverschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Garrick ===&lt;br /&gt;
Der Schauspieler [[David Garrick (Schauspieler)|David Garrick]] ließ sich diesen Mantel im 18. Jahrhundert als Erster anfertigen: Zahlreiche, übereinandergelegte Pelerinenkragen sollten den englischen Landadel, später dann hochherrschaftliche Kutscher vor [[Regen]] und Nässe schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Havelock ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Havelock (Kleidung)}}&lt;br /&gt;
Der moderne Havelock ist ein besonders langer, ärmelloser Pelerinenmantel für den Abend mit fallendem Seidenrevers (Reversecke tiefer als Kragenansatz), verdeckter Knopfleiste und Pattentaschen als Ergänzung zum Frack oder Smoking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inverness-Mantel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Inverness-Mantel}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Inverness-Mantel&amp;#039;&amp;#039; ist nach der Region Inverness in Schottland benannt und wird auch &amp;#039;&amp;#039;MacFarlane&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er ist weit geschnitten und hat keine Ärmel. Die Arme werden durch ein vorne lose herabhängendes, zweiteiliges Cape verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde er durch die [[Sherlock Holmes|Sherlock-Holmes]]- und [[Dracula (Roman)#Verfilmungen (Auswahl)|Dracula]]-Verfilmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapuzenmantel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dschellaba}}&lt;br /&gt;
In den [[Maghreb]]staaten Nordafrikas weit verbreitet sind bodenlange Kapuzenmäntel mit Ärmeln &amp;#039;&amp;#039;([[Dschellaba]]s)&amp;#039;&amp;#039;; ursprünglich bestehend aus einem Gemisch von Schaf- und Ziegenhaaren, heute auch aus natürlich weißer oder gefärbter [[Baumwolle]]. Kapuzenmäntel sind auch Bestandteil vieler christlicher Ordenstrachten ([[Habit]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kotze ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kotze (Kleidung)}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kotze&amp;#039;&amp;#039; (auch der Kotzen) ist ein aus grobem Wollzeug oder Loden gearbeiteter [[#Poncho|ponchoartiger]] Überwurf ohne Ärmel. Der Schnitt ist entweder rechteckig oder rund und hat traditionell nur ein Kopfloch und einen Brustschlitz. Modernere Formen haben häufig einen modischen Stehkragen, eine durchgehende Knopfleiste und Einschubtaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lackmantel ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lackmäntel&amp;#039;&amp;#039; werden aus beschichteten Stoffen (PU oder PVC) hergestellt. Bei dem [[Lack]] kann es sich um Glanzlack oder Mattlack handeln. Mattlack wird auch im sportlichen Bereich für Regenjacken und Regenanzüge verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Lackmäntel waren Damenmäntel, sie ersetzten den klassischen Regenmantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt dienten sie weniger als funktionelles Kleidungsstück, sondern als modisches Accessoire. Klassische Lackmäntel sind schwarz, rot oder weiß, heute liefert der Handel alle Farbnuancen. Glanzlack wird, ähnlich dem Nappaleder, eine erotische Ausstrahlung zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekleidung aus Lackstoffen gibt es in unterschiedlichen Formen und Designs, inzwischen auch für Männer. Hüte, Mützen und [[Südwester]] werden ebenfalls daraus hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ledermantel ===&lt;br /&gt;
Der Schnitt des Typs des sehr schweren &amp;#039;&amp;#039;Ledermantels&amp;#039;&amp;#039; ist an die Mäntel der [[Offizier]]e des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] angelehnt. Er ähnelt im Schnitt einem engen Blazer oder Sakko, die Revers können wie bei einem solchen nach außen umgeschlagen getragen, alternativ jedoch für besseren Schutz übereinandergeklappt und unter dem Kragen geschlossen werden. Diese Mäntel waren in sehr dunklem Grün mit [[Schulterstück (Uniform)|Schulterstücken]] bei der [[Wehrmacht]] und der [[Schutzstaffel|SS]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] für Offiziere zulässige, jedoch privat zu beschaffende Uniformteile. Auch bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] wurden solche Mäntel in ziviler Version getragen, der offizielle Dienstmantel war jedoch aus gummiertem Baumwollstoff („[[Klepper (Mantel)|Klepper]]“), trotzdem ist die Bezeichnung als „Gestapo-Mantel“ für diesen Typ Mantel auch aus Leder bis heute verbreitet. Aufgrund dieser Vergangenheit wird dieser Typ Ledermantel vielfach mit dem Dritten Reich assoziiert und in vielen Medienproduktionen gerne als offensichtliches Kennzeichen für NS-Funktionsträger verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ledertrenchcoat von heute besteht in der Regel aus Rind-[[Nappaleder]] oder [[Velours]]leder und ist leicht gefüttert, ebenso der Kunstledermantel. Mit einem warmen Wollfutter oder einem [[Pelz]]- oder [[Webpelz]]-Futter ist er auch im Winter tragbar. Glattlederversionen sind oft nicht gefüttert, eine [[Imprägnierung]] des Leders schützt bedingt vor Nässe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Metal (Kultur)|Metal-Szene]] erfreut sich der Ledermantel besonderer Beliebtheit. Anders als bei den Uniformen des Dritten Reiches ist die normale Mantelfarbe bei Szeneangehörigen jedoch schwarz anstelle von dunkelgrün. In der Regel sind diese Mäntel weniger uniformartig geschnitten, dafür jedoch meist länger und aus schwarzem Rind-Nappaleder gefertigt. Durch die [[Matrix (Film)|Matrix]]-Filmreihe wurde der schlichte enge und lange Ledermantel um die Jahrtausendwende ein beliebter Modeartikel, obwohl die originalen Matrixmäntel eigentlich aus [[Latexkleidung|Latex]] und nicht aus [[Leder]] gearbeitet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lodenmantel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Loden}}&lt;br /&gt;
Ein wirklicher &amp;#039;&amp;#039;Lodenmantel&amp;#039;&amp;#039; besteht aus gewalkter und gekämmter Wollfaser und lässt den Regen gut abperlen. Die klassische Form ist weit und lang geschnitten, hat einen Umlegekragen und eine lange senkrechte [[Kellerfalte]] im Rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mantelet ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mantelet (Mode)}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Mantelet&amp;#039;&amp;#039; ({{FrS|mantelet}}, wörtlich „Mäntelchen“) ist ein Kurzumhang mit Kapuze für Damen; vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paletot ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Paletot}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Paletot&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|paletot}}, etwa „Obergewand“; vermutlich von [[Anglonormannische Sprache|anglo-normannisch]] &amp;#039;&amp;#039;paletok&amp;#039;&amp;#039; = „Strohhaufen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Kluge, Elmar Seebold |Titel=etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=25 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=&lt;br /&gt;
9783110223651 |Seiten=679}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eventuell für „Strohumhang“ als Regenschutz) ist ein taillierter, dreiviertellanger (also ein knapp über die Knie reichender) leichter [[Wetterschutz|Wettermantel]]. Der Paletot kam um 1840 auf. Frühe Modelle und Militärversionen waren meist zweireihig und ähnelten dem [[Mantel#Redingote|Redingote]]. Spätere Varianten waren auch einreihig. Als Uniformmantel in der Regel mit buntem Steh(-&amp;amp;nbsp;umfall&amp;amp;nbsp;-)kragen, als Zivilversion oft ein anzugähnliches Revers. Der Paletot ist aus ungemusterten Wollstoffen gearbeitet. Der Kragen des Zivilmodells ist manchmal ein Samtkragen und kann fallweise schmaler als das Revers sein. Die Taschen sind entweder schräg oder waagerecht. Im 18. Jahrhundert entsprach der zivile Paletot dem Stil des darunter getragenen [[Anzug]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich bezeichnete Paletot allgemein einen Herrenmantel, ab etwa 1860 auch eine bestimmte Art eines Damenmantels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ewing&amp;quot;&amp;gt;Elizabeth Ewing: &amp;#039;&amp;#039;Fur in Dress&amp;#039;&amp;#039;. B. T. Batsford Ltd, London 1981, S. 102 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuletzt noch in der Pelzbranche übliche, allgemeine Bezeichnung Paletot für eine lange Damenpelzjacke&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelzlexikon XX&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Alexander Tuma]] | Titel= Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XX|  Verlag=Alexander Tuma | Ort=Wien | Jahr=1950 | Seiten=99, Stichwort „Paletot“.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde seit etwa vor 2000 zunehmend durch den in der Textilbranche üblichen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kurzmantel&amp;#039;&amp;#039; abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pardessus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pardessus (Mode)}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Pardessus&amp;#039;&amp;#039; ({{FrS|par dessus}} „darüber“) ist ein dem Paletot ähnelnder, leicht taillierter Mantel, der zur Zeit der [[Krinolinenmode]] im 19. Jahrhundert getragen wurde. Er unterscheidet sich vom Paletot vor allem dadurch, dass er etwas stärker tailliert ist (oft auch mit Abnähern im [[Prinzesskleid|Prinzessschnitt]]) und mit Pelz oder Samt verbrämt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Loschek]]: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Mode- und Kostümlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010577-3, S. 389 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pardesü ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pardesü}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Pardesü&amp;#039;&amp;#039; (türkisch aus franz.: par dessus, „darüber“) ist eine in der Türkei verbreitete Damenoberbekleidung, die den islamischen Körperbedeckungsvorschriften entspricht (Hidschab). Die Pardesü ist ein meist weit geschnittener, bodenlanger Mantel. Die Pardesü kann die verschiedensten Farben haben. Sie wird teils auch in taillierter Form angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pelisse ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pelisse}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Pelisse&amp;#039;&amp;#039; (altfrz. &amp;#039;&amp;#039;la pelice&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;le peliçon&amp;#039;&amp;#039; pelzgefüttertes Gewand) war im Spätmittelalter ein von Männern und Frauen getragenes pelzverbrämtes oder pelzgefüttertes Ober- oder Übergewand. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts bis um 1867 ein weiter, capeartiger Mantel oder Umhang aus Satin oder Samt, etwa knielang und mit Armschlitzen versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Loschek: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Mode- und Kostümlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010577-3, S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pelzmantel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1972 Winter Olympics - Mantel Margit Schumann.jpg|mini|hochkant|In der DDR gefertigter Pelzmantel [[Margit Schumann]]s, getragen während der Olympischen Winterspiele 1972]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pelzmantel}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Pelzmantel&amp;#039;&amp;#039; wird ein aus [[Pelzarten|Fellen]], mit dem Haar nach außen, gearbeiteter Mantel bezeichnet. Siehe dazu den Artikel [[Pelz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Poncho ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Poncho}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Poncho&amp;#039;&amp;#039; (spanisch, sprich pon-tscho, ursprünglich aus der Mapuche-Sprache Mapudungun) ist ein in Teilen Südamerikas gebräuchlicher Mantel, der seinen Ursprung bei der [[Indigene Völker|indigenen]] Bevölkerung hat und in seiner ursprünglichen Form dem [[#Radmantel|Radmantel]] und dem [[#Cape|Cape]] ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird auch das [[Regencape]] als &amp;#039;&amp;#039;Regenponcho&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radmantel ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Radmantel&amp;#039;&amp;#039; ist eine der ursprünglichsten Mantelformen: Ein an einer Seite geschlitzter, kreisförmiger Stoff wird in der Mitte mit einer Halsöffnung versehen und über die Schultern gehängt. Ein Verschluss, Kragen und Öffnungen zum Durchschieben der Arme können vorhanden sein. Ein enger Verwandter ist das [[#Cape|Cape]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raglanmantel ===&lt;br /&gt;
Benannt ist der &amp;#039;&amp;#039;Raglanmantel&amp;#039;&amp;#039; nach dem einarmigen Feldmarschall Lord [[Fitzroy Somerset, 1. Baron Raglan|Fitzroy James Henry Somerset]], später Baron Raglan, dem britischen Oberkommandierenden im [[Krimkrieg]], der einen solchen Mantel trug. Charakteristisch für diesen Mantel ist die [[Raglanärmel|Ärmelform]]: Die [[Ärmelkugel]] ist bis zum Halsloch angeschnitten, so dass die Ärmelnaht schräg von der Achsel bis zum Halsausschnitt verläuft und die Schulterpartie am Ärmel angeschnitten ist. Dieser [[Schnittmuster|Schnitt]] erleichtert das An- und Ausziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Redingote ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Redingote MET DP-12624-001.jpg|mini|Damenredingote, vermutlich Frankreich, um 1787]]&lt;br /&gt;
Der oder die &amp;#039;&amp;#039;Redingote&amp;#039;&amp;#039; ({{FrS|(la) redingote}}) geht auf den schlichten und dauerhaften Reitrock des englischen Landedelmannes zurück  ([[Verballhornung]] von {{EnS|riding coat}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Nienholdt: &amp;#039;&amp;#039;Pelz in der Mode des 19. Jahrhunderts. Kapitel VII der Beitragsfolge: Pelz in der europäischen Kleidung. Vorgeschichtliche Zeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;2, 1957, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin/Leipzig, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs war er als langer Reitmantel für Mann und Frau konzipiert. Für die Urversion typisch waren ein großer [[Stehkragen|Stehumfallkragen]] und fallweise ein bis drei überlappende [[Pelerine]]n, als Wetterschutz. Der Redingote wird meist seitlich geknöpft, wobei dann eine zusätzliche, rein dekorative Knopfreihe den Anschein der [[Zweireiher|Zweireihigkeit]] erweckt. Der Redingote entstand im England des 18. Jahrhunderts, gelangte aber bald auch nach Frankreich, wo er als bürgerliches Kleidungsstück und gerne als Uniformmantel der Offiziere diente. Die Damenversion glich einem eng anliegenden (Reit-)Kleid, bei dem die vordere Beinpartie ausgespart blieb und den Blick auf das darunter getragene Kleid freigab. Die Trägerin erlangte so die für das Reiten im [[Damensitz]] notwendige Bewegungsfreiheit. Redingotes, die nicht als Reitkleid genutzt wurden, besaßen in der Regel einen vorn geschlossenen [[Rock (Kleidung)|Rock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bezeichnet man in Frankreich langschößige Reitbekleidung häufig als Redingote, ungeachtet der Anzahl der Knopfreihen oder des Zuschnitts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regenmantel ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Regenjacke|Regencape}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trenchcoat worn by President Gerald R. Ford.jpg|mini|Einreihiger Regenmantel von US-Präsident [[Gerald Ford|Gerald R. Ford]] mit eingearbeiteter schusssicherer Weste (1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Regenmantel&amp;#039;&amp;#039; ist aus wasserabweisendem Material gefertigt. Früher war dies vor allem [[Gummi]] – dafür stehen der [[Mackintosh (Regenmantel)|Mackintosh]] aus Schottland (ab 1824), der [[Kleppermantel]] aus Rosenheim (ab 1920) und zunächst (in den 1970er Jahren) auch ein ironisch als „[[Friesennerz]]“ bezeichneter Regenschutz. Eine der Alternativen ist gewachster Baumwollstoff – [[Barbour (Textilien)|Barbour]] produziert Wachsjacken seit ca. 1900 bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ca. 1950 wurden Regenmäntel allgemein aus PVC angefertigt, Plastikmäntel, wie sie ähnlich heute noch gebräuchlich sind. Ihr Nachteil ist, dass die durch Schwitzen entstehende Feuchtigkeit durch das luftdichte Material nicht verdunsten kann. Dem wird versucht, durch Lüftungsöffnungen entgegenzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Regenmäntel aus als „atmungsaktiv“ beschriebenen [[Kunstfaser|synthetischen]] Stoffen mit Klimamembranen (Goretex, Sympatex und andere) gefertigt. Darüber hinaus gibt es Regenmäntel aus beschichteten Materialien (PU oder PVC), die als [[Lackmantel|Lackmäntel]] angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenmäntel sind meist lang geschnitten und haben einen hohen [[Kragen (Kleidung)|Kragen]] oder eine Kapuze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roquelor ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Roquelor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Roquelor&amp;#039;&amp;#039; (oder frz. Roquelaure) ist die Bezeichnung für einen schweren Wollmantel, der von den Infanteristen der preußischen Armee des 18. Jahrhunderts getragen wurde, zu deren Ausrüstung ansonsten kein Mantel gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staubmantel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Staubmantel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Staubmantel&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Duster)&amp;#039;&amp;#039; wird eine robuste Mantelform bezeichnet, die dem Träger besonderen Schutz beim Sitzen auf einem Pferd, Kutschbock oder in neueren Zeiten auch einem Motorrad bieten soll. Er entwickelte sich vermutlich aus dem Kutschermantel oder &amp;#039;&amp;#039;Carrick&amp;#039;&amp;#039; in den Pionierepochen Nordamerikas und Australiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Surtout ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Surtout}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Linge.jpeg|mini|Kommandeur der [[Norwegian Independent Company No.&amp;amp;nbsp;1]] mit [[Trenchcoat]] (1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Surtout&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|syʁ.tu}}, [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;sur tout&amp;#039;&amp;#039; für „über alles“ bzw. „über allem [anderen]“) kam im 18. Jahrhundert in Frankreich auf. Ursprünglich bezeichnete er einen [[Sakko|einreihigen]] [[Revers (Kleidung)|reverslosen]] [[Herrenrock]] mit hohem Stehkragen, der auch Einzug in der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Armee fand.&lt;br /&gt;
Später mutierte er zu einem leichten Kurzmantel, teilweise mit mehreren übereinander lappenden [[Pelerine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trenchcoat ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trenchcoat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der klassische &amp;#039;&amp;#039;Trenchcoat&amp;#039;&amp;#039; ist ein Regenmantel aus leichtem Baumwollstoff, wie [[Gabardine]] oder [[Popeline]]. Im wörtlichen Sinn ist er, aus dem Englischen stammend, ein Mantel (= coat) für [[Schützengraben|Schützengräben]] (seit dem Ersten Weltkrieg). Trench hat dort die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Schützen-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Laufgraben (Grabenkrieg)|Laufgraben]]&amp;#039;&amp;#039;, was sich wiederum aus dem Französischen „tranchées“ = Schützengräben ableitet. Der Trenchcoat gehörte damals zur Standardausrüstung der [[British Army|britischen Armee]]. Sein Erfinder war Thomas [[Burberry]], der auch den oben genannten Gabardine einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsmantel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0827-0001-001, VEB Quintett-Moden Glauchau, Messevorbereitung.jpg|mini|Präsentation eines Übergangsmantels für Damen, DDR, 1963]]&lt;br /&gt;
Ein leichter Mantel aus dünnem, aber wetterfestem Stoff und dünnem Futter dient als Übergangskleidung im Fühling und im Herbst. Es kann ein Trenchcoat sein, Übergangsmäntel und -jacken gibt es aber auch als Damenbekleidung in einer Vielzahl an Schnitten und Mustern. Der „Übergangsmantel“ ist ein Lieblingswort des Kabarettisten [[Urban Priol]]: „Mich fasziniert innerhalb der deutschen Muttersprache seit der Kindheit die Bezeichnung für etwas, das zu nichts so richtig nütze ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rubrik: Die Frage: Was ist Ihr deutsches Lieblingswort? |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Datum=2009-02-21 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulster ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ulster (Mantel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Ulster&amp;#039;&amp;#039; wird ein langer, weiter Wintermantel bezeichnet, der gerne von Männern getragen wird, er besteht aus schwerem Stoff mit breitem Kragen und breitem Revers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name entstand im 20. Jahrhundert und leitet sich von der [[Provinz]] [[Provinz Ulster|Ulster]] in [[Irland]] ab, wo dieser schwere Stoff zuerst hergestellt und Mäntel daraus gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Redensart „den Mantel nach dem Wind hängen“ bedeutet, dass man sich stets der herrschenden Meinung oder den Machtverhältnissen anpasst.&lt;br /&gt;
* Der Spruch „etwas mit dem Mantel der Nächstenliebe bedecken“ besagt, dass man über eine Verfehlung großzügig hinwegsieht.&lt;br /&gt;
* Die Redensart „einer Sache ein Mäntelchen umhängen“ besagt, dass man etwas als harmlos hinstellt.&lt;br /&gt;
* Der Spruch „Die Wahrheit ist ein wärmender Mantel“ besagt, dass die Wahrheit etwas Gutes und Beschützendes ist.&lt;br /&gt;
* Weitverbreitet ist auch die Metapher: „den Mantel des Schweigens über etwas breiten“.&lt;br /&gt;
* 1842 erschien [[Nikolai Gogol]]s Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mantel (Gogol)|Der Mantel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Martin von Tours]] teilte der Überlieferung nach mit seinem Schwert seinen Mantel und gab die eine Hälfte einem armen, unbekleideten Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coats|Mäntel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Mantel}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [https://recherche.smb.museum/?language=de&amp;amp;question=Herren+in+eleganter+Stra%C3%9Fenkleidung&amp;amp;limit=15&amp;amp;sort=relevance&amp;amp;controls=none Herren in eleganter Straßenkleidung, um 1914/1915], Staatliche Museen zu Berlin. Preußischer Kulturbesitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hofer2&amp;quot;&amp;gt;Alfons Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Textil- und Modelexikon.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Band 2, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-87150-518-8, Stichworte „Mantel, Paletot“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4207073-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulteraufliegendes Kleidungsstück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herren- und Knabenbekleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Damenoberbekleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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