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	<title>Manskopf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-07T10:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Familie Manskopf. Zu anderen Personen siehe [[Mankopf]], [[Mahnkopf]] und [[Mannkopff]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manskopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Familie in [[Frankfurt am Main]]. Die Manskopfs betrieben im 19. Jahrhundert einige der bedeutendsten Weinhandlungen, von denen eine bis heute besteht. Durch das erfolgreiche Geschäft verfügte die Familie über ein hohes Vermögen. Im gesellschaftlichen Leben der Stadt fielen sie vor allem durch ihre festlichen Empfänge, aber auch als Stifter und Mäzene auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie stammte aus [[Siegen]], wo &amp;#039;&amp;#039;Johann Manskopf&amp;#039;&amp;#039; (1667–1743) Bürgermeister war. Sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Heinrich Manskopf&amp;#039;&amp;#039; (1704–1772) trat 1728 in das Handelshaus von [[Johann Georg Leerse]] als &amp;#039;&amp;#039;Kaufmannsgehilfe&amp;#039;&amp;#039; ein. 1740 übernahm er dessen Handel mit [[Manufaktur]]waren aus englischer Produktion. 1743 heiratete er &amp;#039;&amp;#039;Johanna Maria de Neufville&amp;#039;&amp;#039; aus der einflussreichen reformierten Familie [[de Neufville]]. Durch diese Heirat erhielt er Zugang zu den ersten Kreisen der Frankfurter Gesellschaft. Er hatte drei Söhne, &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich&amp;#039;&amp;#039; (1749–1804), &amp;#039;&amp;#039;Johann Nikolaus&amp;#039;&amp;#039; (1749–1810) und &amp;#039;&amp;#039;Jakob Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; (1751–1815), die sich durch Heirat mit der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Gontard (Familie)|Gontard]]-Sarasin&amp;#039;&amp;#039; verbanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Nikolaus erwarb 1774 das [[Haus Lichtenstein]] auf dem [[Römerberg (Frankfurt am Main)|Römerberg]]. Auf einem Ball im Haus Lichtenstein lernten sich am 14. März 1793 der preußische Kronprinz [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III. von Preußen]] und die Prinzessin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz]] kennen. 1795 gründete Johann Nikolaus eine eigene Weinhandlung, die im 19. Jahrhundert unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Manskopf-Sarasin&amp;#039;&amp;#039; eines der führenden europäischen Weinhandelshäuser wurde. Das Unternehmen besaß zeitweise Filialen in Amsterdam, Kopenhagen, Liverpool, London, Manchester, Moskau und Stockholm sowie in Amerika (Baltimore, New Orleans, New York) und Asien (Batavia, Bombay und Kalkutta). Bei seinem Tod 1810 hinterließ Johann Nikolaus ein Vermögen von 265.000 [[Reichstaler]]n. Das Haus &amp;#039;&amp;#039;Manskopf-Sarasin&amp;#039;&amp;#039; bestand noch über drei Generationen und wurde erst 1902 nach dem Tod von Jacob Nicolaus Alexander Manskopf (1837–1902) von seinen Urenkeln [[Liquidation|liquidiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Nicolas Manskopf]] (1869–1928), der Sohn von Weinhändler Jacob Nicolaus Alexander Manskopf, war ein leidenschaftlicher Sammler von Musikalien, Originalmanuskripten und Devotionalien aus der Musikwelt. Er gründete damit das &amp;#039;&amp;#039;Musikhistorische Museum&amp;#039;&amp;#039; in seinem Elternhaus am &amp;#039;&amp;#039;Untermainkai 54&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinem Tod 1928 fiel die Sammlung an die Stadt Frankfurt. Die Sammlung überstand die [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] weitgehend unbeschädigt und wurde nach 1945 als &amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung Manskopf]]&amp;#039;&amp;#039; Teil der [[Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg]]. Nach Manskopf ist eine [[Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main/M|Frankfurter Straße]] in der [[Frankfurt-Bockenheim|Kuhwaldsiedlung]] in [[Frankfurt-Bockenheim]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Weinhandlung, das noch heute bestehende Haus &amp;#039;&amp;#039;Manskopf &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039;, gründete 1875 &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Manskopf&amp;#039;&amp;#039; (1812–1891), der Bruder von Jacob Nicolaus Alexander Manskopf, zusammen mit seinen Söhnen &amp;#039;&amp;#039;Gustav&amp;#039;&amp;#039; (1841–1900), &amp;#039;&amp;#039;Robert&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; (1845–1921). Gustav Manskopf stiftete seiner Vaterstadt 1887 die Renovierung des [[Gerechtigkeitsbrunnen (Frankfurt am Main)|Gerechtigkeitsbrunnens]] auf dem Römerberg mit einer neuen Statue der [[Justitia]] in Bronze, 1889 den 13 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Manskopfschen [[Uhrturm]]&amp;#039;&amp;#039; an der Kreuzung [[Kaiserstraße (Frankfurt am Main)|Kaiserstraße]]/[[Wallanlagen (Frankfurt am Main)|Taunusanlage]] (1926 als Verkehrshindernis beseitigt) sowie den 1904 im Römerhöfchen aufgestellten &amp;#039;&amp;#039;Hercules-Brunnen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit der Familie Manskopf verknüpft ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Kirchner]] als Hauslehrer der Familie&lt;br /&gt;
* [[Haus Lichtenstein]] als Wohnhaus der Familie&lt;br /&gt;
* Der [[Gerechtigkeitsbrunnen (Frankfurt am Main)|Gerechtigkeitsbrunnen]] am Römer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|81||Manskopf (Frankfurter Weinhändler; Mäzene)|Franz Lerner|1080843639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sammlung Manskopf}}&lt;br /&gt;
* [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/manskopf Porträtsammlung Friedrich Nicolas Manskopf] in der [[Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg]]&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-106957 BUNDESARCHIV – Zentrale Datenbank Nachlässe] In: &amp;#039;&amp;#039;nachlassdatenbank.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 2. September 2016 (Informationen über den Nachlass der Familie Manskopf im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1080843639|VIAF=19145244302974481238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Familie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinhandelsunternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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