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	<title>Mansfeldisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:41:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mansfeldisch&amp;diff=474118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phil Buchenrauch: /* Literatur */ Bibliogrphische Angaen und Links korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-22T10:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Bibliogrphische Angaen und Links korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache=Mansfeldisch&lt;br /&gt;
| Länder=[[Mansfelder Land]]&lt;br /&gt;
| Sprecher=&lt;br /&gt;
| Klassifikation=&lt;br /&gt;
* [[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]&lt;br /&gt;
*: [[Germanische Sprachen|Germanisch]]&lt;br /&gt;
*:: [[Westgermanisch]]&lt;br /&gt;
*::: [[Hochdeutsche Dialekte|Hochdeutsch]]&lt;br /&gt;
*:::: [[Mitteldeutsche Dialekte|Mitteldeutsch]]&lt;br /&gt;
*::::: [[Ostmitteldeutsche Dialekte|Ostmitteldeutsch]]&lt;br /&gt;
*:::::: [[Thüringisch-Obersächsisch]]&lt;br /&gt;
*::::::: [[Thüringische Dialekte|Thüringisch]]&lt;br /&gt;
*:::::::: [[Nordostthüringisch]]&lt;br /&gt;
| KSprache= Mansfeldisch&lt;br /&gt;
| Amtssprache=&lt;br /&gt;
| ISO1=&lt;br /&gt;
| ISO2=&lt;br /&gt;
| ISO3=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mansfeldische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dialekt]], welcher sich nur auf die Region [[Hettstedt]]-[[Mansfeld]] und [[Eisleben]] bezieht. In den Grunddörfen (zwischen Eisleben und Helbra gelegen) ist dieser Dialekt in seiner Urform zum Teil noch heute sehr ausgeprägt, aber nicht nur dort. Das Mansfeldische ist eine [[Nordostthüringisch|Nordostthüringer Mundart]] auf niederdeutschem Substrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Erich Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Germanische Dialektologie&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner, Wiesbaden 1968, S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
In der Region, in der Mansfeldisch gesprochen wird, im Gebiet der ehemaligen [[Grafschaft Mansfeld]], gibt es solche Landschaften wie zum Beispiel das [[Friesenfeld]], das ist eine Landschaft, in der sich Friesen ansiedelten, um weitreichende Trockenlegungsarbeiten durchzuführen. Ganz in der Nähe befindet sich der [[Engilin]]. Dass beide Bezeichnungen auf Stämme zurückgehen, die weit aus dem Norden stammten – Friesen, Angeln – steht außer Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mansfeldische wurde vor allem durch die harte Arbeit der [[Bergleute]] und [[Landwirt|Bauern]] „gepflegt“.&lt;br /&gt;
So wird zum Beispiel der Ortsname [[Helbra]] zu „Helwer“ oder auch „Hälwer“. Eine Erklärung des Ortsnamens kann man bei [[Hermann Größler|Größler]] finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Größler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Helbra und Helfta. (Nachtrag zu der Erklärung der deutschen Ortsnamen des Mansfelder Seekreises.)&amp;lt;!-- Von Prof. &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;#039;&amp;#039; Gößler in Eisleben. --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde. Herausgegeben im Namen des Vereins von dessen erstem Schriftführer &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Jacobs. Neunzehnter Jahrgang. 1886.&amp;#039;&amp;#039; 1886, S. 360f. ([https://books.google.com/books?id=P01RAQAAIAAJ Google Books]). Ein Nachtrag zu Größlers &amp;#039;&amp;#039;Erklärung der Ortsnamen des Mansfelder Gebirgskreises&amp;#039;&amp;#039; in derselben Zeitschrift auf S. 323–360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das „e“ wird vielmals als „ä“ gesprochen. Wörter wie „runter“, „herauf“ und „hinauf“ werden „runger“ und „roff“ oder auch „noff“ gesprochen. So hört sich zum Beispiel der Satz „Kommst Du mal runter?“ wie folgt an: „Kämmeste moal runger?“. Diese Bildungen haben Nordthüringer Charakter. „Kinder“ werden zu „Kinger“ und „finden“ zu „fingen“. Ein weiteres Beispiel ist das Wort „haben“, welches sich in der Lautsprache in „hammse“ in Bezug auf eine Frage ändert. Diese Aussprache „hammse“ ist allerdings eine Anpassung an die obersächsische Aussprache, im ursprünglichen Mansfeldischen heißt es „hawwense“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moritz Becherer Lohntag RK01.ogg |mini |&amp;#039;&amp;#039;Lohntag im Mansfelder Land&amp;#039;&amp;#039;, ein kurzer [[Zeitzeuge]]nbericht in Mansfelder Mundart von Moritz Becherer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mansfeldische gliedert sich in: das härzische Mansfeldische, das Stadt-Mansfeld-Hettstedt-Gerbstedtische Mansfeldische, das eigentliche Mansfeldische und das sälsche Mansfeldische.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Jecht: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und innere Gliederung der Mansfelder Mundart …&amp;#039;&amp;#039; S. 100, {{Google Buch |BuchID=wnwBAAAAYAAJ |Seite=100 |Linktext=Volltext}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über das „eigentliche“ Mansfeldische schreibt [[Richard Jecht]] im Jahr 1887: „Das reinste und unverfälschteste Mansfeldisch – um mich so auszudrücken – wird in den sogenannten Grunddörfern, in [[Ziegelrode]], [[Ahlsdorf]], [[Hergisdorf]] (Härjesdorf), [[Kreisfeld (Hergisdorf) |Kreisfeld]] (Krasfaeld) und [[Wimmelburg]] (Weimelbork), ferner in den Nachbarorten [[Benndorf]], [[Helbra]] (Helwer), [[Wolferode (Eisleben) |Wolferode]] (Wulwerrode) gesprochen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Jecht: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und innere Gliederung der Mansfelder Mundart …&amp;#039;&amp;#039; S. 106, {{Google Buch |BuchID=wnwBAAAAYAAJ |Seite=106 |Linktext=Volltext}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders ausgeprägt sei dort die Eigentümlichkeit, in sehr vielen Wörtern statt des „e“ ein „a“ einzusetzen, zum Beispiel jan (geben), Watter (Wetter), Jald (Geld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes Beispiel für das Ahlsdorfer Mansfeldisch ist das Audio „Lohntag im Mansfelder Land“ von Moritz Becherer (1889–1982). Er begann 1903 als Treckejunge unter Tage und schloss 1911 die [[Bergschule Eisleben]] erfolgreich ab, wo er eine wissenschaftliche Ausbildung erhielt. Anschließend arbeitete er als Fahrsteiger im Schacht, wofür diese höhere Qualifikation vorausgesetzt wurde. Im Jahr 1975 wurde seine rund 30-minutige Erinnerung „Kupferbergbau im Mansfelder Land“ aufgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Moritz Becherer: &amp;#039;&amp;#039;Kupferbergbau im Mansfelder Land&amp;#039;&amp;#039; [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moritz_Becherer_Kupferbergbau_im_Mansfelder_Land_RK01.ogg?uselang=de Audiodatei]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus ist „Lohntag im Mansfelder Land“ ein Ausschnitt. Becherer erwähnt darin [[Karl Vogelsang (Geologe) |Karl Vogelsang]], der ab 1906 Mansfelder Oberberg- und Hüttendirektor war. Moritz Becherer ist der Vater des Physikers [[Gerhard Becherer]] (1915–2003). Das Mansfeldische hat, wie schon eingangs erwähnt, auch das 20. Jahrhundert überdauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In den Medien ==&lt;br /&gt;
Das Mansfeldische wird regelmäßig in Formaten des halleschen Radiosenders [[MDR Sputnik]] parodiert. Im Format &amp;#039;&amp;#039;Sputnik-Mailbox&amp;#039;&amp;#039; spricht dabei u.&amp;amp;nbsp;a. ein fiktiver &amp;#039;&amp;#039;Kommissar Meiner&amp;#039;&amp;#039; im Dialekt auf eine Mailbox. Sein Name ist dabei eine Anspielung auf die im Mansfelder Raum häufig hörbare Anrede &amp;#039;&amp;#039;Meiner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mitteldeutsche Zeitung]], Lokalredaktion Halle: &amp;#039;&amp;#039;Radio-Comedy aus Halle: Kommissar Meiner &amp;amp; Co. in der Sputnik-Mailbox&amp;#039;&amp;#039;. Online veröffentlicht unter [https://www.mz-web.de/halle-saale/radio-comedy-aus-halle-kommissar-meiner---co--in-der--sputnik-mailbox--786316 https://www.mz-web.de] am 18. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Comedyduo [[Elsterglanz (Künstlerduo)|Elsterglanz]] aus Eisleben verwendet in seinen Werken prominent das Mansfeldische. Es veröffentlichte in der Vergangenheit Sketche, Lieder und zwei Spielfilme, die in mehreren ostdeutschen Kinos gezeigt wurden ([[Im Banne der Rouladenkönigin]] und [[Elsterglanz und der Schlüssel für die Weibersauna]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Jecht]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und innere Gliederung der Mansfelder Mundart. (Mit einer Karte).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde. Herausgegeben im Namen des Vereins von dessen erstem Schriftführer &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Jacobs. Zwanzigster Jahrgang. 1887.&amp;#039;&amp;#039; 1887, S. 96–115. ([https://opendata.uni-halle.de/explore?bitstream_id=3a2e5c88-5f78-42a5-994c-b00e98f97569&amp;amp;handle=1981185920/88532&amp;amp;provider=iiif-image ULB Sachsen-Anhalt] und {{Google Buch |BuchID=wnwBAAAAYAAJ |Seite=96 |Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Mansfelder Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Im Selbstverlag des Herausgebers, Görlitz 1888. ([https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV043371129/1/ Humboldt-Universität Berlin] und {{Google Buch |BuchID=QYhCAQAAIAAJ |Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dichtungen in Mansfelder Mundart ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Friedrich August Giebelhausen |Titel=Mansfeldsche Sagen: Nebst einem Anhange ; in Mansfeldscher Mundart erzählt |Auflage=2. vermehrte Auflage |Verlag=G. Reichardt |Ort=Eisleben |Datum=1850 |Umfang=76 |Online={{Google Buch |BuchID=UOtKAAAAcAAJ |Linktext=Volltext}}}} {{Literatur |Titel=Mansfeldsche Sagen und Erzählungen: Zweites Heft |Auflage=Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1850 |Verlag=Outlook Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2023 |ISBN=9783368504403 |Umfang=80}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Friedrich August Giebelhausen, F. G. Tauer |Titel=Derr ohle Mansfäller, wie ä leibet un läbet: Dichtungen in Mansfelder Mundart |Verlag=G. Reichardt |Ort=Eisleben |Datum=1859 |Umfang=128 |Online={{Google Buch |BuchID=HHo6AAAAcAAJ |Linktext=Volltext}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Friedrich August Giebelhausen |Titel=Nischt wie lauter Hack und Mack, Alles Dorchenannerdorch: Ein Denkstein der alten Mansfelder Mundart |Verlag=Julius Hüttig |Ort=Hettstädt |Datum=1865 |Umfang=62 |Online={{Google Buch |BuchID=HW1CAQAAMAAJ |Linktext=Volltext}}}} {{Literatur |Titel=Nischt wie lauter Hack und Mack …|Auflage=Nachdruck der Ausgabe von 1865 |Verlag=Hansebooks GmbH |Ort=Norderstedt |Datum=2016 |ISBN=9783742897039 |Umfang=144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutscher Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialekt in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phil Buchenrauch</name></author>
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