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	<title>Mansfelder Oratorium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:22:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mansfelder_Oratorium&amp;diff=1020397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 9. August 2021 um 20:17 Uhr</title>
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		<updated>2021-08-09T20:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df roe-neg 0002793 002 Portrait Ernst Meyers am Rednerpult bei der Bachfeier.jpg|miniatur|rechts|Ernst Hermann Meyer referierte auf der Bachfeier 1950 im Sinne der marxistisch-leninistischen Erbetheorie (siehe Hintergrund) über &amp;#039;&amp;#039;Johann Sebastian Bach – Kein Ende, ein Anfang&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mansfelder Oratorium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Komposition von [[Ernst Hermann Meyer]] (1905–1988) für Soli, Chor und Orchester nach Worten von [[Stephan Hermlin]] (1915–1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Form des [[Oratorium]]s in Grundzügen folgend, handelt es sich um eine mehrteilige dramatische Vertonung einer Handlung, die in diesem Falle keinen geistlichen, sondern betont weltlichen Charakter aufweist: Nach dem für den [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] typischen „[[Per aspera ad astra]]“-Prinzip wird die Geschichte des [[Mansfelder Bergbau]]s vom [[Mittelalter]] bis zur Errichtung des [[Sozialismus]] auf deutschem Boden im Sinne der [[Musik der DDR#Erbetheorie|Erbetheorie]] gedeutet. Meyer gilt als einer der wichtigsten Vertreter dieser Ideologie auf dem Gebiet der Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Protagonist fungiert „der Bergmann“ selbst, der über Jahrhunderte hinweg Kriege erduldet, gegen Ausbeutung kämpft und am Ende mit Hilfe von tapferen Sowjetsoldaten den lange gehegten Traum vom Sozialismus verwirklicht: „&amp;#039;&amp;#039;Denn das Werk ward unser&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mansfelder Oratorium wurde im Jahr 1950 komponiert, im gleichen Jahre fertiggestellt und anlässlich der 750-Jahr-Jubiläumsfeier des Mansfelder Kupfer-Schiefer-Bergbaues uraufgeführt. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zählte es zum nationalen Kulturgut, das seinen Platz im Lehrplan Musik hatte und durch Aufführungen und Schallplatteneinspielungen am Leben gehalten wurde. In der Bundesrepublik Deutschland war es weitgehend unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner willfährigen Haltung gegenüber dem Stalinismus und der aktuellen Parteilinie der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] geriet es in dem politischen Schlingerkurs der folgenden Jahre unter Druck. &amp;#039;&amp;#039;In seinem Text … werden „fünfhundert Millionen und [[Mao Tse-tung]]“ besungen, die die Brüder an Saar und Ruhr befreien werden. Davon war nach dem [[Chinesisch-sowjetisches Zerwürfnis|Schisma zwischen der Sowjetunion und China]] 1960 natürlich nichts mehr zu hören.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dittmar: [https://www.welt.de/print-welt/article632701/Die-Partei-die-Partei-die-hat-immer-recht.html &amp;#039;&amp;#039;Die Partei, die Partei, die hat immer recht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Januar 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt als ein Musterbeispiel für den Sozialistischen Realismus auf dem Gebiete der Musik. [[Bertolt Brecht]] charakterisierte es im November 1952 gegenüber [[Paul Dessau]] als Schmalzersatz und Kunsthonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bockelmann: [https://www.zeit.de/1973/48/afrikanischer-kunsthonig &amp;#039;&amp;#039;Afrikanischer Kunsthonig&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen / Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Golan Gur: &amp;#039;&amp;#039;Classicism as Anti-Fascist Heritage: Realism and Myth in Ernst Hermann Meyer’s Mansfelder Oratorium (1950)&amp;#039;&amp;#039;. In: Kyle Frackman, Larson Powell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Classical Music in the German Democratic Republic: Production and Reception.&amp;#039;&amp;#039; Rochester: Camden House 2015, S. 34–57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7677969-5|LCCN=n/2009/48457|VIAF=183244651}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oratorium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialistischer Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorwerk aus dem 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik der Arbeiterbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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