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	<title>Mannlicher Modell 1895 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:03:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mannlicher_Modell_1895&amp;diff=657844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen nicht mit &quot;Vorlage:&quot; einbinden</title>
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		<updated>2025-09-25T05:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen nicht mit &amp;quot;Vorlage:&amp;quot; einbinden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Handfeuerwaffe&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Mann95 noBG.png|400px|M95/30]]&lt;br /&gt;
|Zivile Bezeichnung = &lt;br /&gt;
|Militärische Bezeichnung = Karabiner M95&lt;br /&gt;
|Entwickler / Hersteller = [[Steyr Mannlicher]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsjahr = 1895&lt;br /&gt;
|Herstellerland = [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|Produktionsstart = 1895&lt;br /&gt;
|Produktionsende = 1918&lt;br /&gt;
|Waffenkategorie = [[Gewehr]]&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = M95: 1272 mm, M95/30: 1000&lt;br /&gt;
|Gesamthöhe = &lt;br /&gt;
|Gesamtbreite = &lt;br /&gt;
|Gewicht mit leerem Magazin = M95: 3,8&amp;amp;nbsp;kg; M95/30: 3,36&lt;br /&gt;
|Gewicht mit maximaler Ausrüstung = &lt;br /&gt;
|Lauflänge = M95: 765 mm, M95/30: 480&lt;br /&gt;
|Visierlänge = &lt;br /&gt;
|Kaliber = [[8 × 50 mm R Mannlicher|8 × 50 mm R]], [[8 × 56 mm R]], [[7,92 × 57 mm]]&lt;br /&gt;
|Mögliche Magazinfüllungen = 5&lt;br /&gt;
|Munitionszufuhr = Durch [[Laderahmen]] von jeweils 5 Schuss&lt;br /&gt;
|Effektive Kampfentfernung = &lt;br /&gt;
|Maximale Schussweite = &lt;br /&gt;
|Kadenz = &lt;br /&gt;
|Feuerarten = [[Einzelfeuer]]&lt;br /&gt;
|Züge = &lt;br /&gt;
|Drall = &lt;br /&gt;
|Visier = &lt;br /&gt;
|Verschluss = [[Geradezugverschluss]]&lt;br /&gt;
|Ladeprinzip = [[Mehrlader]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewehr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mannlicher Modell 1895&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Repetiergewehr mit [[Geradezugverschluss]].&lt;br /&gt;
Es diente als [[Ordonnanzgewehr]] in der [[Landstreitkräfte Österreich-Ungarns 1867–1914|Armee]] [[Österreich-Ungarn]]s vor und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] durfte von [[Österreich]] nur noch die kurze Version, der Karabiner Modell 1895, eingesetzt werden. Das Gewehr wurde in Österreich von der Firma [[Steyr Mannlicher]] und in Ungarn von der Gewehrfabrik Budapest etwa 5,5 Millionen Mal hergestellt. Bis in die 1970er-Jahre hinein fand die Waffe noch Verwendung bei Kämpfen (zuletzt in Afrika).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1672 - Salzburg - Festung Hohensalzburg - Repetierstutzen M95-30 noBG.png|mini|Repetierstutzen M95/03]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde der M95 als langes Infanteriegewehr für die österreichisch-ungarische [[Gemeinsame Armee|Armee]] entwickelt. Exportiert wurde das Gewehr vor allem nach Bulgarien (83.000 Infanteriegewehre und 2.074 Stutzen zwischen 1903 und 1914&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hungariae.com/Mann95Bu.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;). Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] waren ungefähr 850.000 M95-Infanteriegewehre und 80.000 M95-Stutzen&amp;lt;ref&amp;gt;Scarlata, Paul S., Mannlicher Military Rifles: Straight Pull and Turn Bolt Designs, Verlag Andrew Mowbray Inc 2004, Seite 32, ISBN 1-931464-14-6&amp;lt;/ref&amp;gt; (Karabiner) vorhanden, neben 1,3 Millionen Mannlicher-Gewehren älterer Modelle. Während des Krieges erkannte die [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|Armeeführung]] den großen Nachteil dieser „langen“ Gewehre in den [[Schützengraben|Schützengräben]]. Es wurden vermehrt lange Gewehre zu kurzen Stutzenversionen umgebaut und eingesetzt. Ab 1916 produzierte die Gewehrfabrik Budapest nur noch die kurze M95-Version im Einheitskaliber 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;R (M93).&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl an produzierten Mannlicher-Gewehren innerhalb des Ersten Weltkrieges beläuft sich auf ca. 3.500.000&amp;lt;ref&amp;gt;https://ww1.habsburger.net/de/medien/schwerindustrielle-produktion-und-waffenproduktion-oesterreich-ungarn-1914-1918&amp;lt;/ref&amp;gt;, wovon geschätzte 25 % Karabiner waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden im Rahmen der Neugliederung der [[Volkswehr]] der [[Erste Republik (Österreich)#Die Erste Republik|Ersten Österreichischen Republik]], die auf Grund des [[Vertrag von Saint-Germain|Vertrages von Saint Germain]] auf nur 30.000 Mann begrenzt war, die Waffen um 1930 modernisiert. Der Großteil dieser „langen“ Gewehre wurde zu handlichen und schnell einsetzbaren Karabinern umgebaut. Die veraltete M93–Munition wurde ebenfalls modernisiert. Zuvor hatte man an der relativ schwachen Rundkopfmunition festgehalten, da der Verschluss der älteren Mannlicher-Modelle für stärkere Patronen nicht stark genug war. Die neue Munition hatte ein Spitzkopfgeschoß und eine höhere [[Treibladung]], was die Austrittsgeschwindigkeit von 545&amp;amp;nbsp;m/s auf 720&amp;amp;nbsp;m/s erhöhte. Ungarn vollzog diese Konvertierung ein Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen an erbeuteten M95 wurden in der Zwischenkriegszeit, hauptsächlich von [[Italien]] und der [[Tschechoslowakei]], insbesondere an neu gebildete Staaten Osteuropas und Länder des Balkans verkauft. Von diesen führte einzig [[Bulgarien]] das M95 als Standard-Infanteriegewehr. In [[Jugoslawien]], wo ansonsten das [[Mauser Modell 98|Mauser 98]] als Ordonnanzwaffe geführt wurde, baute man 123.000 auf das Kaliber [[7,92 × 57 mm|7,92 × 57]] um (genannt M95/24). In großen Zahlen weiterproduziert – in klarem Bruch des Vertrages von Saint Germain – wurde das M95 sowohl in Österreich, als auch in Ungarn. Ein Großteil der österreichischen M95 wurde nach dem [[Anschluß Österreichs]] an Bulgarien verkauft. Zu Kriegsbeginn 1939 verfügten [[Wehrmacht]] und [[Waffen-SS]] jedoch weiterhin über 268.648 M95&amp;lt;ref&amp;gt;Handrich, Dieter, Sturmgewehr 44: Vorgänger, Entwicklung und Fertigung der revolutionärsten Infanteriewaffe, Verlag DWJ 2016, Seite 106, ISBN 3-946429-04-1&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen sind folgende Versionen bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewehr M95 Kaliber [[8 × 50 mm R Mannlicher|8 × 50 mm R]]&lt;br /&gt;
* Karabiner M95a (Stutzen) Kaliber 8 × 50 mm R&lt;br /&gt;
* Gewehr und Karabiner M95/30 Kaliber [[8 × 56 mm R]] (8 × 56 mm R M30 S)&lt;br /&gt;
* Karabiner M95/24 Kaliber [[8 × 57 mm IS]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschluss 1893 Mannlicher.jpg|mini|Mannlicher Drehkopf-Verschluss 1893]]&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Verschluss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:M95enbloc.jpg|mini|M95/30 beim Laden]]&lt;br /&gt;
Wie sein Vorgängermodell [[System Mannlicher|M1890]] hat das Mannlicher-Modell M1895 einen Geradezugverschluss. Im Unterschied zu seinem Vorgänger mit Stützklappenverschluss handelt es sich jedoch um einen Geradezug-Zylinderverschluss, bei dem die blockförmigen Verriegelungselemente vorn auf der drehbaren Innenhülse des Verschlusses angebracht sind, was die Verwendung stärkerer Munition erlaubte. Mit diesem Geradezugsystem war wie bei den damaligen schweizerischen [[Schmidt-Rubin]]-Gewehren eine schnellere Schussfolge möglich als mit Gewehren mit dem Zylinderverschluss [[System Mauser]]. Die geradlinige Nachladebewegung erlaubte die Abgabe von bis zu 2 Schuss pro Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der schnellen Nachladebewegung des Kammerstängels (zurück und vor), wurde der M95 (Gewehr/Karabiner) von den Soldaten in der k.u.k. Armee, „Ruck-zuck-Gewehr“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patronenzufuhr ===&lt;br /&gt;
Die Patronenzufuhr erfolgt mit Hilfe von [[Ladestreifen|Laderahmen]] zu je fünf Schuss, diese werden bei geöffnetem Verschluss von oben in den [[Magazinkasten]] eingeschoben. Leergeschossen fällt der Laderahmen durch eine unten am Magazin angebrachte Öffnung zu Boden. Diese Öffnung führt dazu, dass das Gewehr schmutzempfindlich ist, zudem ist die Waffe ohne Laderahmen nur als Einzellader zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Munition ===&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren wurden die noch im Dienst stehenden Gewehre/Karabiner von dem alten Kaliber 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;R von 1893 schrittweise auf die neue Patrone 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;R umgerüstet. Dazu wurde das Patronenlager auf die Maße der Patrone 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;R aufgerieben. Der Zugdurchmesser der Läufe beträgt für beide Patronen 8,40&amp;amp;nbsp;mm. Da es sich bei dem neuen leichteren Geschoss um ein ogivales Geschoss mit Torpedoheck handelt, konnte es im Heckbereich nicht mehr gestaucht werden wie das alte Rundkopfgeschoss und wurde dadurch nicht mehr ausreichend in den Zügen geführt. Deshalb wurde der Geschossdurchmesser von 8,2&amp;amp;nbsp;mm auf 8,40&amp;amp;nbsp;mm vergrößert. Das Geschossgewicht wurde von 15,8&amp;amp;nbsp;g auf 13,4&amp;amp;nbsp;g gesenkt. Die Patronenlänge von 76&amp;amp;nbsp;mm blieb gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzstaaten ==&lt;br /&gt;
Österreich-Ungarn, Österreich, Bulgarien, Deutsches Reich, Griechenland, Ungarn, Italien, Rumänien, Jugoslawien, Niederlande, Osmanisches Reich, Türkei, Tschechoslowakei, Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Im [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] in Wien ist eine größere Anzahl von Mannlicher-Gewehren ausgestellt, darüber hinaus auch ein Schnittmodell und mehrere dazugehörige [[Bajonett]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allmayer&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Christoph Allmayer-Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Das Museum und seine Repräsentationsräume.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1981, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Wehrgeschichtliches Museum|Salzburger Wehrgeschichtliches Museum - SWGM]], [[Wals-Siezenheim]] bei [[Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Handgranatenwerfer an der isonzofront 10. september 1917.jpg|Österreichische Soldaten während des Ersten Weltkrieges mit M95-Karabinern&lt;br /&gt;
 1626 - Salzburg - Festung Hohensalzburg - Repetier.JPG|Verschiedene Versionen des Gewehres M95&lt;br /&gt;
 Mannlicher M1895 standard and NCO bayonet noBG.png|Für das M95 verwendete Bajonette&lt;br /&gt;
 Mannlicher M1895 bolt noBG.png|Verschluss des M95&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Die Mannlicherpatrone 8 × 50 R ist nicht zu verwechseln mit der Patrone [[8 × 50 mm R Lebel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mannlicher M1895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Stögmüller: &amp;#039;&amp;#039;Josef Werndl und die Waffenfabrik in Steyr&amp;#039;&amp;#039;, Ennsthaler-Verlag, Steyr 2010, ISBN 978-3-85068-860-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Handwaffen Österreich-Ungarns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrladerbüchse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordonnanzgewehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Österreich-Ungarn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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