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	<title>Mannäer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mann%C3%A4er&amp;diff=357474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Abkürzung durch Verlinkung erklärt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mann%C3%A4er&amp;diff=357474&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-01T15:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung durch Verlinkung erklärt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Mannai|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Mannai (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
Das Königreich der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mannäer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Manna&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mannai&amp;#039;&amp;#039;, urartäisch &amp;#039;&amp;#039;Mana&amp;#039;&amp;#039;) hatte in der frühen [[Eisenzeit]] sein Zentrum am südöstlichen Ende des [[Urmiasee]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bisher keine Archive der Mannäer entdeckt wurden, die Mannäer also vermutlich keine Schriftsprache entwickelten,&amp;lt;ref&amp;gt;Israel Ephʿal: &amp;#039;&amp;#039;The Bukān Aramaic Inscription: Historical Considerations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Israel Exploration Journal]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1/2, 1999, S. 116–121, hier S. 117, {{JSTOR|27926881}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist man zur Rekonstruktion ihrer Geschichte auf die spärlichen und sicher nicht immer zutreffenden Angaben ihrer Nachbarn und Feinde angewiesen. Hierbei helfen vor allem die [[Assyrer|assyrischen]] und [[Urartäisches Reich|urartäischen]] sowie einige [[babylon]]ische Quellen. Vermutlich entspricht auch das [[Bibel|biblische]] &amp;#039;&amp;#039;Minni&amp;#039;&amp;#039; ([[Jeremia]] Kapitel 51,27) dem Reich Mannai. Wichtige archäologische Fundorte sind [[Hasanlu]] im Tal von [[Solduz]], [[Marlik]] und [[Ziwiye]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Südküste des Urmiasees erhält reiche Regenfälle und zählt zu den fruchtbarsten Gegenden Persiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mannäerreich bestand aus vier Provinzen:&lt;br /&gt;
* Surikaš an der Grenze zu Assyrien, im Süden von [[Allabria]], im Nordwesten von [[Karalla]] begrenzt&lt;br /&gt;
* Missi mit der Stadt [[Mešta]] um Cillik am Südufer des Urmiasees&lt;br /&gt;
* Uišdiš am Ostufer des Urmiasees bis zum Fuße des [[Kuh-e Sahand]]&lt;br /&gt;
* Subi am Ostufer des Sees bis in das Gebiet von [[Sofian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den abhängigen Ländern gehörten zeitweise außerdem [[Zikirtu]] und [[Andia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Julian Reade]] reichte das Gebiet von Mannai bis nach [[Täbris]] und [[Zandschan]] im Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Reade: &amp;#039;&amp;#039;Iran in the Neo-Assyrian Period.&amp;#039;&amp;#039; In: Mario Liverani (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neo-Assyrian geography.&amp;#039;&amp;#039; Università di Roma „La Sapienza“ – Dipartimento di scienze storiche, archeologiche e antropologiche dell’Antichità, Rom 1995, S. 31–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob [[Hasanlu]] zu Mannai gehörte, ist umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Miroslav Salvini: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwirkung des Reiches Urartu auf die politischen Verhältnisse auf dem Iranischen Plateau.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ricardo Eichmann]], [[Hermann Parzinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Migration und Kulturtransfer. Der Wandel vorder- und zentralasiatischer Kulturen im Umbruch vom 2. zum 1. vorchristlichen Jahrtausend. Akten des internationalen Kolloquiums, Berlin, 23. bis 26. November 1999&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 6). Habelt, Bonn 2001, ISBN 3-7749-3068-6, S. 343–356, hier S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:UrmiaM2KP.jpg|mini|350px|Manna und umliegende Gebiete]]&lt;br /&gt;
Die ersten Nennungen der Mannäer stammen aus assyrischen Inschriften des 9. Jahrhunderts v. Chr. Unter der Regierung von [[Salmānu-ašarēd III.|Salmanassar III.]] (858–824) drang zum ersten Mal ein assyrisches Heer unter [[Dajan-Aššur]] nach der Durchquerung von [[Hubuškia|Ḫubuškia]] nach Manna ein und zerstörte die Hauptstadt [[Izirtu]]/Zirta. Im folgenden Jahr (dem 30. Jahr Salmanassars) erhoben die Assyrer auf dem Zug nach [[Persis|Parsuaš]] und [[Namri]] in Mannai Tribut. Vermutlich planten die Assyrer, am Rande des iranischen Hochlandes eine Reihe von Pufferstaaten anzulegen; eine bleibende Eroberung war wohl nicht beabsichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Šamši-Adad V.]] (823–811) zog der Feldherr (&amp;#039;&amp;#039;rab-reschi&amp;#039;&amp;#039;) [[Mutarris-Marduk]] gegen die Mannäer, [[Meder (Volk)|Meder]] und [[Perser (Volk)|Perser]]. Das Hauptaugenmerk des Königs war jedoch auf [[Babylon]] gerichtet. Auch [[Adad-nīrārī III.]] zog im Jahre 806 gegen Mannai und die Meder, vermutlich ohne größere Erfolge, der Feldzug ist nur aus der [[Eponymenchronik]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Norden her war Mannai bedroht. [[Išpuini]] von [[Urartäisches Reich|Urartu]] (824–806) hinterließ die [[Stele von Karagündüz]], die berichtet, wie er mit 106 Streitwagen, 10.000 Reitern und 22.000 Infanteristen gegen [[Parsua]] und die Stadt [[Mešta]] im Reich der Mannäer zu Felde zog. Eine urartäische [[Inschrift von Taštepe]] bei [[Cillik]] berichtet vom Sieg des Königs [[Menua]] (ca. 805–ca. 785 v. Chr.), dem Sohn des Išpuini, über die Mannäer und nennt eine Festung, die Menua in Mešta errichten ließ. Ungefähr zu dieser Zeit wurde vermutlich die Zitadelle von [[Hasanlu]] IV. zerstört. Die Inschrift des [[Argišti II.]] (ca. 714–ca. 685) in [[Van (Türkei)|Van]] berichtet unter anderem von Feldzügen gegen die Manna und [[Uišdiš]]. Urartu erreichte zu dieser Zeit seine größte Ausdehnung, bis in das Gebiet der [[Hethiter|späthethitischen]] Fürstentümer und bis zu „den Bergen der Assyrer“. Diese Macht war sicher eine große Gefahr für die Unabhängigkeit von Manna. Auch Argištis Nachfolger [[Sarduri III.]] (ca. 765–733) berichtet von Kriegszügen gegen Manna, auf denen Städte niedergebrannt, Festungen geschleift und reiche Beute nach Urartu gebracht wurde. Assyrien war zu dieser Zeit so schwach, dass es seine ehemaligen Vasallen nicht schützen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unter [[Tukulti-apil-Ešarra III.|Tiglat-pileser III.]] (744–722) mischte sich Assyrien wieder in die Verhältnisse im [[Zagros-Gebirge|Zagros]] und im Hochland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der urartäische König [[Rusa I.]] (ca. 734–ca. 714) scheint, nachdem er seine Autorität im Innern wiederhergestellt hatte, einen neuen Versuch gemacht zu haben, Manna zu unterwerfen. Briefe und Inschriften aus der Zeit [[Šarru-kīn II.|Sargons]] (721–705) berichten, dass sich die Urartäer um 719 mit [[Mitatti]], Fürst von [[Zikirtu]], und [[Bagdatti]] von Uišdiš gegen [[Iranzu]] von Mannai zusammenschlossen, der zu dieser Zeit ein assyrischer Verbündeter war. Rusa I. eroberte einige mannäische Städte, andere nahm Mitatti ein und ließ sich in [[Parda]] nieder. Sargon eilte jedoch seinen Verbündeten bzw. Vasallen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Iran von prähistorischer Zeit bis zu den Medern. Kurzer Einblick in sechs Jahrtausende iranischer Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran. Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum u. a., Wien u. a. 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 40–53, hier S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Hilfe, besiegte die Zikirtai und deportierte sie teilweise nach [[Damaskus]]. Bagadatti dagegen scheint seine Machtbasis ausgebaut zu haben und plante vermutlich, in ganz Manna die Macht zu ergreifen. Bereits 717 v. Chr. rebellierte er, unterstützt von Rusa von Urartu, gegen Aza, den Sohn von Iranzu. Aza wurde am Berge Uišdiš erschlagen. Seinen Leichnam ließ man unbestattet liegen. Sargon rückte zum Berge Uišdiš vor, nahm Bagdatti gefangen und ließ ihn [[enthäuten|schinden]]. Der verstümmelte Körper wurde öffentlich zur Schau gestellt, wohl, um potentielle Rebellen abzuschrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rusa setzte darauf Azas Bruder [[Ullusun]], der zuvor in größere Gebietsabtretungen eingewilligt hatte, als Marionettenherrscher ein. Weitere Unterstützung kam von [[Assurli’u]] von [[Karalla]] und [[Itti von Allabria]]. Sargon warf den Aufstand nieder, eroberte Izirtu, schund Assurli’u und deportierte Itti und seine Anhänger nach [[Hama (Syrien)|Hamath]]. Dass Ullusunu trotzdem König blieb, deutet freilich auf einen recht unvollständigen Sieg oder beträchtliche Tributzahlungen hin. Die Assyrer machten sich nicht nur Manna untertan, sondern legten auch in [[Medien (Land)|Medien]] und Persien Festungen an (Kar-Scharrukin und Kar-Nergal). Vermutlich wurde im Verlauf dieses Feldzuges auch der urartäische Einfluss zurückgedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 715 verbündete sich Rusa mit dem Mannäer [[Deiokes|Dajakku]] (Daiukka), den er wohl als abhängigen Herrscher einsetzen wollte. Er wurde aber von [[Šarru-kīn II.|Sargon II.]] im Verlauf seines berühmten 8. Feldzuges geschlagen und mitsamt seiner Familie nach Syrien deportiert. Die moderne Forschung geht davon aus, dass Dajakku mit &amp;#039;&amp;#039;Deiokes&amp;#039;&amp;#039; identisch ist, den [[Herodot]] als Gründer des [[Meder (Volk)|Mederreiches]] erwähnt. Herodots Erzählung über die Gründung von [[Ekbatana]] hat deutlich sagenhafte Züge, weshalb es sich auch um eine Namensverwechslung Herodots handeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem 8. Feldzug vereinigte sich Sargon in [[Surikas]] mit Ullusu. Sie marschieren gemeinsam gegen [[Parsua]] und griffen Zikirtu an, das zu diesem Zeitpunkt wohl zu Urartu gehörte und das zu zerstören Sargon geschworen hatte. Der Mannäer Mitatti von Zikirtu und Rusa vereinigten sich, wurden aber von den assyrischen Truppen in die Flucht geschlagen, die daraufhin in urartäisches Gebiet eindrangen und den Tribut von [[Nairi]] entgegennahmen. Parda wurde geplündert, der Zikirtäer Mitatti endgültig vertrieben. Auch die Meder wurden erneut geschlagen, oder, bei der für assyrische Verhältnisse sehr zurückhaltenden Formulierung, vermutlich nur kurzfristig geplündert. „Im achten Jahr meiner Regierung wandte ich mich gegen die Länder der … Meder .... Ich trug ihre Güter davon.“ Als Höhepunkt dieses Feldzuges galt die Plünderung von [[Musasir|Muṣaṣir]]; das Ziel war eindeutig, den urartäischen Einfluss zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfall der [[Kimmerer]] um 708 befreite Manna von der Bedrohung durch den mächtigen nördlichen Nachbarn. Wie weit die Kimmerer in den Iran vorstießen, ist unklar. Zur Zeit [[Sîn-aḫḫe-eriba|Sanheribs]] (705–681) waren die Mannäer und Meder wohl mit den Kimmerern verbündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit [[Asarhaddon]]s (681–669) waren die Mannäer als Verbündete der [[Skythen]] unter deren Fürsten [[Išpakai]]. [[Orakel]]texte weisen darauf hin, dass beide als echte Bedrohung eingeschätzt wurden. Asarhaddon behauptet, von den Mannäern Tribut eingetrieben zu haben, diese Angabe wird jedoch von [[Georges Roux (Assyrologe)|Georges Roux]] bezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georges Roux (Assyrologe)|Georges Roux]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Iraq.&amp;#039;&amp;#039; 3rd edition. Penguin, Harmondsworth 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine feste Kontrolle des Hochlandes, wie unter Sargon, bestand auf jeden Fall nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Aššur-bāni-apli|Assurbanipal]] (669–627) versuchten die Mannäer unter König [[Ahšeri]] auf assyrisches Gebiet vorzudringen und nahmen mehrere Befestigungen ein. Der König schickte zwischen 665 und 655 den &amp;#039;&amp;#039;rab-reši&amp;#039;&amp;#039; [[Nabu-šar-usur]] gegen sie aus, der [[Izirtu]] belagerte und das Umland verwüstete. Daraufhin wurde Ahšeri von seinen Untertanen abgesetzt und getötet, sein Sohn unterwarf sich den Assyrern, die ihn gegen Abtretung einiger Grenzorte im Amt bestätigten. Da auch unter den Medern Unruhe herrschten, konnten die Assyrer vermutlich nicht mit der gewohnten Härte durchgreifen, auch wenn Inschriften in [[Ninive]] verkündeten, Assurbanipal habe die Mannäer zerschmettert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Assurbanipal und dem Beginn der Skythenzüge um 630 war Assyrien als Machtfaktor weitgehend ausgeschaltet. Vermutlich konnte Manna seine Unabhängigkeit wiederherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die assyrische Chronik (ABC 3) berichtet, dass [[Nabopolassar]] von Babylon in seinem 10. Regierungsjahr (616–615) die Assyrer unter Sin-Šar-Uškun (623–612) und ihre mannäischen Verbündeten schlug. Ein Feldzug in Nabopolassars 17. Jahr (609–608), der angeblich bis nach Urartu führte, könnte auch das Gebiet der Mannäer berührt haben, es wird berichtet, dass die Armee die Gegend von [[Izalla]] erreichte und zahlreiche Städte in den Bergen zerstörte. Der Text ist an dieser Stelle aber leider lückenhaft. Unter Nabupolassar tauchen die Meder beständig als Verbündete der Babylonier auf. Sofern die Mannäer weiterhin auf Seiten Assyriens standen, ist anzunehmen, dass sie ebenfalls medischen Angriffen ausgesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unklar, wann Manna im [[Meder (Volk)|Mederreich]] aufging. Assyrien fiel 610, Urartu (Tušpa) um 590. Reade nimmt 614–612 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Reade: &amp;#039;&amp;#039;Iran in the Neo-Assyrian Period.&amp;#039;&amp;#039; In: Mario Liverani (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neo-Assyrian geography.&amp;#039;&amp;#039; Università di Roma „La Sapienza“ – Dipartimento di scienze storiche, archeologiche e antropologiche dell’Antichità, Rom 1995, S. 31–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Reich der Mannäer – und besonders die Provinz Subi – war für die Pferdezucht bekannt. Außerdem bauten die Mannäer Getreide und [[Wein]] an. Ein [[Palynologie|Pollendiagramm]] aus dem See [[Almalou]] im nordwestlichen Iran zeigt einen Beginn des [[Obstbau]]s ab der frühen Eisenzeit (ca. 3030 [[Before Present#Kalibrierung|cal BP]]) und in mannäischer Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Morteza Djamali, Jacques-Louis de Beaulieu, Valérie Andrieu-Ponel, Manuel Berberian, Naomi F. Miller, Emmanuel Gandouin, Hamid Lahijani, Majid Shah-Hosseini, Philippe Ponel, Mojtaba Salimian, Frédéric Guiter: &amp;#039;&amp;#039;A late Holocene pollen record from Lake Almalou in NW Iran: evidence for changing land-use in relation to some historical events during the last 3700 years.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Archaeological Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 36, Nr. 7, 2009, S. 1364–1375, {{DOI|10.1016/j.jas.2009.01.022}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Unterbrechung in der Pollenkurve für die Obstbäume ist vielleicht mit den Feldzügen Sargons zu verbinden; sie setzen vermutlich mit dem Beginn des Perserreichs wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Könige ==&lt;br /&gt;
* Iranzu&lt;br /&gt;
* Aza, Sohn von Iranzu&lt;br /&gt;
* Bagadata&lt;br /&gt;
* Ullusun(u), Sohn von Iranzu&lt;br /&gt;
* Ahšeri&lt;br /&gt;
* Ualli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mannäische Städte ==&lt;br /&gt;
* [[Izirtu]]/Zirta (Hauptstadt, erste Erwähnung 829), vielleicht mit [[Kaflant]] (Bezirk [[Hamadan]]) identisch.&lt;br /&gt;
* Mešta bei [[Taštepe]]&lt;br /&gt;
* Parda, Hauptstadt des Mitatti&lt;br /&gt;
* Pazaši, von Sargon II. erobert&amp;lt;ref&amp;gt;Israel Ephʿal: &amp;#039;&amp;#039;The Bukān Aramaic Inscription: Historical Considerations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1/2, 1999, S. 116–121, hier S. 119, {{JSTOR|27926881}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zibia, wahrscheinlich das heutige [[Ziwiye]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Namen mannäischer Götter sind nicht überliefert, die Rekonstruktion der Religion ist allein auf Bildquellen angewiesen. Hier ist vor allem ein flacher Becher aus [[Hasanlu]] von Bedeutung. Er zeigt einen [[Wettergott]] in einem von Stieren gezogenen einachsigen Streitwagen, einen Sonnengott (?), der eine Art von [[Flügelsonne]] auf dem Kopf trägt, und einen Mondgott mit einfacher [[Hörnerkrone]], dessen Wagen von [[Onagern]] gezogen werden. Ein Mann auf einem mit Bergen geschmückten oder aus Bergen gebildeten Thron, der auf einem Löwen ruht und aus dessen Rückseite ein dreiköpfiger Drache entspringt, wird als Berggott gedeutet. Eine sich entblößende Frau, deren Oberkörper mit Mondsicheln verziert ist, kann vielleicht mit [[Ištar]] gleichgesetzt werden. Sie steht allerdings auf einem Widder, nicht auf einem Löwen. Da diesen Figuren (außer dem „Mondgott“) die traditionellen vorderasiatischen Hörnerkronen fehlen, ist ihre Identifikation als transzendentale Wesen nicht völlig eindeutig. Ein Adler, der eine menschliche Figur davonträgt, wird als Darstellung des [[Ganymed (Mythologie)|Ganymed]] gedeutet. Manche Forscher nehmen an, dass es sich bei dem Pokal um ein Altstück handelt. W. Orthmann sieht einen deutlichen spät[[Hethiter|hethitischen]] Einfluss und plädiert für eine Datierung um 950 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eph‘al nimmt an, dass [[Ḫaldi]] einen Tempel in Z‘TR in Mannai besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;Israel Ephʿal: &amp;#039;&amp;#039;The Bukān Aramaic Inscription: Historical Considerations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1/2, 1999, S. 116–121, hier S. 120, {{JSTOR|27926881}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und ethnische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Außer Eigennamen liegen keine Sprachzeugnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Horst Klengel]] nimmt an, dass die Mannäer sich vor allem aus den seit dem 2. Jahrtausend in dem Gebiet ansässigen [[Gutium|Guti]], [[Lulubi]] und [[Mittani]] zusammensetzten, vielleicht aber auch [[iran]]ische Elemente aufgenommen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Klengel: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte des alten Vorderasien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 18). Akademie-Verlag, Berlin 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Edith Porada]] geht von einer überwiegend [[Hurriter|hurritischen]] Bevölkerung aus, will aber eine allmähliche [[Iranische Sprachen|Iranisierung der Sprache]] nicht ausschließen. Die hurritische Abstammung sieht sie durch Orts- und Personennamen, die aus den assyrischen Annalen bekannt sind, bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Porada, Robert H. Dyson: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Ancient Iran. Pre-Islamic Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Crown Publishers, New York NY 1962, Kapitel 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boehmer sieht die Mannäer ebenfalls als Hurriter, zieht aber eher eine [[Kassiten|kassitische]] Beimischung in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer M. Boehmer: &amp;#039;&amp;#039;Volkstum und Städte der Mannäer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baghdader Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1964, {{ISSN|0418-9698}}, S. 11–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kashkai ist dieser These weitgehend gefolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Солмаз М. Кашкай: &amp;#039;&amp;#039;Из истории Маннейского царства.&amp;#039;&amp;#039; Элм, Baku 1977, Kapitel 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Melikišvili will einen iranischen Einfluss nur am Rand des mannäischen Herrschaftsgebietes erkennen (Daiukku und Bagdatti) und hält es für unwahrscheinlich, dass die Mannäer eine iranische Sprache sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Георгий А&amp;lt;!-- Александрович --&amp;gt;. Меликишвили: &amp;#039;&amp;#039;Некоторые вопросы истории Манейского царства.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Вестник Древней Истории.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27 = 1, 1949, {{ISSN|0321-0391}}, S. 57–72, (&amp;#039;&amp;#039;Einige Fragen zur Geschichte des Manäischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein türkischer Ursprung der Mannäer&amp;lt;ref&amp;gt;Yusif B. Yusifov: &amp;#039;&amp;#039;On the ancient population of the Urmia lake region.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeologische Mitteilungen aus Iran.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge Band 19, 1986, {{ISSN|0066-6033}}, S. 87–93.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird allgemein abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Analyse von Eigennamen durch Ran Zadok war die Mehrzahl der Eigennamen und Toponyme in Mannai iranisch, gefolgt von [[Hurro-urartäische Sprachen|Hurro-Urartäisch]] (15 %) und Kassitisch (4 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Ran Zadok: &amp;#039;&amp;#039;The ethno-linguistic character of Northwestern Iran and Kurdistan in the Neo-Assyrian Period.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 2002, S. 89–151, hier S. 140, {{JSTOR|4300620}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die überlieferten Eigennamen weitgehend aus der Oberschicht stammen, lässt dies aber nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Volkssprache zu. Außerdem sind kulturelle Faktoren zu berücksichtigen (Prestige und Tradition fremdsprachlicher Namen bzw. deren Adoption in das eigene [[Onomastikon]]). Zadok hält eine sprachliche Einheit der Mannäer für fraglich und geht von einer zunehmenden iranischen Durchdringung aus. Er will auch die Namen der Könige Udaki und Āza aus altiranischen Wurzeln erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stele von Bukan]] trägt eine [[aramäische Sprachen|aramäische]] Inschrift aus dem 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. Lemaire nimmt an, dass die Stele von dem mannäischen König Ullusunu verfasst wurde;&amp;lt;ref&amp;gt;[[André Lemaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Une inscription araméenne du VIII&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle av. J.-C. trouvée à Bukân (Azerbaidjan Iranien).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studia Iranica.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, Nr. 1, 1998, S. 15–30, {{DOI|10.2143/SI.27.1.2003933}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Salvini will sie als Staatsvertrag, vielleicht zwischen [[Urartäisches Reich|Urartu]] und Mannai sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Miroslav Salvini: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwirkung des Reiches Urartu auf die politischen Verhältnisse auf dem Iranischen Plateau.&amp;#039;&amp;#039; In: Ricardo Eichmann, Hermann Parzinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Migration und Kulturtransfer. Der Wandel vorder- und zentralasiatischer Kulturen im Umbruch vom 2. zum 1. vorchristlichen Jahrtausend. Akten des internationalen Kolloquiums, Berlin, 23. bis 26. November 1999&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 6). Habelt, Bonn 2001, ISBN 3-7749-3068-6, S. 343–356, hier S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entweder drang die aramäische Sprache im Zuge der assyrischen [[Deportation]]spolitik sehr früh über den Zagros vor, oder die Herrscher Mannais wählten bewusst eine Amts- und Schriftsprache, die sich von der assyrischen Keilschrift der feindlichen Nachbarn in Urartu absetzte. Wenn in größerem Maßstab aramäische Dokumente verwendet wurden, verringert das die Wahrscheinlichkeit, Schriftzeugnisse aus Mannai zu finden, da aramäisch meist auf Pergament oder Papyrus geschrieben wurde. Eph‘al nimmt an, dass die Oberschicht in Mannai die aramäische Sprache übernommen hatte;&amp;lt;ref&amp;gt;Israel Ephʿal: &amp;#039;&amp;#039;The Bukān Aramaic Inscription: Historical Considerations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1/2, 1999, S. 116–121, hier S. 118, {{JSTOR|27926881}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlicher ist jedoch, dass es nur Schriftsprache war, ähnlich wie Assyrisch in den frühen Jahren Urartus. Die Bildersprache der Stele ist allerdings ein Zeichen dafür, dass der Schreiber wahrscheinlich Aramäer war. [[Michael Sokoloff]] verweist auf das Fehlen von Akkadizismen oder gar Einflüssen der einheimischen nicht-semitischen Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Sokoloff]]: &amp;#039;&amp;#039;The Old Aramaic Inscription from Bukān: A Revised Interpretation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Exploration Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1/2, 1999, S. 105–115, hier S. 106, {{JSTOR|27926880}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Michael Boehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritzverzierte Keramik aus dem mannäischen (?) Bereich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeologische Mitteilungen aus Iran.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, 1986, {{ISSN|0066-6033}}, S. 95–115.&lt;br /&gt;
* T. Cuyler Young, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The Iranian Migration into the Zagros.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1967, S. 11–34, {{JSTOR|4299585}}.&lt;br /&gt;
* [[Albert Kirk Grayson|Albert K. Grayson]]: &amp;#039;&amp;#039;Assyrian and Babylonian chronicles&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texts from Cuneiform Sources.&amp;#039;&amp;#039; 5, {{ISSN|0082-3759}}). Locust Valley NY 1975.&lt;br /&gt;
* Robert H. Dyson, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Problems of protohistoric Iran as seen from Hasanlu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Near Eastern Studies]].&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Nr. 3, 1965, S. 193–217.&lt;br /&gt;
* [[Horst Klengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte des alten Vorderasien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR]].&amp;#039;&amp;#039; 18). Akademie-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-05-000577-7.&lt;br /&gt;
* Солмаз М. Кашкай: &amp;#039;&amp;#039;О городах-крепостях территории Манны.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Древний Восток.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1976, {{ZDB|311132-5}}, S. 89–97, (&amp;#039;&amp;#039;Über die befestigten Städte des Manna-Territoriums.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Солмаз М. Кашкай: &amp;#039;&amp;#039;Из истории Маннейского царства.&amp;#039;&amp;#039; Элм, Baku 1977, (&amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Mannäischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* {{Fischer Weltgeschichte|Kapitelautor=[[René Labat]]|Kapitel=Assyrien und seine Nachbarländer|Seiten=8–110|Band=4}}&lt;br /&gt;
* Wladimir Lukonin: &amp;#039;&amp;#039;Kunst des alten Iran.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1986, ISBN 3-363-00015-4&amp;lt;!-- , S. ? --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Edith Porada]], Robert H. Dyson: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Ancient Iran. Pre-Islamic Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Crown Publishers, New York NY 1962, Kapitel 9.&lt;br /&gt;
* Julian Reade: &amp;#039;&amp;#039;Iran in the Neo-Assyrian Period.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mario Liverani]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neo-Assyrian geography&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quaderni di geografia storica.&amp;#039;&amp;#039; 5, {{ZDB|778685-2}}). Università di Roma „La Sapienza“ – Dipartimento di scienze storiche, archeologiche e antropologiche dell’Antichità, Rom 1995, S. 31–42.&lt;br /&gt;
* [[Georges Roux (Assyrologe)|Georges Roux]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Iraq.&amp;#039;&amp;#039; 3rd edition. Penguin, Harmondsworth 1992, ISBN 0-14-012523-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannaer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Irans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische asiatische Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderasiatische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk im Alten Orient]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Altertum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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