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	<title>Manja Schochat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:45:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manja_Schochat&amp;diff=1448778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stiller Zuhörer: https://data.bnf.fr/ark:/12148/cb15062715j  Sterbedatum und -ort</title>
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		<updated>2025-01-04T16:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://data.bnf.fr/ark:/12148/cb15062715j  Sterbedatum und -ort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mania Shohat young.gif|miniatur|Manja Schochat (ca. 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manja Wilbuschewitsch / Wilbushewich Schochat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Mania Wilbuszewicz / Wilbuschewitz / Wilbushewich Schochet&amp;#039;&amp;#039;; * [[1880]] auf dem Gut Łosośna bei [[Grodno]], Russisches [[Polen]], heute [[Belarus]]; † [[17. Februar]] [[1961]] in [[Kfar Giladi]], [[Israel]]) war eine führende [[Zionist]]in aus vornehmer aristokratischer Familie. Zusammen mit ihrem Mann [[Israel Schochat]] gründete und leitete sie die Organisation [[HaSchomer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manja Schochat verließ als Jugendliche das Haus ihres wohlhabenden Vaters und bereiste Amerika, um Geld für die [[Chaluzim]] zu sammeln. In [[Paris]] und [[London]] trat sie mit [[Max Nordau|Nordau]] und [[Israel Zangwill|Zangwill]] sowie mit den führenden [[Poale Zion]] in Verbindung. Später verdingte sie sich als Arbeiterin in der Fabrik ihres Bruders in [[Minsk]], um die Lebensbedingungen der Arbeiter aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Dort trat sie in Verbindung mit revolutionären Kreisen und wurde im Sommer 1899 verhaftet. Im Gefängnis begegnete sie dem Chef der Moskauer [[Ochrana|Geheimpolizei]], Sergej Wassiljewitsch Zubatow (1864–1917), welcher ihr die Idee nahelegte, eine Arbeiterbewegung zu gründen, welche gegenüber dem [[Zar]]en loyal sein sollte und von der Polizei unterstützt würde (sogenannter &amp;quot;Polizeisozialismus&amp;quot; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Zubatowschtschina&amp;#039;&amp;#039;). Zubatow argumentierte, die Errichtung einer jüdischen Arbeiterpartei unter behördlichem Schutz, die sich ausschließlich beruflichen und wirtschaftlichen Fragen widmen und auf politische, regimefeindliche Aktivitäten verzichten würde, wäre ein Segen für die [[Juden in Russland|jüdischen Massen]] und würde für die Juden zu einer Erweiterung ihrer Bürgerrechte führen. Unter Zubatows Einfluss beteiligte sich Manja Wilbuschewitsch an der Gründung der &amp;quot;Jüdischen unabhängigen Arbeiterpartei&amp;quot; im Sommer 1901. Die in dieser Partei organisierten Arbeiter und die von ihnen ausgerufenen Streiks waren zunächst erfolgreich, weil sie mit der Unterstützung von Agenten der russischen Geheimpolizei rechnen konnten. Sie stießen jedoch auf den Widerstand des [[Allgemeiner jüdischer Arbeiterbund|Bund]] und anderer jüdischer sozialistischer Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geänderte Regierungspolitik gegenüber Zubatows Projekten und der Einfluss des [[Pogrom von Kischinjow|Pogroms von Kischinjow]] im Jahre 1903 führten die Partei in eine ausweglose Situation, so dass sie sich im Sommer desselben Jahres selbst auflöste. Nach einer schweren Krise folgte Manja einer Einladung ihres Bruders Nachum Wilbuschewitsch zu Beginn des Jahres 1904 nach [[Erez Israel]], wo sie ein Jahr lang das Land bereiste und zur Schlussfolgerung kam, dass eine jüdische Arbeiterklasse nur infolge kollektiver landwirtschaftlicher Besiedlung entstehen könnte. 1907 bereiste sie Europa und die Vereinigten Staaten, um die Bedingungen in verschiedenen [[Kommunismus|kommunistischen]] Siedlungen zu erforschen. Nach ihrer Rückkehr trat sie in den Kreis der &amp;#039;&amp;#039;Bar Giora&amp;#039;&amp;#039;-Mitglieder, der von Israel Schochat geleitet wurde. Unter ihrem Einfluss ließen sich die Mitglieder auf einem Gut bei Sejera (Ilanija) nieder und bewirtschafteten es auf kollektiver Basis. Dies war das erste Experiment kollektiver Besiedlung in Erez Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 heiratete sie Israel Schochat und gründete mit ihm zusammen im Jahr darauf [[HaSchomer]]. In der Organisation wurde sie zu einer leitenden Figur. 1915 wurden sie und ihr Mann von den türkischen Behörden nach der türkischen Stadt [[Bursa]] verbannt. 1919 kehren beide nach Palästina zurück. 1921 besuchte Manja als Mitglied der ersten Delegation der neu gegründeten [[Histadrut]] die USA. In den folgenden Jahren widmete sie sich den Tätigkeiten des &amp;quot;Arbeiterbataillons&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;Gedud ha-Avoda&amp;#039;&amp;#039;) und war nach dessen Auflösung im Kibbuz [[Kfar Giladi]] tätig. 1930 gehörte sie zu den Gründern der Liga für jüdisch-arabische Freundschaft. 1940 schloss sie sich der [[Mapam]]-Partei an und ließ sich in [[Tel Aviv]] nieder. Sie veröffentlichte ihre Memoiren in &amp;#039;&amp;#039;Divre Poalot&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Worte der Arbeiterinnen&amp;quot;, 1930), &amp;#039;&amp;#039;Kovez ha-Schomer&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Sammlung des Schomer&amp;quot;, 1937) und &amp;#039;&amp;#039;Sefer ha-Schomer&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Buch des Schomer, 1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel Löb Zitron|Zitron]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zioni&amp;#039;&amp;#039;. Warschau 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;. 1971, Band 14, S. 1441–1442&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manya Shochat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118883429|LCCN=n/88/110452|VIAF=42128880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schochat, Manja}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Repräsentantenversammlung (Palästina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schochat, Manja&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schochat, Manja Wilbuschewitsch; Schochet, Mania Wilbuschewicz; Schochet, Mania Wilbuschewitz; Shochat, Manya W.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Zionistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Lososna bei [[Grodno]], [[Geschichte von Belarus#Russische Herrschaft|Weißrussland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kfar Giladi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stiller Zuhörer</name></author>
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