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	<title>Manischeh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:03:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manischeh&amp;diff=522401&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Manīžeh im Schāhnāme – Sage XXI - */</title>
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		<updated>2022-05-14T10:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Manīžeh im Schāhnāme – Sage XXI -&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manīžeh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{FaS|منیژه|d=Manīža}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Manīže&amp;#039;&amp;#039;) – wird auch &amp;#039;&amp;#039;Manija&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Manije&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Manijeh&amp;#039;&amp;#039; [[Transkription (Schreibung)|transkribiert]] – ist ein alter persischer weiblicher Personenname und bezeichnet eine Figur der [[Iranische Mythologie|iranischen Mythologie]]. Im [[Iran]], in [[Afghanistan]] und in [[Tadschikistan]] ist der Name heute noch sehr beliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manīžeh im Schāhnāme – Sage XXI - ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Manīžeh&amp;#039;&amp;#039; (bei Rückert &amp;#039;&amp;#039;Menizhe&amp;#039;&amp;#039;) war im [[Perserreich|Persischen Reich]] eine Göttin und Königin, Tochter von [[Afrasiab (Mythos)|Afrasiab]] ({{FaS|افراسیاب}}). Von ihrem Leben berichtet der persische Dichter [[Firdausi]] im [[Schāhnāme]], dem alten persischen &amp;#039;&amp;#039;Königsbuch&amp;#039;&amp;#039;. Manīžeh verliebt sich unsterblich in [[Bīžan (Mythologie)|Bīžan]] (bei Rückert &amp;#039;&amp;#039;Bizhen&amp;#039;&amp;#039;), den Sohn von [[Giv|Gēv]] und [[Bānu Gošasb]], der Tochter von [[Rostam (Schāhnāme)|Rostam]]. Afrasiab, der Vater von Manīžeh und König von [[Turan (Region)|Turan]], zieht mehrfach gegen Iran in den Krieg und ist u.&amp;amp;nbsp;a. für den Tod Schah [[Nowzar]]s und des iranischen Helden [[Siyawasch]], Sohn des Schahs [[Kai Kawus]], verantwortlich. Als Afrasiab von der heimlichen Liebe seiner Tochter zu dem Iraner Bīžan erfährt, lässt er diesen verhaften und in einen Brunnen werfen. Manīžeh wird aus dem Palast geworfen. Sie flieht zu dem Brunnen, in dem Bīžan gefangen gehalten wird, gräbt einen Tunnel zu dem Brunnen und bringt Bīžan Lebensmittel, die sie in der nahe liegenden Stadt für sich und ihren Geliebten erbettelt. Der Schah von Iran erfährt von dem Verschwinden von Bīžan und entsendet Rostam ihn zu suchen. Rostam befreit Bīžan aus dem Brunnen und ermöglicht den Liebenden die Flucht in den Iran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Geschichte von Bīžan und Manīžeh hat Firdausi eine Geschichte von bedingungsloser Liebe und Treue in sein Versepos integriert. Die beiden Liebenden überwinden die Feindschaft ihrer Völker und bleiben auch in der Not vereint. Manīžeh, die Königstochter, gibt für ihren Geliebten Reichtum und ein sorgenloses Leben auf, und lebt als Bettlerin, um ihren in einem Brunnen gefangenen Bīžan versorgen zu können. Mit Manīžeh ergänzt Firdausi das Bild der Frau im Schāhnāme um eine weitere Facette: die sich aufopfernd Liebende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Rückert]]: Firdosi&amp;#039;s Königsbuch (Schahname) Sage XX-XXVI. Aus dem Nachlaß herausgegeben von E. A. Bayer. Nachdruck der Erstausgabe. epubli Berlin, 2010, ISBN 978-3-86931-555-3. [https://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=3545 (Details)], S. 16–90.&lt;br /&gt;
* Jürgen Ehlers (Hrsg. und Übers.): Abū&amp;#039;l-Qāsem Ferdausi: Rostam – Die Legenden aus dem &amp;#039;&amp;#039;Šāhnāme&amp;#039;&amp;#039;. Philipp Reclam jun., Stuttgart, 2002, S. 224–245 (&amp;#039;&amp;#039;Bīžan und Manīže&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der iranischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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