<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Manifester_Trauminhalt</id>
	<title>Manifester Trauminhalt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Manifester_Trauminhalt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manifester_Trauminhalt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T12:48:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manifester_Trauminhalt&amp;diff=156330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anaxo: textl. und formale Bearbeitung (Einzelnachweise)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manifester_Trauminhalt&amp;diff=156330&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T06:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;textl. und formale Bearbeitung (Einzelnachweise)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;manifester Trauminhalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Traumdeutung]] und speziell in der [[Psychoanalyse]] das konkrete [[Traummaterial]] (Traumbilder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Wenninger (Hg.) |url=https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manifester-trauminhalt/9151 |titel=manifester Trauminhalt |werk=Lexikon der Psychologie in 5 Bdn. |hrsg=[[Spektrum Akademischer Verlag]] |datum=2002 |sprache=de |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet, was von einem Traum auch nach dem Erwachen in Erinnerung bleibt, die Oberfläche dessen darstellend, von wo aus bei Bedarf eine Tiefen-/Traumanalyse begonnen werden kann. Die Traumdeutung stellt nach Freud eine Rückübersetzung dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreudTRA&amp;quot; details=&amp;quot;S. 234 f. zu Stw. „Traumarbeit als Übersetzungsarbeit“ /&amp;gt; Der Analytiker fordert dabei seinen Klienten zum [[Freie Assoziation|freien Assoziieren]] über die einzelnen Symbole des Traumes auf. Das Ergebnis dieser analytischen Arbeit besteht dann in der Aufdeckung des [[Latenter Trauminhalt|&amp;#039;&amp;#039;latenten Trauminhalts&amp;#039;&amp;#039;]]. Die Rückübersetzung des konkreten (manifesten) Traummaterials stellt eine Übertragung des manifesten Traummaterials in die Sprache der verdrängten Wunscherfüllung dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreudTRA&amp;quot; details=&amp;quot;S. 107 ff. zu Stw. „Traum als Wunscherfüllung, sein Motiv ein Wunsch“ Kap. II. Die Methode der Traumdeutung&amp;quot; /&amp;gt; Freud nannte sie [[Traumarbeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreudTRA&amp;quot; details=&amp;quot;S. 234 ff. zu Stw. „Definition Traumarbeit“: Kap. VI. Die Traumarbeit&amp;quot; /&amp;gt; Dabei handelt es sich um die bislang „unter der Oberfläche“, im Unbewussten, verborgen gebliebene Botschaft der Psyche an das [[Ich#Psychoanalyse|Ich]] bzw. an das [[Bewusstsein]] des Träumers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grund dafür, dass die Psyche ihre Botschaften dem Ich-Bewusstsein nicht unmittelbar verkündet, sie den latenten (verborgenen) Inhalt stattdessen gewissermaßen in den Deckmantel der manifest werdenden Symbole verkleidet, sieht [[Sigmund Freud]] das Phänomen der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Widerstände&amp;#039;&amp;#039;. Sie hätten die Aufgabe eines Schutzmechanismus, denn oftmals bestehen die Handlungen unserer Träume aus der wunschgemäßen Befriedung angeborener Bedürfnisse des [[Strukturmodell der Psyche#Es|Es]], die zwar biologisch vollberechtigt sind – von triebhaften [[Lust]]regungen begleitet oder auch heftigen Aggressionen –, dabei jedoch oft sittenwidrig, bzw. nicht gesellschaftsfähig. Schließlich wird das [[Über-Ich]] – jene psychische Instanz, in die sich die „moralische Erziehung“ einprägt – für verantwortlich der Widerstände und der Umwandlung vom latenten zum manifesten Trauminhalt erklärt. Es ist wie wenn die erziehenden Eltern die angeborenen Regungen ihrer Kinder nicht dulden, mit dem Unterschied, dass sich dies im weitesten Sinne „Zensur“ übende, „pädagogisch“ gesellschaftskonforme Verhalten beim Erwachsenen längst in seinem Über-Ich festgesetzt hat, die Verrätselung seiner Träume auslösend und zugleich das reduzierte Ausleben seiner natürlichen Antriebe verursachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Traumanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Fehlleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Freud]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, 1916–1917, (5. Vorlesung)&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud – Studienausgabe, Band 1, S. Fischer, ISBN 3-10-822721-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FreudTRA&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Freud|Freud, Sigmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Traumdeutung&amp;#039;&amp;#039;. [1900] Gesammelte Werke, Band II/III, S. Fischer, Frankfurt / M; folgende Seitenangaben aus: Taschenbuchausgabe der Fischer-Bücherei Nr. 428/429, Sep. 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träumen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anaxo</name></author>
	</entry>
</feed>