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	<title>Manheim-Alt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:28:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manheim-Alt&amp;diff=631055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-02T12:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Manheim-Alt&lt;br /&gt;
|Alternativname                  = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Kerpen&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = Wappen_Manheim_2019.svg&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = Wappen Manheim&lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 50/52/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 6/35/59/E&lt;br /&gt;
|Nebenbox                        = &lt;br /&gt;
|Bundesland                      = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Höhe-Präfix                     = ca.&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 90 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-von                        = &lt;br /&gt;
|Höhe-bis                        = &lt;br /&gt;
|Fläche                          = 11.74&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 41&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2021-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://offenedaten.kdvz.nrw/dataset/d04-einwohner-nach-ortsteilen-kerpen/resource/ce8e36c8-3933-4ccd-98b8-72b8d4925152#{currentView:!grid} |titel=Einwohner nach Ortsteil Stadt Kerpen 2021 |werk=kdvz Offene Daten |zugriff=2024-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1975-01-01&lt;br /&gt;
|Eingemeindet-nach               = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 50170&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 02275&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = Rheinisches Braunkohlerevier DE.png&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = Lage von Manheim-Alt und Manheim (neu) im Rheinischen Braunkohlerevier&lt;br /&gt;
|Poskarte                        = &lt;br /&gt;
|Bild                            = &lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manheim-Alt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Kerpen]] im [[Rhein-Erft-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er ist aus der ehemaligen und größtenteils abgebaggerten Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. Diese lag in der [[Abbaugebiet#Tagebau|Abbauzone]] des [[Tagebau Hambach|Tagebaus Hambach]] und sollte diesem nach den Plänen von [[RWE]] ursprünglich bis zum Jahr 2024 weichen. Als Ersatz entstand der Umsiedlungsort [[Manheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-kerpen.de/media/custom/1708_2222_1.PDF Gestaltungsplan von Manheim-neu = Kerpen-Dickbusch, Maßstab 1:2000, Stand 14. Januar 2010] 2,568&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 22. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-kerpen.de/media/custom/1708_1802_1.PDF Stadt Kerpen Gutachterverfahren Umsiedlung Manheim, Stand September 2009] 2,804&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 22. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; westlich von Kerpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Juli 2023 war ein großer Teil der Häuser abgerissen und die Kirche sollte als einziges Gebäude erhalten bleiben. Einige Bewohner wohnten weiterhin im Ort und wehrten sich gegen die Umsiedlung. Sie argumentierten, dass unter dem Ort gar keine Braunkohle gewonnen werden solle, sondern lediglich Kies und Sand zur Verwendung im Tagebau, die jedoch auch an einem anderen Ort gewonnen werden könnten. RWE widersprach, dass es keine Alternative gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zdf2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralph Goldmann |url=https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-deutschland/protest-gegen-braunkohleabbau-100.html |titel=Protest gegen Braunkohleabbau:Ein Landwirt bietet RWE die Stirn |werk=zdf.de |datum=2023-08-18 |abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; Diese Position wurde 2024 durch die Pläne des Kohleausstiegs geändert, unter dem Schlagwort NEULAND HAMBACH wurde eine entsprechende GmbH mit der Verwertung der Überreste des Ortes beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.neuland-hambach.de/aktuelles/artikel/bausubstanzpruefung-fuer-die-ehemalige-manheimer-kirche-abgeschlossen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Juni 2025 ist das Restdorf als Standort eines 170 m hohen Aussichtsturmes aus Holz im Gespräch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://informationsdienst-holz.de/artikel/hoeher-als-der-koelner-dom&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radioerft.de/artikel/kerpen-rheinlandturm-koennte-in-manheim-alt-gebaut-werden-2357393.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Manheim-Alt liegt in der [[Jülich-Zülpicher Börde]] zwischen der [[Kerpener Naturschutzgebiete|Steinheide]] und dem [[Bürgewald]]. Nachbarorte sind südlich [[Buir (Kerpen)|Buir]] und [[Blatzheim]], und westlich [[Bürgewald (Merzenich)|Bürgewald, das ehemalige Morschenich]]. Die Siedlung [[Tanneck (Elsdorf)|Tanneck]] (Stadt Elsdorf) befand sich im Norden des Ortes, diese wurde bereits abgebaggert. Zu Manheim-Alt gehören Haus Forst, welches nicht abgebaggert wurde, sowie Haus Bochheim und die Waldhöfe. Bis zur Verlegung der [[Bundesautobahn 4|A4]] verlief diese zwischen Haus Bochheim und Manheim-Alt, seit der Verlegung verläuft sie südlich der Ortslage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Kerpen-manheim-panorama-september-2015.jpg|1000|Kerpen-Manheim vor dem Abriss im September 2015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Manheim wurde das erste Mal urkundlich im Jahre 898 erwähnt. Dabei handelt es sich um eine [[Schenkungsurkunde]], mit der König [[Zwentibold]] dem [[Stift Essen]] Besitz unter anderem im Ort Manheim (damals Mannunhem) überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1027 ging die [[Grundherrschaft]] an das [[Erzbistum Köln]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung am Bürgewald ===&lt;br /&gt;
Manheim gehörte zu den am [[Bürgewald]] beteiligten Orten, die Rechte am Wald besaßen. Der Legende nach schenkte der hl. [[Arnold von Arnoldsweiler]] den umliegenden Gemeinden den Wald, der vorher unter kaiserlichem [[Wildbannforst|Wildbann]] stand. Als Dank mussten die Gemeinden jährlich am [[Pfingsten|Pfingstdienstag]] den [[Wachszins]] an die [[Klein St. Arnold (Arnoldsweiler)|Pfarrkirche von Arnoldsweiler]] abliefern. Eine Urkunde vom 18. März 1360, die [[Wilhelm I. (Jülich)|Herzog Wilhelm I. von Jülich]] unterschrieb, bestätigte den Wachszins. Manheim wird hierin nicht explizit erwähnt, jedoch alle umliegenden Dörfer. In der Urkunde steht, dass &amp;#039;&amp;#039;dat [[Kirchspiel|kerspel]] von [[Blatzheim|Blaitzheim]] mit seinem Zubehoer&amp;#039;&amp;#039; eine Kerze von 12 Pfund Wachs abliefern musste. Manheim gehörte damals zur Pfarre Blatzheim, mit &amp;#039;&amp;#039;Zubehoer&amp;#039;&amp;#039; wird also auch Manheim gemeint sein. Dafür spricht auch, dass Manheim im Jahr 1775, als der bislang gemeinschaftlich genutzte Bürgewald unter den Gemeinden aufgeteilt wurde, ebenfalls mit der {{Coordinate|NS=50.88477|EW=6.56846|type=landmark|region=DE-NW|text=Manheimer Bürge|name=Manheimer Bürge}} einen Teil des Waldes erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf A. H. Wyrsch: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Arnold von Arnoldsweiler. Legende und Geschichte der Verehrung eines rheinischen Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum Jülicher Geschichte Heft 9&amp;#039;&amp;#039;, Jülich 1994, S. 18 f. und S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Ab 1954 bildeten die Gemeinden [[Buir (Kerpen)|Buir]] und Manheim einen gemeinsamen [[Amt (Verwaltungsgliederung)|Amtsbezirk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1974 war Manheim eine eigenständige [[Gemeindearten in Deutschland|Gemeinde]], bevor der Ort dann durch das [[Köln-Gesetz]] mit Wirkung vom 1. Januar 1975 der neuen Stadt Kerpen zugeordnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung  ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Manheim Gedenkstein Beginn der Umsiedlung.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein in [[Manheim|Manheim-neu]] – Beginn der Umsiedlung]]&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1970er war bekannt, dass Manheim dem Braunkohletagebau Hambach weichen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zdf2023&amp;quot; /&amp;gt; Dazu wurde 2007 der Antrag auf Aufstellung des Braunkohlenplans Hambach, sachlicher Teilabschnitt Umsiedlung Manheim erstellt und beim [[Bergamt]] eingereicht. Die Genehmigung wurde am 8. Juni 2011 von der Landesregierung NRW erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Umsiedlung hatten die Manheimer Einwohner drei mögliche Standorte für (Neu-)Manheim zur Wahl; &amp;#039;&amp;#039;Kerpen-West&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kerpen-Dickbusch&amp;#039;&amp;#039; und den Südwestteil [[Buir (Kerpen)|Buirs]]. Bei einer Abstimmung am 16. Dezember 2007 entschieden sie sich bei einer Wahlbeteiligung von 71,75 % und nur einer ungültigen Stimme mit 81,05 % für Kerpen-Dickbusch, nordwestlich von [[Langenich]]. Der [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] sieht überwiegend [[Einfamilienhaus#Typen|freistehende Einfamilienhäuser]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-kerpen.de/media/custom/1708_2222_1.PDF Gestaltungsplan von Manheim-neu = Kerpen-Dickbusch, Maßstab 1:2000, Stand 14. Januar 2010] 2,51&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 18. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Befragung vom 11. Februar bis 16. März 2008 konnten die Manheimer Bürger angeben, wie groß der Bedarf an Grundstücken ist. Daraus wurde die Größe Manheims am neuen Standort in &amp;#039;&amp;#039;Kerpen-Dickbusch&amp;#039;&amp;#039; ermittelt. Am 18. März 2010 fand eine Informationsveranstaltung zur Grundstücksbefragung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-kerpen.de/index.phtml?La=1&amp;amp;sNavID=1708.80&amp;amp;mNavID=1708.80&amp;amp;object=tx|1708.190.1&amp;amp;sub=0 Seite der Stadt Kerpen zur Umsiedlung Manheims], abgerufen am 18. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Manheim-Alt wurde zwischen 2012 und 2020 sukzessive bis auf 39 Einwohner [[Umsiedlung|umgesiedelt]], 2021 stieg die Einwohnerzahl auf 41. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Manheim-Alt wohnten in den Jahren 2016 bis 2018 übergangsweise bis zu 400 Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/leere-haeuser-als-neues-zuhause-fuer-fluechtlinge-14043394.html |hrsg=[[FAZ]] |autor=Niklas Maak |titel=Wo Flüchtlinge wohnen |titelerg=Neues Deutschland |datum=2016-02-03 |zugriff=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Manheim-Alt}}&lt;br /&gt;
Neben der Kirche befanden sich in Manheim mehrere weitere Baudenkmäler, darunter vor allem mehrere historische Anwesen und Wohnhäuser, die nach der Umsiedlung zerstört wurden. Die ebenfalls als Baudenkmal geschützte Marienkapelle sowie mehrere Kleindenkmäler wurden dagegen in den neuen Ort [[Manheim]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Manheim Pfarrkirche HDR.jpg|Katholische Pfarrkirche St. Albanus und St. Leonhardus&lt;br /&gt;
 Manheim Wohnhaus.jpg|Wohnhaus im Ortskern, abgerissen&lt;br /&gt;
 Manheim Anwesen.jpg|Anwesen im Ortskern, nicht abgerissen&lt;br /&gt;
 Manheim Gasthof.jpg|Gasthof im Ortskern, abgerissen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:25-12-29 Manheim Kirche 02.jpg|mini|St. Albanus und Leonhardus, die Kirche des ehemaligen Ortes, im Dezember 2025. Im Hintergrund befindet sich der Tagebau Hambach mit einem Braunkohlebagger.]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Albanus und Leonhardus (Manheim)}}&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Ortes stand die ehemalige römisch-katholische Pfarrkirche St. Albanus und Leonhardus. Sie wurde zwischen 1898 und 1900 nach Plänen von Franz Statz erbaut. Die Kirche wurde am 18. Mai 2019 profaniert. Die Kirche wurde im Zuge des Abrisses des Dorfes nicht zerstört, lediglich die Fenster und das Interieur wurden in den neuen Ort Manheim gebracht. 2025 gehört sie zu den sehr wenigen Gebäuden, die noch am Ort stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Manheim.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Manheim von 1816 bis 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Manheim-Alt war zwischen 1974 und dem Beginn der Umsiedlung 2012 nur leicht rückgängig (−12 %). Wegen des näher rückenden [[Tagebau Hambach|Tagebaus Hambach]] war die Entwicklung durch die Umsiedlung von Manheim-alt nach Manheim-neu bzw. Wegzüge begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1816&lt;br /&gt;
|1867&lt;br /&gt;
|1910&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|1956&lt;br /&gt;
|1974&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|2003&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|2006&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|{{0}}517&lt;br /&gt;
|{{0}}821&lt;br /&gt;
|{{0}}952&lt;br /&gt;
|1198&lt;br /&gt;
|1598&lt;br /&gt;
|1761&lt;br /&gt;
|1754&lt;br /&gt;
|1741&lt;br /&gt;
|1711&lt;br /&gt;
|1693&lt;br /&gt;
|1647&lt;br /&gt;
|1659&lt;br /&gt;
|1648&lt;br /&gt;
|1600&lt;br /&gt;
|1586&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1576&lt;br /&gt;
|1578&lt;br /&gt;
|1454&lt;br /&gt;
|1189&lt;br /&gt;
|{{0}}862&lt;br /&gt;
|{{0}}702&lt;br /&gt;
|{{0}}588&lt;br /&gt;
|{{0}}359&lt;br /&gt;
|{{0}}187&lt;br /&gt;
|{{0}}50&lt;br /&gt;
|{{0}}39&lt;br /&gt;
|{{0}}41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:25-12-29 Manheim Bagger 01.jpg|mini|Braunkohlebagger am Tagebau Hambach direkt hinter Manheim]]&lt;br /&gt;
Ab 2024 sollte die Ortsfläche ursprünglich bergbaulich in Anspruch genommen werden, als einziges Gebäude sollte die Kirche erhalten bleiben. Sie sollte Stand 2023 in 50 Jahren am Ufer der nach dem Ort benannten Manheimer Bucht des Sees stehen, der nach der Beendigung des Tagebaus auf dessen Gelände entstehen wird, siehe [[Tagebau_Hambach#Folgenutzung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zdf2023&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Neuplanungen wurde dieser Plan allerdings verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Manheim-alt liegt zwischen der ehemaligen [[Bundesautobahn 4|A4]] und der im September 2014 freigegebenen neuen A4 in direkter Nähe der ehemaligen [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnabfahrt]] Buir (8), westlich der Kreisstraße 53 (ehemalige [[Bundesstraße 477|B 477]]) und nördlich der Bahnlinie Köln-Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort verfügte über folgende öffentliche Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* [[Kindergarten]] &amp;#039;&amp;#039;Pusteblume&amp;#039;&amp;#039; (ehem. &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Goretti]]&amp;#039;&amp;#039;) mit zwei Gruppen&lt;br /&gt;
* Gemeindehaus&lt;br /&gt;
* Kath. öffentliche [[Bücherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgrundschule&lt;br /&gt;
erhalten blieb die&lt;br /&gt;
* Kartbahn [[Erftlandring]], deren Zukunft mittlerweile längerfristig gesichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgemeinschaft ==&lt;br /&gt;
Die Aktivitäten der Ortsgemeinschaft finden am Umsiedlungsort in Manheim statt.&lt;br /&gt;
Verblieben ist der Kartclub &amp;#039;&amp;#039;Rennsportfreunde Wolfgang Graf Berghe von Trips e.&amp;amp;nbsp;V., Kart-Club Kerpen-Manheim&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Ereignisse ==&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1943 stürzte eine [[Short Stirling]], die EF 427 &amp;#039;A Apple&amp;#039;, am Ortsrand von Manheim ab. Nur ein Bordschütze überlebte den Absturz und landete am Fallschirm im Garten eines Einwohners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1995 fand im Gemeindehaus des Ortes die standesamtliche Trauung von [[Michael Schumacher]] und [[Corinna Schumacher|Corinna Betsch]] statt. Ursprünglich war die Trauung im Standesamt Kerpen geplant. Wegen des unerwünschten großen Medienrummels wurde sie kurzfristig nach Manheim verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Manheim-Alt lebten folgende Persönlichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Pfefferkorn]] (1726–1798), in [[Neuspanien]] tätiger Jesuit, Missionar und Naturforscher&lt;br /&gt;
* Johannes F. Lambertz, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[RWE]] Power AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die in [[Hürth]] geborenen [[Michael Schumacher]] und  [[Ralf Schumacher]]  sowie andere ehemalige Formel-1-Rennfahrer war der in Manheim-Alt gelegene [[Erftlandring]] die „Hausstrecke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manheim|Manheim-Alt|3=S}}&lt;br /&gt;
* Das Manheim-Video: [https://www.youtube.com/watch?v=yvfKGQG2df4 &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation des noch belebten Dorfes aus 2007 &amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 2. März 2026)&lt;br /&gt;
* [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/32/braunkohlenplanung/braunkohlenplaene/plan_manheim/textliche_darstellung.pdf Bezirksregierung Köln / Leistungen / Abteilung 3 / Dezernat 32 / Braunkohlenplanung / Braunkohlenpläne / Braunkohlenplan Umsiedlung Manheim] 13&amp;amp;nbsp;kB, abgerufen am 26. Dezember 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-kerpen.de/index.phtml?La=1&amp;amp;mNavID=1708.3&amp;amp;object=tx|1708.436.1&amp;amp;sub=0 Seite der Stadt Kerpen zur Umsiedlung Manheims]&lt;br /&gt;
* [http://www.dickbusch.de/ Informationen zur Umsiedlung Manheims]&lt;br /&gt;
* wdr.de: [http://web.archive.org/web/20131213032843/http://www1.wdr.de/themen/panorama/unserdorfziehtum100.html: &amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf zieht um: Das große Abenteuer Umsiedlung&amp;#039;&amp;#039;] von Susanne Schnabel&lt;br /&gt;
* rwe.com: [https://www.rwe.com/nachbarschaft/rwe-vor-ort/umsiedlung/rahmendaten-manheim/ &amp;#039;&amp;#039;Rahmendaten des Umsiedlungsortes Manheim, Stadt Kerpen (Rhein-Erft-Kreis)&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 25. November 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kerpen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4242216-4|LCCN=nr91030384|VIAF=156378968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kerpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgewaldgemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 898]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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