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	<title>Mangfall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yuriklim: Links</title>
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		<updated>2026-04-12T15:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Mangfall&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= Landkreise [[Landkreis Miesbach|Miesbach]] und [[Landkreis Rosenheim|Rosenheim]], [[Bayern]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/182&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Inn//Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 1099&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 58&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= Rosenheim/1.9/1099/6.42/09.11.1969/10.1/26.9/182/401/18.06.1979&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1970–2006&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-BY|GKJB-D06|234}}&amp;lt;ref&amp;gt;Abfluss Mangfall mit Hammerbach&amp;lt;/ref&amp;gt;»«&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Beginn&lt;br /&gt;
| QUELLE= Abfluss des [[Tegernsee]]s&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 726&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 47/44/52/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 11/44/07/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Rosenheim]] in den [[Inn]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 444&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 47/51/35/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12/08/10/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BY&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Festenbach]] (auch Moosbach), [[Steinbach (Steingraben)|Steinbach]], [[Steinbach (Mangfall)|Steinbach]], [[Darchinger Dorfbach]], [[Triftbach (Mangfall)|Triftbach]], [[Glonn (Mangfall)|Glonn]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Schwärzenbach (Mangfall)|Schwärzenbach]], [[Ebener Bach]], [[Auerbach (Mangfall)|Auerbach]], [[Schlierach]], [[Heidebach (Mangfall)|Heidebach]], [[Moosbach (Mangfall)|Moosbach]], [[Kapellenbach (Mangfall)|Kapellenbach]], [[Leitzach]], [[Hainerbach (Mangfall)|Hainerbach]], [[Kropfbach (Mangfall)|Kropfbach]], [[Goldbach (Mangfall)|Goldbach]] (auch Mühlbach), [[Kaltenbrunnbach]], [[Kaltenbach (Mangfall)|Kalten]]&lt;br /&gt;
| SEEN= [[Tegernsee]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Rosenheim]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Bad Aibling]], [[Kolbermoor]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| BILD= Mangfallknie (flussabwärts).JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Mangfallknie, flussabwärts gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mangfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 58&amp;amp;nbsp;km langer linker Nebenfluss des [[Inn]]s in [[Oberbayern]]. Sie ist der Abfluss des [[Tegernsee]]s und mündet in [[Rosenheim]] in den Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wird 1078–1080 als &amp;#039;&amp;#039;Manachfialta&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Manachvalta&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;*Managfalta (aha)&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Fluss mit vielen Armen und Windungen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|337|Mangfall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und steht in Zusammenhang mit dem althochdeutschen Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;*manachfalta&amp;#039;&amp;#039;, welches „mannigfaltig, mannigfach, vielfältig, groß, lang“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt; Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon bayerischer Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung ; Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-55206-4, S.&amp;amp;nbsp;160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographisches ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mangfalltal}}&lt;br /&gt;
Die Mangfall entsteht nicht an einem Quellaustritt aus der Erde, sondern ist der Abfluss des [[Tegernsee]]s, der von mehreren Gewässern anderer Namen gespeist wird; das größte und mit 20,7&amp;amp;nbsp;km längste davon ist die [[Weißach (Tegernsee)|Weißach]]. Der Fluss läuft nach Nordosten bis zur Einmündung der den [[Schliersee]] entwässernden rechten [[Schlierach]], wonach er erst etwa nordnordwestlich und dann nördlich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am „Mangfallknie“ bei [[Valley]], Ortsteil [[Grub (Valley)|Grub]], kehrt die Mangfall ihren Lauf um etwa 135° nach Südosten. Hierbei durchbricht sie die [[Moräne|Seitenmoräne]] des ehemaligen [[Inntalgletscher]]s. Von Westen kommend mündet dort der [[Teufelsgraben (Tal bei Holzkirchen)|Teufelsgraben]] ins Mangfalltal, ein kaum irgendwo offen Wasser führender Geländegraben, durch den einstmals die [[Isar]] floss. Gegenüber auf dem Spornberg des „Mangfallknies“ liegen die Reste des [[Birg (Kleinhöhenkirchen)|Ungarnwalls Birg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Zuflüsse der Mangfall sind die [[Schlierach]], die [[Leitzach]], die [[Glonn (Mangfall)|Glonn]] und der [[Kaltenbach (Mangfall)|Kaltenbach]] &amp;#039;&amp;#039;(Kalten)&amp;#039;&amp;#039;. Zusätzlich wird die Mangfall noch von zahlreichen kleinen Zuflüssen, aber auch von Quellzuflüssen (besonders oberhalb des Mangfallknies) gespeist. Zu den weiteren Zuflüssen gehören der [[Schwärzenbach (Mangfall)|Schwärzenbach]] bei Louisenthal, der [[Festenbach]] (auch Moosbach) bei Thalmühl, der [[Steinbach (Mangfall)|Steinbach]] bei Thalham, der [[Moosbach (Mangfall)|Moosbach]] vor Grabenstoffl, der [[Hainerbach (Mangfall)|Hainerbach]] in der Vagener Au, der [[Kaltenbrunnbach]] in der Aiblinger Au und der [[Goldbach (Mangfall)|Goldbach]] (auch Mühlbach) bei Pullach. Da über eine weite Strecke neben der Mangfall ein [[Kanal (Wasserbau)|Kanal]] verläuft, münden einige ursprüngliche Zuflüsse nur noch indirekt in die Mangfall. So fließt beispielsweise der [[Feldkirchner Bach]] in Höhe Wuhrhaus zunächst in den [[Triftbach (Mangfall)|Triftbach]]-Kanal. Auch das Wasser des [[Seehamer See]]s, welches teilweise zum Leitzach-Kraftwerk umgeleitet wird, wird nach dem Leitzachwerk Staubecken in die Mangfall eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MangfallStegGmund.jpg|mini|Der Mangfall-Steg bei [[Gmund am Tegernsee|Gmund]]]]&lt;br /&gt;
Der östliche Teil der [[Bayerische Voralpen|Bayerischen Voralpen]] zwischen [[Isar]] und [[Inn]] wird auch als [[Mangfallgebirge]] bezeichnet, da die Mangfall durch die Gebirgsflüsse [[Rottach (Tegernsee)|Rottach]], [[Weißach (Tegernsee)|Weißach]], Schlierach und Leitzach den mittleren Teil des Gebiets entwässert. Dieses Gebiet liefert einen großen Teil des [[Wasserversorgung_Münchens|Trinkwassers für München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbau der Mangfall zur industriellen Nutzung ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Mittelalter]] wurde die Mangfall verbaut. Zunächst nutzten [[Mühle]]n die Wasserkraft. 1810 wurde in Rosenheim eine [[Saline]] errichtet, um die aus [[Bad Reichenhall]] kommende [[Salzsole]] zu [[sieden]]. Damit genügend Holz zur Verfügung stand, wurde die Mangfall weiter für die [[Flößerei|Holztrift]] verbaut. Vom Tegernsee bis nach Rosenheim wurden zahlreiche Ausleitungen errichtet. Die Fabriken erleichterten sich mit den Kanälen die [[Holztrift]], nutzen die Kanäle jedoch auch zur Energiegewinnung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Triftbach1.jpg|mini|hochkant|links|Triftbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird beispielsweise kurz vor [[Bruckmühl]] ein Teil des Wassers der Mangfall in einen teilweise künstlich angelegten Kanal, den etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Triftbach (Mangfall)|Triftbach]], geleitet. Dieser passiert zahlreiche Fabriken und mündet erst bei [[Bad Aibling]] wieder in die Mangfall. Die teilweise namenlosen Mangfallkanäle dienten fast ausschließlich der industriellen Nutzung der Wasserkraft. Im Gemeindebereich [[Kolbermoor]] existiert ab der Stadtgrenze zu Bad Aibling ein nahezu schnurgerader Mangfallkanal, erbaut um 1860 durch die [[Baumwollspinnerei Kolbermoor]], der durch Kolbermoor bis nach Rosenheim führt und sich dort zum Teil als Stadtbach und Hammerbach aufteilt. Er treibt zwei Kraftwerke in Kolbermoor und ein Kraftwerk in Rosenheim an und mehrere kleinere Kraftwerke im Stadtbereich Rosenheim am Stadtbach und Hammerbach. Weitere Maßnahmen wurden Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur Wasserkraftnutzung der Mangfall ergriffen, wobei hier vor allen Dingen die Ausleitung des Wassers der Mangfall, [[Schlierach]] (1929) und [[Leitzach]] (1919) in den [[Seehamer See]] zum Betrieb der [[Leitzachwerke]] zu erwähnen ist. Das dort gesammelte Wasser wird durch große Fallrohre zu den [[Turbine]]n geleitet und in [[Stausee]]n aufgefangen, wobei ein kleiner Teil des Wassers oberhalb von Bruckmühl der Mangfall zugeleitet und der andere Teil nachts in den Seehamer See zurückgepumpt wird, um tagsüber wieder zur Stromgewinnung genutzt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahmen warfen ökologische Probleme auf, die zum Beispiel zu [[Fischsterben]] führten (zu geringe Restwassermengen, Verbauung der Mangfall durch Ausleitungen und Begradigungen sowie Regulierung der Fließgeschwindigkeit). Seit geraumer Weile wurden deshalb die verbleibenden Wasserrestmengen im Flussbett durch verschärfte Genehmigungsverfahren erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renaturierung der Mangfall ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen bei der Maxmühle und im Gemeindebereich von Bruckmühl, Bad Aibling, [[Kolbermoor]] und Rosenheim vorgenommen, die immer weiter ausgebaut werden sollen. Die „Abstürze“, die teilweise aus Beton, aber auch aus Holz zur Regulierung der Fließgeschwindigkeit in das Flussbett eingebracht wurden, wiesen altersbedingt schon schwere Schäden auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mangfall bei bruckmühl.jpg|mini|hochkant|Renaturierter Teil der Mangfall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Renaturierte Mangfall PIC00958.JPG|mini|hochkant|Renaturierter Teil der Mangfall bei [[Bad Aibling]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Fluss Mangfall in Kolbermoor.jpg|mini|Mangfall in Kolbermoor Richtung Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mangfalleinmündung in den Inn.jpg|mini|Einmündung der Mangfall in den Inn in Rosenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurden aus dem Fluss wieder entnommen und durch [[Sohlrampe]]n ersetzt. Vor allen Dingen soll dadurch die Fischwanderung wieder erleichtert werden, nachdem aus dem ehemals fischreichen Gewässer derzeit nennenswerter Fischbestand nur durch Besatzmaßnahmen der Fischereivereine erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurden die begradigten [[Ufer]] der Mangfall wieder naturnah modelliert, und damit [[Buhnen|buhnenartige]] Gebilde geschaffen, die bewirken, dass es im Uferbereich wieder zu strömungsarmen Bereichen kommt. Diese sind die natürlichen Lebensräume der Fischbrut und der [[Edelkrebs]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der Verbauung der Zuflüsse und auch der Mangfall fehlt es dieser an [[Geschiebe]]. Geologisch befürchtet man, dass es durch die laufende Austiefung des Flussbettes der Mangfall zu Abrutschungen des rechten instabilen Steilufers der Mangfall (vor dem „Mangfallknie“) kommen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasserschutz ==&lt;br /&gt;
Üblicherweise ist die Mangfall ein ruhiger Fluss. Nach anhaltenden Regenfällen im Gebirge, im Bereich des dortigen Einzugsgebietes, kann sich die Mangfall jedoch zu einem reißenden Fluss verwandeln. Im Verlauf der Geschichte gab es immer wieder schwere Hochwasser mit katastrophalen Folgen für die Bewohner entlang der Mangfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bisher größte Hochwasser betraf die Mangfall im Jahr 1899, mit einem Abfluss von etwa 600&amp;amp;nbsp;m³/s. Insgesamt 8&amp;amp;nbsp;km² heute besiedelter Fläche wurden damals von Wasser bedeckt. Ein Jahrhunderthochwasser wird heute nur noch mit einem Wert von 480&amp;amp;nbsp;m³/s angenommen, wobei dabei von einer Überflutung von 3,41&amp;amp;nbsp;km² besiedelter Fläche ausgegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orte an der Mangfall wurden immer wieder von starken Mangfallhochwassern heimgesucht, denn auch 1930, 1940, 1946, 1954 und an [[Pfingsthochwasser 1999|Pfingsten 1999]] war die Mangfall bedrohlich hoch und überschwemmte z.&amp;amp;nbsp;B. Teile der [[Vagen|Vagener Au]] oder trat bei [[Feldolling]] über die Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches „Jahrhunderthochwasser“ hatte 1901 weite Teile des Marktes [[Bruckmühl]] verwüstet, weshalb heutzutage die Anrainer der Mangfall strenge baurechtliche Reglementierungen zu beachten haben. Den Hauseigentümern, deren Grundstücke im Überschwemmungsgebiet liegen, wurde aufgegeben, Öltanks gegen ein „Aufschwimmen“ zu sichern, um im Falle des Eintritts eines Hochwassers die ökologischen Schäden zu minimieren. Die Preise für Bauland, die im gesamten Mangfalltal ausgesprochen hoch sind, haben einen deutlichen Preisverfall erlebt, wenn die Grundstücke in ausgewiesenem Risikogebiet liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schwer war das Hochwasser am 2./3.&amp;amp;nbsp;Juni 2013, bei welchem am Pegel Rosenheim Spitzenabflusswerte von 481&amp;amp;nbsp;m³/s sowie ein Spitzenpegel von 494&amp;amp;nbsp;cm gemessen wurden&amp;lt;ref name=&amp;quot;02062013hnd&amp;quot;/&amp;gt; und welches somit zu den schlimmsten Hochwassern seit 1899 zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OVB03062013&amp;quot; /&amp;gt; Insbesondere die Städte Rosenheim und Kolbermoor waren betroffen gewesen, und die Schäden betrugen 150 Mio. Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WwaroProMangftl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren plante und verwirklichte der bayerische Staat umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, die in der Bevölkerung sehr umstritten sind. Zunächst wurde ein Raumordnungsverfahren eingeleitet, das gezeigt hat, dass lediglich eine der von Experten erarbeiteten drei Alternativen den Anforderungen der Raumordnung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit (2005) läuft ein [[Planfeststellungsverfahren]], welches unter anderem beinhaltet, die Dämme der Mangfall zu erhöhen. Dabei soll sowohl die Dammkrone erhöht werden, aber auch Drainage-Pumpen entlang der Dämme gebaut werden, weshalb umfangreiche Grundstücksabtretungen an den Staat notwendig werden. Zusätzlich sollen riesige Freiflächen als Überschwemmungsgebiete in Form von [[Überschwemmungsgebiet|Poldern]] ausgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf insgesamt 33&amp;amp;nbsp;km sollen die bestehenden Deiche ausgebaut und erhöht werden. Auf 18&amp;amp;nbsp;km sollen die bestehenden Deiche beseitigt werden und eine neue Linienführung vorgenommen werden. Einige Bereiche der Deiche (15&amp;amp;nbsp;km) sollen nach Verständigung mit den Grundstückseigentümern zurückgebaut werden. Zusätzlich soll bei [[Feldolling]] ein Seitenpolder geschaffen werden, der bei Hochwasser geflutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtprojekt Hochwasserschutz Mangfalltal wird derzeit auf etwa 155 Millionen Euro veranschlagt und wird voraussichtlich 2025 abgeschlossen sein. 80 % des Projektes wären Stand Mitte 2024 bereits erreicht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WwaroProMangftl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wwa-ro.bayern.de/hochwasser/hochwasserschutzprojekte/mangfalltal/index.htm |titel=Hochwasserschutz Mangfalltal - Internetangebot Wasserwirtschaftsamt Rosenheim |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Mangfall fließt im [[Tertiär|tertiären]] [[Molasse]]-Vorland der [[Nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe der [[Würmeiszeit]] bildete sich am westlichen Ufer des [[Rosenheimer Becken]]s, welches sich durch den [[Inn-Gletscher|Inntalgletscher]] gebildet hatte, eine hohe [[Moräne|Seitenmoräne]], an deren westlichem Rand die Mangfall aus dem Tegernsee kommend zunächst entlangfloss. Während der Eiszeit floss die Mangfall ab dem heutigen Mangfallknie durch das jetzige [[Grub-Harthausener Trockental]] weiter in Richtung Norden; von Osten wurde der heutige Unterlauf der Mangfall in entgegengesetzter Richtung ebenfalls in Richtung des Grub-Harthausener Trockentals durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird die Randmoräne des Inntalgletschers bei [[Valley|Grub]] nach Osten durchbrochen. Dieser Durchbruch gelang der Mangfall im Zeitalter des Jung[[pleistozän]]s. So wurde zum Ende der letzten Eiszeit, als der Inn-Chiemsee-Gletscher bereits teilweise, aber noch nicht vollständig abgeschmolzen war (sog. Ellkofener Stadium), die Moräne durch einen Bach, der in das tiefer gelegene Gletscherbecken entwässerte, erodiert. Nach einiger Zeit hatte die rückschreitende Erosion die noch kaum bewachsene Moräne so weit eingeschnitten, dass die Mangfall in das tiefer gelegene Becken abgelenkt wurde. Bedingt durch die Tatsache, dass die Mangfall sich zunächst an den westlichen Enden der Moräne bewegt, und sich der Fluss in den letzten Jahrtausenden bis in [[Tertiär|tertiäre]] Schichten geschliffen hat, ergibt sich bis nach Grub eine charakteristische Ufergeologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rechte (Steil-)Ufer besteht in erster Linie aus Ablagerungen des Inntalgletschers und ist relativ instabil. Das linke Ufer jedoch hat [[Kalktuff]]bänke hervorgebracht, da durch den Einschnitt in die grundwasserstauenden tertiären Schichten Quellwasseraustritte entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mangfall Inn catchment.png|mini|links|[[Orographie|Orografisches]] Einzugsgebiet der Mangfall]]&lt;br /&gt;
Hydrologisch betrachtet ist die [[Weißach (Tegernsee)|Weißach]] als größter Zufluss des Tegernsees der Quellfluss des Flusssystems der Mangfall. Zusammen mit der Fließstrecke im Tegernsee von 5,7&amp;amp;nbsp;km und der Länge der Weißach von 20,7&amp;amp;nbsp;km beträgt die Länge des Hauptastes des Flusssystems somit etwa 84,4&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung, in der die Mangfall eingebettet ist, weist im Durchschnitt jährliche Niederschlagsmengen von etwa 1.200&amp;amp;nbsp;mm auf. Die südlichen Zuflüsse der Mangfall sind wildwasserartige, alpine Zuflüsse, in deren Umgebung jährliche Niederschlagsmengen von bis zu 2.500&amp;amp;nbsp;Liter pro m² fallen. Das [[Einzugsgebiet]] der Mangfall beträgt 1.099,27&amp;amp;nbsp;km², die mittlere Abflussmenge in den Inn beträgt rund 17,5&amp;amp;nbsp;m³/s (zum Vergleich: die Abflussmenge der [[Rott (Inn, Neuhaus am Inn)|Rott]] mit einem ähnlich großen Einzugsgebiet beträgt 3,4&amp;amp;nbsp;m³/s). Etwa 7&amp;amp;nbsp;m³/s Wasser dürften der Mangfall hier fehlen, da diese in eine Ausleitung von Mangfallwasser in einen Nutzkanal in der Höhe von [[Kolbermoor]], dem Spinnereikanal geleitet werden, der sich in Rosenheim nach der Kunstmühle in den Rosenheimer Stadtbach und Hammerbach aufteilt und direkt in den Inn fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pegel der Mangfall wird an fünf Stellen amtlich erfasst. Es handelt sich dabei um die Pegelstände Schmerold (kurz nach der Entstehung), Valley (kurz vor dem &amp;#039;&amp;#039;Mangfallknie&amp;#039;&amp;#039;), [[Feldolling]] (nach der Einmündung der [[Leitzach]]), [[Bad Aibling]] (nach der Einmündung der Glonn) sowie [[Rosenheim]] (Einmündung in den [[Inn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pegelstand und die Abflussmenge der Mangfall sind extremen Schwankungen unterworfen. Im Beobachtungszeitraum von 1966 bis 1996 wurde am Pegel Rosenheim am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1972 nur ein Abfluss von 1,02&amp;amp;nbsp;m³/s festgestellt. Am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 1979 ein solcher von 389&amp;amp;nbsp;m³/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste bislang gemessene Wasserstand der Mangfall bei der Einmündung in den Inn wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1997 mit einer Höhe von etwa 2,80&amp;amp;nbsp;m gemessen. Beim Pegel Feldolling wurde am gleichen Tag ein solcher von 2,11&amp;amp;nbsp;m gemessen. Am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1999 wurde an der gleichen Stelle jedoch sogar ein solcher von 2,96&amp;amp;nbsp;m gemessen, am Pegel Rosenheim ist jedoch damals kein historischer Höchstwert erfasst worden. Dies erklärt sich durch die bereits weiter fortgeschrittenen Renaturierungsmaßnahmen und gezielte Ausleitungen des Wassers in Kanäle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie (Flora und Fauna) ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Flora der Umgebung der Mangfall ist geprägt durch ausgeprägte [[Schluchtwald|Schluchtwälder]], [[Buche]]nwälder und [[Niedermoor]]e. Neben extensiv genutzten Mähwiesen finden sich entlang der Mangfall auch typische [[Auwald|Auwälder]]. Biologisch gesehen handelt es sich um ein Schwerpunktvorkommen des Lebensraums [[Magerwiese]]n im [[Voralpenland]], wobei die Mangfall dabei eine Achse für alpine und kontinentale Arten darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thymallus thymallus by Christian Maier.jpg|mini|Europäische Äsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mangfall ist ein typisches [[Gewässer]] der [[Äschenregion]]. Der Lebensraum Wasser gilt dabei nur als &amp;#039;&amp;#039;mäßig belastet&amp;#039;&amp;#039; mit einer [[Gewässergüte]]&amp;amp;nbsp;II. Die Zuflüsse der Mangfall sind im Quellgebiet meist nicht belastet und haben eine noch bessere Wassergüte, sind jedoch bei der Einmündung in die Mangfall bereits ebenfalls schon &amp;#039;&amp;#039;mäßig belastet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit beheimatet die Mangfall in erster Linie [[Regenbogenforelle]]n, [[Bachforelle]]n, [[Döbel|Aitel]] (Döbel), [[Barbe]]n (zunehmend) sowie [[Äschen]], für deren Bestandserhaltung die Mangfallkanäle eine wesentliche Rolle spielen. Barben kommen von Feldolling abwärts verstärkt vor. Außerdem treten [[Europäischer Aal|Aale]] auf. In den oberen Regionen der Mangfall finden sich auch noch [[Elritze]]n, [[Groppe]]n und weitere Arten. Vereinzelt wandern [[Europäischer Hecht|Hechte]] und (sehr selten) [[Huchen]] (2010 Fang eines Huchens bei Feldkirchen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;TollerFang&amp;quot; /&amp;gt;) in die Mangfall ein, ebenso wie [[Nase (Fisch)|Nasen]]. Aufgrund der sehr guten Wasserqualität findet man auch [[Edelkrebs]]e in der Mangfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische finden in der Mangfall ein reiches Nahrungsangebot vor. In erster Linie finden sich die folgenden Insekten: [[Steinfliegen]], [[Eintagsfliegen]]larven, [[Gemeine Kahnschnecke|Flussschwimmschnecken]], [[Köcherfliegen]]larven und dergleichen. Neben den üblichen Insekten kommen auch viele [[Bachflohkrebs]]e vor, deren Chitinpanzer dem Fleisch der Forellen oft ein lachsartiges Rosa verleiht, weshalb viele Menschen auch glauben, es gäbe als weitere Unterart der [[Forelle]] die &amp;#039;&amp;#039;Lachsforelle&amp;#039;&amp;#039;, was jedoch unzutreffend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2008 ist auch der [[Eisvogel]] wieder entlang der Mangfall zu sehen, eine Folge der Renaturierungsmaßnahmen, wodurch dem seltenen Tier wieder ein akzeptables Nahrungsangebot zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die örtlichen Fischereivereine schützen den Äschenbestand zum einen mit starken Besatzmaßnahmen, zum anderen mit verlängerten [[Schonzeit]]en und/oder [[Schonmaß]]en. In dem Zusammenhang ist noch einmal die Rolle der Mangfallkanäle erwähnenswert. In geschützten Abschnitten (vor allem durch alte Industriegebäude, keine Anflugmöglichkeit), in denen auch nicht gefischt wird, kommen dort in beträchtlichem Maß Äschen auf. Bei regelmäßigen Bachabkehren (Fischereivereine) werden diese in die Mangfall umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den angrenzenden flussnahen Wäldern ist die ansonsten übliche Fauna des Voralpenlandes zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Mangfall.jpg|mini|Die Mangfall im FFH-Gebiet Mangfalltal]]&lt;br /&gt;
Die Mangfall fließt durch mehrere Landschaftsschutzgebiete:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tegernsee und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00072.01) in Gmund am Tegernsee bis etwa 1&amp;amp;nbsp;km nach dem Abfluss aus dem Tegernsee&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egartenlandschaft um Miesbach&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00550.01) von Gmund am Tegernsee bis zur nördlichen Stadtgrenze von [[Miesbach]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grünflächen an der Mangfall&amp;#039;&amp;#039; (LSG-00322.01) im Bereich der Stadt Rosenheim bis zur Mündung in den Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Gmund am Tegernsee]] bis [[Unterreit (Feldkirchen-Westerham)|Unterreit]] durchfließt die Mangfall das [[Mangfalltal]], das ausgewiesen ist als schützenswertes [[Natura 2000|Flora-Fauna-Habitat-Gebiet]] im [[Liste der FFH-Gebiete im Landkreis Miesbach|Landkreis Miesbach]] und im [[Liste der FFH-Gebiete im Landkreis Rosenheim|Landkreis Rosenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Mangfall selbst ist nicht schiffbar, daher hat sie selbst keine Bedeutung für den Verkehr. Früher jedoch diente sie zum Transport von Bäumen (dem &amp;#039;&amp;#039;Triften&amp;#039;&amp;#039;), die entweder zu Papier verarbeitet wurden oder als Brennstoff Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als natürliche Barriere schaffte die Mangfall besonders im Bereich von [[Bruckmühl]] große Verkehrsprobleme. Der Ort verfügt im Zentrum lediglich über eine Brücke. Die dichte Bebauung entlang des Flusses verhinderte die Errichtung einer weiteren Brücke im Ortszentrum. Eine zweite Mangfallbrücke wurde dann 2018 östlich des Zentrums fertig gestellt. Alle anderen Orte im Mangfalltal verfügten hingegen bereits seit langem über mehrere Mangfallquerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überregionale Straßenverkehr der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;8]] (München–Salzburg) wird bei [[Weyarn]] über die 68&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Mangfallbrücke]] hinweggeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schiene verlaufen im Bereich des Flusses die [[Bahnstrecke Schaftlach–Tegernsee|Tegernseebahn]], die [[Bahnstrecke Holzkirchen–Schliersee]] und die [[Mangfalltalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallerie Bruckmühl.jpg|mini|Galerie Bruckmühl]]&lt;br /&gt;
Das gesamte Mangfalltal ist ein Anziehungspunkt für Touristen. Ab [[Feldkirchen-Westerham]] ist ein Radweg angelegt worden, der es ermöglicht, die gesamte Fließstrecke bis zur Inn-Mündung zu befahren. Dabei locken die an der Mangfall gelegenen pittoresken Ortschaften, wie Bruckmühl, mit ihren jeweiligen Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
Die Mangfall selbst bietet aufgrund des niedrigen Wasserpegels keine Möglichkeit für Wassersportarten, lockt aber zahlreiche Angler, da es sich unter anderem um ein interessantes „[[Fliegenfischen|Fliegenfischer]]-Revier“ handelt und ganze Streckenabschnitte dieser Art des Angelsports vorbehalten sind. Auch von „Sommerfrischlern“ und Badegästen wird die Mangfall gerne besucht, da zahlreiche Kiesbänke zum Sonnenbaden einladen. Zusätzlich befinden sich vor allem am Oberlauf der Mangfall einige versteckte und nur wenig frequentierte Kletterrouten. Die bekannteste Kletterstelle an der Mangfall befindet sich unterhalb der Autobahnbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte und Städte an der Mangfall ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
 | valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Gmund am Tegernsee]]&lt;br /&gt;
* [[Weyarn]]&lt;br /&gt;
* [[Valley]]&lt;br /&gt;
* [[Hohendilching]]&lt;br /&gt;
* [[Grub (Valley)|Grub]]&lt;br /&gt;
* [[Feldkirchen-Westerham]]&lt;br /&gt;
* [[Schwaig (Feldkirchen-Westerham)]]&lt;br /&gt;
* [[Feldolling]]&lt;br /&gt;
* [[Vagen]]&lt;br /&gt;
 |&lt;br /&gt;
* [[Bruckmühl]]&lt;br /&gt;
* [[Götting]]&lt;br /&gt;
* [[Heufeld (Bruckmühl)|Heufeld]]&lt;br /&gt;
* [[Bad Aibling]]&lt;br /&gt;
* [[Willing (Bad Aibling)|Willing]]&lt;br /&gt;
* [[Kolbermoor]]&lt;br /&gt;
* [[Schwaig (Rosenheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Rosenheim]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wernher Scheingraber, Martin Siepmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An Leitzach und Mangfall.&amp;#039;&amp;#039; Bayerland, Dachau 1994, ISBN 3-89251-178-0.&lt;br /&gt;
* Klaus J. Schönmetzler, Klaus G. Förg, Kurt Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mangfalltal.&amp;#039;&amp;#039; Edition Förg, Rosenheim 2004, ISBN 3-933708-06-0.&lt;br /&gt;
* Gerd Hedler, Wilhelm Albrecht, Gerd Lottes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leitzach und Mangfall&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 1983, ISBN 3-7672-0821-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerninfo.de/rad/Mangfall-Radweg &amp;#039;&amp;#039;Mangfall-Radweg&amp;#039;&amp;#039;], auf bayerninfo.de&lt;br /&gt;
* [http://www.hnd.bayern.de/pegel/isar/rosenheim-18209000 Wasserstand Rosenheim / Mangfall], auf hnd.bayern.de&lt;br /&gt;
* [http://nid.bayern.de/abfluss/inn/rosenheim-18209000 Pegel: Rosenheim / Mangfall] [[Bayerisches Landesamt für Umwelt]]: Niedrigwasser-Informationsdienst, auf nid.bayern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;02062013hnd&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hnd.bayern.de/pegel/tabellen/pegel_tabelle.php?werteart=q&amp;amp;pgnr=18209000&amp;amp;standalone=&amp;amp;end=3.6.2013&amp;amp;begin=2.6.2013&amp;amp;days=&amp;amp;addhr=hr_hw&amp;amp;ohne_abw=false |archive-is=20130619093153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pegel im Donaugebiet: Rosenheim / Mangfall&amp;#039;&amp;#039;}}, aus hnd.bayern.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OVB03062013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ovb-online.de/rosenheim/landkreis/schlimmstes-hochwasser-seit-1899-2936371.html |titel=Schlimmstes Hochwasser seit 1899 |datum=2013-06-03 |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TollerFang&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kfv-bad-aibling.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=39:toller-fang-in-der-mangfall&amp;amp;catid=2:fischen |archive-is=20120904032610 |text=&amp;#039;&amp;#039;Toller Fang in der Mangfall&amp;#039;&amp;#039;}}, aus kfv-bad-aibling.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel = Mangfall&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|7. Oktober 2006|22336321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4100099-7|VIAF=240829806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Miesbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Rosenheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yuriklim</name></author>
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