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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Manganometrie</id>
	<title>Manganometrie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:31:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manganometrie&amp;diff=105621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretison: wenig angepasst / Maßlösung verlinkt</title>
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		<updated>2024-06-10T11:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wenig angepasst / Maßlösung verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manganometrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Permanganometrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Methode der chemischen [[Quantitative Analyse|quantitativen Analyse]], bei der die besonderen Eigenschaften des [[Kaliumpermanganat]]s eine [[Redoxtitration]] ohne weiteren Indikator ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktion ==&lt;br /&gt;
Das Permanganation MnO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt; ist ein starkes [[Oxidationsmittel]], das selbst das Chlorid aus der [[Salzsäure]] zu Chlor oxidiert. Bei Kontakt mit oxidierbaren Stoffen wird es in saurer Lösung zum Mn&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ion reduziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{MnO_4^-\ +\ 8\ H_3O^+ +\ 5\ e^-\longrightarrow\  Mn^{2+}\ +\ 12\ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Aus der Zahl der nötigen Protonen resultiert die starke pH-Abhängigkeit der Reaktion.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Manganometrie ist, dass diese keine Zugabe eines [[Indikator (Chemie)|Indikators]] benötigt, da permanganathaltige Lösungen intensiv rotviolett gefärbt sind, während Mn&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen farblos sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wird Kaliumpermanganat als Lösung zum Titrieren genommen. Das Permanganat wird so lange reduziert und entfärbt, bis der Titrationsendpunkt erreicht ist. Wenn dann weitere  MnO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen zugegeben werden, können diese nicht mehr reduziert werden und die Lösung wird dann durch die enthaltenen Permanganationen dauerhaft rotviolett gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßlösung ==&lt;br /&gt;
Als [[Maßlösung]] wird eine verdünnte Kaliumpermanganatlösung genutzt. Der Permanganatgehalt dieser Lösung wird normalerweise mit [[Oxalsäure]] oder [[Natriumoxalat]] als [[Urtitersubstanz]] bestimmt. Da die Reaktion durch Mn&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen katalytisch beschleunigt wird, kann eine kleine Menge davon zugesetzt werden. Sonst ist die Reaktion am Anfang langsam und wird erst durch [[Autokatalyse]] durch gebildetes Mn&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt; schneller.&lt;br /&gt;
Alternativ kann die Lösung erhitzt werden und die Maßlösung in die noch heiße Lösung gegeben werden. So ist die Zugabe eines Katalysators nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmbare Stoffe ==&lt;br /&gt;
Zu den mit Hilfe der Manganometrie bestimmbaren Stoffe zählen [[Eisen]]salze, bei denen Eisen(II)-ionen zu Eisen(III)-ionen oxidiert werden, [[Wasserstoffperoxid]], aus dem bei der Reaktion mit Permanganat [[Sauerstoff]] entsteht, Mangan(II)-haltige Lösungen, bei denen das zweiwertige Mangan zu [[Mangan(IV)-oxid]] oxidiert wird, sowie Oxalate. Die Reaktion von Permanganat und Oxalat kann auch zur [[Calcium]]bestimmung genutzt werden, indem zunächst Calcium als schwerlösliches [[Calciumoxalat]] gefällt und nach Lösen mit [[Schwefelsäure]] der Oxalat-Gehalt manganometrisch bestimmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wasseranalyse|Wasseranalytik]] wird die Manganometrie zur Bestimmung von in Gewässern vorhandenen oxidierbaren anorganischen und organischen Stoffen angewendet. Diese Summenbestimmung dient zur Einschätzung des Verschmutzungsgrades. Hierbei wird die Wasserprobe mit einer Kaliumpermanganatlösung gekocht und der Verbrauch an KMnO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; entweder durch [[Titration|Rücktitration]] mit einer [[Oxalsäure]]lösung oder [[fotometrisch]] bestimmt. In sauberen Gewässern liegt der KMnO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;-Verbrauch bei 1 bis 8 mg/L und in verschmutzten Gewässern bei 20 bis 150 mg/L oder noch höher ([[Abwasser]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Höll: &amp;#039;&amp;#039;Wasser,&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter Berlin, 6. Auflage 1979, S. 47ff, ISBN 3-11-007560-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Störungen ==&lt;br /&gt;
Alle Substanzen, die ebenfalls oxidierbar sind (etwa [[Chlorid]] oder organische Verbindungen), stören die Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Strähle, E. Schweda: &amp;#039;&amp;#039;Jander · Blasius – Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum.&amp;#039;&amp;#039; 14. Auflage. Hirzel, Stuttgart 1995, ISBN 978-3-7776-0672-9, S. 375–379.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Praktikum Anorganische Chemie/ Manganometrie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titration]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretison</name></author>
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