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	<title>Manfredonia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfredonia&amp;diff=582774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docmo: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-11-06T18:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die italienische Gemeinde Manfredonia. Zum Personen des Familiennamens siehe [[Manfredonia (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune         = Manfredonia&lt;br /&gt;
| regione            = Apulien&lt;br /&gt;
| provincia          = Foggia&lt;br /&gt;
| linkStemma         =&lt;br /&gt;
| siglaRegione       = PUG&lt;br /&gt;
| siglaProvincia     = FG&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 41&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 38&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 0&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 15&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 55&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 0&lt;br /&gt;
| mappaX             = 228&lt;br /&gt;
| mappaY             = 181&lt;br /&gt;
| altitudine         = 5&lt;br /&gt;
| superficie         = 351&lt;br /&gt;
| frazioni           = Siponto, Riviera Sud, San Salvatore, Pastini, Tomaiuolo, Ruggiano&lt;br /&gt;
| comuniLimitrofi    = [[Carapelle (FG)|Carapelle]], [[Cerignola]], [[Foggia]], [[Monte Sant’Angelo]], [[San Giovanni Rotondo]], [[San Marco in Lamis]], [[Zapponeta]]&lt;br /&gt;
| cap                = 71043&lt;br /&gt;
| prefisso           = 0884&lt;br /&gt;
| istat              = 071029&lt;br /&gt;
| fiscale            = E885&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = Manfredoniani oder Sipontini&lt;br /&gt;
| patrono            = [[Laurentius von Brindisi|San Lorenzo]] Maiorano&lt;br /&gt;
| festivo            = [[7. Februar]]&lt;br /&gt;
| sito               = [https://www.comune.manfredonia.fg.it/ Manfredonia]&lt;br /&gt;
| panorama           = Cattedrale di Manfredonia.jpg&lt;br /&gt;
| didascalia         = Manfredonia, die Kathedrale&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfredonia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt und [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;comune&amp;#039;&amp;#039;) mit {{EWZ|IT|071029}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|071029}}) im [[italien]]ischen [[Apulien]], [[Provinz Foggia]]. Sie liegt an der Küste auf einer Höhe von vier Metern am Südrand des Gebirgszugs [[Gargano]], der Teil des [[Nationalpark Gargano|Parco Nazionale del Gargano]] ist. Manfredonia heißt auch der [[Golf von Manfredonia|Golf]] östlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind [[Carapelle (Apulien)|Carapelle]], [[Cerignola]], [[Foggia]], [[Monte Sant’Angelo]], [[San Giovanni Rotondo]], [[San Marco in Lamis]] und [[Zapponeta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung des antiken Vorläufers [[Siponto]] wird [[Diomedes]], dem Helden im [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]], zugeschrieben. In Wirklichkeit liegt die Gründung durch die [[Daunier]], Immigranten aus [[Illyrien]], nahe. Dokumentiert wird dies durch 2000 [[Stele]]n aus dem 7./6. vorchristlichen Jahrhundert mit szenischen Darstellungen und Inschriften. Im [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Krieg]] wurde Siponto von den Römern erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erdbeben verwandelte die Landschaft 1223 in einen der Gesundheit der Bevölkerung unzuträglichen Sumpf; Malaria trat auf. Deshalb legte [[Manfred (Sizilien)|Manfred]], Sohn des [[Staufer]]-Kaisers [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]], wenige Kilometer nördlich 1256 den Grundstein zu einer neuen Stadt, der er seinen Namen gab. Dabei wurden die Ruinen des benachbarten antiken Siponto in die Neuanlage mit einbezogen. Manfred gab den Bau der Festung noch in Auftrag, erlebte aber ihre Fertigstellung nicht mehr, da er in der Schlacht von [[Benevent]] gegen [[Karl I. (Neapel)|Karl von Anjou]] fiel. Die [[Haus Anjou|Anjou]], die die Festung vollendeten, benannten die Stadt, um die Erinnerung an den ungeliebten [[Ghibellinen]] Manfred auszulöschen, in Sypontum Novellum (Nuova Siponto) um, doch dieser Name konnte sich am Ende nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 konnte Manfredonia einem Angriff der Truppen [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] unter Marschall Lautrec widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eroberung und Plünderung durch osmanische Türken 1620 aber wurde Manfredonia in Brand gesetzt und dem Erdboden gleichgemacht, so dass nur noch die Festung und die Stadtmauern übrig blieben. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte der langsame Wiederaufbau; die Verbesserung der Kommunikationswege, die Anlage des Hafens und der daraus resultierende Handel über das Adriatische Meer sorgten für eine Revitalisierung der Stadt, die heute auch touristisch erschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfredonia ist auch der Sitz des [[Erzbistum Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo|Erzbischofs von Manfredonia-Vieste-S. Giovanni Rotondo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegseintritt Italiens im Juni 1940 errichtete das [[Faschismus|faschistische Regime]] in Manfredonia ein Internierungslager (&amp;#039;&amp;#039;campo di concentramento&amp;#039;&amp;#039;). Es befand sich in einem großen, leer stehenden und von einer Mauer umgebenen Schlachthaus am Stadtrand, unweit vom Bahnhof gelegen.&lt;br /&gt;
Das Lager beherbergte von 1940 bis 1943 insgesamt 519 Internierte, im Durchschnitt pro Tag 170 Insassen. Die meisten waren sogenannte „gefährliche Italiener“, d.&amp;amp;nbsp;h. politische [[Antifaschismus|Oppositionelle]], die schon mehrjährige Haftstrafen abgesessen hatten, Angehörige der [[Slawen|slawischen]] Minderheiten in den italienischen Grenzprovinzen und [[Jugoslawien|Jugoslawen]] aus den von Italien besetzten und annektierten Gebieten; ferner Spionageverdächtige und staatenlose [[Juden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die polizeilichen Kontrollmaßnahmen wurden in Manfredonia besonders streng umgesetzt. Es gab täglich drei Appelle, nachts wurden Türen und Fenster von außen verriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Militanz und ihrer langjährigen Erfahrung im antifaschistischen Widerstand waren die politischen Gegner, allen zuvor die [[Kommunismus|Kommunisten]], gut organisiert und auf die Internierungshaft vorbereitet. Sie verweigerten im Sommer 1940 den „römischen Gruß“ ([[Saluto romano]]) und konnten sich schließlich trotz Strafhaft durchsetzen.&lt;br /&gt;
Die letzten Internierten verließen das Lager im September 1943.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlo Spartaco Capogreco, &amp;#039;&amp;#039;I campi del duce. L’internamento civile nell’Italia fascista (1940-1943)&amp;#039;&amp;#039;, Torino 2004 (Einaudi), S.&amp;amp;nbsp;238–239; [[Klaus Voigt (Historiker)|Klaus Voigt]], Zuflucht auf Widerruf. Exil in Italien 1933-1945 (Band 2), Stuttgart 1993 (Klett-Cotta), S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manfredonia - Castello 01.JPG|mini|[[Castello di Manfredonia|Castello Manfredonia]]]]&lt;br /&gt;
Das mittelalterliche Schloss des [[Haus Plantagenet|Hauses Anjou-Capet]] und Teile der Stadtmauer sind gut erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche &amp;#039;&amp;#039;S. Domenico&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die Kapelle der Magdalena, die alte Zeichnungen aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung [[Daunische Stele|daunischer Stelen]] ist im Archäologischen Museum von Manfredonia zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Santa Maria di Siponto ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Santa Maria di Siponto}}&lt;br /&gt;
Drei Kilometer im Südwesten befindet sich die Kathedrale &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria Maggiore di Siponto&amp;#039;&amp;#039;, die 1117 im [[Romanik|romanischen]] Stil erbaut wurde. Sie markiert die Stelle, an der sich früher [[Siponto]] befand, der Hafen von [[Arpi]], das 194 v.&amp;amp;nbsp;Chr. römische Provinz wurde.&lt;br /&gt;
Diese Kirche wurde auf antiken und frühchristlichen Vorgängerbauten ab 1025 in mehreren Baufolgen errichtet, im 11. Jahrhundert zweimal durch Erdbeben schwer geschädigt und durch einen 1117 geweihten Neubau ersetzt, der die Maße und die Anordnung des Vorgängerbaues wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== San Leonardo di Siponto ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|San Leonardo di Siponto}}&lt;br /&gt;
San Leonardo ist eine kleine, ehemalige [[Abteikirche]] in [[Apulien]]. Die an der Außenseite, insbesondere im Nordportal erhaltenen Steinmetzarbeiten gehören nach kunstgeschichtlicher Meinung zum „Schönsten“&amp;lt;ref&amp;gt;Rotter: &amp;#039;&amp;#039;Apulien&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;115&amp;lt;/ref&amp;gt;, was die apulische [[Romanik]] hervorgebracht hat. Eine weitere Besonderheit ist die Einfügung einer Öffnung im Gewölbe, das zur Zeit der [[Sommersonnenwende]] am 21.&amp;amp;nbsp;Juni jeden Jahres einen Lichtstrahl exakt zwischen zwei [[Pfeiler]] fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villa Rosa ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Villa Rosa (Manfredonia)}}Die Villa Rosa ist ein Landgut in der Nähe von Manfredonia. Sie wurde vom Kavalier Vincenzo d&amp;#039;Onofrio für sich und seine Frau gebaut, die jedoch während des Baus starb. Seitdem steht sie leer. Es bestehen Pläne, die verlassene Villa als Pflege- und Altenheim mit Parkanlage zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung ===&lt;br /&gt;
Etwa zehn Kilometer südwestlich des Stadtkerns befindet sich der [[Archäologie|archäologische]] [[Fundort]] [[Coppa Nevigata]]. Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den 1950er bis 1970er Jahren sowie die aktuell seit den 1990er Jahren laufenden, brachten unter anderem Reste einer befestigten Siedlung aus der [[Bronzezeit]] zu Tage, die von ca. 1800 bis ins frühe 1. Jahrtausend v. Chr. bestand. Viele tausend Gehäuse von [[Purpurschnecke]]n deuten auf eine [[Purpur (Farbstoff)|Purpurproduktion]] ab spätestens dem 15. Jahrhundert v. Chr., wahrscheinlich aber schon ab dem 18. Jahrhundert v. Chr. hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Minniti: &amp;#039;&amp;#039;Shells at the Bronze Age settlement of Coppa Nevigata (Apulia, Italy).&amp;#039;&amp;#039; In: Daniella E. Bar-Yosef Mayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archaeomalacology Molluscs in former environments of human behaviour. Proceedings of the 9th Conference of the International Council of Archaeozoology, Durham, August 2002.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2005, S.&amp;amp;nbsp;71–81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurde hier das früheste bekannte [[Olivenöl]] Italiens für das 18. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alberto Cazzella, Giulia Recchia: &amp;#039;&amp;#039;The ‘Mycenaeans’ in the central Mediterranaean. A comparison between the Adriatic and the Tyrrhenian seaways.&amp;#039;&amp;#039; Pasiphae 3, 2009, S.&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wurden in Coppa Nevigata noch deutlich ältere Siedlungsspuren aus der [[Jungsteinzeit]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbargemeinde Monte Sant&amp;#039;Angelo etwa 15 Kilometer nördlich von Manfredonia liegt die Grottenkirche [[San Michele Arcangelo (Monte Sant’Angelo)|San Michele]], die seit dem Mittelalter ein wichtiger Wallfahrtsort ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen ==&lt;br /&gt;
Im Anklang an mutmaßliche illyrische Traditionen (erschlossen durch szenische Darstellungen auf den Stelen) wird im Februar/März der Carnevale Dauno mit Maskenumzügen gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Laurentius von Siponto]] († 545), Heiliger, Bischof und Schutzpatron von Manfredonia&lt;br /&gt;
* [[Vettor Pisani (Admiral)|Vettor Pisani]] (1324–1380), venezianischer Admiral&lt;br /&gt;
* [[Francesco Capuano di Manfredonia]] († um 1490), Astronom&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Lettl]] (1919–2008), deutscher surrealistischer Maler, hatte in Manfredonia seinen Zweitwohnsitz&lt;br /&gt;
* [[Pino Rucher]] (1924–1996), Jazz- und Unterhaltungsmusiker&lt;br /&gt;
* [[Adelina Tattilo]] (1930–2021), Verlegerin, die für ihre feministische Zeitschrift Adelina bekannt war&lt;br /&gt;
* [[Paolo Borgia]] (* 1966), römisch-katholischer Erzbischof und Diplomat&lt;br /&gt;
* Ivana Lotito (* 1983), Schauspielerin, bekannt aus Filmen wie [[Briefe an Julia|Letters to Juliet]] und der TV-Serie [[Gomorrha (Fernsehserie)|Gomorrha]] (als &amp;#039;&amp;#039;Azzurra Avitabile&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Foggia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4114967-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Apulien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Docmo</name></author>
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