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	<title>Manfred Weylandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2025-02-12T21:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel May-Ayim-Ufer (Kreuzb) Maueropfer.jpg|mini|150 px|Gedenktafel am May-Ayim-Ufer, in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Weylandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juli]] [[1942]] in [[Berlin]]; † [[14. Februar]] [[1972]] ebenda) war ein deutscher Arbeiter. Er wurde ein [[Todesopfer an der Berliner Mauer]]. Angehörige der [[Grenztruppen der DDR]] erschossen ihn bei einem [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Fluchtversuch aus der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mit zwei Schwestern wuchs Manfred Weylandt bei seiner Mutter in Berlin auf. Er verließ die Schule nach der siebten Klasse und nahm Tätigkeiten als Hilfsarbeiter an. Mehrfach geriet er mit dem Gesetz in Konflikt und saß Gefängnisstrafen ab. Nach seiner zweiten Hochzeit 1970 arbeitete er in einem Filter- und Vergaserwerk neben dem [[Berlin Ostbahnhof|Ostbahnhof]]. Parallel besuchte er einen Lehrgang zum Kesselwärter. Im Dezember 1971 stand er wegen Diebstahls erneut vor Gericht und wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. In Erwartung des Haftantritts begann er, Alkohol und Tabletten zu konsumieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief bekam er am 13. Februar 1972 mitgeteilt, dass er sich zum Haftantritt am 1. März 1972 zum [[Gefängnis Rummelsburg]] zu begeben habe. Mit seiner Ehefrau hatte er öfter über die Flucht nach West-Berlin gesprochen. Nach einem Streit um Geld verließ er am Abend des 14. Februars die Wohnung und begab sich in eine Gaststätte in [[Berlin-Friedrichshain]]. Alkoholisiert fuhr er gegen 22:30 Uhr mit dem Fahrrad zu seiner Arbeitsstelle. Über ein Dach gelangte er in den Grenzbereich, durchquerte die Hundelaufzone, ohne Alarm auszulösen, und ging durch den Grenzstreifen bis zur Ufermauer der [[Spree]]. Er ging ins Wasser und schwamm Richtung West-Berlin. Als er in der Mitte des Flusses war, wurde er von zwei Grenzsoldaten entdeckt, die ihn erst anriefen und dann das Feuer eröffneten. Eine Kugel traf ihn am Hinterkopf. Er ertrank in der Spree. Ein Taucher fand seinen Leichnam am nächsten Nachmittag in der Nähe der [[Schillingbrücke]]. Zum Abtransport befestigten die Grenzsoldaten die Leiche an der Unterseite eines Bootes, um sie vor Blicken aus West-Berlin zu verbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Witwe wurde erst Mitte März 1972 mitgeteilt, dass die Leiche ihres Mannes in der Nähe der [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] in Berlin-Mitte aus der Spree geborgen und auf Staatskosten eingeäschert worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beteiligten Grenzsoldaten bekamen das „Leistungsabzeichen der Grenztruppen der DDR“ verliehen. Nach der deutschen Wiedervereinigung mussten sie sich in einem [[Mauerschützenprozesse|Mauerschützenprozess]] vor dem Landgericht Berlin verantworten. Beide bekamen Freiheitsstrafen von 22 Monaten zur Bewährung wegen gemeinschaftlich begangenen Totschlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Hermann Hertle]], [[Maria Nooke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-517-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171346/weylandt-manfred?n Porträt von Manfred Weylandt bei chronik-der-mauer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-02-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weylandt, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weylandt, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Todesopfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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