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	<title>Manfred Stumpf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Politiker siehe [[Manfred Stumpf (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stumpf Mosaik 1.jpg|mini|220px|Detail „Einzug in Jerusalem“ aus dem Wandmosaik im [[U-Bahnhof Habsburgerallee]], [[Frankfurt am Main]], 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stumpf Mosaik 11.jpg|mini|220px|Detail des Wandmosaiks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giotto - Scrovegni - -26- - Entry into Jerusalem2.jpg|mini|Einzug in Jerusalem, Fresko von [[Giotto]] in der Capella degli Scrovegni]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brasil.RioDeJaneiro.Corcovado.jpg|mini|220px|Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1957]] in [[Alsfeld]]) ist ein deutscher [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]], [[Konzeptkünstler|Konzept-]] und [[Digitale Kunst|Computerkünstler]]. Er studierte ab 1976 bei [[Thomas Bayrle]] an der [[Städelschule]] in [[Frankfurt am Main]], ab 1978 bei [[Hans Haacke]] an der [[Cooper Union]] in [[New York City|New York]] und ab 1979 bei [[Bazon Brock]] an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Hochschule für Angewandte Kunst]] in [[Wien]], lebt in [[Romrod]] im [[Vogelsbergkreis]] und Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2024&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen El, [https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/abschied-von-der-hfg-manfred-stumpf-geht-in-den-ruhestand-19806493.html &amp;#039;&amp;#039;Stumpf geht in den Ruhestand&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], faz.net, 26. Juni 2024, abgerufen am 1. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; war Stumpf Professor für Aktzeichnen und Konzeptionelles Zeichnen im Fachbereich [[Kunst]]&amp;lt;ref&amp;gt;hfg OF_MAIN [https://www.hfg-offenbach.de/de/people/manfred-stumpf#person &amp;#039;&amp;#039;Prof. Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;], hfg-offenbach.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitete interdisziplinäre Projekte an der [[Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main|Hochschule für Gestaltung]] in [[Offenbach am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
„Auf der Suche nach einer verbindlichen, symbolhaften Bildsprache stößt Stumpf auf das frühe [[Christentum]] und die [[byzantinische Kunst]]. Er nutzt diese tradierte Symbolik für seine Werke und füllt sie mit Themen der heutigen Zeit.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKV-Aug2002&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bonner-kunstverein.de/artothek/artokat/a_z/Texte_pdf/stumpf.pdf |wayback=20050531235906 |text=Nadia Ismail, &amp;#039;&amp;#039;Der Einzug in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;}}, Artothek im Bonner Kunstverein Bestandskatalog, August 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus hervorgegangen ist seine [[Ikone]] &amp;quot;Einzug in [[Jerusalem]]&amp;quot; (1986), die er im Rahmen des Projektes „Contempler“ in einem [[Container]] auf eine weltweite Wanderausstellung schickte, und die er bis heute variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpf arbeitete anfänglich mit dem Rapidographen an seinen klaren, in filigraner Makellosigkeit ausgeführten [[Papierformat|DIN A-4]] Zeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Growe, &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;, Prospect 86, [[Frankfurter Kunstverein]], [[Schirn Kunsthalle Frankfurt]], Katalog S. 211, September 1986&amp;lt;/ref&amp;gt; Später entwickelte er seine Bildfindungen auch am [[Computer]] – so etwa den Bildschirmschoner Angeline (1994/96) – und bewegt sich damit in „[[Spiritualität|Spirituellen]]/[[Virtuelle Realität|Virtuellen]] Weltrealitäten“. 1987 löst Stumpf das Element des [[Palmengewächse|Palmzweigs]] aus seiner [[Ikone]] und überträgt es auf zehn 10 Meter hohe Holzobjekte, die er rot bemalt und in seiner Heimatstadt [[Alsfeld]] auf einem Acker an der Autobahn A5 als [[Hieratische Schrift|hieratische]] Zeichen installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Esel aus „Einzug in [[Jerusalem]]“ führt als eigenständiges Motiv ein Eigenleben, so zum Beispiel auf dem großflächigen Wandmosaik im [[U-Bahnhof Habsburgerallee]] in Frankfurt am Main, wo er unter anderem eine Uhr, einen Bildschirm oder einen [[Atomkern]] auf seinem Rücken trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page34.html?standort=264 Einzug in Jerusalem], kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://hr.bistumlimburg.de/termine/2007_04_01_1892.shtml | wayback=20070402062334 | text=&amp;#039;&amp;#039;Zum Palmsonntag&amp;#039;&amp;#039;}}, Katholische Kirche beim Hessischen Rundfunk, hr.bistumlimburg.de, 1. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1992 erstellte Werk zeigt 66 Esel auf rund 200 Meter Wandfläche – „Sinnbilder des vielfach beladenen, den eigenen Weg suchenden Menschen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDH&amp;quot;&amp;gt;Katharina Deschka-Hoeck, [https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/zecihner-stumpf-hindernisse-vor-einzug-ins-paradies-13615466.html &amp;#039;&amp;#039;Unüberwindbare Hürden vor Einzug ins Paradies&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 28. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;31. Mai: Vor 15 Jahren wurde der U-Bahn-Abschnitt Zoo – Enkheim eröffnet&amp;#039;&amp;#039;, vgf-ffm.de, 30. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 führt Stumpf in der Frankfurter Galerie ak eine „[[Imitatio Christi]]“ als szenische Darstellung auf. Die aus dieser Aktion entstandenen Zeichnungen werden an den Wänden der Galerie präsentiert.&lt;br /&gt;
Anlässlich des [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen Evangelischen Kirchentags]] in Frankfurt am Main (2001) entwirft Stumpf unter dem Titel „Super-Rio“ eine 12 Meter hohe [[Jesus Christus|Christusfigur]], die mit ihren ausgebreiteten Armen und dem Titel direkt auf den [[Jesus Christus|Christus]] des [[Corcovado (Brasilien)|Corcovado-Hügel]] in [[Rio de Janeiro]] verweist, und die er auf sieben verschiedenen „weltlichen Kathedralen“ installiert – so auch auf dem Gebäude der [[Commerzbank]] und anderen Großbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://213.144.21.246/index_29303.html |text=Evangelischer Pressedienst, &amp;#039;&amp;#039;epd-bild: Thema „Kultur“ &amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-04-29 09:46:13 InternetArchiveBot}}, epd.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Stumpf will mit diesem Projekt „den Menschen über die Macht des Geldes stellen“ – die [[Gipfelkreuz]]e sollen wie eine „geistliche Überschrift hoch über der Stadt“ wirken und Raum für freie Assoziationen über [[Glaube (Religion)|Glauben]] und [[Religion]] lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Super-Rio“-Gipfelkreuze sollen Kirchentags-Symbole werden&amp;#039;&amp;#039;, genPost-red, 11. Juni 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 realisiert Stumpf ein Kirchenfenster für die Waldhufenkirche in [[Winterkasten]]. Es thematisiert die „Auferstehung Jesu am Ostermorgen“. Die Farben des Fensters „symbolisieren den Übergang vom Dunkel zum Licht im menschlichen Leben“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.zentrum-verkuendigung.de/1114.0.html | wayback=20071027023209 | text=&amp;#039;&amp;#039;Daheim ist Daheim&amp;#039;&amp;#039;}}, Evangelische Sonntagszeitung, 22. Mai 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 zeigt Stumpf eine umfangreiche Werkschau im [[Kunstverein Familie Montez]] in [[Frankfurt am Main]]. Auf über 1000 m² präsentiert er alte und neue Arbeiten: Zeichnungen, Malerei und Skulpturen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.artsite.tv/0808palmen_stumpf0.html |wayback=20100108031046 |text=&amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf im Kunstverein Familie Montez&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-29 09:46:13 InternetArchiveBot }}, artsite.tv, Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 arbeitet Stumpf mit sechs seiner Studentinnen und Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main an der Innengestaltung der 57 m² großen, christlichen Kapelle im Neubau des [[Sana Klinikum Offenbach|Klinikum Offenbach am Main]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/rhein-main/offenbach/evangelische-kirche-org26909/demokratischer-altar-11531875.html Wiebke Rannenberg &amp;#039;&amp;#039;HfG gestaltet neue Klinikkapelle, Ein demokratischer Altar&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Rundschau]] / fr-online.de, 17. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2021 plant Manfred Stumpf, Jesu Gleichnis „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt“, auf den Paul–Arnsberg–Platz vor der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] zu stellen. Eine Nadel aus Stahl soll 23 Meter hoch gegenüber der EZB in die Luft ragen, vor deren Öhr ein Kamel aus Bronze sitzen wird. Die Nadel soll, wenn sie von oben betrachtet wird, wie eine umgedrehte Palme aussehen und damit den [[Baum des Lebens]] oder auch das [[Reich Gottes]], die [[Ewigkeit]], symbolisieren. Die Skulptur „Kamel und Nadelöhr“ soll begehbar und damit erfahrbar sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Lilith Becker, [https://www.evangelisch.de/inhalte/160735/26-09-2019/kuenstler-manfred-stumpf-will-jesu-gleichnis-von-kamel-und-nadel-vor-die-ezb-frankfurt-stellen &amp;#039;&amp;#039;Ein Kamel vor der EZB&amp;#039;&amp;#039;], evangelisch.de, 26. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Schlepper, [https://www.fr.de/frankfurt/ostend-ort904335/kamel-arnsberg-platz-12300142.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Kamel für den Arnsberg-Platz&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Rundschau, fr.de, 29. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 2020 zeichnet Stumpf unter anderem das „Kamel und Nadelöhr“ in seinem Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kvfm.de/ein-ganz-normaler-herbst-nur-anders/ KVFM Homepage – &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Ein ganz normaler Herbst, nur anders…“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; für das Gemeinschaftsprojekt „Ein ganz normaler Herbst, nur anders…“ im Kunstverein Familie Montez auf eine 18 × 3,25 Meter große Papierbahn. An dem Projekt nehmen über 40 Künstler teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Laud, [https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-ein-fest-der-lebensfreude-90151193.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Fest der Lebensfreude&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Rundschau, fr.de, 23. Dezember 2020, abgerufen am 28. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlung der Linie hat eine lange Tradition und lässt sich von der [[Ägyptische Hieroglyphen|ägyptischen Hieroglyphe]], den klaren Umrissen der mittelalterlichen [[Tafelbild (Malerei)|Tafelmalerei]], den Zeichnungen der [[Romantik]]er, über die [[Pop-Art]] bis heute verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzug in Jerusalem ==&lt;br /&gt;
Reinhold Grether schreibt 1987 im [[Wolkenkratzer (Zeitschrift)|Wolkenkratzer Art Journal]]: Manfred Stumpf lädt „ein einziges Motiv auf, den &amp;#039;Einzug in Jerusalem&amp;#039;. Ein frontal aus dem Bild starrender nackter Rittermönch, der eine aufwärtsstrebende Palmzweiggerte beidhändig festhält, sitzt im [[Damensitz]] auf einem flächenbezogenen, bodenständigen Esel, der hinter einem torähnlichen Bild-im-Bild-Rechteck einhertrabt. Kuppelartig überwölbt ein nach oben abstrahlender gefiederter Palmenschopf, vom gehirntragenden (oft wirbelsäulenartigen), elastisch gebogenen Palmbaumschaft gehalten und geerdet, das seltsame Paar. (Es kommt auf Bildbewegungen, Fläche-Figur-Verhältnisse, Form-Linie-Korrespondenzen und subtile Näherungen an.) Aus der Bildentwicklung ist ablesbar, daß der Reiter aus dem Weltall niederfährt, daß er sich in [[Papierformat|A4]] inkarniert, daß er sich seine kleine Szene schafft, welche zunehmend abstrakter und abweisender wird und sich womöglich verflüchtigt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhold&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpf selbst erläutert 2015: „Es handelt sich bei der Ikone &amp;#039;[[Palmsonntag|Einzug in Jerusalem]]&amp;#039; um ein Ritual, das weit in die Vorgeschichte des Christentums hineinreicht, um einen Mythos, der sich nach beiden Richtungen hin, in die Zukunft und in die Vergangenheit, als interreligiöses Bild tragfähig erweist. Das prähistorische Reiterbild wird bei [[Jesaja]] in die [[Messianische Juden|jüdisch-messianische]] Vorstellung transfiguriert und anschließend in die christliche Ikonographie aufgenommen, als Einlösungsmotiv der Gottwerdung des Menschen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=65889&amp;amp;key=standard_document_54880473 |wayback=20150416221649 |text=&amp;#039;&amp;#039;Marielies Hess-Kunstpreis 2015 – Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Hessischer Rundfunk|hr-online.de]], 23. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hinwendung zur Ikone als „das Bild aller Bilder“ ist für ihn intuitiv, dann theoretisch-konzeptionell geschehen. Bevor er Tausende Bilder erschaffe, konzentriere er sich lieber auf eines, denn man könne alles an einem einzigen Motiv verstehen, wie man doch auch den einen Menschen heiraten, lieben und mit ihm leben könne, so Katharina Deschka 2015 in der FAZ zum Werk des Künstlers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KDH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn die Zeichnung nicht stimmt, kannst Du alles andere vergessen.|Manfred Stumpf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhold&amp;quot;&amp;gt;Reinhold Grether, &amp;#039;&amp;#039;Ungesäuerte Brote – Neue Zeichen aus Frankfurt?&amp;#039;&amp;#039;, [[Wolkenkratzer (Zeitschrift)|Wolkenkratzer Art Journal]], No. 6/1987, S. 20–33&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Für Manfred Stumpf ist die Zeichnung die ideale Form des Ausdrucks. Er vergleicht sie mit dem japanischen [[Haiku]] (…) Übertragen auf die Zeichnungen heißt das, daß das Erzählerische möglichst reduziert werden soll.|Nadia Ismail&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKV-Aug2002&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Tausende von Zeichnungen hat Manfred Stumpf gemacht, in ihnen die Verläufe der Linien erprobt, ertestet, erforscht, bis sie am Ende wie elektrisch aufgeladen Körper umschreiben, in deren Inneren es brodelt und lebt.|Gislind Nabakowski&amp;lt;ref&amp;gt;Gislind Nabakowski, [https://www.kunstforum.de/artikel/manfred-stumpf/ &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf – Zeichnungen Frankfurter Kunstverein&amp;#039;&amp;#039;], [[Kunstforum International]], Band 81, 1985, S. 263–264&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Palmsonntag]]&lt;br /&gt;
* [[Einzug in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stipendien ==&lt;br /&gt;
* 1982: Jahresstipendium der Frankfurter Künstlerhilfe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* 1985: Stipendium für junge Bildende Künstler, Alsfeld&lt;br /&gt;
* 1989: [[Villa Massimo]], Rom&lt;br /&gt;
* 1991: Stipendium der Agency for Cultural Affairs (Bunkacho), Tokio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: [[1822-Kunstpreis|Reinhold Kurt-Kunstpreis]] der Frankfurter Sparkasse&lt;br /&gt;
* 2015: Marielies Hess-Kunstpreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* 1983: Galerie ak, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1984: [[Von hier aus]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1985: Galerie Stampa, Basel&lt;br /&gt;
* 1986: [[Schirn Kunsthalle Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 1987: Galerie Acinci, Amsterdam&lt;br /&gt;
* 1988: [[Kunsthalle Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Museum of Fine Arts, Boston|Museum of Fine Arts]], Boston&lt;br /&gt;
* 1990: Galerie Unac, Tokyo&lt;br /&gt;
* 1991: [[Formerly known as Witte de With|Witte de With]], Rotterdam&lt;br /&gt;
* 1992: Museum of Art, Yokohama&lt;br /&gt;
* 1993: [[Neuer Portikus|Portikus]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Der Riß im Raum&amp;#039;&amp;#039;, Martin Gropius Bau, Berlin&lt;br /&gt;
* 1995: [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Whitney Museum]], New York&lt;br /&gt;
* 1997: [[Museum für Moderne Kunst|MMK Museum für Moderne Kunst]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1997: Museum of Contemporary Religious Art, St. Louis&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Super Rio Projekt&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Der goldene Schritt&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthalle Gießen]] / Probstei Oberhessen / [[Neuer Kunstverein Gießen]], Gießen&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;NAHES IM FERNROHR&amp;#039;&amp;#039;, mit Laura Baginski, Galerie Sima, Nürnberg&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Zeit zum Palmen&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunstverein Familie Montez]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;P(r)ay&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Appel, kuratiert von Brigitte Schäfer, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Linie&amp;#039;&amp;#039; [[Pinakothek der Moderne]], München&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Portrait einer Sammlung&amp;#039;&amp;#039;, Schenkung Gisela und Dr. Wolfgang Flügge, [[Kunstsammlungen Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Christusfiguren&amp;#039;&amp;#039;, 1. Alsfelder Kulturtage, Alsfeld&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Fragile Helden&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunstverein Familie Montez]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Atom and Eve&amp;#039;&amp;#039;, mit Michael Höpfel und [[Bazon Brock]], [[Denkerei]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Tie-Break&amp;#039;&amp;#039;, mit Laura Baginski, in der Reihe &amp;quot;Gemischtes Doppel&amp;quot;, [[Main Triangel]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Martina Detterer, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Hosianna&amp;#039;&amp;#039;, [[Dommuseum Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf und Paul Onditi&amp;#039;&amp;#039;, Art Critic And Informative Forum, Art Cabinet, Nairobi, Kenia&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.goethe.de/ins/ke/en/nai/ver.cfm?fuseaction=events.detail&amp;amp;event_id=20630190 | wayback=20160809101242 | text=&amp;#039;&amp;#039;Launch Of The Art Critic And Informative Forum&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Goethe-Institut]] Kenia, November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goethe.de/ins/ke/de/kul/sup/gae/20825356.html &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf - Vollmondnacht am Kilimanjaro&amp;#039;&amp;#039;], Goethe-Institut Kenia, Januar 2016, abgerufen am 13. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;einundzwanzig – Ansichten eines Kunstverein&amp;#039;&amp;#039;s, [[Neuer Kunstverein Gießen]]&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Ein ganz normaler Herbst, nur anders…&amp;#039;&amp;#039;, Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;FUTURE MEMORIES. Utopia Dystopia Nature&amp;#039;&amp;#039;, Creativ Media Center, Hongkong&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Projects #7: Zeichnung / Drawing 1970-2022&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Stampa, Basel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Grafische Sammlung, [[Kunstmuseum Basel]]&lt;br /&gt;
* Sammlung Hanck, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Museum für Moderne Kunst]] (MMK), Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Museum Folkwang]], Essen&lt;br /&gt;
* [[Bundeskunstsammlung|Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn]]&lt;br /&gt;
* Grafisches Kabinett, [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* Sammlung Flügge, [[Kunstsammlungen Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* Grafische Sammlung [[Städelsches Kunstinstitut]] Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Lauter (Hrsg.): Manfred Stumpf, &amp;#039;&amp;#039;Skizzenbuch der Ikone „Einzug in Jerusalem“&amp;#039;&amp;#039;, [[Hatje Cantz Verlag]], 1996, ISBN 978-3-89322-856-0.&lt;br /&gt;
* Giselher Hartung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Tie-Break“ von Laura Baginski und Manfred Stumpf&amp;#039;&amp;#039;, Bruno Dorn Verlag, Frankfurt am Main, 2013, ISBN 978-3-942311-14-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf: Neurogeld&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kunstforum International]], Band 149, März 2000, S. 186–187.&lt;br /&gt;
* Gislind Nabakowski, &amp;#039;&amp;#039;Manfred Stumpf: Zeichnungen Frankfurter Kunstverein&amp;#039;&amp;#039;. In: Kunstforum International, Band 81, 1985, S. 263–264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Stumpf Mosaik Panorama.jpg|1200|Manfred Stumpf: Wandmosaik im U-Bahnhof Habsburgerallee (Panorama), Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119311445}}&lt;br /&gt;
* [https://manfredstumpf.de/ Manfred Stumpf – Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.hfg-offenbach.de/de/people/manfred-stumpf#person Prof. Manfred Stumpf an der HfG of Main]&lt;br /&gt;
* Rainer Lind, [https://vimeo.com/104223147 &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Manfred Stumpf (Video)&amp;#039;&amp;#039;], August 2014&lt;br /&gt;
* {{Artfacts|2453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119311445|LCCN=n97061531|VIAF=72201261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stumpf, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzeptkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (christliche Kunst der Moderne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stumpf, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeichner, Bildhauer und Computerkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Alsfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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