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	<title>Manfred Steinbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Frank63: Link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-39825-0003, Manfred Steinbach.jpg|mini|hochkant|Manfred Steinbach als Vorlaufsieger im 100-Meter-Lauf bei den DDR-Meisterschaften 1956.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Steinbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1933]] in [[Sprottau]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Leichtathletik|Leichtathlet]], der in den 1950er und 1960er Jahren ein erfolgreicher [[Weitsprung|Weitspringer]] war, und Sportfunktionär, Ministerialbeamter sowie Professor für Sportmedizin und Facharzt für Neurologie/Psychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manfred Steinbach wuchs in [[Quedlinburg]]/[[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] ([[Sachsen-Anhalt]]) auf. Bei einem Schulsportfest wurde 1951 sein Sprint- und Sprungtalent entdeckt, und er betrieb von da an die Leichtathletik. 1952 begann er in [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] ein [[Medizinstudium]] und startete für den [[SC Wissenschaft Halle]]. 1953 wurde er in die DDR-Nationalmannschaft aufgenommen. 1956 wurde er DDR-Meister im [[100-Meter-Lauf|100-]] und im [[200-Meter-Lauf]]. Am 19. August 1956 egalisierte er in [[Budapest]] den bestehenden DDR-Rekord und im Herbst desselben Jahres lief er in einer gesamtdeutschen Auswahl einen Staffeleuroparekord ([[4-mal-100-Meter-Staffel|4-mal 100 Meter]]: 40,0&amp;amp;nbsp;s, [[Lothar Knörzer]], Manfred Steinbach, [[Leonhard Pohl]], [[Manfred Germar]]). Bei den [[Olympische Sommerspiele 1956|Olympischen Spielen 1956 in Melbourne]] schied er im Vorlauf des 100-Meter-Einzelwettbewerbs aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Eltern 1953 die DDR verlassen hatten, [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete Manfred Steinbach am 20. April 1958 zunächst nach West-Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zov-sportverraeter.de/ausstellung/auf-der-flucht/manfred-steinbach/ Manfred Steinbach, Weltrekordler, geb. 1933, Sprinter, geflohen 1958]&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung: „ZOV Sportverräter. Spitzenathleten auf der Flucht“, Erfurt 20. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; und startete später für den [[VfL Wolfsburg]] (ab 1961 für den [[USC Mainz]]). Am 20. August 1958 war er an einem [[Leichtathletik-Weltrekorde|Weltrekord]] im 4-mal-100-Meter-Lauf beteiligt: Die Nationalauswahl der [[Deutschland|Bundesrepublik]] (Manfred Steinbach, [[Martin Lauer]], [[Heinz Fütterer]] und [[Manfred Germar]]) lief eine Zeit von 39,5&amp;amp;nbsp;s und egalisierte damit den bestehenden Weltrekord der [[Vereinigte Staaten|USA]]-Olympiastaffel vom 1. Dezember 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den bundesdeutschen Meisterschaften 1960 übertraf Steinbach in Berlin im Weitsprung mit 8,14&amp;amp;nbsp;m als erster Sportler um einen Zentimeter die Weltrekordweite von [[Jesse Owens]] aus dem Jahr 1935. Wegen zu starken Rückenwinds konnte der Rekord aber nicht anerkannt werden. Am 2. September 1960 übertraf er bei den [[Olympische Sommerspiele 1960|Olympischen Spielen 1960 in Rom]] als erster Deutscher regulär die Acht-Meter-Marke. Mit seiner Weite von 8,00&amp;amp;nbsp;m erreichte er Platz vier des Wettkampfes (Serie: 7,81 – ungültig – 7,76 – ungültig – ungültig – 8,00&amp;amp;nbsp;m). 1960, 1961 und 1962 wurde er im Weitsprung Deutscher Meister der Bundesrepublik. Er hatte ein Wettkampfgewicht von 73&amp;amp;nbsp;kg bei einer Größe von 1,81&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F084876-0009, Manfred Steinbach crop.jpg|mini|hochkant|Manfred Steinbach (1990)]]&lt;br /&gt;
1959 schloss Steinbach in [[Göttingen]] sein Medizinstudium ab. 1961 [[Habilitation|habilitierte]] er in [[Mainz]] und wurde später dort Professor für [[Sportmedizin]]. 1967 beendete er seine Sportlerlaufbahn und betreute bei der [[Universiade]] in [[Tokio]] als Arzt die deutsche Mannschaft. Von 1973 bis 1993 gehörte er dem Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ([[Deutscher Leichtathletik-Verband|DLV]]) an. Steinbach leitete von 1965 bis 1970 das Sportmedizinische Institut der Universität Mainz. 1970 ging Steinbach nach Wiesbaden und war dort bis Ende 1977 als Ministerialdirigent im hessischen Sozialministerium tätig. 1977 bis zum 6. Oktober 1993 war er im [[Bundesministerium für Gesundheit (Deutschland)|Bundesgesundheitsministerium]] als Abteilungsleiter im Amt eines [[Ministerialdirektor]]s tätig. Er leitete dort die Abteilung für Humanmedizin, Arzneimittel und Apothekenwesen. Nach einer [[Infektionen durch HIV-kontaminierte Blutprodukte#Deutschland|1993 bekanntgewordenen Affäre]] um [[Humanes Immundefizienz-Virus|HIV]]-verseuchte Blutkonserven wurde er vom damaligen Gesundheitsminister [[Horst Seehofer]] vorzeitig in den Ruhestand versetzt und gab die Position im DLV auf. Danach wurde er ärztlicher Direktor der Johannesbad-Gruppe des Bad Füssinger Bäder-Unternehmers Johannes Zwick. Von 1999 bis 2008 war er Präsident des [[Deutscher Heilbäderverband|Deutschen Heilbäderverbandes]] (DHV) und wurde anschließend dessen Ehrenpräsident. Seither ist er emeritierter Professor für Sportmedizin und [[Erste Hilfe]] an der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000052459}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|70525}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.focus.de/magazin/archiv/steinbach-neuer-klinikchef-bei-zwick_aid_151229.html |titel=Steinbach: Neuer Klinikchef bei Zwick |werk=FOCUS 13/1995 |datum=1995-03-27 |zugriff=2019-04-13}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.sport.tu-darmstadt.de/sportinstitut/personal/professoren/steinbach/steinbach_5572.de.jsp |titel=Prof. Dr. med. Manfred Steinbach |werk=Institut für Sportwissenschaft – TU Darmstadt |zugriff=2019-04-13}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://gesundheitsnews.imedo.de/impressum |wayback=20100210031339 |text=Impressum Gesundheitsnews}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=40749229 |Titel=Berufliches: Manfred Steinbach |Jahr=1977 |Nr=36 |Seiten=188 |Datum=1977-08-29}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.deutscher-heilbaederverband.de/public/671967_DHV_Praesidium/ |wayback=20120702180512 |text=DHV-Präsidium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120457075|VIAF=5762825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbach, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprinter (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprinter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weitspringer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weitspringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (VfL Wolfsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletikfunktionär (DLV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbach, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet und Sportmediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sprottau]], Niederschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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