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	<title>Manfred Scherer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666 am 31. Januar 2026 um 11:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2011 05 19 - Landtagsprojekt Erfurt (0825).jpg|mini|Manfred Scherer 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Scherer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1951]] in [[Freinsheim]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Vom 8. Mai 2008 bis zum 4. November 2009 war Manfred Scherer [[Thüringer Innenministerium|Innenminister des Freistaats Thüringen]] im [[Kabinett Althaus II]]. Von 2010 bis 2019 war er Abgeordneter des [[Thüringer Landtag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherer besuchte die Schule in [[Speyer]]. Er studierte Jura in [[Mannheim]] und besuchte in Speyer die [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Verwaltungshochschule]]. 1975 wurde er Referendar im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken. Nach dem zweiten Staatsexamen (1977) war er als [[Richter]] am [[Landgericht Kaiserslautern]] tätig. 1988 wurde Scherer Richter am [[Oberlandesgericht Zweibrücken]]. 1990 wechselte er nach Erfurt, zunächst als Richter an das dortige [[Bezirksgericht Erfurt|Bezirksgericht]]. 1993 wurde er Präsident des [[Landgericht Erfurt|Landgerichts Erfurt]] und daneben ab 1995 stellvertretendes, 1996 ordentliches Mitglied des [[Thüringer Verfassungsgerichtshof]]es. Dort wirkte er bis zu seinem Wechsel ins Justizministerium.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://verfassungsgerichtshof.thueringen.de?opendocument&amp;amp;thverfgh&amp;amp;aufgaben Mitglieder und ehemalige Mitglieder des ThürVerfGH] auf thürverfgh.de (abgerufen am 22. März 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2001 war er Staatssekretär im Thüringer Justizministerium, danach im Innenministerium, ab 2004 wieder im Justizministerium. 2006 wurde er vom Thüringer Landtag zum Präsidenten des Thüringer Rechnungshofes gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des Thüringer Innenministers [[Karl Heinz Gasser]] nominierte Ministerpräsident [[Dieter Althaus]] Manfred Scherer am 23. April 2008 als Nachfolger. Scherer trat dieses Amt am 8. Mai 2008 an. In Zusammenhang mit der Abschiebung des aus [[Kamerun]] stammenden Felix Otto geriet Scherer 2009 in die Kritik. Otto lebte neun Jahre lang in Deutschland, zuletzt als abgelehnter Asylbewerber,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/news/abschiebung-von-aktivist-gegen-residenzpflicht/ |titel=Abschiebung von Aktivist gegen Residenzpflicht |abruf=2020-07-01 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde wegen wiederholten Verstoßes gegen die [[Residenzpflicht]] zu einer Rekordstrafe von acht Monaten verurteilt. [[Pro Asyl]] bezeichnete die Auflage für Asylbewerber und geduldete abgelehnte Asylbewerber als schikanös und die Strafe gegen Otto als die höchste bekannte Strafe gegen das Vergehen. Trotz Eingaben und Demonstrationen sah Scherer keinen Grund, die Entscheidung zur Abschiebung des ansonsten unbescholtenen Ottos zu überdenken. Im August 2009 wurde er ausgeflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;taz.de: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Verstoss-gegen-Residenzpflicht/!5157429/ Voice-Aktivist wird abgeschoben]&amp;#039;&amp;#039;, 25. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Landtagswahl in Thüringen 2009]], bei der er sich im [[Wahlkreis Erfurt IV]]  erfolglos um ein Direktmandat beworben hatte, wurde Scherer im [[Kabinett Lieberknecht|Koalitionskabinett Lieberknecht]] nicht wieder als Minister berücksichtigt. Am 1. Mai 2010 wurde er als Nachrücker für [[Dieter Althaus]], der sein Mandat wegen einer privatwirtschaftlichen Tätigkeit für den Autozulieferer [[Magna International]] niedergelegt hatte, Mitglied des Thüringer Landtags. Zudem übernahm er nach seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt eine Anwaltstätigkeit in einer Erfurter Sozietät. Bei der [[Landtagswahl in Thüringen 2014]] erhielt er ein Direktmandat im [[Wahlkreis Kyffhäuserkreis I]]. Zur [[Landtagswahl in Thüringen 2019|Landtagswahl 2019]] trat er nicht mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter ist die CDU-Politikerin [[Kristina Nordt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Thüringen|87266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister von Thüringen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Thüringer Rechnungshofes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138760721|VIAF=95390402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherer, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer Finanzkontrollbehörde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Thüringer Verfassungsgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Zweibrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Landgericht Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bezirksgericht Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freinsheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherer, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freinsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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