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	<title>Manfred Reichstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:43:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>185.109.154.7 am 9. Februar 2025 um 16:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-09T16:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Reichstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1928]] in [[Dresden]]; † [[11. Oktober]] [[2012]]) war ein [[deutscher]] [[Geologe]]. Er war Professor am Fachbereich Geologie der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prof. Manfred Reichstein.jpg|miniatur|Prof. Manfred Reichstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manfred Reichstein wuchs als einziger Sohn in der Familie eines Bahnhofvorstehers ab 1939 in Halle/Saale auf. Nach dem Abitur 1947 studierte er an der Martin-Luther-Universität von 1948 bis 1953 Geologie. Nach einer Zeit als betreuender Geologe des Bergbaus in [[Stadt Elbingerode (Harz)|Elbingerode]] im Harz wurde er 1956 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geologie der Martin-Luther-Universität. 1961 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit über die geologische [[Tektonische Decke|Deckenbautheorie]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. In den sechziger Jahren war er Mitglied des Vorstandes der [[Gesellschaft für Geologische Wissenschaften]] der DDR. In den siebziger Jahren wandte er sich der [[Astrogeologie]] zu, begründete ohne jeden Forschungsauftrag oder entsprechende Forschungsmittel die [[Planetologie]] der DDR und führte 1978 in Cottbus die erste nationale planetologische Tagung durch. Dem Hochschuldozenten Reichstein wurde in den Jahren der DDR die anstehende Professur für seine Leistungen vorenthalten, da er dem politischen System zu viel Kritik entgegenstellte; seine Forschungstätigkeit waren extrem eingeschränkt worden. Geologische Exkursionen endeten auch für ihn ab 1966 am [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhang]]. Er konnte noch populärwissenschaftliche Bücher zu Themen der Geologie und Astronomie veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende konnte die Martin-Luther-Universität Manfred Reichstein in seinen letzten Berufsjahren bis 1994 zu seiner späten Genugtuung noch zum Professor der Geologie mit eigenem Lehrstuhl berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ehefrau Helga (* 20. Dezember 1928, Geologin) hatte er drei Söhne: Jürgen Reichstein (Mathematiker), Rainer Reichstein (Physiker) und [[Thomas Reichstein]] (Bildhauer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Reichstein war Ehrenvorsitzender der von ihm wiedergegründeten Sektion Halle/Saale des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Manfred Reichstein forschte zur geologischen Deckenbautheorie des Harzes. Er entdeckte dabei die Möglichkeit, mit Hilfe von [[Conodonten]], mikroskopisch kleinen, zahnartigen Überresten, eine Alterseinstufung von [[Kalkstein]]en vorzunehmen. Er bearbeitete Themen der geologischen [[Fernerkundung]] und entwickelte eine Systematik der Schneekristalle in Abhängigkeit von Temperatur, Luftdruck und Entstehungshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kometen, kosmische Vagabunden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Deutsch Harri GmbH (Mai 1991), ISBN 978-3871448478&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erde, Planet unter Planeten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, (1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stratigraphie der Hercynkalke bei Güntersberge im Unterharz und das Problem der Hercynkalkentstehung.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag Berlin, (1962)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jupiter und seine Begleiter.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Zeiss-Planetarium der Carl-Zeiss-Stiftung, Jena, 1989, ISBN 3-910036-01-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saturn und seine Eiskörperwelt-&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Planetarium der Carl-Zeiss-Stiftung, Jena, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die fazielle Sonderentwicklung im Elbingeröder Raum des Harzes.&amp;#039;&amp;#039;, Halle, Martin-Luther-Universität, mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, [[Dissertation]] vom 20. Juni 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dav-halle.de/unterseiten/ehrenmitglieder_r02.htm |text=Ehrenmitglieder: Prof. Dr. Manfred Reichstein. |wayback=20110324152115}} Deutscher Alpenverein, Sektion Halle&lt;br /&gt;
* [http://www.dervinschger.it/artikel.phtml?id_artikel=10338&amp;amp;q=&amp;amp;a=&amp;amp;r=Menschen&amp;amp;re=&amp;amp;seite=1 Professor Manfred Reichstein wird 80.] Artikel der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Vinschger]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Schlanders]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105313459|LCCN=n/85/260758|VIAF=25058888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichstein, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutscher Alpenverein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichstein, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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