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	<title>Manfred Reichel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2023-07-16T05:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Reichel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1896]] in [[Thielle-Wavre]], heute Gemeinde [[La Tène NE|La Tène]]; † [[21. November]] [[1984]] in [[Riehen]]) war ein [[Schweiz]]er [[Zoologe]] und [[Mikropaläontologie|Mikropaläontologe]], spezialisiert auf [[Foraminiferen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reichel war ursprünglich Deutscher (sein Vater war Leiter des Pensionats der [[Herrnhuter Brüdergemeine|Herrnhuter]] in [[Thielle-Wavre|Montmirail]]), wuchs aber nach dem Tod der Eltern bei seinem Onkel in [[Neuenburg (Stadt)|Neuenburg]] auf, wo er 1913 eingebürgert wurde. Er blieb zeitlebens seiner Heimat um die Stadt Neuenburg verbunden und sprach auch bevorzugt Französisch. Er begann sich dort früh für die Natur zu interessieren, unterstützt dadurch, dass sein Onkel Ornithologe war, und war Mitglied eines Freundeskreises &amp;#039;&amp;#039;Amies de la Nature&amp;#039;&amp;#039;, der auch [[Jean Piaget]] angehörte. Er besuchte 1916 bis 1918 die Ecole des Beaux-Arts in Genf, wo er Zeichenunterricht nahm, und studierte ab 1918 Naturwissenschaften, insbesondere Zoologie, an der [[Universität Neuenburg]], mit dem Lizenziats-Abschluss 1922. 1926 wurde er dort bei [[Otto Fuhrmann]] in Zoologie promoviert mit einer Arbeit über einen blinden brasilianischen Wels, die einen Preis der Universität erhielt. Ab 1928 war er Assistent am Institut für Geologie und Paläontologie der [[Universität Basel]] und ab 1933 war er [[Privatdozent]] und übernahm die Lehre der Paläontologie der Wirbellosen. Ende der 1920er Jahre kam er durch den Erdölgeologen [[August Tobler]] in Basel zur Mikropaläontologie, speziell der Foraminiferen, die in der Erdölexploration für die Feinstratigraphie von grosser Bedeutung sind. Insbesondere widmete er sich der Morphologie grosser Foraminiferen, speziell der Alveolinen der [[Kreide (Geologie)|Kreide]] und des [[Känozoikum]]s. 1936/37 erschien seine Monographie über die Alveolinen in den &amp;#039;&amp;#039;Mémoires de la Société paléontologique suisse&amp;#039;&amp;#039;, deren komplexe Struktur er in zahlreichen Zeichnungen festhielt. Neben den Alveolinen beschäftigte er sich auch mit den [[Orbitolinen]] und speziell den [[Fusulinida|Fusulinen]]. Seine Kurse über Mikropaläontologie, die er ab 1935 hielt, wurden auch von Studenten anderer Schweizer Universitäten besucht. 1940 erhielt er in Basel die erste Professur für Paläontologie der Universität und 1955 einen persönlichen Lehrstuhl. Außerdem gab er 1956 bis 1962 Kurse in Mikropaläontologie im Auftrag der [[UNESCO]] in Athen. Nach der Emeritierung in Basel wurde dort sein Schüler [[Lukas Hottinger]] 1966 sein Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein guter Zeichner, was ihm insbesondere beim Studium der komplexen Gehäuse von Foraminiferen zugutekam, von ihm stammen aber auch Rekonstruktionszeichnungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Archäopteryx]]&amp;#039;&amp;#039;. Er veröffentlichte neben Arbeiten über Foraminiferen auch über die Flugmechanik von Fledermäusen, Vögeln (er war passionierter Ornithologe) und [[Pterosaurier]]n, die er schon 1935 bei [[Ferdinand Broili]] in München studierte. Für seine Vorlesungen baute er ein Pterosaurier-Modell aus Holz mit 6 m Spannweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies als erster einen plötzlichen Faunenwechsel in den Foraminiferen an der [[Kreide-Paläogen-Grenze|Wende Kreide/Tertiär]] nach. 1983 war er Ehrenpräsident des 2. Symposiums über marine Foraminiferen in Pau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde er Ehrendoktor der [[Universität Dijon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georges Dubois (Zoologe)|Georges Dubois]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturalistes neuchâtelois du 20e siècle.&amp;#039;&amp;#039; Editions de la Baconnière, Neuchâtel 1976 (&amp;#039;&amp;#039;Cahiers de l’Institut neuchâtelois.&amp;#039;&amp;#039; H. 19), 111 f.&lt;br /&gt;
* [[Hanspeter Luterbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Reichel (1896–1984).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Foraminiferal Research.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, 1986, S. 161 f. ({{DOI|10.2113/gsjfr.16.2.161}}).&lt;br /&gt;
* Hanspeter Luterbacher: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Reichel (1896–1984).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société Neuchâteloise des Sciences Naturelles.&amp;#039;&amp;#039; Band 109, 1986, S. 174–178 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=bsn-002:1986:109::178 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|44407|Autor=Jean-Paul Schaer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116398159|VIAF=35207326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichel, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornithologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichel, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Zoologe, Paläontologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thielle-Wavre]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Riehen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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