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	<title>Manfred Popp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Boehm: Die letzte Textänderung von 2003:C9:7F4B:9D54:346F:A156:F0B4:C4E4 wurde verworfen: seltsame Formulierung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:C9:7F4B:9D54:346F:A156:F0B4:C4E4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:C9:7F4B:9D54:346F:A156:F0B4:C4E4&quot;&gt;2003:C9:7F4B:9D54:346F:A156:F0B4:C4E4&lt;/a&gt; wurde verworfen: seltsame Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prof. Dr. Manfred Popp.jpg|mini|Manfred Popp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Popp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1941]] in [[München]]) ist ein deutscher [[Physiker]]. Er ist [[Staatssekretär]] [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]], war Vorstandsvorsitzender des [[Forschungszentrum Karlsruhe|Forschungszentrums Karlsruhe]] und ist jetzt als Berater und Publizist tätig. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte des deutschen „[[Uranprojekt]]s“ im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Popp studierte [[Kernphysik]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]], an der er 1970 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Nach zwei Jahren als Gastwissenschaftler am [[Weizmann-Institut für Wissenschaften]] in [[Rehovot]]/[[Israel]] trat er in das [[Bundesministerium für Forschung und Technologie]] ein; dort leitet er 1976–1987 die Unterabteilung [[Energieforschung]], das größte Forschungsprogramm des Ministeriums mit einem Fördervolumen von bis zu 3 Milliarden DM pro Jahr. Popp führte die Förderung der [[Kernenergie|Kerntechnik]] fort ([[Hochtemperaturreaktor]], [[Brutreaktor|Schneller Brutreaktor]], [[Brennstoffkreislauf|Kernbrennstoffkreislauf]], [[Reaktorsicherheit]], [[Kernfusion]] und Kernforschungszentren) und begann die Förderung [[Erneuerbare Energien|erneuerbarer Energien]], der rationellen Energieverwendung und der Erzeugung flüssiger und gasförmiger Brennstoffe aus Kohle und modernisierte die [[Bergbautechnik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesministerium für Forschung und Technologie |Titel=Programm für Energieforschung und Energietechnologien 1977–1980 und 2. Programm Energieforschung und Energietechnologien 1981 |Ort=Bonn |Datum= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied und Vorsitzender von Aufsichtsräten der Großforschungszentren in Jülich, Karlsruhe und München, der [[Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit|Gesellschaft für Reaktorsicherheit]] und der [[Bundesgesellschaft für Endlagerung]], sowie Mitglied von Gremien der [[Europäische Union|EU]], [[Europäische Atomgemeinschaft|Euratom]], [[Internationale Atomenergie-Organisation|IAEO]], [[Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|OECD]], NEA und IEA und förderte Kooperationen mit vielen Länder, vor allem Israel und Japan. Popp war Co-Chaiman der International Nuclear Fuel Cycle Evaluation (INFCE) (1978–1980), die den Zusammenhang zwischen ziviler und Militärischer Kerntechnik untersuchte. Im Jahr 1985 wirkte er auch an bilateralen Gesprächen mit dem [[Staatliches Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz|Amt für Atomsicherheit der DDR]] über Reaktorsicherheit und radioaktive Abfälle mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde Popp zum [[Staatssekretär]] des Hessischen Ministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit in [[Wiesbaden]] ernannt, wo er sich vorrangig der Modernisierung der Umweltverwaltung, der Förderung einer modernen [[Abfallwirtschaft]] und der Durchführung der zuvor schleppenden Genehmigungsverfahren für die [[Hanau-Wolfgang|Hanauer Nuklearbetriebe]] widmete. Er konnte nachweisen, dass die Pläne zur Nutzung der [[Grube Messel]] als Mülldeponie nicht mehr modernen Anforderungen entsprachen und stoppte deshalb die aussichtsreiche Berufung im Rechtsstreit um den Planfeststellungsbeschluss. Das ermöglichte den Erhalt der Grube als  [[Fossilien]]fundstelle und ihre spätere Anerkennung als [[UNESCO-Welterbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Janka Holitzka |Titel=Der Mann, der die Grube rettete und Ein Welterbe hat Geburtstag |Sammelwerk=Darmstädter Echo |Datum=2020-11-18 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 2006 war Popp Vorstandsvorsitzender des [[Karlsruher Institut für Technologie|Forschungszentrums Karlsruhe]], das sich unter seiner Leitung vom ehemaligen Kernforschungszentrum zu einer Forschungseinrichtung auf den Gebieten der Energieforschung, der [[Nanotechnologie|Nano-]] und Mikrotechnologien und der [[Astroteilchenphysik]] wandelte. Unter seiner Leitung entstanden bedeutende Großprojekte, wie das Neutrinoexperiment [[KATRIN]], das internationale Höhenstrahlungs-Observatorium [[Pierre-Auger-Observatorium|AUGER]], die für industrielle Nutzung ausgelegte Synchrotronstrahlungsquelle ANKA, die Versuchsanlage für synthetische Brennstoffe BioLiq, und die Entwicklung eines klimaschonend herstellbaren Betons ([[Zement#Spezialzemente|Celitement]]). Sein gemeinsam mit der [[Universität Karlsruhe]] entwickeltes Konzept des Zusammenschlusses von Forschungszentrum und Universität zum [[Karlsruher Institut für Technologie]] (KIT) führte 2006 in der ersten Runde des [[Exzellenzinitiative]] der deutschen Universitäten zum Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sle.kit.edu/downloads/AmtlicheBekanntmachungen/2013_AB_051.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Satzung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Bekanntmachung.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;51, 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013, S.&amp;amp;nbsp;324–341, auf sle.kit.edu, abgerufen am 11. Februar 2021 (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte an der Gründung der Hermann von [[Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren|Helmholtz.Gemeinschaft deutscher Forschungszentren]] mit und war zeitweise deren Koordinator für die Umweltforschung und für Schlüsseltechnologien. Von 1995 bis 2005 war er Mitglied des Direktoriums der Zeitschrift [[GAIA (Zeitschrift)|GAIA]]. 1997 wurde er zum [[Honorarprofessor]] an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]] ernannt. Popp war von 2000 bis 2018 Vorsitzender und Mitglied des Vorstands der [[Karl Heinz Beckurts-Stiftung]], [[München]]. Von 2000 bis 2010 war er Vorsitzender Hochschulrates der [[Hochschule für Musik Karlsruhe]] und ist seit 2016 Mitglied des Hochschulrats der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim]]. von 2001 bis 2023 war er Vorsitzender des Kuratoriums des [[Zentrum für Kunst und Medientechnologie|Zentrums für Kunst und Medien]] (ZKM) Karlsruhe, und von 2005 bis 2024 Vorsitzender der Fördergemeinschaft Kunst. Von 2006 bis 2019 war er Vorsitzender des Freundeskreises des Forschungszentrums Karlsruhe und ist seitdem Mitglied des Vorstands des KIT-Freundeskreis und Fördergesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft am KIT Karlsruhe |url=https://www.zak.kit.edu/downloads/Bio_Popp.pdf |titel=Manfred Popp |abruf=2021-01-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Energiezukunft&amp;#039;&amp;#039; im Wiley Verlag Weinheim. Seither widmet er sich der Geschichte des deutschen [[Uranprojekt]]s im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], gewissermaßen der Vorläuferorganisation des Kernforschungszentrums Karlsruhe. Als Kernphysiker und Wissenschaftsmanager hat er dabei neue Aspekte gefunden, die zeigen, warum der [[Uranverein]] erfolglos blieb und dass nie an der Entwicklung einer [[Atombombe]] gearbeitet wurde. Seine Ergebnisse hat er in zahlreichen Fachzeitschriften veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Popp ist verheiratet mit [[Susanne Popp (Musikwissenschaftlerin)|Susanne Popp]] und hat zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: Heinrich-Hörlein-Preis der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] für die beste Dissertation in den Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
* 2000: [[Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idw-online.de/en/news27426 &amp;#039;&amp;#039;Hohe Auszeichnung für Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039;] auf idw-online.de, 234. November 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Ehrenmitglied der Kerntechnischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 2012: [[Liste der Ehrenbürger des Karlsruher Instituts für Technologie|Ehrenbürger des KIT]]&lt;br /&gt;
* 2023: Ehrensenator der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland Energiezukunft – Kann die Energiewende gelingen.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, 2013.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie kommt das Neue in Technik und Medizin?&amp;#039;&amp;#039; Karl Heinz Beckurts-Stiftung, München 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Misinterpretations and ignored physical facts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ber. Wissenschaftsgesch.&amp;#039;&amp;#039; 39, 2016, S. 265–282.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Atombombe – warum es sie nicht gab.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spekrum der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 12, 2016, S. 12–21.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werner Heisenberg und das deutsche Uranprojekt im 3. Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: K. Kleinknecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quanten.&amp;#039;&amp;#039; 6, S. 9–67.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1939–1945. Geheimberichte zur Nutzbarmachung von Atomkernenergien.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Fahrmeir (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – Globalgeschichte einer Nation.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2020.&lt;br /&gt;
* mit [[Alois Kernbauer|A. Kernbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Otto Müller – Schrödingers talentierter Schüler&amp;#039;&amp;#039;, Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz, Band 50, 2020.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Why Hitler did not have Atomic Bombs.&amp;#039;&amp;#039;J. Nucl. Eng. 2021, 2(1), 9-27; https://doi.org/10.3390/jne2010002 - 2 Feb 2021&lt;br /&gt;
* mit Piet de Klerk: The Peculiarities of the German Uranium Project 1939-1945, J. Nucl. Eng. 2023, 4(3), 634-653; https://doi.org/10.3390/jne4030040 - 13 Sep 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131469096}}&lt;br /&gt;
* [https://www.researchgate.net/profile/Manfred_Popp Manfred Popp] auf researchgate.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131469096|LCCN=n00092624|VIAF=55280849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Popp, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger des Karlsruher Instituts für Technologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Popp, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boehm</name></author>
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