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	<title>Manfred Mäder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-04-18T19:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Maueropfer Manfred Mäder, der Fußballspieler ist unter [[Manfred Maeder]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Kiefholzstr 79 (Plänt) Jercha Hayn Kühn Thiem Gross Mäder.jpg|mini|Gedenktafel, Kiefholzstraße 79, in [[Berlin-Plänterwald]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Günter Ferdinand Mäder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1948]] in [[Prenzlau]]; † [[21. November]] [[1986]] in [[Berlin]]) war ein [[Todesopfer an der Berliner Mauer]]. Beim Versuch, mit René Gross [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|aus der DDR zu fliehen]], wurde er von Angehörigen der [[Grenztruppen der DDR]] erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manfred Mäder wurde 1948 in Prenzlau ([[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]) geboren. Später zog Mäder nach Berlin, wechselte mehrmals den Wohnort innerhalb der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und wohnte zuletzt wieder im Ostteil Berlins. Tätig war Mäder als Kraftfahrer. Außerdem war er bis zu seinem Tod viermal verheiratet und hatte sogar eine Tochter. Bereits Ende der 1970er Jahre versuchte Mäder, die DDR zu verlassen, der Fluchtversuch über die [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakische]] Grenze scheiterte jedoch. Infolgedessen musste Mäder eine Haftstrafe in Bautzen absitzen. Dies war jedoch nicht die einzige Straftat, die Mäder beging. Er benutzte Kraftfahrzeuge unbefugt und war auch beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Nach seiner Entlassung sahen seine beruflichen Chancen schlecht aus. Er erledigte nur noch geringfügige Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 38 Jahre alt war, beschloss er, zusammen mit [[René Gross]] einen Fluchtversuch zu unternehmen. Am 21. November 1986 wagte Mäder schließlich den Grenzübertritt. Gemeinsam fuhren die beiden Männer in einem entwendeten Lkw des Typs [[IFA W50]] zur Grenze zwischen [[Bezirk Treptow|Treptow]] und [[Bezirk Neukölln|Neukölln]]. An der Karpfenteichstraße durchbrachen sie die [[Hinterlandmauer]] und den Signalzaun. Angehörige der [[Grenztruppen der DDR]] eröffneten das Feuer auf den Lkw, der am Sockel der Grenzmauer 75 parallel zum Mauerverlauf stehen blieb. Manfred Mäder kletterte auf den Aufbau, der etwa die Höhe der Mauer hatte, und sprang in Richtung Westen. Auf der Mauerkrone liegend, wurde er von einem gezielten Schuss eines Grenzsoldaten in den hinteren Oberschenkel getroffen. Dabei durchschlug das Projektil seine Hauptschlagader. Er fiel von der Mauer und verblutete vor Ort. Sein Begleiter wurde durch einen Schuss am Kopf verletzt und starb unmittelbar. Insgesamt wurden von den Grenzsoldaten 49 Schüsse abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorfall wurde von West-Berliner Anwohnern beobachtet, die vom Aufprall des Lkw gegen die Mauer aufgeschreckt worden waren. Polizei und Zoll aus West-Berlin kamen zum Tatort, konnten diesen wegen der örtlichen Bedingungen allerdings nicht einsehen. Um weitere Aufmerksamkeit zu verhindern, entfernten die Grenzsoldaten alle Spuren, ohne den Ort näher zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1986 wurde Manfred Mäder auf dem Prenzlauer Friedhof beigesetzt. Am Platz der Einheit in Prenzlau wurde am 21. November 2011 eine Gedenktafel enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uckermaerkischer-geschichtsverein.de/en/aktivitaeten-des-vereins/weitere-aktivitaeten-gedenktafel-strassennamen/gedenktafel-fur-manfred-maeder-in-prenzlau-erschossen-1986-an-der-berliner-mauer/ |titel=Gedenktafel für Manfred Mäder in Prenzlau – erschossen 1986 an der Berliner Mauer |werk=Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e.V. |sprache=en-GB |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Mäder war eine der 13 Personen, die bei der Flucht aus der DDR starben und für deren Tod [[Erich Honecker]] 1992 vor dem [[Landgericht Berlin]] angeklagt wurde. Der Todesschütze wurde 2004 in einem [[Mauerschützenprozesse|Mauerschützenprozess]] zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten auf Bewährung verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.uckermaerkischer-geschichtsverein.de/en/aktivitaeten-des-vereins/weitere-aktivitaeten-gedenktafel-strassennamen/gedenktafel-fur-manfred-maeder-in-prenzlau-erschossen-1986-an-der-berliner-mauer/ Gedenktafel für Manfred Mäder in Prenzlau – erschossen 1986 an der Berliner Mauer - Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171319/maeder-manfred?n Kurzportrait auf &amp;#039;&amp;#039;www.chronik-der-mauer.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mader, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mäder, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Todesopfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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