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	<title>Manfred Lienemann - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
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| trainer_tabelle            = {{Team-Station|1981–1985|[[Chemnitzer FC|FC Karl-Marx-Stadt]]|}}&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1999–2000|[[Chemnitzer FC]] (Co-Trainer)|}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2000|[[Chemnitzer FC]]|}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Lienemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1946]] in [[Plauen]]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des [[Fußball in der DDR|DDR-Fußballs]], der [[DDR-Oberliga (Fußball)|Oberliga]], spielte er für den [[Chemnitzer FC|SC Motor Karl-Marx-Stadt]] und dessen Nachfolgeclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinschafts- und Clubstationen ===&lt;br /&gt;
Manfred Lienemann begann seine Fußballlaufbahn als Achtjähriger 1955 bei der BSG Chemie Karl-Marx-Stadt, aus dem sich später der [[Chemnitzer FC|SC Motor Karl-Marx-Stadt]] entwickelte. Im Oberligateam des [[Sportclub (DDR)|Sportclubs]] kam der nur 1,66 Meter große Lienemann als halbrechter Stürmer am 21. August 1965, dem 3. Spieltag der [[DDR-Fußball-Oberliga 1965/66|Oberligasaison 1965/66]], zum ersten Mal zum Einsatz. Eine [[DDR-Fußball-Oberliga 1966/67|Saison]] später wurde Karl-Marx-Stadt, seit Januar 1966 als [[Fußballclub (DDR)|Fußballclub]] antretend, zum ersten und einzigen Mal [[Liste der deutschen Fußballmeister#Oberliga-Meister (DDR) 1950–1991|DDR-Meister]]. Lienemann war in 21 von 26 Punktspielen eingesetzt worden und hatte als zweitbester Torschütze seiner Mannschaft mit sieben Treffern wesentlich zum Erfolg beigetragen. Nebenher legte er auch noch das Abitur ab. 1969 erreichte er mit dem FCK das Endspiel um den [[FDGB-Pokal 1968/69|DDR-Fußballpokal]], das aber gegen den [[1. FC Magdeburg]] mit 0:4 verloren ging. 1970 stiegen die Karl-Marx-Städter aus der ostdeutschen Elitespielklasse ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1970 – er hatte bis dahin bei den Wiederaufstiegsambitionen des FCK in neun Spielen neun Treffer in der zweitklassigen [[DDR-Liga|Liga]] erzielt – wurde er zur [[Nationale Volksarmee|NVA]] eingezogen. Während seines Armeedienstes spielte er bei der [[ASG Vorwärts Leipzig|ASV Vorwärts Leipzig]]. 1970/71 gewann Lienemann mit der Armeeelf den [[Fußball-Bezirksliga Leipzig|Leipziger Bezirksligatitel]] und war ab dem Folgejahr in der zweithöchsten DDR-Spielklasse vertreten. Im Frühjahr 1973 klopfte Lienemann mit den Messestädtern am Tor zur Oberliga an. Der Sprung gelang den Leipzigern als Tabellenletzter der [[DDR-Fußball-Liga 1972/73#Oberliga-Aufstiegsrunde|Aufstiegsrunde]] nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1973 kehrte Lienemann nach drei NVA-Jahren zum FCK zurück. Seinen Wiedereinstand feierte er in einem FDGB-Pokalspiel im Viertelfinalrückspiel gegen die [[ASG Vorwärts Stralsund]], das die Karl-Marx-Städter mit 2:1 gewannen. In der Meisterschaft wurde er [[DDR-Fußball-Oberliga 1973/74|1973/74]] noch in 14 Spielen eingesetzt und erzielte er fünf Tore. In seiner letzten [[DDR-Fußball-Oberliga 1974/75|Erstligaspielzeit 1974/75]] wurde er noch einmal in 20 der 26 möglichen Punktspielen aufgeboten, in denen Lienemann ein Treffer gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1975 beendete er seine aktive Laufbahn, in der er in insgesamt 143 Oberligaspielen mitgewirkt und dabei 32 Tore erzielt hatte. Auf internationaler Ebene bestritt Lienemann für die Karl-Marx-Städter zwei [[Europapokal#Fußball|Europapokalspiele]]. Im [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]] scheiterte er [[Europapokal der Landesmeister 1967/68|1967]] mit seiner Mannschaft bereits in der ersten Runde am [[RSC Anderlecht]] (1:2,1:3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahleinsätze ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1964 bestritt er sein erstes [[A-Jugend#Fußball|Juniorenländerspiel]] und war 1965 beim [[UEFA-Juniorenturnier]] dabei. Beim Halbfinale und beim Endspiel, das die DDR gewann, wurde er allerdings verletzungsbedingt nicht eingesetzt. Im Viertelfinale gegen die Niederlande hatte sich der Angreifer beim Erzielen des 3:0-Endstands per Kopf nach einem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zugezogen. Insgesamt kam Lienemann in acht Spielen der [[Fußballnationalmannschaft der DDR (U-18-Junioren)|Juniorenauswahl]] des [[Deutscher Fußball-Verband|DFV]] zum Einsatz. Später absolvierte der sechs Einsätze in der [[Fußballnationalmannschaft der DDR (U-21-Männer)|DDR-Nachwuchsnationalelf]]. In der [[Fußball-Olympiaauswahl der DDR|Olympiaauswahl der DDR]] kam Lienemann im März 1967 in einem Qualifikationsspiel zu einem Einsatz. Beim 5:0-Sieg über Griechenland steuerte er ein Tor bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainerlaufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Spielerlaufbahn war Lienemann von 1975 bis 1981 Nachwuchstrainer beim FC Karl-Marx-Stadt. Von 1981 bis 1985 war er Cheftrainer des Clubs. Sein größter Erfolg als Trainer war im Jahr [[FDGB-Pokal 1982/83|1983]] das Erreichen des [[FDGB-Pokal 1982/83#Finale|FDGB-Pokalfinales]], doch auch hier verlor er als Trainer gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:4. Nachdem er mit dem FCK in der Oberliga viermal Platz neun und einmal Platz sechs erreicht hatte, trat Lienemann 1985 zurück. Von 1985 bis 1987 agierte er als stellvertretender Clubchef. Die nächsten zwei Jahre war er Trainer bei der [[BSG Stahl Riesa]], mit der er gleich in der ersten Saison aus der Oberliga abstieg. In den Jahren 1989 und 1990 war er Bezirkstrainer für den [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende von 1989]] arbeitete er noch einmal bei seinem alten Club, der inzwischen als Chemnitzer FC antrat. Zunächst war er Nachwuchstrainer, von 1999 bis 2001 Assistenztrainer in der [[2. Fußball-Bundesliga|2. Bundesliga]]. Im Jahr 2000 war er übergangsweise Cheftrainer für zwei Spiele. Zusätzlich war er zeitweise Vorsitzender der Kommission Aus- und Weiterbildung des Fußball-Bezirksverbandes Chemnitz. Lienemann ist Ehrenmitglied beim Chemnitzer FC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Sein 2021 verstorbener Bruder [[Klaus Lienemann|Klaus]] war beim Karl-Marx-Städter Club ebenfalls Erstligaspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Baingo]], Michael Horn: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der DDR-Oberliga.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-428-6, S. 324.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Leske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, S. 293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|manfred-lienemann}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|manfred-lienemann}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|305087|Zusatz=1}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|9791|Typ=Trainer|Zusatz=1}}&lt;br /&gt;
* {{DFB.de|manfred-lienemann}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chemnitzerfc.de/cfc/der-cfc/tradition/spieler/spieleransicht/?cfc_league_fe%5BprofileId%5D=7817&amp;amp;cHash=7764baf9f9664775b1a8f80661e6c1c7 Manfred Lienemann] bei chemnitzerfc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lienemann, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Chemnitzer FC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Plauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lienemann, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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