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	<title>Manfred Lennings - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:34:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-06-21T20:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Manfred Lennings (cropped).jpg|mini|Manfred Lennings (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Lennings&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1934]] in [[Oberhausen]]; † [[1. März]] [[2008]] in [[Essen]]) war ein deutscher Industriemanager. Er war von 1975 bis 1983 Vorstandsvorsitzender des damaligen [[Gutehoffnungshütte]]-Konzerns (GHH, heute [[MAN]]), später [[Aufsichtsrat]]svorsitzender bei [[Friedrich Krupp AG|Krupp]], Verwaltungsratsvorsitzender der [[Treuhandanstalt]] und langjähriger Präsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft|Instituts der deutschen Wirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Hüttendirektors [[Wilhelm Lennings]] (1900–1944)&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|14|214|215|Lennings, Wilhelm|Bodo Herzog|137816987}}&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte nach dem Abitur zunächst [[Betriebswirtschaft]] in München und anschließend [[Bergbau]] an der [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]]. Während seines Studiums war er unter anderem 1959/60 Vorsitzender des [[Verband Deutscher Studentenschaften|Verbands Deutscher Studentenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manager im Gutehoffnungshütte-Konzern ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr.-Ing. (1964) begann Lennings als Vorstandsassistent bei der [[Gutehoffnungshütte]] Aktienverein in Oberhausen (GHH). Dort machte er rasch Karriere und wurde 1968 als Leiter der Hauptabteilung Planung und Volkswirtschaft zum Direktor ernannt. Noch im gleichen Jahr wechselte er gerade 34-jährig in den Vorstand der [[Deutsche Werft]] AG, die damals noch eine mehrheitliche GHH-Tochter war und bald darauf zur [[Howaldtswerke-Deutsche Werft]] AG (HDW) fusionierte, deren Vorstandsvorsitz Lennings 1970 übernahm. Fünf Jahre später rückte Lennings schließlich an die Spitze des GHH-Gesamtkonzerns.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1973/36/heimkehr-in-die-huette &amp;#039;&amp;#039;Heimkehr in die Hütte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 36/1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seines rasanten Aufstiegs wurde Lennings seinerzeit von der Zeitschrift [[Capital (Deutschland)|Capital]] zum „Manager des Monats“ gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem gleichnamigen Oberhausener Hüttenwerk hervorgegangene GHH-Holding war zu jener Zeit Europas größter [[Maschinenbau]]konzern und beschäftigte bei einem Umsatz von 18,7&amp;amp;nbsp;Mrd.&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] (1982) rund 80.000 Mitarbeiter. Davon entfielen jedoch rund 60.000 auf die Maschinenbautochter [[MAN|M.A.N.]] und vor allem deren [[MAN Truck &amp;amp; Bus|Nutzfahrzeugtochter]] und die ihr zugeordneten Firmen. Die M.A.N. geriet zu Beginn der 1980er Jahre in eine schwere Krise, die auch dem Mutterkonzern erhebliche Verluste einbrachte. Ein von Lennings daraufhin vorgelegtes Sanierungskonzept stieß jedoch auf massiven Widerstand bei den GHH-Hauptanteilseignern [[Allianz AG|Allianz]] und [[Commerzbank]], so dass Lennings schließlich im November 1983 von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender der GHH zurücktrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1983/44/kampf-um-koepfe-und-konzepte &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Köpfe und Konzepte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 44/1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/voll-getroffen-a-dec9938a-0002-0001-0000-000014023938 |titel=Voll getroffen |werk=[[Spiegel Online]] |datum=1983-10-23 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger [[Klaus Götte (Manager)|Klaus Götte]] setzte Lennings’ Sanierungsplan jedoch im Wesentlichen um. 1986 wurden die GHH und ihre bisherige Tochter zur heutigen Holdinggesellschaft MAN AG verschmolzen und der Unternehmenssitz nach München verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berater und Krupp-Aufsichtsratsvorsitzender ==&lt;br /&gt;
Lennings selbst verzichtete in der Folge darauf, noch einmal in die aktive Führung eines Großunternehmens einzutreten. Stattdessen konzentrierte er sich auf Beratertätigkeiten und seine zahlreichen Aufsichtsratsmandate, die er auch nach seinem Ausscheiden bei der GHH behalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde er in den Aufsichtsrat des [[Friedrich Krupp AG|Krupp-Konzerns]] berufen und übernahm später auch dessen Vorsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1989/08/lotse-an-bord &amp;#039;&amp;#039;Lotse an Bord&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.  8/1989 &amp;lt;/ref&amp;gt; In seine Amtszeit als Aufsichtsratsvorsitzender fielen unter anderem die Umwandlung der Fried. Krupp GmbH in eine Aktiengesellschaft (1992), die Übernahme der Dortmunder [[Hoesch AG]] 1992 sowie die Fusion mit der [[Thyssen AG]] 1997–99. Weitere Aufsichtsratsmandate bekleidete er bei Großkonzernen wie [[Bayer AG|Bayer]], [[Royal Dutch Shell|Deutsche Shell]], [[Alcatel|Alcatel SEL]], [[Lufthansa]] und [[Deutsche Post AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde Lennings 1990 in den Verwaltungsrat der Berliner [[Treuhandanstalt]] berufen, dessen Vorsitz er April 1993 übernahm und bis zur Auflösung der Treuhand Ende 1994 innehatte. Von 1982 bis 2000 war er zudem Präsident des [[Institut der Deutschen Wirtschaft|Instituts der Deutschen Wirtschaft]] in Köln. In dieser Funktion gehörte er auch den Präsidien des [[Bundesverband der Deutschen Industrie|Bundesverbandes der Deutschen Industrie]] (BDI) und der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Bähr, Ralf Banken, Thomas Flemming: &amp;#039;&amp;#039;Die MAN. Eine deutsche Industriegeschichte&amp;#039;&amp;#039;, München 2008, ISBN 978-3-406-57762-8 ([http://books.google.de/books?id=hhfxhQXZHjkC&amp;amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google-Vorschau])&lt;br /&gt;
* Munzinger Internationales Biographisches Archiv 17/1998 vom 13. April 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107077523}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-1004400000021 Nachlass Manfred Lennings im Haniel-Archiv] auf archive.nrw.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste GHH-Vorstandsvorsitzende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107077523|LCCN=n/83/222852|VIAF=49732126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lennings, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDS-Vorstandsmitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Krupp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayer AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Post AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lufthansa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lennings, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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