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	<title>Manfred Hühn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomasgl: {{Belege}}</title>
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		<updated>2023-02-21T09:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{Belege}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manfred Hühn.jpg|mini|Manfred Hühn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Hühn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1940]] in [[Heckholzhausen]] bei [[Weilburg]] an der [[Lahn]]) ist ein deutscher [[Agrarwissenschaft]]ler. Er lehrte von 1972 bis 2005 [[Pflanzenzüchtung]] und [[Genetik]] an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Seine [[Forschung]]sschwerpunkte lagen im Bereich der mathematischen und statistischen Grundlagen von Pflanzenzüchtung, Genetik und Pflanzenbau, wobei [[Genetik|populationsgenetische und quantitativ-genetische Fragestellungen]] im Mittelpunkt standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manfred Hühn, Sohn eines mittelständischen Unternehmers, besuchte ab 1947 die [[Volksschule]] an seinem Geburtsort und von 1951 bis 1960 das [[Gymnasium]] Philippinum in [[Weilburg]] an der Lahn. Nach dem [[Abitur]] begann er ein [[Studium]] der [[Mathematik]] mit Nebenfach [[Physik]] für das Lehramt an Gymnasien an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main]]. Dem [[Staatsexamen]] (1966) folgte von 1967 bis 1972 eine Tätigkeit als [[Wissenschaftler|wissenschaftlicher Angestellter]] (im Bereich [[Populationsgenetik]] und [[Biometrie]]) am Institut für Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung in [[Schmalenbeck (Großhansdorf)|Schmalenbeck]] (bei [[Ahrensburg]]) der [[Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft]] in [[Reinbek]] (bei [[Hamburg]]). Während dieser Zeit arbeitete Hühn überwiegend über Konkurrenzprobleme in Pflanzenbeständen. 1971 wurde er an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der [[Technische Universität Hannover|Technischen Universität Hannover]] mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Konkurrenz zwischen verschiedenen Genotypen in Pflanzenbeständen&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. rer. nat. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im darauffolgenden Jahr (1972) [[Habilitation|habilitierte]] sich Hühn an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Populationsgenetische Untersuchungen zur phänotypischen Selektion in Pflanzenbeständen mit Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039; und erhielt die [[Venia Legendi]] für das Fach „[[Pflanzenzüchtung]], insbesondere [[Populationsgenetik]]“. Im gleichen Jahr erfolgte der Wechsel an die Universität Kiel. Seitdem vertrat er am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Agrarwissenschaftlichen Fakultät dieser Universität – zunächst als Dozent, ab 1975 als Professor – die Fachgebiete Pflanzenzüchtung, [[Genetik|Quantitative Genetik]] und Populationsgenetik. 2005 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre und Forschung ==&lt;br /&gt;
Hühn führte an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen durch auf den Gebieten der [[Pflanzenzüchtung]] (populationsgenetische und quantitativ-genetische Grundlagen, Allgemeine Zuchtmethodik) und der [[Genetik]]. Er gehörte zu den wenigen Agrarwissenschaftlern, die gleichzeitig [[Interdisziplinarität|disziplinübergreifende Lehrveranstaltungen]] zu allgemein-philosophischen wie auch zu wissenschaftstheoretischen Fragestellungen anboten und durchführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den letztgenannten Aktivitäten entstanden innerhalb eines Jahrzehnts vier Buch[[Publikation|publikationen]]: „&amp;#039;&amp;#039;Dürfen wir, was wir können? Kritische Anmerkungen eines Naturwissenschaftlers&amp;#039;&amp;#039;“ (1996), „&amp;#039;&amp;#039;Universität und Bildungsauftrag. Wirklichkeit oder Farce?&amp;#039;&amp;#039;“ (2000), „&amp;#039;&amp;#039;Denkanstöße. Anmerkungen zu ausgewählten philosophischen und wissenschaftstheoretischen Fragen&amp;#039;&amp;#039;“ (2003) und „&amp;#039;&amp;#039;Denkanstöße und Reflexionen. Nachdenkliche und unterhaltsame Streifzüge zu ausgewählten philosophischen und wissenschaftstheoretischen Fragen&amp;#039;&amp;#039;“ (2007). Ergänzende Überlegungen zu diesen Themen und grundlegende Gedanken über die „Sinn-Frage“ finden sich in seiner 2005 veröffentlichten „Abschiedsvorlesung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Hühn „von Haus aus“ [[Grenzgänger]] zwischen [[Mathematik]] und [[Biologie]], [[Genetik]] und [[Pflanzenzüchtung]] war, spiegelt sich sein fachübergreifendes Denken und Handeln auch in seinen Forschungsschwerpunkten wider. Untersuchungen der populationsgenetischen und quantitativ-genetischen Grundlagen der Pflanzenzüchtung (unter besonderer Berücksichtigung der Allgemeinen Zuchtmethodik) sowie Beiträge zur Weiterentwicklung der mathematischen und statistischen Ansätze der Beschreibung und Analyse pflanzenzüchterischer (vor allem zuchtmethodischer) und pflanzenbaulicher Fragestellungen standen dabei im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorzuheben von diesen [[Forschung]]saktivitäten sind Untersuchungen zur quantitativen Erfassung der [[Konkurrenz (Ökologie)|Konkurrenz]] in Pflanzenbeständen, Anlage und Auswertung von Mischungsversuchen (insbesondere [[Klonen|Klonmischungen]]), Analysen von Genotyp x Umwelt-Wechselwirkungen und quantitative Erfassung phänotypischer Stabilität (Ertragssicherheit), Untersuchungen der [[Ertragssicherheit]] mit Hilfe von [[Ertragskomponenten]], Charakterisierung von [[Quotient]]enmerkmalen (z. B. [[Ernte-Index]] oder [[Korn/Stroh-Verhältnis]] bei Getreide), zuchtmethodische [[Dimensionierung|Dimensionierungsprobleme]], Analyse unregelmäßiger Pflanzenverteilungen in Feldbeständen und theoretische Beiträge zur [[Kopplungsanalyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen pflanzenzüchterischen, pflanzenbaulichen und genetischen Problemen hat Hühn während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer stets auch allgemein-statistische und biometrisch-methodische Fragen bearbeitet. Seine gesamten Forschungsaktivitäten führten zu zirka 260 [[Publikation]]en, die Hühn überwiegend in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkanstöße und Reflexionen. Nachdenkliche und unterhaltsame Streifzüge zu ausgewählten philosophischen und wissenschaftstheoretischen Fragen&amp;#039;&amp;#039;. [[Shaker Verlag]] Aachen 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grußworte und Vorträge zur Verabschiedung von Professor Dr. Manfred Hühn am 1. Juli 2005&amp;#039;&amp;#039;. In: Vorträge zur Verabschiedung von Prof. Dr. C.-H. Hanf, Prof. Dr. M. Hühn, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. E. Kalm und zur Ehrenpromotion von Prof. Dr. Dr. h. c. K. H. Hartge = Schriftenreihe der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel, Heft 107, 2005, S. 83–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1080128514|VIAF=150145304399578570036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huhn, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hühn, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heckholzhausen]] bei [[Weilburg]] an der [[Lahn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomasgl</name></author>
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