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	<title>Manfred Grieser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:13:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfred_Grieser&amp;diff=1525784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013 am 22. Juli 2025 um 16:00 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-46320-0001, Manfred Grieser.jpg|thumb|Manfred Grieser wird 1957 DDR-Meister mit dem Diskus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Klaus Walter Grieser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1938]] in [[Doberschütz|Bunitz]], Kreis [[Delitzsch]]) ist ein ehemaliger [[Leichtathletik|Leichtathlet]], der 1957 und 1959 Meister der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] im [[Diskuswurf]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Grieser gewann mit neunzehn Jahren seinen ersten DDR-Meistertitel. Im Oktober 1957 stellte er mit 52,51&amp;amp;nbsp;m seinen ersten DDR-Rekord auf. 1958 belegte Grieser bei den DDR-Meisterschaften den zweiten Platz hinter [[Fritz Kühl]]. Nachdem sich Grieser bereits im April 1959 den DDR-Rekord von Fritz Kühl zurückgeholt hatte, warf er am 1. Mai 1959 in [[Markranstädt]] den Diskus auf 53,42&amp;amp;nbsp;m. Damit übertraf er den von [[Willy Schröder]] 1935 aufgestellten gesamtdeutschen Rekord von 53,10&amp;amp;nbsp;m, der seinerzeit Weltrekord bedeutet hatte. Bis zum 21. Juni 1959 steigerte Grieser noch sechsmal den gesamtdeutschen Rekord und stand Ende Juni bei 55,24&amp;amp;nbsp;m. Den DDR-Meistertitel gewann Grieser 1959 vor Fritz Kühl und vor [[Lothar Milde]]. 1960 unterlag Grieser bei den DDR-Meisterschaften gegen Fritz Kühl. Bei der Qualifikation für die [[gesamtdeutsche Mannschaft]] setzten sich Kühl, Grieser und Milde durch und durften zu den [[Olympische Sommerspiele 1960/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1960]] fahren. Dort erreichte Grieser den Vorkampf und rangierte am Ende mit 52,69&amp;amp;nbsp;m auf dem 16. Platz. 1961 belegte Grieser bei den DDR-Meisterschaften den zweiten Platz hinter Milde, 1962 wurde er Dritter hinter Milde und Kühl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Grieser startete von 1955 bis 1964 für den [[SC DHfK Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. 55 Jahre SC DHfK Leipzig |Hrsg=SC DHfK Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V. |Ort=Leipzig |Datum=2009 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte bei einer Körpergröße von 1,81&amp;amp;nbsp;m ein Wettkampfgewicht von 88&amp;amp;nbsp;kg. 1962 heiratete Manfred Grieser die Diskuswerferin [[Irene Schuch]], beider Sohn [[Thomas Grieser]] wurde 1982 für den SC DHfK Leipzig DDR-Meister mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grieser schloss sein Trainerstudium 1965 ab und arbeitete bis 1977 als Nachwuchstrainer beim SC DHfK. Von 1977 bis 1992 war er als Diplomsportlehrer an der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|DHfK]] tätig. Grieser gehörte der Statistiker-Kommission des DVfL an, nach 1990 war er als Statistiker beim Landesverband Sachsen des [[Deutscher Leichtathletik-Verband|DLV]] aktiv. 1990 gehörte Grieser zu den Gründungsmitgliedern der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (DGLD), deren Vorsitzender er von 1998 bis 2018 war. Zusammen mit [[Fritz Steinmetz]] veröffentlichte Grieser nach 1990 Beiträge zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik, wobei Grieser jeweils die Statistiken zur DDR beisteuerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rekorde. Entwicklung von 1898 bis 1991.&amp;#039;&amp;#039; 1992 zusammen mit Fritz Steinmetz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Nationaltrikot. Alle deutschen Leichtathleten in Nationalmannschaften 1896–1992 und alle Länderkampfergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; 1993 zusammen mit Fritz Steinmetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102162094|VIAF=6146522325632390063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grieser, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskuswerfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grieser, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grieser, Manfred Klaus Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Doberschütz|Bunitz]], Kreis [[Delitzsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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