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	<title>Manfred Graus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T17:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfred_Graus&amp;diff=1218133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Infobox um Sterbedaten ergänzt</title>
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		<updated>2022-02-23T08:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox um Sterbedaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Boxer&lt;br /&gt;
|name= Manfred Graus&lt;br /&gt;
|bild= &lt;br /&gt;
|bildunterschrift= &lt;br /&gt;
|realname= Manfred Graus&lt;br /&gt;
|gewicht= [[Mittelgewicht]]&lt;br /&gt;
|nationalität= [[Deutscher]]&lt;br /&gt;
|geburtstag= [[5. Februar]] [[1936]]&lt;br /&gt;
|geburtsort= [[Fraulautern]]&lt;br /&gt;
|todestag= [[15. Februar]] [[2022]]&lt;br /&gt;
|todesort= [[Lauterbach (Warndt)|Lauterbach]]&lt;br /&gt;
|stil= Rechtsausleger&lt;br /&gt;
|größe= &lt;br /&gt;
|kämpfe= 25&lt;br /&gt;
|siege= 13&lt;br /&gt;
|KO= 9&lt;br /&gt;
|niederlagen= 8&lt;br /&gt;
|unentschieden= 4&lt;br /&gt;
|keine_wertung= &lt;br /&gt;
|boxrec_id= 9806&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Graus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1936]] in [[Fraulautern]], [[Saarland]]; † [[15. Februar]] [[2022]] in [[Lauterbach (Warndt)|Lauterbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Saarbrücker Zeitung: [https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarlouis/frueherer-box-europameister-manfred-graus-aus-fraulautern-ist-tot_aid-66350287 Boxen : Der Leberhaken war seine große Stärke]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Boxen|Boxer]]. Er war [[Europameister]] der Amateure 1957 in [[Prag]] im Weltergewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
=== Amateurlaufbahn ===&lt;br /&gt;
Manfred Graus begann im Alter von 7 Jahren 1947 in [[Fraulautern]] mit dem Boxen. Als Spätstarter brauchte der Rechtsausleger, der Reklamemaler gelernt hatte, aber fast zehn Jahre, bis er zu ersten bemerkenswerten Erfolgen kam. 1956 wurde er saarländischer Meister im Weltergewicht und besiegte im Herbst 1956 in einem Vergleichskampf [[Saarland]] gegen [[Niedersachsen]] den deutschen Meister von 1956 im Weltergewicht [[Manfred Hass]] aus [[Misburg]] nach Punkten. Mit diesem Sieg war er auch dem deutschen Bundestrainer Oscar Sänger aufgefallen, der ihn im Februar 1957 beim Zweitstart der polnischen Nationalstaffel gegen die [[Bundesrepublik Deutschland]] in [[Frankfurt am Main]] einsetzte. Manfred Graus brachte dort das Kunststück fertig als Newcomer den erfahrenen zweifachen Europameister [[Leszek Drogosz]] (1953 und 1955) nach Punkten zu besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Qualifikation für die Europameisterschaft 1957 in [[Prag]] besiegte Manfred Graus in [[Düsseldorf]] zuerst Horst Gasper vom BR Düsseldorf und dann [[Karl-Heinz Johannpeter]] aus [[Hamm]], den deutschen Vizemeister von 1956, nach Punkten und hatte sich damit das Startrecht für Prag erkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Prag war Manfred Graus nicht zu stoppen. Er besiegte dort im Achtelfinale den Italiener Parmeggiani, im Viertelfinale den Tschechoslowaken Rock und im Halbfinale den sowjetischen Meister [[Juri Gromow]] nach Punkten und schlug im Finale auch den Österreicher [[Leopold Potesil]], der gegen ihn in der 3. Runde kampfunfähig aus dem Ring genommen werden musste. Mit diesem Sieg war Manfred Graus Europameister. Ein einzigartiger Erfolg, wenn man berücksichtigt, dass selbst in der engeren Boxerszene noch vor einem Jahr Manfred Graus niemand kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erfolge von Manfred Graus hielten nicht sehr lange an. Bei der deutschen Meisterschaft 1957 fehlte er ebenso wie bei der deutschen Meisterschaft 1958. Er überzeugte aber noch in vier weiteren Länderkämpfen, die er bis 1959 als Amateur bestritt, in denen er vier starke Boxer aus den Ostblockstaaten [[Sowjetunion]], [[Polen]] und [[Bulgarien]] besiegte, die damals schon in der Welt des Amateurboxens führend waren. Noch vor der Europameisterschaft der Amateure 1959 trat Manfred Graus zu den Berufsboxern über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Länderkämpfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1957 in [[Frankfurt am Main]], Bundesrepublik Deutschland gegen [[Polen]] (Zweitstart)Punktsieger über [[Leszek Drogosz]],&lt;br /&gt;
* 1957 in [[Hamburg]], Bundesrepublik Deutschland gegen [[UdSSR]], Punktsieger über [[Juri Gromow]],&lt;br /&gt;
* 1958 in [[Łódź]], Polen gegen Bundesrepublik Deutschland, Punktsieger über Lewandowski,&lt;br /&gt;
* 1958 in [[Karlsruhe]], Bundesrepublik Deutschland gegen [[Bulgarien]], Abbruchsieger 2. Runde über Geschew,&lt;br /&gt;
* 1959 in [[Essen]], Bundesrepublik Deutschland gegen Polen, Punktsieger über Misiak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilaufbahn ===&lt;br /&gt;
Seinen ersten Profikampf bestritt Manfred Graus am 13. März 1959 in [[Berlin]] und erzielte dort einen technischen K.-o.-Sieg in der 4. Runde über Gerhard Stachowitz. In seinem achten Kampf traf er in [[Wien]] auf Leo Potesil, seinen Konkurrenten von Prag 1967. Er unterlag in diesem Kampf in der 6. Runde durch Disqualifikation, weil ihm ein Tiefschlag unterlaufen war. Nach einigen weiteren Kämpfen, die er siegreich gestalten konnte, verlor Manfred Graus am 10. Januar 1961 in Berlin gegen [[Stefan Redl]] nach Punkten. Stefan Redl, ein Ungarndeutscher, hatte in den Vereinigten Staaten Karriere gemacht, war aber schon auf dem absteigenden Ast, als er Manfred Graus besiegte. Von diesem Zeitpunkt an war eigentlich klar, dass Manfred Graus als Profi keine großen Erfolge mehr haben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1965 war er inaktiv. 1966 versuchte er ein Comeback, verlor aber alle wichtigen Kämpfe, mit denen er sich durch Siege wieder in das Rampenlicht hätte bringen können. Z. B. am 23. August 1966 in [[Wolverhampton]] gegen den englischen Meister [[Wally Swift]] und am 19. Januar 1967 in [[Bologna]] gegen den italienischen Exweltmeister im Mittelgewicht [[Nino Benvenuti]], der ihn in der 2. Runde k. o. schlug. 1967 verlor er auch gegen [[Sugar Boy Nando]] und [[Hans-Dieter Schwartz]], den zukünftigen deutschen Meister im Mittelgewicht. Seinen letzten Kampf bestritt Manfred Graus am 17. November 1970 in [[Köln]], bei dem er den Hamburger Klaus-Peter Tombers nach Punkten besiegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Box Sport&amp;#039;&amp;#039; von 1956 bis 1970,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;BOX ALMANACH 1920–1980&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber Deutscher Amateur-Box-Verband e.V., 1980,&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BoxRec ID|9806}}&lt;br /&gt;
* {{BoxRec Name|Manfred Graus}}&lt;br /&gt;
* Webseite „www.sport-komplett.de“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104219573|VIAF=42146708097700840032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graus, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Boxen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graus, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Boxer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fraulautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lauterbach (Warndt)|Lauterbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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