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	<title>Manfred George - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:12:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: HC: Entferne Kategorie:Politiker (Weimarer Republik); Ergänze Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Politiker_(Weimarer_Republik)&quot; title=&quot;Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)&quot;&gt;Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Parteifunktion%C3%A4r_(Weimarer_Republik)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred George&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Manfred Georg&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1893]] in [[Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Manfred Georg Cohn&amp;#039;&amp;#039;; † [[30. Dezember]] [[1965]] in [[New York City|New York]]), war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Journalist]], [[Publizist]] und [[Übersetzer]]. Von 1939 an bis zu seinem Tod war er Chefredakteur der deutsch-jüdischen [[Deutschsprachige Exilpresse (1933–1945)|Exilzeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039; in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Manfred Georg Cohn wurde als Sohn eines Unternehmers in Berlin geboren. Er studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]] an den Universitäten von Berlin, [[Greifswald]] und [[Genf]]. Nach einer schweren Verwundung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er 1915 aus dem Militärdienst entlassen und schloss sein Studium 1917 mit einer Promotion ab. Schon während seines Studiums war er journalistisch für die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Montagszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig gewesen. Anschließend wurde er Mitarbeiter im [[Ullstein Verlag]]. Dort avancierte er vom Lokalredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; schnell zum Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Abendpost]]&amp;#039;&amp;#039;. Später wurde er [[Korrespondent]] für die &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete als Redaktionsleiter in [[Breslau]]. Während der Auseinandersetzungen um die [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] wurde George von [[Freikorps]]-Soldaten vor ein Erschießungskommando gestellt, konnte aber entkommen, da er ein militärisches Dienstzeugnis vorlegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Stationen als Ullstein-Korrespondent in [[Dresden]] und [[Leipzig]]. Nach 1923 machte er sich als Autor von Theaterkritiken einen Namen, die er in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volks-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und auch im &amp;#039;&amp;#039;[[8 Uhr-Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Nach der Trennung vom Ullstein-Verlag arbeitete er von 1923 bis 1928 für den [[Rudolf Mosse|Mosse-Verlag]], anschließend wiederum bis 1933 für Ullstein. Dabei war er [[Feuilleton]]chef der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Tempo (Zeitung)|Tempo]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Mitherausgeber des Kulturmagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Marsyas (Magazin)|Marsyas]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1915 bis 1932 war George auch Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Schau- und Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;, für die er 35 Beiträge verfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weltbuehne-lesen.de/georg.html Manfred Georg: Weltbühne-Autor]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre verfasste er außerdem [[Hörspiel]]e. Seine Musikrevue &amp;#039;&amp;#039;Oh, USA&amp;#039;&amp;#039; wurde in Berlin 50 Mal aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 gehörte George zusammen mit [[Carl von Ossietzky]] zu den Mitbegründern der [[Republikanische Partei Deutschlands (1924)|Republikanischen Partei]], deren Vorsitz er bis zur Auflösung der Partei im selben Jahr innehatte. Als [[Pazifismus|Pazifist]] hatte sich George Anfang der 1920er Jahre auch der [[Deutsche Liga für Menschenrechte|Deutschen Liga für Menschenrechte]] und der [[Friedensbund der Kriegsteilnehmer#„Nie-wieder-Krieg“-Bewegung|Nie-wieder-Krieg-Bewegung]] angeschlossen, die ebenfalls wie die Republikanische Partei aus einem Kreis um die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Volks-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen war. George schloss sich außerdem der [[Zionismus|zionistischen Bewegung]] in Deutschland an und veröffentlichte eine populäre Biografie von [[Theodor Herzl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] emigrierte George zunächst 1933 in die [[Tschechoslowakei|ČSR]]. In [[Prag]] war er Herausgeber des Emigrantenblattes &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Montagsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und gehörte 1935 zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Revue|Jüdischen Revue]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach Ausbruch des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] berichtete er sechs Monate lang von den Kämpfen für Zeitungen in der ČSR, der [[Schweiz]], [[Österreich]], den [[Niederlande]]n und [[Rumänien]]. Nach dem [[Münchner Abkommen]] setzte George sein Exil über [[Ungarn]], [[Jugoslawien]], [[Italien]], die Schweiz und [[Frankreich]] in die [[Vereinigte Staaten|USA]] fort. Das Deutsche Reich hatte ihn bereits am 5. August 1938 [[Ausbürgerung|ausgebürgert]]. In New York startete er mit einem Monatsgehalt von 15 Dollar als Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039; und machte aus dem Blatt eine wichtige publizistische Stimme im Exil und in der Nachkriegszeit. 1945 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an. In ihrem Nachruf schrieb die &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Dr. George, Autor von Romanen und Biographien, war in Deutschland vor dem Aufstieg [[Adolf Hitler]]s als liberaler Journalist bekannt und wurde 1939 Herausgeber des Aufbau, nachdem er ohne einen Pfennig in der Tasche hier als Flüchtling angekommen war. Der Aufbau war damals ein kleiner monatlicher Rundbrief des [[German Jewish Club]] of New York, der inzwischen [[New World Club]] heißt. Dr. George stellte einen ausgezeichneten Beirat zusammen, unter anderem mit [[Albert Einstein]] und [[Thomas Mann]], und machte aus der Publikation ein einflussreiches Wochenblatt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nytimes.com/1966/01/01/archives/dr-manfred-george-72-dies-editor-of-german-weekly-here-novelist-and.html |titel=Dr. Manfred George, 72, Dies; Editor of German Weekly Here |hrsg=New York Times |datum=1966-01-01 |seiten=17 |sprache=en |abruf=2023-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 zeichnete Berlins damaliger [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierender Bürgermeister]] [[Willy Brandt]] George mit dem Berliner Bären aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Müller: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Georg und die »Jüdische Revue«. Eine Exilzeitschrift in der Tschechoslowakei 1936–1938.&amp;#039;&amp;#039; UVK Medien, Konstanz 2000, ISBN 3-89669-257-7.&lt;br /&gt;
* New York Times: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Manfred George, 72, Dies; Editor of German Weekly Here.&amp;#039;&amp;#039; 1. Januar 1966, S.&amp;amp;nbsp;17.&lt;br /&gt;
* Jennifer Borrmann: &amp;#039;&amp;#039;„Bridging the gap“ – Filmkritik und Akkulturation. Das Beispiel Manfred George.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Exil ohne Rückkehr. Literatur als Medium der Akkulturation nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Sabina Becker und Robert Krause, edition text+kritik, München 2010, ISBN 978-3-86916-048-1, S.&amp;amp;nbsp;112–138.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;George, Manfred.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Frie–Gers.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2000, ISBN 3-598-22688-8, S. 385–397.&lt;br /&gt;
* Rolf Aurich, Jennifer Borrmann, Wolfgang Jacobsen: &amp;#039;&amp;#039;Manfred George. Journalist und Filmkritiker.&amp;#039;&amp;#039; (= Reihe &amp;#039;&amp;#039;Film &amp;amp; Schrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 18) Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, edition text+kritik, München 2014, ISBN 978-3-86916-338-3.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg, Manfred.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 459.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;George, Manfred&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 217f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121978281}}&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=416 Manfred George (Biografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121978281|LCCN=nr/99/7311|VIAF=3342004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:George, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Liga für Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=George, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cohn, Manfred Georg (Geburtsname); Georg, Manfred (früherer Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Theaterkritiker, Publizist und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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