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	<title>Manfred Gehmert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:29:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfred_Gehmert&amp;diff=1476460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: Änderung 250589148 von 79.248.88.15 rückgängig gemacht; (keine Verbesserung)</title>
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		<updated>2024-11-22T21:38:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/250589148&quot; title=&quot;Spezial:Diff/250589148&quot;&gt;250589148&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/79.248.88.15&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/79.248.88.15&quot;&gt;79.248.88.15&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; (keine Verbesserung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Gehmert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1931]] in [[Demmin]]; † [[25. Juni]] [[2020]] in [[Neubrandenburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.nordkurier.de/traueranzeige/manfred-gehmert |titel=Traueranzeigen von Manfred Gehmert {{!}} Trauer Nordkurier |abruf=2020-07-02 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher General der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. Er war Chef der [[Militärakademie „Friedrich Engels“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Manfred Gehmert wuchs als Sohn eines Schlossers in einer Arbeiterfamilie unter einfachen Verhältnissen in Demmin auf. Dort absolvierte er die Volksschule und nahm anschließend eine Lehre zum Elektriker auf. 1947 bis 1949 arbeitete er als Demontagearbeiter (Spreng-, Holz- und Tiefbauarbeiten) in Demmin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot;&amp;gt;Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;durchgesehene Auflage. Links, Berlin 2000, ISBN 978-3-86153-438-9, S. 97–98 ({{Google Buch |BuchID=QcUORAV7SHMC |Seite=266 |Hervorhebung=&amp;quot;Manfred Gehmert&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem freiwilligen Eintritt am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1949 in die [[Bewaffnete Organe der DDR|bewaffneten Organe der DDR]] wurde Gehmert Angehöriger der  [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] und entschloss sich, die Offizierslaufbahn einzuschlagen. Im selben Jahr wurde er als Offiziersschüler an die &amp;#039;&amp;#039;VP-Schule Rostock&amp;#039;&amp;#039; versetzt, zum Offizier der [[Hauptverwaltung Ausbildung]] (HVA) ausgebildet und 1950 zum ersten Offiziersdienstgrad ernannt. Berufsbegleitend schloss er die 10.&amp;amp;nbsp;Klasse in den Grundlagenfächern ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn im Truppen- und Stabsdienst ===&lt;br /&gt;
Manfred Gehmert war in seiner ersten Offiziersdienststellung 1950 und 1951 als Zugführer in der [[Volkspolizei-Bereitschaften|VP-Bereitschaft]] [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg]]-[[Hohenstücken]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1952 absolvierte er als [[Kursant]] die  [[Albertstadt#Offizierschule|Offizierschule]] in [[Dresden]]. Er wurde in die [[Kasernierte Volkspolizei]] (KVP) übernommen. Dieser Ausbildung folgte von 1952 bis 1956 der Einsatz als [[Kompaniechef]] und als Stellvertreter des Bataillonskommandeur in der KVP-Bereitschaft Hohenstücken. 1953 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1957 erfolgte der Einsatz als Bataillonskommandeur, zunächst in der KVP-Bereitschaft [[Oranienburg]]. Da Gehmert in die Nationale Volksarmee übernommen wurde, war er in den Aufbau des ersten NVA-Regiments mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Infanterieregiment IR-1&amp;#039;&amp;#039; am Standort Oranienburg einbezogen. Ende 1956 erhielt der Truppenteil die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mot.-Schützenregiment MSR-1&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;In Erweiterung des ursprünglichen Befehls Nr.&amp;amp;nbsp;1/56 durch Befehl Nr.&amp;amp;nbsp;99/56 des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR vom 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1956 wurden die Infanterietruppen in Mot.-Schützentruppen bzw. in Panzertruppen umformiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 belegte Gehmert ein Studium an der &amp;#039;&amp;#039;Hochschule für Offiziere der NVA&amp;#039;&amp;#039; in Dresden, das er 1958 abschloss. Unmittelbar danach erfolgte der Einsatz als 1.&amp;amp;nbsp;Stellvertreter des Kommandeurs des Mot.-Schützenregimentes MSR-1 (StKA/MSR-1) in Oranienburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1963 war Gehmert Kommandeur des Mot.-Schützenregimentes MSR-3 in Brandenburg-Hohenstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1967 absolvierte Manfred Gehmert in der [[UdSSR]] das dreijährige Direktstudium für Truppenkommandeure der operativ-taktischen Führungsebene an der sowjetischen [[Allgemeine Militärakademie der Russischen Streitkräfte|Militärakademie „M.W. Frunse“]] in Moskau, das er als Diplom-Militärwissenschaftler (Dipl.-Mil.) 1967 abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Diplomstudium folgte 1967 bis 1968 der Einsatz als Kommandeur des Mot.-Schützenregimentes MSR-27der [[8. motorisierte Schützendivision|8.&amp;amp;nbsp;Mot.-Schützendivision]] am Standort Schwerin-[[Göhrener Tannen|Stern Buchholz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 1971 war er 1.&amp;amp;nbsp;Stellvertreter des Kommandeurs der 8.&amp;amp;nbsp;Mot.-Schützendivision am Standort des Stabes in Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1973 absolvierte Manfred Gehmert in einem zweijährigen Direktstudium an der [[Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der Russischen Föderation|Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der UdSSR „K.J. Woroschilow“]] in Moskau eine operativ-strategische Kommandeursausbildung, die er 1977 mit dem Diplom der Generalstabsakademie abschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der UdSSR erfolgte ab September 1973 der Einsatz als Kommandeur der [[9. Panzerdivision (NVA)|9.&amp;amp;nbsp;Panzerdivision]] der NVA am Standort des Stabes in [[Eggesin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde er Stellvertreter des Chefs und Chef des Stabes des [[Militärbezirk V|Militärbezirkes&amp;amp;nbsp;V]] in Neubrandenburg. Am 7. Oktober 1977 wurde Manfred Gehmert zum [[Generalmajor]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 übernahm Gehmert die Dienststellung &amp;#039;&amp;#039;Chef des Militärbezirkes&amp;amp;nbsp;V&amp;#039;&amp;#039; (Neubrandenburg). Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1981 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant. Ende 1986 übergab Gehmert seine Dienststellung an den Nachfolger Generalmajor [[Horst Sylla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit an der Militärakademie ===&lt;br /&gt;
1986 wurde Manfred Gehmert als Chef der Militärakademie „Friedrich Engels“ eingesetzt und dort zum ordentlichen Professor berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Fro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1986 bis März 1990 war er [[Abgeordneter]] der [[Volkskammer]] und Mitglied des Ausschusses für Nationale Verteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] wurde Gehmert am 1.&amp;amp;nbsp;März 1990 von Generalleutnant [[Hans Süß (General)|Hans Süß]] in der Funktion als Chef der Militärakademie abgelöst. Ab April 1990 versah er seinen Dienst beim Chef des Hauptstabes der NVA am Standort [[Strausberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Auflösung der Nationalen Volksarmee wurde Manfred Gehmert am 30.&amp;amp;nbsp;September 1990 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte zuletzt bei Neubrandenburg und verstarb dort 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesstiftung Aufarbeitung: Bibliographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR“ [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/manfred-gehmert], Abruf am 21. November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze und in Silber&lt;br /&gt;
* [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] in Bronze und in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 9. Wahlperiode,&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR Berlin, 1987, S. 276.&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. durchgesehene Auflage. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9 ({{Google Buch |BuchID=QcUORAV7SHMC}}).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=manfred-gehmert|lemma=Gehmert, Manfred|autor=|band=1|idNum=956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|236752308}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1213077370|VIAF=8203159400278019620002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gehmert, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Landstreitkräfte der NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur (Militärakademie „Friedrich Engels“)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gehmert, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militär, Generalleutnant der NVA der DDR und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Demmin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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