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	<title>Manfred Eisele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:17:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfred_Eisele&amp;diff=1711674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: Änderung 264820197 von ~2026-13116-53 rückgängig gemacht; bitte mit Beleg!</title>
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		<updated>2026-03-01T10:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264820197&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264820197&quot;&gt;264820197&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-13116-53&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-13116-53&quot;&gt;~2026-13116-53&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; bitte mit Beleg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Flickr - boellstiftung - General Manfred Eisele.jpg|mini|Manfred Eisele (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Siegbert Eisele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1938]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[24. August]] [[2025]] in [[Ilmenau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thueringen-gedenkt.de/traueranzeige/manfred-siegbert-eisele |titel=Traueranzeige Manfred Eisele |werk=thueringen-gedenkt.de |hrsg=Zeitungsgruppe Hof Coburg Suhl |datum=2025-08-30 |sprache=de |abruf=2025-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Generalmajor]] des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] der [[Bundeswehr]] und von 1994 bis 1998 &amp;#039;&amp;#039;Assistant Secretary General for Planning and Support of Peacekeeping Operations&amp;#039;&amp;#039; der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] (UNO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
==== Ausbildung und erste Verwendungen ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] am Hamburger [[Gymnasium Blankenese]] 1957 trat Eisele am 1. April 1957 als [[Kanonier]] ([[Offizieranwärter (Bundeswehr)|Offizieranwärter]]) und [[Soldat auf Zeit]] mit zunächst dreijähriger Verpflichtungszeit beim III. Bataillon/Feldartillerieregiment 4 in [[Weiden in der Oberpfalz]] in den Dienst der Bundeswehr. Als Angehöriger des 6. Offizieranwärterjahrgangs des Heeres absolvierte er die Ausbildung zum Offizier des Truppendienstes der [[Artillerietruppe (Bundeswehr)|Artillerietruppe]] unter anderem an der [[Heeresoffizierschule II]] in [[Husum]] wurde er zum [[Leutnant]] befördert. Von 1959 bis 1963 war er [[Zugführer (Militär)|Zugführer]], Batterieoffizier, Feuerleitoffizier, S2/S1-Offizier (Militärisches Nachrichtenwesen/Personal), Versorgungsoffizier und S3-Offizier im Feldartilleriebataillon 41 in [[Landshut]]. Von 1963 bis 1966 war Eisele [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Batteriechef]] der 3. [[Batterie (Militär)|Batterie]]/Panzerartilleriebataillon 125 in [[Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Generalstabsausbildung und Dienst als Stabsoffizier ====&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1969 diente er als [[Hörsaalleiter]] an der [[Heeresunteroffizierschule I]] in [[Sonthofen]]. Im Anschluss daran absolvierte er von 1969 bis 1971 zuerst den 12. Generalstabslehrgang Heer an der [[Führungsakademie der Bundeswehr]] in [[Hamburg]] und daraufhin die US-Generalstabsausbildung am &amp;#039;&amp;#039;[[Command and General Staff College]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Fort Leavenworth]], [[Kansas]], wo er zum [[Offizier im Generalstabsdienst]] ausgebildet wurde. Nach der Beförderung zum [[Major]] übernahm Eisele 1971 in [[Diez]] den Posten des Personalgeneralstabsoffiziers ([[Stab (Militär)#Organisation|G1]]) im Stab der [[5. Panzerdivision (Bundeswehr)|5. Panzerdivision]]. 1974 wurde er ins [[Bonn]]er [[Bundesministerium der Verteidigung]] versetzt, wo er bis 1977 als Referent in der Personalabteilung diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Stabsverwendungen übernahm Eisele 1977 als [[Oberstleutnant]] mit dem Panzerartilleriebataillon 125 in Bayreuth ein einjähriges Truppenkommando. Bereits 1978 wurde er abermals nach Bonn versetzt und diente dort als [[Adjutant]] des [[Inspekteur des Heeres|Inspekteurs des Heeres]] unter den [[Generalleutnant]]en [[Horst Hildebrandt]] und [[Johannes Poeppel]]. 1980 wurde Eisele zum [[Oberst]] befördert und übernahm den Posten des Referatsleiters Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr. Wiederum nach nur einem Jahr übernahm er einen anderen Posten im Ministerium, diesmal den des Referatsleiters Personal (Generale/Generalstabsoffiziere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienst im Generalsrang und bei den Vereinten Nationen ====&lt;br /&gt;
1984 absolvierte Eisele das [[London]]er [[Royal College of Defence Studies]] und übernahm noch im selben Jahr, am 1. Oktober 1984, das Kommando über die [[Panzergrenadierbrigade 17]] in Hamburg. In dieser Verwendung wurde er 1987 zum [[Brigadegeneral]] befördert. Zum 31. Dezember 1988 gab er die [[Brigade]] ab und wurde in das NATO-Oberkommando &amp;#039;&amp;#039;[[Supreme Headquarters Allied Powers Europe]]&amp;#039;&amp;#039; (SHAPE) nach [[Mons]] in [[Belgien]] versetzt, wo er unter dem stellvertretenden &amp;#039;&amp;#039;[[Supreme Allied Commander Europe]]&amp;#039;&amp;#039;, dem deutschen [[General]] [[Eberhard Eimler]], als Abteilungsleiter Kampfmittelplanung diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Deutschland übernahm Eisele unter Beförderung zum [[Generalmajor]] von 1991 bis 1992 den Posten des Stabsabteilungsleiters Militärpolitik/Strategie im [[Führungsstab der Streitkräfte]] (FüS III) unter dem [[Generalinspekteur der Bundeswehr]] General [[Klaus Naumann (General)|Klaus Naumann]]. Vom 1. April 1992 bis zum 31. März 1994 kommandierte er die [[12. Panzerdivision (Bundeswehr)|12. Panzerdivision]] in [[Veitshöchheim]]. 1994 übernahm er für kurze Zeit den Posten des Amtschefs [[Streitkräfteamt]], um wenig später nach [[New York City|New York]] versetzt zu werden und dort von 1994 bis 1998 als &amp;#039;&amp;#039;Assistant Secretary General for Planning and Support of Peacekeeping Operations&amp;#039;&amp;#039; der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] (Beigeordneter Generalsekretär für Planung und Unterstützung, Hauptabteilung Friedenserhaltende Maßnahmen, DPKO) zu dienen. In dieser Funktion war er oberster Militärberater der [[Generalsekretär der Vereinten Nationen|Generalsekretäre]] [[Boutros Boutros-Ghali]] und [[Kofi Annan]]. 1998 wurde Eisele die [[Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille]] verliehen und er trat schließlich in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Pensionierung ===&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1994 war Eisele bereits Lehrbeauftragter für Internationale Politik an der [[Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt]] und hielt seit seiner Pensionierung 1998 Vorlesungen und Vorträge u.&amp;amp;nbsp;a. am [[NATO Defence College]] in [[Rom]], der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, den Universitäten in Bochum, Chemnitz, Eichstätt, Heidelberg, Konstanz, München oder Padua, sowie bei Politischen Akademien und Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ ([[Weizsäcker-Kommission]]) warnte er im Jahr 2000 davor, die [[Wehrpflicht]] in Deutschland aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2000 und 2002 war er Leiter der UN-Kommission, die im Auftrag des Generalsekretärs die Lage in [[Sierra Leone]] bewertete („Eisele-Mission“). 2002 war er in gleicher Mission in [[Guinea]]/[[Liberia]] und [[Demokratische Republik Kongo|DR Kongo]]/[[Ruanda]]. Zudem war er Berater für Internationale Politik, Strategie, Logistik und beriet auch das &amp;#039;&amp;#039;Department of Peacekeeping Operation&amp;#039;&amp;#039; (DPKO) der Vereinten Nationen, dem er zwischen 1994 und 1998 vorstand, weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisele veröffentlichte 2002 das Buch „Die Vereinten Nationen und das internationale Krisenmanagement. Ein Insider-Bericht“, in dem er den inneren Zustand der Vereinten Nationen in Bezug auf Kriseninterventionen skizzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied und war Sprecher des Beirats der [[Clausewitz-Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Eisele: &amp;#039;&amp;#039;Carl von Clausewitz und internationale Konflikte – Peacekeeping der Vereinten Nationen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Clausewitz-Gesellschaft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2008&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Hamburg 2009, ISBN 978-3-9810794-3-2, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war außerdem [[Beisitzer]] im Präsidium der [[Deutsche Atlantische Gesellschaft|Deutschen Atlantischen Gesellschaft]], Mitglied im Präsidium der [[Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen|Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dgvn.de/ueber-uns/organisation/praesidium/ |titel=Präsidium |hrsg=Deutsche Gesellschaft der Vereinten Nationen (DGVN) |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181112234826/http://www.dgvn.de/ueber-uns/organisation/praesidium/ |archiv-datum=2018-11-12 |abruf=2025-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im wissenschaftlichen Beirat der Delegation der [[Universität Würzburg]] für die &amp;#039;&amp;#039;[[Model United Nations|National Model United Nations Conference]]&amp;#039;&amp;#039; (NMUN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisele war evangelisch-lutherisch, verheiratet und hatte zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinten Nationen und das internationale Krisenmanagement. Ein Insider-Bericht.&amp;#039;&amp;#039; Knecht, Frankfurt 2002, ISBN 3-7820-0850-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge&lt;br /&gt;
   |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Teil VIb&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=Dermot Bradley&lt;br /&gt;
   |Band=Band 1, Adam – Fuhr&lt;br /&gt;
   |Verlag=Biblio-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Osnabrück&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7648-2492-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=465–466}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Manfred Sadlowski&lt;br /&gt;
   |Titel=Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1997&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7637-5970-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=44}}&lt;br /&gt;
* Ekkehard Griep (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Des Friedens General. Manfred Eisele – vom Kriegsflüchtling zum obersten Blauhelm&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau u.&amp;amp;nbsp;a. 2013, ISBN 978-3-451-30743-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lrz-muenchen.de/~nmun/germun/guestspeaker.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
* [http://www.schweizerzeit.ch/0402/eisele.htm Schweizerzeit.ch über Eiseles Buch]&lt;br /&gt;
* [http://www.dgap.org/bfz2/veranstaltung/20040303_Vortrag_Eisele.pdf Vortrag Eiseles: Bleiben die Vereinten Nationen relevant?] (PDF, 2004; 38&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amtschefs des Streitkräfteamtes}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kommandeure der 12. Panzerdivision (Bundeswehr)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122510909|LCCN=n2002110190|VIAF=20565228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eisele, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 12. Panzerdivision (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 17 (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Vereinten Nationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (NATO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eisele, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eisele, Manfred Siegbert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militär, Generalmajor des Heeres der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ilmenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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