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	<title>Manfred Eicher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manfred_Eicher&amp;diff=476500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Lloyd Wright 2: /* Auszeichnungen und Preise */</title>
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		<updated>2025-02-24T18:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen und Preise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Eicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1943]] in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kontrabassist]], [[Musikproduzent]] und Mitbegründer des Musiklabels [[ECM Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eicher studierte an der [[Hochschule der Künste Berlin]] [[Musik]] und spielte zunächst als [[Kontrabass]]ist bei den [[Berliner Philharmoniker]]n klassische Musik. Er trat dann im [[Free Jazz|Free-Jazz]]-Trio von [[Joe Viera]] auf, aber auch mit [[Bob Degen]], [[Marion Brown]] und [[Wadada Leo Smith|Leo Smith]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mit Brown, Smith, [[Thomas Stöwsand]] und [[Fred Braceful]] ging er 1970 als &amp;#039;&amp;#039;Creative Improvisation Ensemble&amp;#039;&amp;#039; auf Tournee, dokumentiert in den Filmen &amp;#039;&amp;#039;Ohne Nachsicht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;See the Music&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Kotulla|Theo Kotulla]]. Vgl. Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theodor Kotulla. Regisseur und Kritiker&amp;#039;&amp;#039; München 2005, S. 39 und 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 gründete er mit [[Manfred Scheffner]] und Karl Egger das [[Schallplattenlabel]] [[Edition of Contemporary Music|ECM]] Records (Edition of Contemporary Music) in [[München]]. Bei ECM produziert er vor allem kammermusikalischen [[Jazz]], der sich mehr an kulturellen Erfahrungen Europas orientiert als an amerikanischen Traditionen und Trends. Seit Mitte der [[1980er]]-Jahre produziert Manfred Eicher auch die Musik zeitgenössischer Komponisten von [[E- und U-Musik|E-Musik]] unter dem Label ECM New Series –&amp;amp;nbsp;beginnend mit [[Arvo Pärt]]s 1984 veröffentlichter Komposition &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula rasa (Pärt)|Tabula rasa]]&amp;#039;&amp;#039;. Eichers Interesse an zeitgenössischer Musik ist allerdings schon älter –&amp;amp;nbsp;bereits Ende der 1970er-Jahre veröffentlichte er [[Steve Reich]]s für die Entwicklung des [[Minimal Music|Seriellen Minimalismus]] bahnbrechendes Werk &amp;#039;&amp;#039;Music for 18 Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Hinzu kommen viele [[Crossover (Musik)|Crossover]]-Produktionen, bei denen die Genregrenzen verschwimmen. Zu den Künstlern, die von Eicher produziert wurden oder werden, gehören [[Paul Bley]], [[Chick Corea]], [[Jan Garbarek]], [[Keith Jarrett]], [[Pat Metheny]] und das [[Art Ensemble of Chicago]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ECM-Produktionen zeichnen sich durch besonders sorgfältige Aufnahmetechnik aus. Der ECM-Sound hat ein sehr klares und transparentes Klangbild (getreu dem Motto „The most beautiful sound next to silence“). Seit der Gründung hat ECM über 1500 Tonträger produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=E. C. M. Records |url=https://www.ecmrecords.com/story |titel=ECM Records |sprache=en |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten sind bis heute lieferbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 drehte Eicher gemeinsam mit Heinz Bütler nach der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mensch erscheint im Holozän]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Frisch]] den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Holozän (Film)|Holozän]]&amp;#039;&amp;#039;, der beim [[Filmfestival Locarno]] mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Seine weitere Arbeit im Filmbereich konzentriert sich auf die musikalische Produktion bzw. Konzeption für verschiedene Filme von [[Jean-Luc Godard]] und [[Theo Angelopoulos]], [[Xavier Koller]], [[Sandra Nettelbeck]] und [[Christian Frei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 entstand unter der Regie von Peter Guyer und [[Norbert Wiedmer]] die Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;sounds and silence&amp;#039;&amp;#039; über Manfred Eicher. Der Film begleitet Eicher auf seinen Reisen zu verschiedenen Musikern aus dem ECM-Repertoire und zeigt dabei Eichers Arbeitsweise und seine Suche nach Klängen und Musik. Der Film erschien 2010 international bei Recycled TV AG, Biograph Film und in Deutschland beim [[Arsenal Filmverleih]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Preise ==&lt;br /&gt;
Manfred Eicher hat für seine künstlerische Produktionsweise zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1986 erhielt er den [[Preis der deutschen Schallplattenkritik|Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik]], 1998 den [[Musikpreis der Landeshauptstadt München]]. Die Universität Brighton verlieh ihm im Jahre 2000 ein Ehrendoktorat „in recognition of his outstanding contribution to the development of contemporary music“. 2002 wurde Eicher als &amp;#039;&amp;#039;Best Classical Producer of the Year&amp;#039;&amp;#039; mit einem [[Grammy Award]] ausgezeichnet. Im Januar 2005 wurde Eicher der [[Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München|Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München]] 2004 verliehen. Am 4. Oktober 2007 wurde ihm das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008, 2009, 2010 und von 2012 bis 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jazzecho.de/auf-streife-im-netz/news-und-rezensionen/downbeat-critics-poll-2019-lorbeeren-fuer-legenden-255139 |titel=DownBeat Critics Poll 2019 – Lorbeeren für Legenden |sprache=de |abruf=2024-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er im Kritiker-Poll der Jazz-Zeitschrift [[Down Beat]] als „Produzent des Jahres“ gewürdigt (diese Auszeichnung hatte er zuvor schon einmal 1976 erhalten). &amp;#039;&amp;#039;Down Beat&amp;#039;&amp;#039; verlieh Eicher im Jahre 2010 den &amp;#039;&amp;#039;Lifetime Achievement Award&amp;#039;&amp;#039; für sein Lebenswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jazzecho.de/manfred-eicher/news-und-rezensionen/downbeat-critics-poll-awards-manfred-eicher-ist-produzent-des-jahres-222982 |titel=DownBeat Critics Poll Awards: Manfred Eicher ist Produzent des Jahres |sprache=de |abruf=2024-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den &amp;#039;&amp;#039;[[ECHO Jazz]]&amp;#039;&amp;#039; 2011, als Förderer des Jazz, lehnte Manfred Eicher mit der Begründung ab, diese Preisverleihung konterkariere die Wahrnehmung seiner Tätigkeit als Musikproduzent. Dazu zitierte er einen Satz von [[Kurt Tucholsky]]: „Je preiser gekrönt, desto durcher er fällt.....“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ursula Gaisa |url=https://www.jazzzeitung.de/cms/2011/05/manfred-eicher-lehnt-echo-ab/ |titel=Manfred Eicher lehnt ECHO ab |werk=JazzZeitung |datum=2011-05-06 |sprache=de-DE |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 erhielt Manfred Eicher den Kulturpreis der Stadt Lindau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-goenner-ermoeglicht-kostenlosen-konzertgenuss-_arid,10103232.html |titel=Gönner ermöglicht kostenlosen Konzertgenuss |sprache=de |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Heimatstadt zeichnete Eicher für sein vielseitiges und umfangreiches künstlerisches Schaffen vor allem in den Bereichen Jazz, Klassik und zeitgenössische Musik aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 2018 wurde Manfred Eicher in den Kreis der Honorary [[Fellow]]s der Londoner [[Royal Academy of Music]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bayerischer Rundfunk |url=https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/manfred-eicher-produzent-ehrung-royal-academy-of-music-london-100.html |titel=Manfred Eicher erhält Ehrung der Royal Academy: Auszeichnung für den ECM-Gründer in London {{!}} BR-Klassik |datum=2018-02-15 |sprache=de |abruf=2025-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 wurde ihm von der Jury des [[Preis der deutschen Schallplattenkritik|Preises der deutschen Schallplattenkritik]] der Ehrenpreis zugedacht als einer Persönlichkeit aus der Musikwelt, die in ihrem Wirkungskreis neue Maßstäbe gesetzt habe. Es sei ihm gelungen, eine eigene Ästhetik und Haltung zu prägen: „Einen kammermusikalischen Sound ebenso wie eine bestimmte Art der Covergestaltung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schallplattenkritik.de/ehrenpreise/2022 |titel=Ehrenpreise 2022 |hrsg=Preis der deutschen Schallplattenkritik |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2023 erhielt Manfred Eicher den Sonderpreis des Bayerischen Staatspreises für Musik 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/meldung/6958/bayerischer-staatspreis-fuer-musik-2023-fuenf-auszeichnungen-fuer-bayerische-kuenstlerinnen-und-kuenstler.html |titel=Bayerischer Staatspreis für Musik 2023: Fünf Auszeichnungen für bayerische Künstlerinnen und Künstler |hrsg=Freistaat Bayern |abruf=2023-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1968: Neun Leben hat die Katze&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|32962|Neun Leben hat die Katze|Abruf=2022-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993: Holozän&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|50606|Holozän|Abruf=2022-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (nach einer Erzählung von [[Max Frisch]])&lt;br /&gt;
* 2002: Kedma&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|522478|Kedma|Abruf=2022-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: Das Fremde in mir&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|531967|Das Fremde in mir|Abruf=2022-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Sounds and Silence]]. Unterwegs mit Manfred Eicher&lt;br /&gt;
* 2016: [[Ein Jude als Exempel (Film)|Ein Jude als Exempel]] &amp;#039;&amp;#039;(Un juif pour l&amp;#039;exemple)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Melodien der Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 8. September 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ecmrecords.com ecmrecords.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/von_der_vermittlung_des_klanges-1.640910 Von der Vermittlung des Klanges], [[NZZ]], 28. Dezember 2007, Interview&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/kultur/kino/article10549288/Wie-Manfred-Eicher-den-Jazz-revolutioniert.html Wie Manfred Eicher den Jazz revolutioniert] [[Die Welt]], 28. Oktober 2010&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0251502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133131203|LCCN=no2005062474|NDL=|VIAF=30718304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eicher, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Bassist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Produzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Marienland-Kreuzes (V. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labelbetreiber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eicher, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lindau (Bodensee)|Lindau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Lloyd Wright 2</name></author>
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