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	<title>Manfred Brunner (Politiker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bayahusa: /* Leben */ Vater hinzu</title>
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		<updated>2026-04-06T13:13:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Vater hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Manfred Brunner.jpg|thumb|Das Grab von Manfred Brunner auf dem [[Waldfriedhof München]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Brunner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1947]] in [[München]]; † [[22. Juni]] [[2018]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]], [[Bund freier Bürger|BFB]]). Er war Kabinettschef bei der [[Europäische Gemeinschaft|EG]]-[[Europäische Kommission|Kommission]] in [[Brüssel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brunner war nach dem Abitur [[Soldat auf Zeit|Zeitsoldat]] bei der [[Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)|Gebirgsjägertruppe]] der [[Bundeswehr]]. Später wurde er nach [[Reserve (Bundeswehr)|Reserveübungen]] zum [[Major#Bundeswehr|Major]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] befördert. Sein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechtswissenschaften]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] schloss er 1982 mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Nach einer Tätigkeit als Sozius einer [[Anwaltskanzlei]] arbeitete er seit 1987 als selbständiger Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Sohn des [[SPD]] Politikers [[Adalbert Brunner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 trat Brunner der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] bei, 1969 wurde er Vorsitzender der [[JungdemokratInnen/Junge Linke|Deutschen Jungdemokraten]]. Von 1973 bis 1987 war er für die FDP im [[Münchner Stadtrat|Stadtrat von München]]. 1983 wurde er als Nachfolger von [[Josef Ertl]] Vorsitzender der [[FDP Bayern|FDP in Bayern]]. Dieses Amt hatte er bis 1989 inne, als er von [[Josef Grünbeck (Politiker, 1925)|Josef Grünbeck]] abgelöst wurde. 1984 kandidierte Brunner als Fraktionschef der FDP im Münchener Stadtrat für die Wahl zum Oberbürgermeister, erhielt jedoch nur 3,6 % der Stimmen und damit weniger als seine Partei. Er war von 1989 bis 1992 Kabinettschef des Europäischen Kommissars für den Binnenmarkt [[Martin Bangemann]] in Brüssel. Er galt als prominenter Gegner des [[Vertrag von Maastricht|Maastricht-Vertrags]] und der [[Euro]]-Einführung, weshalb er freiwillig im September 1992 aus der EG-Kommission ausschied. Im Januar 1992 gründete er die Stiftung „Demokratie und Marktwirtschaft“ mit Sitz in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ratifikation des Maastricht-Vertrags im Dezember 1992 erhob Brunner [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] beim [[Bundesverfassungsgericht]] in Karlsruhe mit dem Argument, die Übertragung von Hoheitsrechten auf die Europäische Union sei mit dem Demokratieprinzip unvereinbar. Das Verfassungsgericht wies die Klage 1993 im sogenannten [[Maastricht-Urteil]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 war er einer der Autoren des [[Neue Rechte|neurechten]] Sammelbands „[[Die selbstbewusste Nation]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1994 initiierte er die Gründung der nach seiner Aussage [[Nationalliberalismus|nationalliberalen]] Partei [[Bund freier Bürger|Bund Freier Bürger (BFB)]], zu deren Vorsitzendem er gewählt wurde. Bei der [[Europawahl 1994|Europawahl im Juni des gleichen Jahres]] erzielte die Partei bundesweit 1,1 %. Im Februar 1996 erhielt der BFB bei den Stadtratswahlen in München 3,2 %. Neben Manfred Brunner zog [[Evelyne Menges]] in den Rat ein. Im Januar 1998 fusionierte der BFB mit [[Heiner Kappel]]s Offensive für Deutschland zum BFB-Die Offensive. Bei den Bundestagswahlen im Herbst des gleichen Jahres kam die Partei nur auf 0,2 %. Anfang 1999 erklärte Brunner wegen zunehmend rechtslastiger Tendenzen im BFB seinen Rücktritt und Austritt aus der Partei, deren Führung anschließend sein innerparteilicher Konkurrent Heiner Kappel übernahm. Der BFB löste sich Ende 2000 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunner wurde 1999 wieder Mitglied der FDP und gehörte dem [[FDP Sachsen|Landesverband Sachsen]] an, trat aber nach etwa zwei Jahren wieder aus der Partei aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunner war verheiratet und hat drei Kinder. Er war bis zu seinem Tod in München als [[Rechtsanwalt]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1991: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1984: „[[München leuchtet]] – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://archives.eui.eu/en/oral_history/INT641 Interview] mit Manfred Brunner im [http://www.eui.eu/Research/HistoricalArchivesOfEU/Index.aspx Historischen Archiv der EU] in Florenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der FDP Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=171025970|VIAF=116468002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brunner, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der FDP Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesparteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BFB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Europäische Union)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brunner, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP, BFB), Mitbegründer des Bundes freier Bürger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bayahusa</name></author>
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