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	<title>Manfred Bensing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-03-29T18:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Bensing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1927]] in [[Mühlhausen/Thüringen]]; † [[22. Januar]] [[1996]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Historiker]], der an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Manfred Bensing besuchte die Volksschule und machte danach eine Lehre zum Flugmotorenschlosser. Er nahm als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung schulte er zum Schweißer um. Im April 1946 trat er in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein und besuchte ab dem Jahr die Vorstudienanstalt in [[Jena]] und legte 1948 sein Abitur ab. Noch im selben Jahr begann er an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] (FSU) mit einem Studium in Pädagogik, Germanistik sowie Geschichte. Nebenher war er noch als Volksschullehrer tätig. Nachdem  Bensing 1952 sein Studium abgeschlossen hatte, wurde er Lehrer im marxistisch-leninistischen Grundlagenstudium der FSU, dann Dozent an der [[Pädagogische Fachschule Langensalza|Pädagogischen Fachschule Langensalza]], am Lehrerbildungsinstitut [[Nordhausen]] und schließlich bei der SED-Kreisleitung Nordhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wechselte Bensing auf eine planmäßige wissenschaftliche Aspirantur am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim [[ZK der SED]]. Dort erfolgte im Dezember 1962 die Promotion bei [[Max Steinmetz (Historiker)|Max Steinmetz]] und [[Ingrid Mittenzwei]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Thomas Müntzer]] und der Thüringer Aufstand 1525. Die Bedeutung Thomas Müntzers und seiner Partei für den Kampf der plebejischen Schichten, der Bauern und des revolutionären Bürgertums in Thüringen um die Weiterführung der frühen bürgerlichen Revolution in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1963 wurde Bensing mit der Wahrnehmung einer Dozentur für [[Deutsche Geschichte]] an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] (KMU) betraut. 1966 wurde er zum Direktor der Abteilung Zeitgeschichte am Institut für Deutsche Geschichte an der KMU, im Februar 1967 Dozent für [[Neuere Geschichte|Neuere]] und [[neueste Geschichte]]. Von September 1969  bis 1988 lehrte Bensing als ordentlicher Professor mit Lehrauftrag für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und der DDR. Die [[Promotion B]] erfolgte erst im September 1975 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge des Wachstums der Arbeiterklasse der DDR in der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Jahre später wurde er Direktor der Sektion Geschichte der KMU. Von 1977 bis 1988 gehörte Bensing zum Redaktionskollegium der Zeitschrift [[Geschichtsunterricht und Staatsbürgerkunde]]. 1988 wurde er nach [[Invalide|Invalidisierung]] [[emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bensing beschäftigte sich vor allem mit Thomas Müntzer, dem [[Deutscher Bauernkrieg|deutschen Bauernkrieg]] und auch mit der Beziehung Müntzers zu seinem Heimatort Nordhausen. Mehrere seiner Arbeiten wurden übersetzt, darunter in das Polnische und in das Japanische, einige Bücher erreichten mehrere Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen/Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1958: Ehrennadel der [[Nationale Front (DDR)|nationalen Front]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Pestalozzi-Medaille für treue Dienste]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1969: Pestalozzi-Medaille für treue Dienste in Silber&lt;br /&gt;
* 1983: [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Nationalpreis der DDR]], III. Klasse für Wissenschaft und Technik&lt;br /&gt;
* 1984: Pestalozzi-Medaille für treue Dienste in Gold&lt;br /&gt;
* 1987: [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischer Verdienstorden in Silber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Siegfried Hoyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Bauernkrieg 1524–1526.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1965, 5. überarbeitete Auflage, Berlin 1985, ISBN 3-327-00291-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas Müntzer&amp;#039;&amp;#039;, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1965 [4. Auflage 1989]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas Müntzer und der Thüringer Aufstand 1525&amp;#039;&amp;#039;, DVW, Berlin 1966 (Leipziger Übersetzungen und Abhandlungen zum Mittelalter, Bd. 3)&lt;br /&gt;
* mit [[Bernd Rüdiger]] (Hrsgg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Müntzer. Politische Schriften, Manifeste, Briefe 1524/25&amp;#039;&amp;#039;, Bibliographisches Institut, Leipzig 1970 [3. Auflage 1973]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern aus der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2006, ISBN 3-598-11673-X, S. 127–128.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manfred Bensing 60 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; 35 Jg., 1987, H. 7, S. 632.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Bensing_1405}}&lt;br /&gt;
* [https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Bensing_Manfred.pdf Manfred Bensing, Professoren der Universität Leipzig 1945-1993], abgerufen am 17. November 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1070588199|LCCN=n/84/128091|NDL=00432924|VIAF=25043334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bensing, Manfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bensing, Manfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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