<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Manesse</id>
	<title>Manesse - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Manesse"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manesse&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T09:33:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manesse&amp;diff=415598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Manesse&amp;diff=415598&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-20T05:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Patrizierfamilie Manesse. Für weitere Bedeutungen siehe [[Manesse (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Manesse-Wappen ZW.png|mini|hochkant=0.9|Wappen der Manesse in der [[Zürcher Wappenrolle]] (ca. 1340)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine [[Adel|Adels-]] und [[Patrizier]]familie in [[Zürich]], die vor allem durch die nach ihr benannte «[[Codex Manesse|Manessische Liederhandschrift]]» noch heute bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Manesse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maness Wappen.jpg|mini|Das Wappen der Manesse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hardturm suedost.jpg|mini|Der zwischen 1200 und 1300 erbaute [[Hardturm]] an der Limmat, heute als Wohnhaus genutzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manegghist.jpg|mini|Die [[Burg Manegg]] um 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Manessebrunnen.JPG|mini|[[Burg Manegg#Manessebrunnen|Manessebrunnen]] am Fuss des Burghügels Manegg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Hirschengraben - Steinhaus Manesse &amp;amp; Meiss IMG 1275.jpg|mini|Zürich, Kreuzung Hirschengraben, Kirchgasse und Obere Zäune: das «Steinhaus», [[Wohnturm]] der Ritterfamilien Manesse (13. Jh.) und [[Meiss (Adelsgeschlecht)|von Meiss]] (1401–1799)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rüdiger Manesse.jpg|mini|Rüdiger von Manesse, Bürgermeister von Zürich, †&amp;amp;nbsp;9.&amp;amp;nbsp;November 1383 (posthumes Portrait aus einem Buch von 1696)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der Manesse war vom 13. bis 15. Jahrhundert ununterbrochen im Rat von Zürich vertreten. Zweimal stellten sie den [[Bürgermeister]] und förderten tatkräftig das städtische Kulturleben. Sie gehörten zum [[Patriziat (Alte Eidgenossenschaft)|Patriziat]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr [[Wappen]] zeigt auf rotem Grund zwei kämpfende weisse [[Ritter]], von denen der eine siegt. Es handelt sich um ein [[Redendes Wappen|sprechendes Wappen]]; der Name kommt von &amp;#039;&amp;#039;Manesser&amp;#039;&amp;#039; «Manntöter».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Höhepunkt erreichte das Geschlecht zwischen 1250 und 1310. Es waren Manesse, die als [[Propst|Pröpste]] am [[Grossmünster]] dem [[Karl der Große|Karlskult]] zum Durchbruch verhalfen und [[Konrad von Mure]] als [[Kantor]] anstellten. Um 1300 gab es nicht weniger als vier Manesse als [[Kanonikus|Chorherren]] im Grossmünster, von denen einer dieses Amt gleichzeitig auch im [[Fraumünster]] ausübte. Zudem gab es vier [[Ratsherr]]en, unter ihnen den von [[Johannes Hadlaub|Hadlaub]] gerühmten [[Rüdiger der Ältere Manesse|Rüedge Maness (II)]]. Über vierzig Jahre war Rüedge Ratsherr und nahm so an allen wichtigen Geschäften der Stadt teil. In seinem Haus, dem Manessehof, wurden Urkunden ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Heinrich Maness liess sich 1271 im Grossmünster genau gegenüber den Gräbern der Stadtheiligen [[Felix und Regula]], am Platz mit dem höchsten Prestige, bestatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 Jahre später investierte Heinrich Manesse im Hard ein Vermögen, um sich und seiner Frau den Platz hinter den Heiligengräbern als letzte Ruhestätte zu kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienzweige ===&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Linien der Familie Manesse: Die ritterliche Linie auf [[Burg Manegg]], der Zweig im Hard, der seit 1224 erwähnt wird als Lehenträger der Fraumünsterabtei, des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]] und des Reichs, sowie die Linie auf Dorf. Stammvater der ritterlichen Linie auf Manegg war Rüdiger I (erstmals erwähnt 1224, gestorben 1253), Ritter und Reichsvogt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde sein Sohn [[Rüdiger Manesse der Ältere|Rüdiger II]], Rechtskundiger und Freund und Förderer der Dichtkunst und Liedersammler (1234–1304); zudem wurde er von der Stadt und vom Fraumünsterstift mit verschiedenen wichtigen Aemtern betraut. Zusammen mit seinen Geschwistern war er bis 1252 Besitzer eines steinernen Hauses im Bereich der heutigen Wettingerhäuser. Er besass wohl auch den Manesseturm oben an der Schoffelgasse/Münstergasse, von dem das Hinterhaus an der Napfgasse&amp;amp;nbsp;4 noch heute als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Gebäude «[[Conditorei Schober]]» steht. Um 1300 gehörte ihm zudem die [[Burg Manegg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Rüdiger III (gestorben kurz nach seinem Vater 1304) war Anwärter für eine Chorherrenpfründe der Propstei 1272, Chorherr 1282, Schulherr des Grossmünsterstiftes seit 1296 und damit eigentlicher Bildungsvorstand der Stadt. Er hatte einen jüngeren Bruder gleichen Namens (Rüdiger IV, gestorben 1309). Auch sein Bruder Johannes I (gestorben 1297) war Anwärter auf eine Chorherrenpfründe der Propstei seit 1273, Chorherr 1281, [[Kustodie (Benediktinerorden)|Kustos]] oder [[Schatzmeister]] seit 1296. Als solcher kontrollierte er das Finanzwesen der grössten geistlichen Institution von Zürich. Laut Hadlaub war er zusammen mit seinem Vater Sammler von Minneliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der ritterlichen Linie muss reich gewesen sein. 1328 stiftete Rüedger V (1305–1331), Sohn von Rüediger IV, dem Grossmünster 20 Mark Silber für seine Jahrzeit (Messe zu seinem Andenken) – diese Summe entspricht den Jahreseinkünften der [[Regensberger|Freiherren von Regensberg]] um 1310 – und kurz nach seinem Tode versprach sein Bruder dem Grossmünster die Bezahlung der 60 Mark Silber, die Rüedger für einen Marienaltar gespendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkommen sympathisierten mit der [[Brunsche Zunftverfassung|Brunschen Umwälzung]] von 1336, Rüdiger VII löste [[Rudolf Brun]] als Bürgermeister ab. Nach seinem Tode (1380 oder 1383)&amp;lt;!--weiter unten ist 1383 erwähnt--&amp;gt; wurde die Lebenslänglichkeit des Amtes abgeschafft, fortan wurden jährlich zwei Bürgermeister gewählt. Bald darauf ging es mit dem Familienzweig auf Manegg bergab, er erlosch wohl um 1415. Heute finden wir am Fuss des Burghügels den [[Burg Manegg#Manessebrunnen|Manessebrunnen]], der an Rüdiger von Manegg und seinen Enkel erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig im Hard begann mit Johannes I, welcher die Güter im Hard samt [[Hardturm]] erbte. Die Nachkommen waren vom 13. bis zum 15. Jahrhundert politisch und wirtschaftlich sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie auf Dorf war bürgerlich. Der Stammvater Conrad lebte von 1240 bis vor 1274. Sie waren aktiv im Rat und stellten auch einen Chorherrn. Das &amp;#039;&amp;#039;Steinhaus&amp;#039;&amp;#039; an der Kirchgasse 33 gehörte ab 1278 dem bürgerlichen Zweig der Manesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1219 gab es die Otto Manesse als Chorherren und Vertreter im Rat; seit 1305 die Manesse am Stad, an der [[Limmat]]; diese waren ebenfalls mit dem Chorherrenstift verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumentierte Familienglieder ===&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Hinweise auf einzelne Mitglieder der Familie Manesse in Urkunden und Dokumentationen, teilweise im Zusammenhang mit dem Grossmünster. Urkunden, die die Manesse nennen, sind u. a. im Stadtarchiv Zürich aufbewahrt (hauptsächlich aus dem Fraumünsterarchiv).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1240 war Rudolf Manesse Subdiakon (Untergeistlicher) der Fraumünsterabtei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1245 werden in einer Einsiedler Urkunde die Chorherren Otto und Rudolf Manesse erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1250 war Heinrich Manesse II Chorherr und folgte 1259 seinem Bruder als Propst nach. Er starb 1271, das Grab ist im westlichen Joch der Zwölfbotenkapelle bei den Heiligen, wo sich heute der Eingang vom Seitenschiff ins Treppenhaus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1251 wird in einer Einsiedler Urkunde eine Schenkung von Rüdiger Manesse an die Fraumünsterabtei erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schweizerisches Landesmuseum|Landesmuseum]] ist der Gipsabguss eines Siegelabdrucks von Propst Heinrich Manesse II von 1261 vorhanden. In der oberen Hälfte zeigt er [[Karl der Große|Karl den Grossen]] mit dem Richtschwert auf den Knien, ohne Heiligenschein. Auf dem Mittelstreifen steht &amp;#039;&amp;#039;CAROLUS&amp;#039;&amp;#039;, in der unteren Hälfte sieht man die Grossmünsterpatrone Felix und Regula. Am linken Rand, auf Deutsch übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;... von Zürich&amp;#039;&amp;#039;, rechts: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich, Probst&amp;#039;&amp;#039;. Vermutlich war Heinrich Manesse II der erste Propst, der das Bild des thronenden Kaisers in sein Siegel aufnahm. Der Siegelabdruck von Propst Johannes von Wildegg von 1289 zeigt Karl den Grossen allein, mit Heiligenschein. Beweis für den zunehmenden Heiligenkult um Karl den Grossen. Wildegg starb 1301, vor der Errichtung des von ihm mitdotierten Apostelaltars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1269 wird Ulrich Manesse genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 ist ein Heinrich Manesse Geistlicher, vielleicht der gleiche, der zwischen 1284 und 1295 als [[Magister]] Heinrich, Chorherr von Zürich, genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1283 wird Ritter [[Rüdiger Manesse der Ältere]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruodger (Rüdiger) III dotierte 1302/1304 zusammen mit anderen den Apostelaltar Peter und Paul in der Apsis der Zwölfbotenkapelle. Erwähnt wird er auf einer Inschrift im Grossmünster an der Südwand der Zwölfbotenkapelle über dem schlecht erhaltenen Fresko mit Christus und den Aposteln:&lt;br /&gt;
{{Inschrift|Block=1|Kapitälchen=1|NICOLAUS.MARTINI.SAC(ER)DOS.DOTATOR.HUI(US).ALTARIS.ET.CANO(N)IC(US). IOHAN(N)ES.DE.WILDEGGE.P(RAE)PO(S)IT(US)HUI(US).ECC(L)E(SIEAE).ET.CANO(N)IC(US). RUDGERUS.MA(N)ESSE.SCOLASTIC(US).ET CANO(N)IC(US)&lt;br /&gt;
|Umschrift=Diesen Altar stifteten Nicolaus Martini, Priester und Chorherr; Johannes von Wildegg, Propst dieser Kirche und Chorherr; Rüdiger Manesse, Schulherr und Chorherr.}}&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um die älteste vorhandene zusammenhängende Bauinschrift im Grossmünster – Der gleiche Rüdiger III dotierte 1303 den Gallusaltar in der Nordostecke des Vorchors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1300 entstand die Minneliedersammlung, die [[Codex Manesse|Manessische Liederhandschrift]], unter Leitung von Rüdiger II (der Ältere), Ratsherr (1252–1304) und seinem Sohn Johannes, Vater und Bruder von Chor- und Schulherr Rüdiger III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Manesse am Stad und seine Frau dotierten 1312 den Marienaltar in der Südostecke des Vorchors und erhielten dafür die Erlaubnis zu ihrer Grablege im mittleren Joch der Zwölfbotenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1315 werden Rüdiger Manesse und ein Ulrich Manesse genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1315 übernahmen die Manesse das Patronat der Kapelle St. Gilgen in [[Leimbach (Stadt Zürich)|Unterlaimbach]]. Die [[Burg Manegg|Stammburg Manegg]] befindet sich rund hundert Meter oberhalb Unterlaimbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1331 dotierte Ritter Ruodger (Rüdiger) Manesse, ehemaliger Chorherr, den in jenem Jahr errichteten [[Ursula von Köln|Elftausend-Jungfrauen-Altar]] im südöstlichen Teil des mittleren Jochs der Zwölfbotenkapelle mit einer Kaplanei. [[Gerold Edlibach]] nennt den Altar St. Urslen-Altar, geweiht wurde er 1332.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1343 war Rudolf Manesse Schulherr der Propstei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1360 bis 1383 war Rüdiger Manesse Bürgermeister der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1383 wird Rüdiger Manesse im Hard genannt, 1387 seine Witwe Anna. Der Hardturm wurde im 13./14. Jahrhundert von den Manesse erbaut und überwachte den einzigen Limmatübergang zwischen Zürich und [[Baden AG|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1375 werden Ritter Rüdiger und sein Bruder Ulrich, Söhne von Ritter Rüdiger selig, genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 tritt ein Hermann Manesse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1391 werden Heinrich und Agnes, Ulrichs Witwe genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1420 wird Felix Manesse genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Manessische Liederhandschrift ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Codex Manesse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Codex Manesse, auch Manessische Liederhandschrift, Grosse Heidelberger Liederhandschrift oder Pariser Handschrift genannt, ist die bedeutendste deutsche Liederhandschrift des [[Hochmittelalter]]s; sie ist heute im Besitz der [[Universitätsbibliothek Heidelberg]]. Der Codex wurde mit grosser Wahrscheinlichkeit von Rüdiger II von Manesse und seinem Sohn Johannes als Sammlung höfischer Lyrik im Zürich des frühen 14. Jahrhunderts in Auftrag gegeben. Bedeutend für den Codex war auch [[Ulrich von Liechtenstein]] (auch: Lichtenstein, um 1200–1275).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Old is Beautiful Zurich - panoramio (2).jpg|mini|Der [[Manessebrunnen]] in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Gottfried Keller]]s Novelle &amp;#039;&amp;#039;Hadlaub&amp;#039;&amp;#039; beschreibt phantasievoll die Entstehung der Manessischen Liederhandschrift, wobei Keller die Gestalt des Sängers Hadlaub, von dem man eigentlich nicht viel weiss, reizvoll erweitert, sich aber im Übrigen auf gute Unterlagen stützt. Gottfried Kellers kürzere Novelle &amp;#039;&amp;#039;[[Der Narr auf Manegg]]&amp;#039;&amp;#039; (1877) schildert – ebenfalls weitgehend auf vorhandenen Urkunden basierend – den Niedergang der Burg und des Geschlechts des Familienzweigs auf Manegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ruine der [[Burg Manegg]] befindet sich der kleine [[Burg Manegg#Manessebrunnen|Manessebrunnen]], der im 19. Jahrhundert mit einer von [[Georg von Wyss]] verfassten Gedenktafel versehen wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokales&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Erstes Abendblatt. Nr. 170, 21. Juni 1895, S. 2 ([https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=NZZ18950621-02.2.10 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Rüdiger Manesse der Ältere|Rüdiger Manesse des Älteren]], des angeblichen Minneliedersammlers, und dessen Enkels, der sich 1351 in der [[Schlacht bei Dättwil]] gegen die Habsburger hervorgetan habe, gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die Manesses, insbesondere an den genannten Rüdiger, wurde 1931/32 der monumentale [[Manessebrunnen]] am [[Hirschengraben (Zürich)|Hirschengraben]] in Zürich erbaut. 1935 wurde der [[Manesseplatz]] im Stadtkreis [[Wiedikon]] nach dem Adelsgeschlecht benannt, auch hier wieder mit einem besonderen Augenmerk auf Rüdiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in der Stadt auch einen &amp;#039;&amp;#039;Manesseturm&amp;#039;&amp;#039; (später Schwenden- und Grebelturm genannt), der auf das 13. Jahrhundert zurückging und nach 1834 abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;#039;&amp;#039;Manesse&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, V. Band, Neuenburg 1929, S. 13–14.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|23|24|Manesse|Rudolf Gamper|13978862X}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|20|188|189|Manesse, Rüdiger|[[Georg von Wyß]]|ADB:Manesse, Rüdiger der Ältere}} (behandelt auch die Familie insgesamt)&lt;br /&gt;
* Daniel Gutscher: &amp;#039;&amp;#039;Das Grossmünster in Zürich&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1983, S. 141–142.&lt;br /&gt;
* {{HLS|20296|Manesse|Autor=Franziska Hälg-Steffen}} 2009&lt;br /&gt;
* Hans Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Grossmünster in Zürich. Baugeschichte bis zur Reformation. Die vorreformatorische Ausstattung&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1941, S. 167–168 und 207.&lt;br /&gt;
* Schweizerisches Landesmuseum Zürich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Manessische Liederhandschrift in Zürich&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. 1991, S. 33.&lt;br /&gt;
* Hans Wysling: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Keller&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1990, S. 300–313.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manesse family|Manesse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dickemauern.de/manegg/geke.htm Burg Manegg]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Zurich/schloss/hardturm_d.html Wohnturm Hard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13978862X|VIAF=102635553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Patriziergeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>