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	<title>Mandschu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sailorsfriend: Literaturangabe editiert – Form;</title>
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		<updated>2025-06-09T06:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangabe editiert – Form;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:A Manchu young man dressed in traditional clothes.jpg|mini|hochkant|Ein Mandschu in traditioneller Kleidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandschu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Mandschurische Sprache|mandschurisch]] [[Datei:Manjui gisun.svg|x24px|ᠮᠠᠨᠵᡠ]] &amp;#039;&amp;#039;Manju&amp;#039;&amp;#039;; {{zh|t=滿洲族|v=满洲族|p=Mǎnzhōuzú}}, meist kurz: {{zh|t=滿族|v=满族|p=Mǎnzú|kurz=1}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandschuren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=滿族人|v=满族人|p=Mǎnzúrén|kurz=1}}) sind ein [[Tungusische Völker|tungusisches Volk]] in der [[Mandschurei]] im Nordosten [[Volksrepublik China|Chinas]]. 2010 waren sie nach den [[Zhuang]] und den [[Hui-Chinesen]] die drittgrößte der 55 anerkannten [[Völker Chinas|ethnischen Minderheiten Chinas]]. Sie waren die Begründer der [[Spätere Jin-Dynastie (1616–1636)|späteren Jin- (1616 bis 1636)]] bzw. [[Qing-Dynastie]] (1636 bis 1912) [[Kaiserreich China|Chinas]]. Die Mandschu stammt vom Volk der [[Jurchen]] ab, die die [[Jin-Dynastie (1125–1234)|Jin-Dynastie (1115 bis 1234)]] in [[Nordchina und Südchina|Nordchina]] gegründet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den gut 10 Millionen Angehörigen der Gruppe sprechen die meisten heute [[Chinesische Sprachen|Chinesisch]] im jeweiligen Dialekt ihres Wohnorts, also vor allem den [[Nordchinesischer Dialekt|Nordostdialekt]]. Nur noch einige Dutzend Menschen beherrschen die [[mandschurische Sprache]] (Mandschu) als Muttersprache. Mehrere tausend Menschen beherrschen Mandschu jedoch flüssig als Zweitsprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chinanews.com/cul/2012/03-06/3720158.shtml |titel={{lang|zh-Hans|人民大学满语培训班重新开课 缺教室是最大难题}} – {{lang|zh-Hans|中新网}} |werk=chinanews.com |sprache=zh |abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das verwandte [[Xibenisch]], das im autonomen Kreis [[Qapqal]] der Xibe in [[Xinjiang]] gesprochen wird, ist jedoch tatsächlich ein Dialekt des Mandschurischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 erlebt die Sprache und Kultur der Mandschu eine [[Revitalisierung (Ethnologie)|Revitalisierung]] und wird von der lokalen Regierung gefördert. Soziale Veranstaltungen, Zeremonien und Sprachunterrichte zur Förderung der Mandschu-Kultur erfreuen sich großer Beliebtheit bei ethnischen Mandschu, aber auch bei [[Han (Ethnie)|Han]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor={{lang|zh-Hans|《满族简史》编写组 编}} |Titel={{lang|zh-Hans|满族简史}} |Reihe={{lang|zh-Hans|中国少数民族简史丛书（修订本）}} |Verlag={{lang|zh-Hans|民族出版社}} |Datum=2009 |Sprache=zh |ISBN=978-7-105-08725-9 |Online=https://book.douban.com/subject/3700230/ |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://arts.monash.edu.au/publications/eras/edition-5/tighe.php |titel=Eras Journal – Tighe, J: Review of &amp;quot;The Manchus&amp;quot;, Pamela Kyle Crossley |titelerg=Pamela Kyle Crossley, The Manchus, Blackwell Publishing, Oxford, 1997 (paperback edition 2002) – ISBN 1-55786-560-4 |werk=arts.monash.edu.au |hrsg=Arts Department, [[Monash University]] |datum=2011-03-03 |sprache=en-AU |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110303003630/http://arts.monash.edu.au/publications/eras/edition-5/tighe.php |archiv-datum=2011-03-03 |abruf=2023-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie und Autonomie ==&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung im Jahre 2010 wurden 10.387.958 Mandschu gezählt. Ihre Bevölkerung verteilte sich (nach den 1990er Daten) folgendermaßen: 50,43 % der Mandschu leben in [[Liaoning]], 17,6 % in [[Hebei]], 12,06 % in [[Heilongjiang]], 10,67 % in [[Jilin]], 4,65 % im autonomen Gebiet [[Innere Mongolei]] und 1,68 % in [[Peking]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Provinz Liaoning beträgt der Anteil der Mandschu 13 % der Bevölkerung, die für sie eingerichteten sechs autonomen Kreise ([[Benxi (Autonomer Kreis)|Benxi]], [[Huanren]], [[Kuandian]], [[Qingyuan (Fushun)|Qingyuan]], [[Xinbin]] und [[Xiuyan]]) umfassen über 17 % der Fläche dieser Provinz.&lt;br /&gt;
* In der Provinz Hebei beträgt der Anteil der Mandschu 3,2 % der Bevölkerung, ihre vier autonomen Kreise ([[Fengning]], [[Kuancheng (Changchun)|Kuancheng]], [[Qinglong (Qinhuangdao)|Qinglong]] und [[Weichang]]) machen 12,3 % der Provinzfläche aus.&lt;br /&gt;
* In der Provinz Jilin beträgt der Anteil der Mandschu 4 %, ihr autonomer Kreis [[Yitong]] macht 1,3 % der Fläche aus.&lt;br /&gt;
* In der Provinz Heilongjiang machen die Mandschu knapp 3 % der Bevölkerung aus und verfügen über keinen autonomen Kreis; allerdings gibt es zahlreiche Nationalitätengemeinden der Mandschu, so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sijiazi (Aihui)|Sijiazi]], [[Nongfeng]] und [[Kunhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Mandschu stammen von dem tungusischen Volk der [[Jurchen]] ab, die ihre Heimat in der südöstlichen [[Mandschurei]] hatten und im 12. Jahrhundert ganz Nordchina eroberten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel={{lang|zh-Hans|满洲开国史讲义}} |Reihe={{lang|zh-Hans|孟森著作集}} |Verlag={{lang|zh-Hans|中华书局}} |Datum=2006 |Sprache=zh |ISBN=978-7-101-05030-1 |Online=https://book.douban.com/subject/1838055/ |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ishare.iask.sina.com.cn/f/19291884.html |titel={{lang|zh-Hans|竹书纪年校正.十四卷.光绪五年刻本在线阅读_爱问共享资料}} |werk=ishare.iask.[[sina.com]].cn |hrsg=[[Sina Corporation]] |sprache=zh |abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Mandschu“ wurde 1635 offiziell von [[Huang Taiji]] ({{zh|kurz=1&amp;lt;!-- |t=皇太極 --&amp;gt;|v=皇太极}}), der den [[Jianzhou-Jurchen]] angehörte, eingeführt. Er dürfte allerdings schon ab 1605 benutzt worden sein. [[Nurhaci]]s Sohn Huang Taiji entschied sich, den Namen „Mandschu“ zu verwenden, und verbot die Benutzung des Namens „Jurchen“. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes steht zwar nicht fest, es wird jedoch vermutet, dass es ein altes Wort für die Jianzhou-Jurchen war. Nach einer anderen Theorie stammt der Begriff von dem [[Bodhisattva]] [[Manjusri]] (das „Bodhisattva der Weisheit“), dessen Menschwerdung Nurhaci zu sein behauptete. Vor dem 17. Jahrhundert waren die Vorfahren der Mandschu ein ländliches Volk, das sich durch Jagen, Fischerei und teilweise Landwirtschaft ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manchuguard.jpg|mini|hochkant|Ein Mandschu in traditioneller Kriegerpose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jin-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1616 errichtete der Mandschu-Anführer [[Nurhaci]] die [[Qing-Dynastie|Späte Jin-Dynastie]] und den Staat [[Amaga Aisin Gurun]], oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Manju Gurun&amp;#039;&amp;#039; („Staat der Mandschu“) und vereinigte die Mandschu-Stämme. Auf diese Zeit geht auch die Schaffung des Militärsystems der [[Acht Banner]] zurück. Nach dem Tod Nurhacis 1626 änderte sein Sohn Huang Taiji den Namen der Dynastie in [[Qing-Dynastie|Qing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qing-Dynastie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Manchu noble ladies in 1900s.jpg|mini|links|hochkant|Adlige Mandschu-Damen um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Li Zicheng]] 1644 [[Peking]] eroberte, griff die Qing-Armee das chinesische Gebiet jenseits der Großen Mauer an und machte Peking nach [[Mukden]] (seit der [[Zeit der Streitenden Reiche]] eine chinesische Stadt) zur neuen Hauptstadt. Sie eroberten binnen weniger Jahre das gesamte Territorium der Ming-Dynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Qing-Dynastie wurden alle wichtigen Ämter des Reiches mit jeweils einem [[Han (Ethnie)|Han]]- und mandschurischen Mitglied besetzt, wodurch ein recht großer Anteil der Mandschu, deren Anzahl insgesamt vergleichsweise gering war, Regierungsbeamte waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assimilierung ===&lt;br /&gt;
Während der [[Qing-Dynastie]] versuchte die Regierung, die mandschurische Kultur und Sprache zu erhalten. Diese Versuche waren langfristig nicht sehr erfolgreich, weil sich die Mandschu immer mehr den Bräuchen der Han anpassten und auch deren Sprache nach und nach übernahmen. Bereits im 18. Jahrhundert wurde selbst am Kaiserhof nur noch selten Mandschurisch gesprochen. In den 1880er Jahren berichtete der Sprachforscher [[Paul Georg von Möllendorff]], die Sprache sei am Hof mündlich nur noch als feststehende Kommandos bei Zeremonien in Gebrauch. Die [[Mandschurische Schrift]] wurde aber bis zum Zerfall der Dynastie neben dem Chinesischen weiterhin als [[Geschriebene Sprache|Schriftsprache]] für offizielle Dokumente und die Kommunikation zwischen dem Kaiser und den [[Acht Banner|Banneroffizieren]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite hat auch die mandschurische die Han-Kultur in großem Ausmaß beeinflusst. Große Gruppen von Han, die so genannten [[Acht Banner|Han-Bannerleute]], wurden in einem gegenläufigen Prozess seit dem 17. Jahrhundert mandschurisiert. Viele Dinge, die heute als typisch für die nordchinesische Kultur angesehen werden, sind tatsächlich mandschurischen Ursprungs und Ergebnis einer umgekehrten Assimilierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Mandschu an die Han-Kultur assimilierten und sich selbst immer als Chinesen im Sinne von Angehörigen des Reiches der Mitte begriffen, wurden sie gegen Ende der Qing-Dynastie von chinesischen Nationalisten als ausländische Kolonialmacht dargestellt. Diese Darstellung verschwand aber schnell, weil das neue republikanische China nach der [[Chinesische Revolution|Revolution von 1911]] die Mandschu in eine neue, republikanische nationale Identität hineinkonstruierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandschukuo ===&lt;br /&gt;
1931 errichteten die Japaner im Nordosten Chinas einen als [[Mandschukuo]] ({{zh&amp;lt;!-- |t=滿州國 --&amp;gt;|v=满洲国|p=Mǎnzhōuguó|kurz=1}}, [[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|まんしゅうこく}}, {{lang|ja|満州国|Manshūkoku}}) bezeichneten [[Marionettenstaat]]. Zu dieser Zeit war das Gebiet bereits überwiegend von Han bewohnt und selbst unter den Mandschu konnte dieses Projekt nicht viel Interesse erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde ein „mandschurischer“ Staat nur deswegen errichtet, um eine [[Sezession]] zu rechtfertigen und damit nicht nur China, sondern auch den seit 1890 starken Einfluss [[Russland]]s in der Region weiter zu schwächen und eine Invasion Chinas vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Territorium wieder ein Teil Chinas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Während die meisten (nördlichen) tungusischen Völker ein [[Nomade|nomadisches Leben]] führten, betrieben die südlichen Tungusen vorwiegend [[Landwirtschaft]]. Die antiken Mandschu lebten hauptsächlich in Dörfern und Städten und praktizierten sowohl Landwirtschaft als auch die [[Jagd]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patricia Buckley Ebrey, Anne Walthall |Titel=East Asia: A Cultural, Social, and Political History |Verlag=Cengage Learning |Datum=2013 |Sprache=en |ISBN=978-1-285-52867-0 |Online=https://books.google.com/books?id=QfkWAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA271&amp;amp;dq=%22the+manchus+were+not+nomads%22&amp;amp;hl=zh-CN&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=NommUtWDMczaoATT6IHgDQ&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=%22the%20manchus%20were%20not%20nomads%22&amp;amp;f=false |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederic E. Wakeman |Titel=The Great Enterprise: The Manchu Reconstruction of Imperial Order in Seventeenth-century China |Verlag=University of California Press |Datum=1985 |Sprache=en |ISBN=978-0-520-04804-1 |Online=https://books.google.com/books?id=8nXLwSG2O8AC&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;dq=%22the+manchus+were+not+nomads%22&amp;amp;hl=zh-CN&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=NommUtWDMczaoATT6IHgDQ#v=onepage&amp;amp;q=%22the%20manchus%20were%20not%20nomads%22&amp;amp;f=false |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:《冰嬉图》.jpg|mini|Das [[Eislaufen]] ({{MongolUnicode|lang=mnc|ᠨᡳᠰᡠᠮᡝ ᡝᡶᡳᡵᡝ ᡝᡶᡳᠨ|h|fontsize=x-large}}, &amp;#039;&amp;#039;nisume efire efin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- {{lang|mnc|ᠨᡳᠰᡠᠮᡝ ᡝᡶᡳᡵᡝ ᡝᡶᡳᠨ|nisume efire efin}} --&amp;gt;) gilt als traditionelle Sportart der Mandschu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chinanews_100120&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chinanews.com/cul/news/2010/01-20/2083099.shtml |titel={{lang|zh-Hans|“冰嬉”被乾隆定为“国俗” 清军有八旗冰鞋营(5)——中新网}} |werk=chinanews.com |datum=2010-01-20 |sprache=zh |abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Qing-Dynastie galt das Eislaufen auch als Kriegskunst. Das [[Acht Banner]] Eislauf Bataillon&amp;quot; ({{lang|zh-Hans|八旗冰鞋营}}) bestand aus 1600 Eislauf-Bogenschützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chinanews_100120&amp;quot; /&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als traditionelle Sportarten gelten das [[Reiten]], das [[Bogenschießen]] und das [[Eislaufen]]. Die [[Beizjagd]] spielte ebenfalls eine große Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor={{lang|zh-Hans|本社 编}} |Titel={{lang|zh-Hans|清实录（全60册）}} |Verlag={{lang|zh-Hans|中华书局}} |Datum=2008 |Sprache=zh |ISBN=978-7-101-05626-6 |Online=https://book.douban.com/subject/3610242/ |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich folgten die Mandschu und ihre Vorfahren einer [[Animismus (Religion)|animistischen]] Religion des [[Klassisch sibirischer Schamanismus|klassisch sibirischen Schamanismus]] mit einer Vielzahl an Göttern und Geistern, welche als &amp;#039;&amp;#039;Enduri&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;elliot_2001&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark C. Elliott |Titel=The Manchu Way: The Eight Banners and Ethnic Identity in Late Imperial China |Verlag=Stanford University Press |Datum=2001 |Sprache=en |ISBN=978-0-8047-4684-7 |Online=https://books.google.com/books?id=_qtgoTIAiKUC |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele dieser Götter waren einst menschliche Vorfahren, die sich durch besondere Leistungen oder Fähigkeiten auszeichneten oder aufgrund eines ausgeprägten [[Ahnenkult]]s verehrte Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xisha Ma, Huiying Meng |Titel=Popular Religion and Shamanism |Verlag=BRILL |Datum=2011 |Sprache=en |ISBN=978-90-04-17455-9 |Online=https://books.google.com/books?id=Knui-SpO4GQC |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Eroberung von China im 17. Jahrhundert kamen die Mandschu in Kontakt mit der chinesischen Kultur. Sie wurden stark von der [[Chinesische Volksreligion|chinesischen Volksreligion]] beeinflusst und behielten nur wenige schamanische Riten bei. [[Schamane]]n galten früher als höchst respektable und weise Personen, verloren im Laufe der Geschichte aber diese hohe Stellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;elliot_2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:A symbol of Manchu.svg|mini|Ethno-religiöses Zeichen der Mandschu und deren Volksreligion. In stilisierter Schrift: ᠮᠠᠨᠵᡠ; &amp;#039;&amp;#039;Manju.&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jurchen – die Vorfahren der Mandschus – wurden bereits im 10.–13. Jahrhundert vom [[Buddhismus]] der Reiche [[Balhae]], [[Goryeo]], [[Liao-Dynastie|Liao]] und [[Song-Dynastie|Song]] beeinflusst. Die Regenten der [[Qing-Dynastie]] wurden immer „Buddha“ genannt. Allerdings wurde der Buddhismus von den Regierenden benutzt, um auf die Mongolen und Tibeter Macht auszuüben. Für die gewöhnlichen Mandschus war der Buddhismus in der Qing-Dynastie von geringer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestattung ====&lt;br /&gt;
Traditionell praktizierten die Mandschu [[Feuerbestattung]] und erbauten Grabanlagen und Monumente. Jedoch kam auch die [[Erdbestattung]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;elliot_2001_s.264&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark C. Elliott |Titel=The Manchu Way: The Eight Banners and Ethnic Identity in Late Imperial China |Verlag=Stanford University Press |Datum=2001 |Sprache=en |ISBN=978-0-8047-4684-7 |Seiten=264 |Online=https://books.google.com/books?id=_qtgoTIAiKUC&amp;amp;pg=PA264#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brunhild Körner, geb. Lessing: &amp;#039;&amp;#039;Der Ahnenkult der Mandschu in Peking.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baessler-Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge. Band 3, Berlin 1955, {{ISSN|0005-3856}}, S. 175–193.&lt;br /&gt;
* Michela Lovadina: &amp;#039;&amp;#039;Manchu Shamanic material rediscovered: a photographic documentation from the 1932 [[Sven Hedin]] [[Chinesisch-Schwedische Expedition|expedition]].&amp;#039;&amp;#039; Mit Fotografien und deutschen Texten von [[Gösta Montell]]. Shamanica Manchurica collecta. Band 6. Harrassowitz, Wiesbaden 1998. ISBN 3-447-04022-X.&lt;br /&gt;
* Fān Jiāng – {{lang|zh-Hans|江帆}}: {{lang|zh-Hans|满族生态与民俗文化}} &amp;#039;&amp;#039;Mǎnzú shēngtài yǔ mínsú wénhuà.&amp;#039;&amp;#039; (Ökologie und Folklore in der Kultur der Mandschu). Verlag der Sozialwissenschaften Chinas – {{lang|zh-Hans|中国社会科学出版社}}, Peking 2006. ISBN 7-5004-5725-1.&lt;br /&gt;
* Qizong Jin – {{lang|zh-Hans|金启孮}}, Giovanni Stary (Einleitung u. Übersetzung), Hartmut Walravens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Leben der Mandschu.&amp;#039;&amp;#039; C. Bell, Hamburg 1984. ISBN 3-923308-23-X.&lt;br /&gt;
* Qicong Jin – {{lang|zh-Hans|金启孮}}: {{lang|zh-Hans|金启孮谈北京的满族}} &amp;#039;&amp;#039;(Jin Qicong spricht über Mandschuren in Beijing).&amp;#039;&amp;#039; Zhonghua Book Company – {{lang|zh-Hans|中华书局}}, Peking 2009, ISBN 7-101-06856-1.&lt;br /&gt;
* Xiaomeng Liu – {{lang|zh-Hans|刘小萌}}: {{lang|zh-Hans|清代八旗子弟}} &amp;#039;&amp;#039;(The Bannermen in Qing Dynasty).&amp;#039;&amp;#039; Liaoning Nationality Publishing House – {{lang|zh-Hans|辽宁民族出版社}}, Shenyang 2008, ISBN 978-7-80722-563-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manchu people|Mandschu|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Ethnische Minderheiten in Xinjiang – [http://german.china.org.cn/german/187210.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalität der Mandschuren – chinesische Regierungsseite.&amp;#039;&amp;#039;] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.china.org.cn/e-groups/shaoshu/shao-2-manchu.htm &amp;#039;&amp;#039;The Manchu ethnic minority – chinesische Regierungsseite.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mandschu-Tungusische Ethnie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Liaoning]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Hebei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Heilongjiang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Jilin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in der Inneren Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Peking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mandschurei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indigenes Volk in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sailorsfriend</name></author>
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